Kurzporträt des Hegering Liesborn-Diestedde

Ehrenvorsitzende des Hegering sind Heinrich Austerhoff und Paul Nordhaus.
Der Hegering Liesborn-Diestedde besteht aus 16 Eigenjagd- und 8 gemeinschaftlichen Jagdbezirken. Die gesamte jagdbare Fläche beträgt 6.323. ha, davon 794 ha Wald.

Besonders aktiv aktiv ist die Bläsergruppe.

Zu den regelmäßigen Auftritten in der Öffentlichkeit gehören u. a. die Hubertusmesse im November.

Das Repertoire besteht aus den gebräuchlichen Jagdsignalen sowie vielen Jägerliedern und –märschen.

Der Marsch der Liesborner Jäger, Komponist Aloys Holtkötter, erfreut sich besonderer Beliebtheit.

Die Schießgruppe nimmt regelmäßig an den Vergleichschießen der KJS teil.

Einzelschützen können sich für die Teilnahme an Berzirks-, Landes- und Bundesmeisterschaften qualifizieren.

Alle Jäger, besonders die Jungjäger, haben hier die Möglichkeit, den sichern Umgang mit der Waffe zu trainieren.

Ansprechpartner für alle Schützen ist der Schießobmann.

Vorstand Liesborn

Der Vorstand seit 2009

Jagd und Reviere in Liesborn

von Heinz Austerhoff und Wilhelm Plümpe 

Unser heutiges Jagdreviersystem geht ursprünglich auf die leidvollen Erfahrungen für Jagd und Wild nach der Revolution von 1848 zurück. Damals war als Errungenschaft der neuen Freiheit von der Nationalversammlung am 6. 10. 1848 in Frankfurt am Main das Gesetz verkündet worden: „Jedem steht das Jagdrecht auf eigenen Grund und Boden zu.“ Die Folge war, dass jeder Grundeigentümer mit Flinte, Falle oder Schlinge versuchte, alles Wild zu erbeuten, dessen er habhaft werden konnte. Verlierer war das Wild, denn in kürzester Zeit wurden ganze Populationen großflächig dezimiert und niedergemacht. 

Vor der Revolution von 1848 stand das Jagd- und Fischereirecht den Feudalherren, den Adeligen, der Kirche und den Klöstern zu. Demzufolge übten in Liesborn die Jagd und die Fischerei das Kloster Liesborn und das Stift Cappel aus. Bei Austerhoff jagte der Freiherr von Nagel aus Vornholz, Ostenfelde, dem der Hof hörig war. In einem Gewinnottul (Erbbrief) von 1781 für Caspar Hermann Austerhoff heißt es in Paragraph 15 über die Jagd: 

„Wan über kurz oder lang anseithen des Hauses Vornholz der sonstigen Häusern die Schat-Jagd in dasigen Kirspiel und Gegend abgehalten wird, so sollen neue Wehrfester verpflichtet seyn, den Jäger, Leuthe und Hunde zu bewirten, auch wan ihnen ein junger Hund zugesendet wird, sollen sie denselbigen gleich meinen eigenhörigen anderen Bauern ausfüttern.“ 

Für die Mönche des Klosters Liesborn hatte die Fischerei eine besondere Bedeutung. Sie legten sehr viel Wert auf Fisch als Freitags- und Fastenspeise. Sie befischten umfangreiche Gewässer. Bekannt sind die Fischteiche am Kloster, der Fischteich in Hentrup, der Brandsche Teich des Hofes Schulze-Waltrup und große Teile der Glenne, die damals mit ihren vielen Windungen und Kolken sehr fischreich war. Ein Relikt aus dieser Zeit ist das heute noch bestehende Fischereirecht des Herzogs von Croy aus Dülmen an Biesterbach, Rottbach und Liese. Er hatte es mit dem Kauf der Domäne des säkularisierten Klosters erworben. 

Die damaligen Regierungen haben schnell erkennen müssen, dass die große „Jagdfreiheit“ nach der Revolution in kurzer Zeit zur völligen Ausrottung des Wildes geführt hätte. So erging schon im Jahre 1850 in Preußen - Westfalen war eine Provinz des Preußischen Reiches - das Gesetz, dass jeder Grundeigentümer nur dann zur Jagd berechtigt war, wenn seine zusammenhängende Fläche mindestens 75 Hektar (300 Morgen) betrug. War sie kleiner, wurde sie mit anderen Flächen zu Gemeinschaftsjagden zusammengelegt und an interessierte Jäger verpachtet.

Zahlreiche andere deutsche Länder schlossen sich durch ähnliche Regelungen diesem Beispiel an. Das Wild war gerettet - das Reviersystem war geboren. 

In Liesborn bildeten sich folgende gemeinschaftliche Jagdbezirke mit den ungefähren Grenzen:

Jagdbezirk 1 Suderlage: das gesamte Gebiet der Bauerschaft Suderlage-Bad Waldliesborn bis zur heutigen Suderlager Straße und dem Herzebrockweg

Jagdbezirk 2 Ahlken: zwischen Suderlager Straße und Benninghauser Straße

Jagdbezirk 3 Hentrup: zwischen Benninghauser Straße und Göttinger Straße

Jagdbezirk 4 Lemkerberg: Gebiet zwischen Benninghauser Straße und der Gemeinde Herzfeld

In diesen, aus heutiger Sicht sehr großen Gemeindebezirken gab es etwa seit 1903 die Besonderheit der Genossenschaftsjagden. Zwei oder drei jagdlich passionierte Grundbesitzer übereigneten sich ein Tausendstel ihres Grundbesitzes (grundbuchamtlich abgesichert), um so eine zusammenhängende Fläche von mindestens 75 ha zu erreichen. Solche Genossenschaften begründeten in Suderlage Austerhoff und Genossen, in Hentrup Eickmann und Grüter, in Göttingen Suermann und Genossen, Rinsche und Genossen und auf dem Lemkerberg Schulze Düllo und Berlinghoff sowie Roxel und Böcker-Riese. Die Genossenschaftsjagden setzten ein gutes menschliches und nachbarschaftliches Verhältnis voraus, ohne dass ein waidmännisches Jagen ohne Jagdneid nicht möglich gewesen wäre. 

Die Genossenschaftsjagden wurden in den Jahren 1925/26 per Dekret aufgehoben und den Gemeindejagdbezirken eingegliedert. Vorsteher dieser Gemeindejagden war der Amtmann. Heute ist es der von der Jagdgenossenschaft gewählte Vorsitzende. 

Unser heutiges Bundesjagdgesetz, verabschiedet am 29. 11. 1952, basiert in den wesentlichen Punkten auf dem Reichjagdgesetz von 1935. Es bestimmt, dass das Jagdrecht unmittelbar mit Grund und Boden verbunden ist. Es schließt ausdrücklich die Verpflichtung zur Hege ein. Das Gesetz hat die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten, gesunden Wildbestandes und die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlage zum Ziel. Bei der Ausübung der Jagd sind die allgemein anerkannten Grundsätze deutscher Waidgerechtigkeit zu beachten.

Als Folge des neuen Jagdrechtes wurden die gemeinschaftlichen Jagdbezirke nach Abschluss des Flurbereinigungverfahrens in Liesborn 1966 neu geordnet.  

Analog dazu mussten auch die Eigenjagdbezirke neu gegliedert werden.

Es entstanden folgende Jagdgenossenschaften:

Jagdgenossenschaft 1                    Suderlage - Bad Waldliesborn (1975 bei der Kommunalreform nach Lippstadt ausgegliedert)

Jagdgenossenschaft 2:                   Drift, Osthusen, Herzebrock und Boom

Jagdgenossenschaft 3:                   Ahlken

Jagdgenossenschaft 4:                   Hentrup

Jagdgenossenschaft 5:                   Göttingen

Jagdgenossenschaft 6:                   Lemkerberg

 

Eigenjagden  (Höfe mit mindestens 75 ha zusammenhängender Eigenfläche)

                                                    Schulze Waltrup, Liesborn

                                                    Ense, Liesborn

                                                    Deter – Nomkenhof, Göttingen

                                                    Heerfeld (jetzt Haggeney), Göttingen

                                                    Tönnissen (jetzt Brinkhof), Göttingen

                                                    Hoberg - Hesselmann, Göttingen

                                                    Heimann, Göttingen

                                                    Steinhoff-Ahlke (jetzt gemeinschaftlicher Jagdbezirk Ahlken)

                                                    Paul Suermann, Göttingen

                                                    Gut Hollenhorst (jetzt Graf von Wengerski), Liesborn

                                                    Herzog von Croy, Liesborn

                                                    Schulze Fröhlich, Liesborn

Die guten Wildbestände in Liesborn sind eine Folge der noch intakten, typisch münsterländischen Landschaft mit Wäldern, Flurholzinseln, Hecken und Gewässern. Außerdem tragen zahlreiche Anpflanzungen im Rahmen des Landschaftsplanes und des Lippeauenprogramms sowie die Stilllegung bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen deutlich zur Biotopverbesserung bei. Hinzu kommen die in Eigeninitiative der Jäger angelegten Wildäcker und Feldgehölze.

Zu den Hauptwildarten in Liesborn gehören Rehe, Hasen, Fasanen, Tauben und Enten. Leider hat der Wildbesatz bei Kaninchen als Folge der Myxomatose-Infektion in den letzten Jahren dramatisch abgenommen. Bei den Rebhühnern, die zahlenmäßig seit den Sechziger Jahren stetig zurückgingen, scheint sich eine leichte Bestandserholung anzubahnen. Schwarzwild taucht gelegentlich als Wechselwild in den westlichen Jagdrevieren auf. Deutlich hat die Zahl der Beutegreifer (Füchse, Greife und Rabenvögel) zugenommen.

Während früher die Jagd als Einzelpirsch (individuelle Einzeljagd mit Hund) betrieben wurde, ist seit der Flurbereinigung in Liesborn die Vorstehjagd (Treibjagd) und die Ansitzjagd die vorrangige Jagdart.

Die Jäger erlegen Wild nicht nur aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung, sondern auch, weil sie Interesse an der verantwortungsbewussten Nutzung von Wildbeständen haben. Gefährdet sind Wildtierarten nicht durch die Jagd. Sie sind gefährdet durch zu intensive landwirtschaftliche Nutzung der Lebensräume, durch die industrialisierte Umwelt, durch den Straßenverkehr, dem erschreckend viele Kreaturen zum Opfer fallen, durch das verantwortungslose Aussetzen von Hunden und Katzen in der Ferienzeit sowie durch das ungezügelte Freizeitverhalten kleiner Teile der Bevölkerung.

Jagdausübung und Tierschutz sind keine Gegensätze!

Dies wird mit dem Spruch unserer Väter, der auch heute noch unvermindert seine Gültigkeit hat, deutlich:

„Das ist des Jägers Ehrenschild,

dass er behüt´ und pflegt sein Wild.

Waidmännisch jagt wie sich’s gehört,

den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“



Die Jagdhornbläser des Hegerings Liesborn-Diestedde
von Wilhem Plümpe

Obwohl es vor dem zweiten Weltkrieg in vielen Gegenden Deutschlands schon Jagdmusiktraditionen gab, gelang es Heinz Austerhoff erst Anfang der fünfziger Jahre einige Jagdfreunde zu motivieren, mit ihm das Jagdhornblasen zu erlernen. Dieser Gemeinschaft schlossen sich schon bald weitere Jungbläser aus dem ganzen Hegering an. Leider fiel diese Gruppe Anfang der sechziger Jahre auseinander.

Einige Jahre später ergriff Heinz Austerhoff, gerade zum Vorsitzenden des Hegerings gewählt, erneut zusammen mit den Hentruper Jägern die Initiative, eine Bläsergruppe zu gründen. Im Herbst 1968 wurden alle Interessierten in die Brennerei der Familie Schulze-Hentrup zu einem ersten Informationsabend eingeladen. Zum ersten großen Auftritt der etwa 15 Liesborner Jagdhornbläser kam es dann schon 1969 beim Jägerball in der Göttinger Gaststätte Nienaber.

Nachdem der Leiter Werner Pöpsel aus beruflichen Gründen 1970 ausgeschieden war, übernahm Ewald Tillkorn aus Ennigerloh die Leitung der Bläsergruppe. 1973 wurde er von Ernst Ahl aus Lippstadt abgelöst. 

Von 1987 bis 2002 leitete Wilhelm Plümpe die Geschicke der zwischenzeitlich auf mehr als 35 Personen angewachsenen Liesborner Jagdhornbläser, die in unterschiedlichen Gruppen organisiert waren. Ihm standen von 1992 Franz Holtkötter, bzw. ab 1998 Aloys Holtkötter als musikalische Leiter und Clemens Holtmann jun. als Vertreter zur Seite.

Im Jahr 2002 hat Clemens Holtmann die Leitung von Wilhelm Plümpe übernommen.

Durch die Anschaffung von Ventilhörnern konnte zu Beginn der achtziger Jahre das Repertoire wesentlich erweitert werden, so dass neben den traditionellen, aus Naturtönen bestehenden Jagdsignalen nun auch Jäger-, Volks- und Kirchenlieder einstudiert werden konnten.

Inzwischen hat sich ein weites Betätigungsfeld herausgebildet:

-           Begleitung der Treibjagden

-           Pflege des jagdlichen Brauchtums

-           Beteiligung an Meisterschaften im Jagdhornblasen

-           Beteiligung am Liesborner Vereinsleben

-           sowie die Begleitung von Gottesdiensten und Prozessionen in Liesborn

Besondere Erwähnung müssen hier die jährlichen Hubertusmessen in Liesborn und Diestedde um den 3. November finden. 

Als einer von vielen Höhepunkten in der Geschichte der Liesborner Jagdhornbläser darf ihr 25-jähriges Jubiläum im Jahre 1993 angesehen werden, zu dem die Bläser eine gelungene Jagd- und Naturkundeausstellung im Museum Abtei Liesborn organisiert hatten. Sie wurde von fast 4.000 interessierten Besuchern besucht. Ebenso fand eine feierliche Hubertusmesse in der Abteikirche und ein großer Festball im Klosterhof unter Anteilnahme vieler prominenter Persönlichkeiten aus Nah und Fern statt. Außerdem gab aus Anlass des Jubiläums der Geschichtskreis des Liesborner Heimatvereins, bzw. des Liesborner Kulturrings das Geschichtsheft Nr. 5 mit dem Titel: „Grüne Leidenschaften“ heraus.  

Die Liesborner Jagdhornbläser haben sich im Laufe der vielen Jahre ihres Bestehens ein gutes Ansehen innerhalb des Hegerings und der Großgemeinde erworben und erfahren für ihr großes, ehrenamtliches Engagement überall Anerkennung und Zuspruch. 

Mittlerweile wurden auch einige Musikstücke - so der „Marsch der Liesborner Jäger“ - von Aloys Holtkötter exklusiv für die Bläsergruppe geschrieben und unter großem Lob zur Aufführung gebracht.



Hubertusmessen in Liesborn, Diestedde und Bad Waldliesborn
 

Aus Anlass des Namenstages des heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, der am 3. November gefeiert wird, beteiligen sich die Liesborner Jagdhornbläser schon seit vielen Jahren im Herbst an der Gestaltung der festlichen Hubertusmessen.

Hierzu sind nicht nur die Jäger und Freunde der Jagdmusik sondern alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.

Die Bläser des Hegerings Liesborn-Diestedde haben unter der Regie ihres musikalischen Leiters Aloys Holtkötter insgesamt 14 verschiedene Lieder und Choräle, vorwiegend aus der französischen Hubertusmesse einstudiert und werden sie in den Gottesdiensten zu Gehör bringen.

Mit diesen besonders feierlichen Messen, die übrigens in anderen Landesteilen schon auf uralte Traditionen zurückgreifen können, wollen die Jäger dem Schöpfer für die großartige Natur danken. Ein weiterer Aspekt war früher natürlich auch die Bitte um Jagdglück und um reiche Beute. Diese spielte bei der Lebensmittelversorgung eine sehr bedeutende Rolle und konnte über die Existenz ganzer Familien entscheiden. Da lag es sehr nahe, den heiligen Hubertus um Fürsprache anzurufen.

Der Legende nach führte Hubertus als junger Mann mit hochadeliger Herkunft ein ausschweifendes, zügelloses Leben. Er hatte während einer Jagd eine Vision, bei der ihm ein kapitaler Hirsch mit einem Kreuz im Geweih erschien. Er sah in dieser Erscheinung ein Zeichen Gottes und führte fortan ein christliches Leben, das geprägt war von der Achtung vor den Menschen und der Natur. Er verzichtete auf den größten Teil seines Besitzes und wurde später Bischof.

Er starb im Jahre 726 und wurde in den belgischen Ardennen in der Stadt, die seinen Namen trägt, in Saint Hubert, begraben. Über seinem Grab wurde später die große St.Hubertus-Basilika errichtet. Sie gilt heute als Wallfahrtsort für die Jäger und Jagdhornbläser Europas.

Schon seit der Christianisierung Mitteleuropas durch Karl den Großen wurde der hl. Hubertus als Schutzpatron der Jäger verehrt. Im Mittelalter gab es den Brauch, am Hubertustag eine feierliche Messe zu seinen Ehren zu feiern. Die Kirchen wurden mit dem Grün der Wälder geschmückt und die Jäger kamen mit ihren Jagdwaffen und oft sogar mit den Hunden zum Gottesdienst.

Vom 16. Jahrhundert an brachten sie ihre Jagdhörner mit in die Kirche und begleitete damit die Gottesdienste. Doch erst im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Hubertusmesse, so wie sie heute vielerorts gefeiert wird.

Die Melodien, die in den Jahrhunderten zuvor in Frankreich und in Belgien entstanden, wurden in eine einheitliche liturgische Fassung gebracht. Die in Deutschland weit verbreitete Fassung basiert auf den Arrangements des Heidelberger Jagdmusikers Reinhold Stief, der die Messe geschrieben hat.

In Liesborn und Diestedde werden zusätzlich auch einige Choräle zu hören sein, die von Aloys Holtkötter komponiert und arrangiert worden sind.

Beim geneigten Zuhörer entwickelt sich schnell eine tiefe Liebe zu den teils schmetternden, teils zarten Klängen. Auf jeden Fall aber hinterlassen sie bei jedem Gottesdienstbesucher einen großartigen und bleibenden Eindruck.