Tierrechtsorganisation PETA bleibt unter Druck

Dortmund, 16. September 2021 (LJV). Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen fordert eine umfassende Aufklärungsarbeit in alle Richtungen durch die dafür zuständigen Ermittlungsbehörden anlässlich der jüngsten Vorwürfe wegen Tierquälerei gegen einen Teckelclub in Lemgo.

 

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Sofern die Vorwürfe valide sind, müssen die Verantwortlichen einzelfallweise zur Rechenschaft gezogen werden. Sofern es sich um üble Nachrede durch PETA handelt, ebenso.

 

Allgemein kann jedoch festgestellt werden, dass das aktuelle Jagdrecht in jeder Hinsicht die Ansprüche eines modernen Tierschutzes erfüllt und auch die Praxis der Schliefanlagen selbst unter der letzten rot-grünen Landesregierung aus guten Gründen (nämlich gerade Tierschutzgründe) erhalten wurde.

 

Geklärt werden muss hingegen, ob es sich bei den jüngsten PETA-Vorwürfen nicht um einen einfachen Entlastungsangriff oder eine Nebelkerze handelt, denn die Organisation steht schon seit Langem grundsätzlich in der öffentlichen Kritik.

 

Erst am 26. August hatte Nordrhein-Westfalens Jägerpräsidentin Nicole Heitzig die Organisation scharf kritisierte und vehement nicht nur dessen Haltung, sondern auch das Geschäftsmodell und die geschlossene Vereinsstruktur (8 stimmberechtigte Mitglieder, sonst nur stimmlose Fördermitgliedschaften möglich) beanstandet. Ferner kritisierte Heitzig die fehlende Distanzierung PETAs von Straftaten gegen Jägerinnen und Jäger. Heitzig kritisierte zudem die Doppelmoral PETAs, die Jäger als Mörder bezeichnet, selbst aber in den USA Haustiere euthanasiert.

 

Auch der Deutsche Bundestag hat sich bereits mit PETA befasst. In der nun auslaufenden Legislaturperiode wurde im Bundestag ein Initiativantrag mit dem Titel „Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“ behandelt. Der Antrag forderte, dass Organisationen, deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen, die Gemeinnützigkeit entzogen werden soll. PETA wurde in dem Antrag, der leider nicht umgesetzt wurde, explizit genannt. Jägerinnen und Jäger werden ausdrücklich vom Landesjagdverband NRW aufgerufen, im aktuellen Wahlkampf die Bundestagskandidaten zu fragen, wie diese zukünftig das Treiben solcher Organisationen unterbinden wollen.

 

Heitzigs Kritik erfolgte im Rahmen des WDR 5 Stadtgespräches am 26. August. Die gesamte Sendung findet sich auf der Seite des WDR: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/jagd-114.html

 

 

Dortmund, 16. September 2021

 

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