Jäger sammeln EUR 1.060,00 für das Kinderhospiz Burgholz

 

 

14. Dezember 2019

 

Im Rahmen einer Treibjagd im Wuppertaler Jagdrevier Dönberg IV wurden am 29. und 30. November 2019 insgesamt EUR 1.060,00 zugunsten des Kinderhospiz Burgholz gesammelt.

 

 

„Die Idee hatte meine Lebensgefährtin. Wir haben kurzerhand eine Reihe von  attraktiven Preisen für eine Tombola zusammengestellt und über 100 Lose für jeweils EUR 10,00 unter den mehr als 30 Teilnehmern der Jagd verkauft.“, erklärt Boris Kostka, der Pächter des Jagdreviers Dönberg IV im Norden von Wuppertal. „Die Spendenaktion war erfolgreicher als die Jagd selbst“, ergänzt er lächelnd, „wir haben auf Niederwild und Raubwild gejagt, es sind aber nur zwei Hasen zur Strecke gekommen.“

 

gruppenbild Spende

Durch die Kontakte eines Mitjägers zum Kinderhospiz war der Spendenzweck schnell festgelegt. Die Kinder haben bereits im Vorfeld eine tolle Sammeldose für die Einnahmen aus dem Losverkauf und für zusätzliche Spenden gebastelt; dargestellt wird ein Hochsitz im Wald.

 

„Wir freuen uns sehr über die Spende der Jäger. Unser Haus ist auf Spenden angewiesen und wir freuen uns über jede Aktion, die uns hilft,“ sagt Kerstin Wülfing, die in der Geschäftsführung der Stiftung für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist bei der Spendenübergabe am 6. Dezember 2019 im Foyer des Hospizes im Burgholz.

Das Kinder- und Jugendhospiz bergisches Land steht bereits ab dem Tag der Diagnose einer lebenszeitverkürzenden Erkrankung den Familien beratend und unterstützend zur Seite. Das Haus ist nicht nur ein Ort der Trauer und des Abschieds, sondern vielmehr auch ein Ort schöner und glücklicher Momente. Momente, die auch über den Tod der Kinder und Jugendlichen hinaus für glückliche Erinnerungen sorgen.

 

 

 

Ergänzende Erläuterungen:

 

Zum Kinderhospiz:

 

Die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land wird von der Bethe Stiftung, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Diakonie Wuppertal getragen. Die Stiftung hat den Bau des Bergischen Kinder- und Jugendhospizes vollständig aus Spendenmitteln finanziert.

 

Auch nach der Fertigstellung des Baus ist das Kinder- und Jugendhospiz dauerhaft auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Versorgung der kranken Kinder wird nur zu einem gewissen Teil, im Rahmen gesetzlicher Regelungen, durch die Kostenträger finanziert; keine öffentliche Finanzierung gibt es allerdings für die Aufnahme und Betreuung der Familienangehörigen. Die betroffenen Familien können sich durch die besonderen Lebensumstände einen Aufenthalt gemeinsam mit ihren Kindern finanziell nicht leisten. Um jedoch allen Familien den kraftgebenden Aufenthalt zu ermöglichen und um besondere Angebote und Aktivitäten finanzierbar zu machen, sammelt die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land kontinuierlich Spenden.

 

Zur Kreisjägerschaft und zum Jagen in Wuppertal:

 

In der Kreisjägerschaft Wuppertal e.V. sind die Jägerinnen und Jäger, die im Wuppertal wohnen und/ oder in Wuppertal und Umgebung die Jagd ausüben organisiert. Die KJS Wuppertal wiederum ist in vier sognannte Hegeringe mit jeweils 50 bis 100 Jägerinnen und Jägern untergliedert.

 

Für das Jagen gibt es verbindliche Regeln. Sie dienen dazu, die Tiere und ihr natürliches Umfeld zu schützen. Wer in Wuppertal jagen will, muss die Jägerprüfung bestanden haben, einen gültigen Jagdschein besitzen. Die Jagd darf nur in Jagdbezirken ausgeübt werden; diese stehen unter der Verantwortung des jeweiligen Jagdpächters. Wuppertal ist in 27 Jagdreviere gegliedert.

 

Das Landesjagdgesetz (LJagdG NW) regelt die Jagd in Nordrhein-Westfalen. Es enthält z.B. Vorschriften über Schonzeiten, Beschränkungen der Jagdausübung, die Gestaltung der Jagdbezirke und Bußgeldvorschriften bei Vergehen gegen das Jagdgesetz. Die Aufsicht führt die untere Jagdbehörde der Stadt Wuppertal.