Jahresbericht 2011

Liebe Waidgefährtinnen und Waidgefährten,

 

als Obfrau für das Jagdliche Brauchtum kann ich auch nach meinem dritten „Dienstjahr“ erfreut berichten.

Die BläserInnen der Kreisjägerschaft werden jedes Jahr zur Jungjägerlossprechung eingeladen um dieses Ereignis musikalisch zu untermalen.

Letztes Jahr erreichte uns eine wirklich gelungene Karte des Jungjägerkurses 2011.

Diese witzige äußerst gelungene Einladung nahmen viele Grünröcke zum Anlass, an der Jungjägerlossprechung 2011 in der Niederrheinhalle teilzunehmen.

Für die musikalische Begrüßung der Absolventen des Grünen Abiturs sorgten die JagdhornbläserInnen der Freiherr von Nagell´schen Forstverwaltung, Gartrop unter der Leitung von Herrn Rolf Krzechky.

Es war für alle ein gelungener Abend in geselliger Atmosphäre. Nochmal ein herzliches Danke an die Bläser / innen; ich hoffe bei Ihnen haben sich ein paar JungjägerInnen gemeldet, um das Jagdhornblasen zu erlernen.


Bläserkorps Freiherr von Nagell´sche Forstverwaltung, Gartrop

Endlich war der Morgen des 4. Septembers gekommen und Bläserinnen und Bläser der Kreisjägerschaft Wesel fanden sich in aller Herrgottsfrühe in Wesel und in Moers ein, um gemeinsam mit einem Reisebus nach St. Hubert in die Ardennen zum 51. Internationalen Jagd- und Naturtag zu fahren.

 

Unser schon vortags angereister kleiner Copov-Bracken-Rüde Etzel mit seinem Herrchen und seinen beiden Paten war bei unserer Ankunft bereits in der Basilika und lauschte - ab und zu - der in Französisch gelesenen Messe und den Klängen der Hornbläser.

Dafür,  dass er so lieb ausgeharrt hatte, bekamen er und seine vierpfotigen Kollegen das gesegnete Hundebrot und draussen  vor der Basilika den Segen des Monsignore.

 

Bis gegen 13 Uhr wurden dann vor der Basilika von verschiedenen, teilweise weit angereisten Hornbläser-Gruppen, Märsche und Fanfaren geblasen; wir waren alle begeistert. Alleine die Uniformen waren sehenswert.

 

Bereits im neunten Jahrhundert wurde Saint Hubert von den Jägern zum Schutzpatron auserkoren - seit mehr als 40 Jahren findet der prächtige historische Festumzug statt, der seine Geschichte zum Leben erweckt.

Die einzelnen Elemente befassen sich mit der Berufung des heiligen Hubertus, der Gründung der Abtei, der Pilgerfahrt und weiteren Themen rund um die Basilika St. Hubert.

Uns allen hat es gefallen und wir werden die Fahrt zum Heiligen Hubertus noch lange in Erinnerung behalten.

(Ausführlicher Bericht und weitere Bilder auf www.KJS-Wesel.de)

 

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Sonntag, dem 25.09.2011 erstmals ab 10:00 Uhr auf dem Schießstand in Vluynbusch die Prüfung zum Erwerb des Bläserhutabzeichens durchgeführt.

Laut Prüfungsordnung muss die Prüfung von einem dreiköpfigen Team abgenommen werden. Zur Verfügung standen Frau Monika Gasser-Westenberger (Obfrau für das Jagdliche Brauchtum der KJS Duisburg), Herr Alfred Nimphius (Schriftführer und Obmann für Öffentlichkeitsarbeit der KJS Wesel) und Frau Anne Hansen (Obfrau für das Jagdliche Brauchtum der KJS Wesel).

 

Gefordert waren wieder - für die angetretenen 11 BläserInnen - alle Jagd- und Totsignale der Klasse C.

In der letzten Prüfung hatten einige Aspiranten ihre Schwierigkeit das Signal „Fuchs tot“ zu blasen, bei dieser Prüfung war es ein kleineres Tier – „Hase tot“.

Der notengerechte Vortrag von Monika Rubbert (Hegering Dinslaken) wurde von der anwesenden Zuhörerschaft mit einem starken Applaus belohnt.

Die Prüfer konnten anschließend allen Anwärtern das Bläserhutabzeichen und die Ehren-Urkunde des LJV NRW überreichen.

Bestanden haben: Monika Ruppert, Monika Hoffman, Martin Lacks (Hegering Dinslaken), Phillip Schuler (Hegering Hünxe), Heike Kettmann, Christian Ladeur (Gahlener Jagdhornbläser), Ulrike Drüen (Hegering Moers), Udo Sieberer (Hegering Xanten), Alfred Malinowski (Hegering Krefeld), Marvin Seidemann (Hegering Duisburg-Mitte), Christian Reisig (Kreisjägerschaft Duisburg).

Zum Abschluss wurde von allen Teilnehmern und Gästen das Signal „Auf Wiedersehen“  geblasen. Unterstützt wurden sie dabei von zwei mitgereisten musikalischen Jagdhunden. Alles in allem ein erfolgreicher Morgen für weitere 11 aktive JagdhornbläserInnen.

 

 

Das traditionelle Jagdhornblasen auf dem Marktplatz vor dem Xantener Dom anlässlich der 27. Hubertusmesse am 06.11.2011, fand wieder viele Zuhörer aus der Jägerschaft und der Bürgerschaft. Das gemeinschaftliche Blasen fand unter der Leitung von Herrn Hubert Harde (Üfter Jagdhornbläser) statt. Leider waren nicht so viele BläserInnen wie im Vorjahr zur Unterstützung angetreten.

Nach einem kurzen Einblasen war es wieder einmal eine gekonnt vorgetragene musikalische Veranstaltung der BläserInnen der KJS Wesel, die mit viel Applaus der auf dem Marktplatz anwesenden ZuhörerInnen belohnt wurde.

Die BläserInnen der Hegeringe Wesel und Hamminkeln ließen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen auf den Parforcehörnern in ES einige Musikstücke zu blasen.

Von dieser Seite mein herzliches Dankeschön an Herrn Harde für die übernommene Leitung und an alle BläserInnen, die den Weg nach Xanten auf den Marktplatz gefunden haben, um Ihr Können unter Beweis zu stellen und – vor allem - den Zuhörern eine Freude zu bereiten. Dass unser Blasen auf dem Marktplatz schon zur Tradition der Hubertusveranstaltung gehört, habe ich von einigen Zuhörern nach dem Vortrag bestätigt bekommen. Sie freuen sich jedes Jahr erneut darauf.

 

 

Eingeleitet wurde die Hubertusmesse im Dom zu Xanten mit der „Begrüßung“, geblasen von allen anwesenden JagdhornbläserInnen der KJS Wesel. Es hat - trotz der Zugehörigkeit von mittlerweile 14 Bläserkorps innerhalb der KJS Wesel – unter der Leitung von Herrn Harde hervorragend !  geklappt. Ein Lob an alle BläserInnen!

 

Die musikalische Gestaltung der Messe übernahmen zum zweiten Mal die Jagdhornbläser aus Schermbeck-Üfte unter der Leitung von Hubert Harde. Eine erfolgreiche musikalische Veranstaltung der Üfter Jagdhornbläser, die zum Abschluss  von den Besuchern mit „standing ovations“ belohnt wurde.


Ein paar Tage später erhielten die BläserInnen als kleinen Dank einen Stutenkerl, selbstverständlich mit Pfeife. Ich bin mir sicher, dass jede/r BläserIn am nächsten Morgen beim Frühstück noch einmal an die Hubertusmesse gedacht hat.


Zum letztjährigen Schüsseltreiben im Schützenhaus fanden sich leider nicht so viele Mitglieder der KJS Wesel ein. Für die Anwesenden war es ein schöner Abend, an dem viele Gedanken und Anekdoten ausgetauscht und Kontakte geknüpft wurden.

Ich wünsche allen Bläserinnen und Bläsern weiterhin einen guten Ansatz, fröhliche Geselligkeit und gutes Gelingen während der Übungsabende und öffentlichen Darbietungen.

Für alle anstehenden Aktivitäten in 2012 einschließlich dem Landesbläserwettbewerb in Coesfeld am 05./06.05.2012 schon jetzt viel Erfolg, auf dass ich im nächsten Jahr wieder Erfreuliches berichten kann.

 

 

Anne Hansen

Kreisobfrau für das Jagdliche Brauchtum

der Kreisjägerschaft Wesel e.V.