Rede des Vertrauensmannes Hans-Jürgen Thies der Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW im Umweltausschuss des NRW-Landtages vom 18.01.2017:

(Es gilt das gesprochene Wort)

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrte Damen und Herren Abgeordneten,

als Vertrauensmann der Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW bedanke ich mich, auch im Namen meiner Stellvertreterin Klaudia Hugenberg, für die Gelegenheit, Ihnen an dieser Stelle die Hauptanliegen der Volksinitiative darlegen zu dürfen.

 

 

img 4540

Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg (l.) und Hans-Jürgen Thies (r.), Vizepräsident des Landesjagdverbandes NRW und Vertrauensmann der Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW übergaben am 6. Oktober 2016 NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke 117 601 amtlich bestätigtet Unterschriften für ein besseres Jagdrecht in NRW

 

 

Bedanken möchte ich mich aber auch bei den zuständigen Mitarbeitern des Landesinnenministeriums, die unsere Volksinitiative in formellen und organisatorischen Fragen beratend unterstützt haben.

Mein ganz besonderer Dank gilt natürlich den vielen tausenden, freiwilligen Helfern, die als Sammlungsbeauftragte unserer Volksinitiative im Freundes- und Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz, auf Märkten und in Fußgängerzonen über 120.000 Unterstützer-Unterschriften gesammelt haben. Unsere Unterschriften-Aktion haben wir im November 2015 begonnen und schon nach 8 Monaten, nämlich im Juni 2016 beendet, weil wir 3 weitere Monate für die gemeindliche Unterschriften-Bestätigung benötigten. Anfang Oktober 2016 mussten wir unsere Unterschriftslisten bei der Landtagspräsidentin einreichen, damit unter Beachtung der gesetzlichen Prüfungsfristen der NRW-Landtag noch in seiner jetzigen Zusammensetzung sich mit unseren Anliegen beschäftigen muss. Dies war uns natürlich besonders wichtig, weil es schließlich dieser Rot-Grün-dominierte Landtag war, der im April 2015 in namentlicher Abstimmung dieses von uns so heftig kritisierte sogenannte Ökologische Landesjagdgesetz verabschiedet hatte.

 

Aber selbst dann, wenn dieser Landtag nicht mehr den Mut und die Kraft aufbringen sollte, das von ihm vor rund 1 1/2 Jahren verabschiedete Gesetz zu korrigieren, so hoffen wir doch, dass unsere Anliegen nicht ungehört verhallen, sondern dass zumindest der im Mai 2017 neu gewählte Landtag unsere Forderungen rasch aufgreifen und das Landesjagdgesetz in wesentlichen Punkten ändern wird. 

ganze Rede lesen