Vielfalt durch Jagd

Jäger engagieren sich in NRW und weltweit für den Artenschutz!

 

Dortmund, 02. März 2022. Am 3. März ist der Tag des Artenschutzes. Was Jagd mit Artenschutz zu tun hat, erklärt Nicole Heitzig, Präsidentin des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen: „Wir Jägerinnen und Jäger tragen in ganz Nordrhein-Westfalen mit Sorge für einen gesunden, artenreichen und den Naturräumen angepassten Wildbestand. Davon profitieren einzelne Tierarten, die ansonsten zu den Verlierern in unserer Kulturlandschaft gehören, ebenso wie ganze Lebensräume“. 

 

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Jägerinnen und Jäger in ganz Nordrhein-Westfalen leisten einen wichtigen Beitrag für einen gesunden, artenreichen und den Naturräumen angepassten Wildbestand. Foto: LJV NRW / J. Rogahn

Lebensraumverbessernde Maßnahmen in den Revieren, von der Heckenpflanzung bis zur Anlage von Feuchtgebieten, Biotopvernetzung, flächendeckendes Wildmonitoring, aber auch die Jagd auf invasive Arten wie den Waschbär und auf Fressfeinde seltener Bodenbrüter zählen zu dem umfassenden Handlungsspektrum, mit dem die 65 000 Jägerinnen und Jäger im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen ihren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

 

Heitzig: „Der Erhalt der Biodiversität in unserem Land und auf unserem Globus ist eine der großen gesamtgesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit. Auch vor diesem Hintergrund wird die Jagd international mit Fug und Recht als eine Form des Naturschutzes anerkannt.“

 

Unterstützt wird Heitzig in dieser Aussage auch durch die Generalsekretärin des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES), Ivonne Higuero, die im Vorfeld des „World Wildlife Day“ den Film „Killing the Shepherd“ vorstellte und die Jagd als „effektives Instrument im Kampf um die biologische Vielfalt“ bezeichnete. Die Dokumentation zeigt die positiven Effekte für Wildtiere und Menschen durch die Jagd auf.

 

Erst am 1. März hatte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser den ersten Naturschutzbericht für NRW vorgestellt und gefordert: „Wir müssen als Gesellschaft gemeinsam für den Schutz von Arten und Lebensräumen eintreten und den Artenrückgang stoppen!“ Dazu Nicole Heitzig: „Wir nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger sind dabei!“

 

Dortmund, 02. März 2022

 

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