Jagdgegner-Papier unvereinbar mit Position der Landesregierung

24. Juni 2014, Dortmund (LJV). „Politisch indiskutabel, rechtlich unhaltbar und praktisch unbrauchbar“ – mit diesen Worten hat der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen auf das Jagdgegner-Papier zur Novellierung des Landesjagdgesetzes reagiert.

Die Forderungen würden auf eine Abschaffung der Jagd hinauslaufen. Dies sei weder mit dem Eigentumsschutz des Grundgesetzes vereinbar noch von der Landesregierung gewollt, wie der für die Jagd zuständige Minister Johannes Remmel zuletzt Mitte Mai auf dem Landesjägertag in Köln betont hat. Das Jagdgegner-Papier kann in der weiteren Debatte um das Landesjagdgesetz bei den maßgeblichen politischen Kräften in Regierung und Parlament kein Maßstab sein.

 

Völlig verkannt werde, dass die Jagd angewandter Natur- und Tierschutz sei, zu deren Ausübung die Jäger im Gegensatz zu Jagdgegnern eine schwierige staatliche Prüfung abgelegt haben. In den Gärten wird die Zahl der Singvögel immer weniger. Tauben führen zu erheblichen Schäden in landwirtschaftlichen Kulturen und verschmutzen Städte sowie Kulturdenkmäler. Rabenvögel sind eine ernsthafte Bedrohung für viele Jungtiere. Millionen wildernde Katzen und Hunde stellen eine massive Bedrohung für die frei lebende Tierwelt dar. Um diese Probleme kümmern sich nur die Jäger, was freilich von den Jagdgegnern auf ignorante und polemische Weise zu diskreditieren versucht wird.

Dortmund, den 24. Juni 2014

 

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