Lautstarker Minderheit nicht das Politikfeld überlassen

Positionspapier der zehn Partnerverbände im ländlichen Raum

 

10. September 2014, Dortmund (LJV) Mit Blick auf das anstehende Gesetzgebungsverfahren zur Novellierung des Landesjagdgesetzes NRW erinnert der Landesjagdverband (LJV) nochmals an das Versprechen der Landesregierung, Betroffene zu Beteiligten zu machen.

 

Mit dem aktuellen Positionspapier der Verbände im ländlichen Raum findet der LJV und seine neun Partnerorganisationen einen allgemeinen gesellschaftlichen Konsens. Innerhalb eines Tages hat dieses Positionspapier deutlich mehr Zustimmung erfahren als die Vorstellungen ideologischer Jagdgegner innerhalb der vergangenen drei Monate.

 

Das vollständige Positionspapier ist einsehbar unter www.ljv-nrw.de. Dort können Besucher die Verbändeforderungen auch durch ihre eigene Unterschrift unterstützen.

 

Augenscheinlich handelt es sich bei den Jagdgegnern um eine kleine, aber laute Minderheit, die selbst in den eigenen Reihen keinen Rückhalt findet. Naturschutzverbände, deren Verbandsspitze sich ohne Abstimmung mit der Basis an Forderungen, die praktisch die Abschaffung der Jagd bedeutet hätten, beteiligt haben, erfahren nun den Widerstand der eigenen Ortsverbände. So hatte die Tagespresse bereits über entsprechende Protestschreiben aus den Nabu-Kreisverbänden Krefeld und Gütersloh an den Nabu-Landesverband berichtet. Jetzt wurde bekannt, dass sich auch die Kreisverbände in Köln und Rhein-Sieg gegen die aktuelle Jagdpolitik ihrer Verbandsspitze stellen. Im Stadtverband Köln trat sogar der Vorsitzende deshalb zurück.

 

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW (SDW) sowie die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) als zwei der großen anerkannten Naturschutzverbände in NRW haben sich an der jagdfeindlichen Resolution gar nicht beteiligt.

 

Vor Ort arbeitet die Jägerschaft hervorragend in zahlreichen Projekten mit anderen Tier- und Naturschützern zusammen. Der LJV betont, dass er sich diese erfolgreiche Arbeit nicht von praxisfernen Ideologen schlechtreden lässt. Offenbar teilen die Partner in den Naturschutz-Ortsverbänden diese Haltung.

 

 

Unterzeichnen Sie auch das Positionspapier der zehn Partnerverbände im ländlichen Raum zur Jagdrechtsnovelle!