Erfolgreiche Mittwochsmärsche

Protestaktionen im Pressepiegel

 

26.02.2015, Dortmund. Gestern berichtete der WDR gleich zweimal (in der Lokalzeit Münsterland und der Lokalzeit Aachen) über die Demos in Rheine und in Aachen. Links zu den Beiträgen finden Sie hier:

 

| Lokalzeit Münsterland: Jägerdemo in Rheine |

| Lokalzeit Aachen: Meldung in der Rubrik „Kompakt“ (ab Min. 12:08) |

 

ljv lojakzeit web

Foto: Mediathek | www.wdr.de

Bereits mit ihren ersten Mittwochsmärschen am 11. und 18. Februar hatte die Kreisjägerschaft Steinfurt-Tecklenburg für erhebliche Medienaufmerksamkeit gesorgt. Einige der Berichte über diese Mittwochsmärsche können Sie über die nachfolgenden Links einsehen:

 

| Emsdettener Volkszeitung: „Ziel verfehlt, das Gesetz ist abzulehnen“ |

| MV-Online.de: Jäger stockasuer auf Umweltministerium |

| WDR Studio Münster: Jäger-Demo in Ibbenbühren |

 

Neben den Lokalkonferenzen der Kreisjägerschaften  und Demonstrationen bei Politikerauftritten jedweder Art steht den Kreisjägerschaften mit den Mittwochsmärschen ein weiteres und sehr effizientes Instrument zur Verfügung, um auf die ideologisch motivierten Fehler im Gesetzentwurf zum Landesjagdgesetz hinzuweisen.

 

Das Konzept der Mittwochsmärsche ist denkbar einfach:

Insgesamt haben wir rund 10 000 Jagdhornbläser in NRW. Bläsercorps haben regelmäßige Übungstermine, an denen man sich trifft und gemeinsam musiziert. Zumeist sind die Übungsräume von der Öffentlichkeit abgeschieden. Das Jagdhornblasen findet also derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

 

Im Rahmen der Mittwochsmärsche gegen den derzeitigen Jagdrechtsentwurf sind die Bläsercorps aufgerufen, ihre Übungsabende innerhalb der Kreisjägerschaft zusammenzulegen und gemeinsam jeweils mittwochabends nach näherer Abstimmung im Gebiet der Kreisjägerschaft auf einem bekannten öffentlichen Platz zu musizieren.

 

Diese gemeinsamen „Mittwochsmärsche“ sollen bis zum Ende des Gesetzgebungsverfahrens im Mai 2015 wöchentlich veranstaltet werden.

 

Die gemeinsamen „Mittwochsmärsche“ auf öffentlichen Plätzen  durch möglichst viele Kreisjägerschaften bieten eine gute Gelegenheit, durch Protestplakate und Flyer gegenüber der nichtjagenden Bevölkerung auf unsere Anliegen aufmerksam zu machen.

 

Andere positiv besetzte jagdliche Themen, wie zum Beispiel Hundewesen und Lernort Natur, können ebenfalls öffentlichkeitswirksam eingebunden werden. Durch die stete Wiederholung wird eine wachsende Aufmerksamkeit der nichtjagenden Bevölkerung generiert. Ggf. wird mancher auch nur wegen der guten Musik kommen. Wöchentlich können über diese Anlässe auch einzelne Themen mittels Pressemeldungen transportiert werden.

 

Druckdateien für Demonstrationsplakate können bei der LJV-Geschäftsstelle abgerufen werden, denn ab jetzt sollte jede Kreisjägerschaft und jeder Hegering ständig Plakate für die wiederkehrenden Demonstrationen im Fundus haben! Zudem können Demonstrationsplakate auch bei der LJV-Geschäftsstelle nach näherer Absprache ausgeliehen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass die Mittwochsmärsche auch als Demonstration bei der zuständigen Polizeibehörde angemeldet werden müssen. Dazu wurde den Kreisjägerschaften bereits ein Demonstrationsleitfaden zur Verfügung gestellt.