Herzlich Willkommen bei der Kreisjägerschaft Soest.


Wir möchten auf diesen Seiten die Möglichkeit bieten, sich über Neuigkeiten und aktuelle Termine der Kreisjägerschaft Soest zu informieren.



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Jungjägerkurs 2020/2021 ausgebucht!

Die Jägerprüfung für das Jahr 2020 steht zwar noch aus, doch der Folgekurs mit Kursbeginn im September 2020 ist bereits ausgebucht.

 

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertiger Ausbildung vor Ort und das Interesse an der Natur und ihren komplexen Zusammenhängen begeistert uns doch jedes Mal neu.

 

 

Wir nehmen Sie jedoch gerne auf die Warteliste für dieses Jahr auf oder nehmen Ihre Anmeldung für den Kurs 2021/2022 entgegen.

 

Tierrettung mit modernster Technik

Mit den ersten Mahden des Frühjahrs besteht wieder Bedarf für die Kitzrettung, den Jägern des Kreises Soest Pflicht und Verantwortung zugleich.

 

Die jungen Kitze des Rehwilds werden von ihren Müttern in den Wiesen abgelegt und verharren dort bis zu deren Rückkehr unbeweglich. Dieses natürliche Verhalten lässt sie allerdings auch dann verharren, wenn sich die Landwirte mit ihren Mähmaschinen nähern. Massive Verletzungen sind oftmals die unmittelbare Folge.

 

Diese Form des Tierleids ist sowohl den Jägern als auch den Landwirten zuwider.

 

Klassich gehen daher die Jäger in direkter Absprache mit den Landwirten die zu mähenden Flächen unmittelbar vor der Mahd mit ihren Hunden ab und verbringen die Kitze in ungefährdete Bereiche. Kitze und Ricken finden aufgrund bestimmter Laute dennoch wieder zueinander.

 

Der Hegering Herzfeld-Lippborg geht seit diesem Frühjahr dank der großzügigen Unterstützung der LEADER-Initiative Lippe-Möhnesee neue Wege. Die LEADER-Initiative ist ein Förderprogramm der EU zur Entwicklung des ländlichen Raumes, die bereits verschiedene Projekte in der Region unterstützt, beispielsweise das Landschaftsinformatonszentrum Wasser und Wald Möhnesee in Möhnesee-Günne oder auch die rollende Waldschule der KJS Soest e.V.; beide Projekte dienen insbesondere der naturkundlichen Bildung von Kindern in enger Kooperation mit Schulen und Kindertageseinrichtungen.

 

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Mehr Jagd in den Zeiten der Corona

Nach Wochen der Abschottung und Kontaktbeschränkung hat die langerwartete Lockerung der Massnahmen begonnen.

 

Die Jägerprüfung 2020 wurde seitens des Ministeriums Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW auf den 24.08.2020 terminiert.

 

Die Ausbilder des Jungjägerkurses und der Vorstand der Kreisjägerschaft arbeiten mit Hochdruck an der kurzfristigen Fortsetzung des Kurses.

 

Aber auch von anderer Seite gibt es gute Nachrichten:

 

Die Schießanlage in Hiddingsen ist ab dem 16.05.2020 wieder geöffnet,

die Schießanlage in Öchtringhausen beginnt vorraussichtlich am 20.05.2020 mit eingeschränktem Betrieb.

 

Informationen zu den aktuellen Erfordernissen an den Schießbetrieb entnehmen Sie bitte den Internetseiten des Vereins für jagdliches Schiessen Hiddingsen e.V. und des SSV Öchtringhausen 1930 e.V. sowie den Aushängen auf den Schießständen. Den Anweisungen der dortigen Aufsichten ist unbedingt Folge zu leisten.

 

Riskieren Sie bitte nicht aus Bequemlichkeit, Sorglosigkeit oder gar Trotz die aktuelle Öffnung der Schießstände.

Die Jagd in den Zeiten der Corona

Diese Anspielung auf das bekannte Werk des Literaturnobelpreisträgers Gabriel José García Márquez hat leider einen ernsten Hintergrund.

 

Bereits seit geraumer Zeit bereiten die Jäger sich auf den Ausbruch der afrikanischen Schweinepest vor.

 

Jetzt ist diesem der Ausbruch des COVID-19, auch geläufig unter Coronavirus, zuvorgekommen.

 

Der Vorstand der KJS Soest e.V. hat daher empfohlen, alle Sitzungstermine der Hegeringe und Obleute abzusagen. Dies wurde bislang von den Hegeringsleitern und Obleute umgesetzt.

 

Wir möchten dem Virus keinen Raum lassen.

 

Die Jahreshauptversammlung findet in diesem Jahr, wie schon lange geplant, im September statt.

 

Auch die Schießanlage in Hiddingsen wird nach Aussage des Vereins für jagdliches Schiessen Hiddingsen e.V. den Schiessbetrieb nicht bereits am 21. März 2020 wieder aufnehmen, sondern bleibt bis auf Widerruf geschlossen.

 

Der Vorbereitungskurs für die Jungjägerprüfung läuft aufgrund des nahenden Prüfungstermins vorerst weiter.

 

Über weitere Massnahmen werden wir Sie rechtzeitig informieren.

 

Passen Sie auf sich auf, bleiben Sie besonnen, vermeiden Sie Panik und bleiben Sie gesund!

 

Und bitte, vergessen Sie bei aller Vorsicht und Unsicherheit nicht Ihr Leben zu leben!

Neuigkeiten aus der Kreispolizeibehörde Soest

Als legale Waffenbesitzer mit nachgewiesenem Bedürfnis für den Waffenbesitz haben Jäger regelmässig mit den Kreispolizeibehörden zu tun.

 

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, hat die Kreispolizeibehörde Soest einen Informationsflyer zu waffenrechtlichen Themen erstellt.

 

Herunterladen: FAQ Kreispolizeibehörde

Bläserhutabzeichen 2019

14 „Junggebliebene“ Bläser und eine Bläserin der KJS-Soest haben erfolgreich das Bläserhutabzeichen verliehen bekommen.

 

Trotz begonnener Jagdsaison nahmen sie sich die Zeit um mit dem Horn, als ein wesentliches Zeichen des jagdlichen Brauchtums, anzutreten.

 

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19. Waldjugendspiele vom 17.-20. September 2019 in Günne

Seit 19 Jahren gibt es sie schon, die Waldjugendspiele für die Schüler der 4. Klassen aller Grundschulen im Kreis Soest.

 

Die Kinder erkunden mit ihren Lehrern im Klassenverband auf einem ca. drei Stunden dauernden Rundweg oberhalb des Möhnesees an 14 Stationen den Wald. Durch die Lösung der ihnen gestellten Aufgaben zeigen die Kinder, was sie bereits über den Wald, seine Baumarten, seine Funktionen, seine aktuellen Probleme und seine Bewohner wissen. So sollten die Kinder beispielsweise an einer Trittsiegel und Fährten erkennen. An einer anderen Station sehen die Kinder die Schäden an den Fichten durch Trockenheit und Schädlingsbefall.

 

Auch in diesem Jahr hat sich die KJS Soest e.V. wieder an diesen Waldjugendspielen aktiv beteiligt, die vom LIZ in Günne organisiert werden. 

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Der Landesjagdverband, die Kreisjägerschaft Soest und der Hegering Schwefetrauern um den Ehrenvorsitzenden der KJS und des Hegerings

 

Karl-Heinrich Schulze-Schwefe

 

Karl-Heinrich Schulze-Schwefe verstarb unerwartet am 11.08.2019 im Alter von 78 Jahren unerwartet.

 

Sein unermüdliches Wirken galt der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Natur und Jagd.

 

Die Jägerprüfung legte er bereits mit 22 Jahren ab und engagierte sich seitdem imHegering, dem LJV und dem DJV.In der Kreisjägerschaft nahm er seit 1981 verschiedene Funktionen wahr.

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In tiefer Trauer nimmt die Kreisjägerschaft Soest e.V. Abschied von

 

Fritz Rüsse-Markhoff

 

Fritz Rüsse-Markhoff verstarb plötzlich und für uns alle vollkommen unfassbar am 6. Juli 2019.

 

Wir blicken zurück auf sein unermüdliches Wirken im Sinne von Landwirtschaft, Natur und Jagd.

 

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Auch nach der Europawahl machen wir mit aktuellen ökologischen Themen weiter!

Das Artensterben ist gerade wieder in aller Munde.

 

Jenseits des neu erwachten Interesses der Politik geht die Kreisjägerschaft Soest e.V. bereits in die zweite Runde der Biotopverbesserung.

 

Ein weiteres Insektenhotel des Hegerings Oestinghausen wurde hierzu bereits von den Pfadfindern de DPSG-Stamms Oestinghausen bemalt.

 

Sie haben Vorschläge für Standorte für weitere Insektenhotels oder gar ganz andere Umweltschutzprojekte?

 

Kontaktieren Sie uns gerne!

 

Aktiver Umweltschutz geht nur gemeinsam!

Volles Haus beim Waschbärseminar!

Sehr erfreut zeigte sich der 1.Vorsitzende der Kreisjägerschaft Soest, Jürgen Schulte-Derne zur Begrüßung über die „ausverkaufte“ und gut geheizte Übungshalle auf Haus Düsse. Aus dem gesamten Kreis Soest waren die Jäger gekommen, um sich über Fallenjagdstrategien zu informieren.

 

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Neue Hotels in Oestinghausen

Insekten haben in unserer modernen Kulturlandschaft große Probleme, Nistmöglichkeiten und Winterquartiere zu finden. Passender „Wohnraum“ ist knapp, dabei sind doch die liebenswerten Brummer nützlich und wichtig für die Bestäubung. Bienen und Hummeln leben gerne in Gesellschaft und haben keine Probleme Tür an Tür mit ihren Artgenossen zu wohnen.

 

Deshalb war es für die Pfadfinder der DPSG Oestinghausen völlig in Ordnung die Bohrlöcher dicht an dicht zu setzen. Die Gäste des Hotels wissen später ganz genau welches „Zimmer“ wem gehört! Die 20 Juffis ( Jugendpfadfindergruppe ) haben fleißig gebohrt und geschnitten, um das Hotel bezugsfertig zu gestalten. Mitglieder des Hegeringes Oestinghausen haben das gespendete Hotel anschließend am Grillplatz an der Ahse aufgestellt und versichern, dass die Wildbienen und Wildhummeln ebenso wie ihre kleineren Artgenossen, die Schlupfwespen, sehr friedliche Artgenossen sind.

 

In der Nähe vom Naturschutzgebiet in Hultrop haben die Jäger einen weiteren idealen Standort gefunden und auch dort ein Insektenhotel aufgestellt und befüllt. Zur Information der menschlichen Besucher dient eine Info-Tafel, die Arten und Lebensweisen erklärt.

 

Für diese Aktion konnten Sponsoren aus dem Dorf gewonnen werden, der Hegering Oestinghausen bedankt sich ganz herzlich bei den Fa. Pils, Bellmann, Korf und Henkelmann.

Afrikanische Schweinepest

Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa und seit kurzem in Belgien weckt tiefe Sorge bei Jägern und Landwirten.

 

Die Kreisjägerschaft Soest e.V. kooperiert in dieser Ausnahmesituation in vollem Umfang mit den Veterinären der Kreisverwaltung und dem Ministerium für Natur- und Verbraucherschutz NRW

 

Aktuelle Informationen finden Sie hier!

Sehbehinderte Schüler zu Gast auf der Messe in Dortmund

Im wahrsten Sinne des Wortes konnten die sehbehinderten Kinder der von-Vincke Schule jetzt Natur begreifen. Das ging von den kleinsten Tieren, den kribbeligen Ameisen bis hin zu großen Tieren wie „Bella“ und „Gandhi“. Im Rahmen des „Erlebnispfades Natur“ wurden die Kinder von Sigrid Ruß, der Landesobfrau des Lernort Natur, in Empfang genommen und in die Messehalle begleitet: Dort wartete schon der imposante Steinadler Gandhi auf die Gruppe. Falkner Frank Schalwat erklärte ganz geduldig alle Fragen und sein Adler ließ sich vertrauensvoll von den Kindern erfühlen: „So weiche Federn!“ staunten die Schüler und „ Die Krallen sind ja spitzer als Nadeln“ stellte man fest. Jeder konnte mit dem Falkner zusammen den Adler erfühlen und bekam stolz eine Adlerfeder überreicht.

 

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Bläserhutabzeichen 2018

Wir gratulieren unseren jungen und „junggebliebenen“ Jagdhornbläsern zum Bläserhutabzeichen.


Bläsercorps / Hegering Geseke: Sebastian Amelunxen; Maximilian Kayser; Matthias Tillmann;
Bläsercorps / Hegering Ense: Bernd Kirschbaum; Peter Rohde; Peter Menge;             

 

Die Prüfung wurde am 10. November 2018 durch die Brauchtumsobmänner KJS Soest, Gunnar Quincke und KJS Hochsauerland, Niclas Gockel und dem Vertreter der KJS Soest Johannes Amelunxen durchgeführt.

 

Besonders war das Engagement des Hegerings Geseke, welcher für das gute Gelingen und für das leibliche Wohl sorgte. Danke, es war ein erfolgreicher Tag.

Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition im Kaliber 5,6 mm mangels Alternativen weiterhin geduldet

 

16. März 2018, Düsseldorf/Dortmund (LJV)

 

Mit heutigem Erlass hat das NRW-Umweltministerium die Kreise und kreisfreien Städte angewiesen, die Verwendung bleihaltiger Geschosse in Kleinkaliberpatronen (5,6 mm) auch nach den 1. April 2018 nicht als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen.

Das Umweltministerium begründet die Weisung damit, dass entsprechende bleifreie Geschosse in Kleinkaliberpatronen bislang nur unzureichend am Markt verfügbar sind, Kleinkaliberpatronen aber dringend benötigt werden, um beispielsweise gestreifte Frischlinge und Jungfüchse mit optimaler Munition zu erlegen.

Der Landesjagdverband NRW hatte bereits vor der Verabschiedung des rot-grünen Landesjagdgesetzes im Jahr 2015 auf diesen Gesetzesmangel hingewiesen und statt eines kategorischen Bleiverbotes eine sinnvolle und praxisgerechte Bleiminimierung gefordert.

Mit freundlicher Genehmigung des NRW-Umweltministeriums erhalten Sie anbei den heutigen Erlass als PDF zur Kenntnis.

Herunterladen: Dienstliche Mitteilungen der Obersten Jagdbehörde 0218

Sie und der Lernort Natur

 

Bedingt durch die zunehmende Urbanisierung und die daraus folgende Entfremdung zur Natur ist es eine zwingende Notwendigkeit, unseren Kindern einen Zugang zur Natur zu bieten.

 

Mit jeder Spende für die Rollende Waldschule tragen Sie dazu bei, dass Jagd und Natur ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft
bleiben. Wir setzen Ihre Spenden sparsam, durchschaubar und zweckgerichtet in unserem Projekt zur Renovierung ein.

 

Setzen Sie für sich persönlich einen Anfang: Machen Sie Ihre Spende! Die Höhe spielt keine Rolle.

 

Wichtig ist nur: Sie haben sich entschieden, zu den Engagierten zu gehören. Denn was wir tun, können wir nur dank Ihrer Unterstützung. Gemeinsam werden wir etwas verändern: für die Wildtiere, die Natur und die Zukunft unserer Kinder. Gemeinsam heißt: Wir brauchen Sie! Und Ihre Freunde.

Herunterladen: Spende rollende Waldschule

Gültige Satzung

 Aufgrund des Vereinsrechtes muss die bisher gültige Satzung ersetzt werden. Im Bereich "Formulare" finden Sie die nunmehr gültige aktuelle Satzung der KJS Soest.

Kinderbuchaktion gestartet

Unsere tolle Kinderbuchaktion ist gestartet!

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Afrikanische Schweinepest: Frühwarnsystem muss funktionieren

 

Nach Ausbruch in Litauen bittet Veterinärdienst um verstärkte Aufmerksamkeit

Kreis Soest (kso.2014.02.05.054.-rn). Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) hat mitgeteilt, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals die EU erreicht hat. Der Veterinärdienst des Kreises Soest nimmt diese Information zum Anlass, Tierhalter, Jäger und Tierärzte um verstärkte Aufmerksamkeit zu bitten. Die gefährliche Tierseuche, die neben Hausschweinen auch Wildschweine befällt, ist in zwei Regionen Litauens festgestellt worden.


"Wenn akute Symptome auftreten, die nicht klar einer anderen Erkrankung zugeordnet werden können, und Antibiotika nicht ansprechen, sollten geeignete Proben an die zuständigen Untersuchungseinrichtungen weitergeleitet werden, um eine mögliche Schweinepestinfektion abzuklären", schließt sich Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes, den Empfehlungen an, die das FLI ausgesprochen hat. Die Mitarbeit aller sei entscheidend für ein funktionierendes Frühwarnsystem, betont der Leitende Kreisveterinärdirektor.

In diesem Zusammenhang fordert er insbesondere die Jägerschaft auf, vermehrte Funde von toten Wildschweinen (Fallwild) zu melden und Proben amtlich untersuchen zu lassen. Hoftierärzte und Landwirte bittet er nachdrücklich, verstärkt Proben (insbesondere Blutproben, aber auch darüber hinaus gehendes Material) einzusenden, um fieberhafte Allgemeininfektionen, Aborte oder vermehrte Verendungen in schweinehaltenden Betrieben diagnostisch abzuklären. Zutritt zu Ställen dürfe nur unbedingt notwendigen Besuchern wie Tierärzten gewährt werden. Auch Fahrten zwischen den Betrieben sollten auf das Nötigste beschränkt werden, appelliert Professor Dr. Hopp.

Tularämie im Kreis Soest ("Hasenpest")

Im Kreis Soest wurde erstmals bei einem Feldhasen die sogenannte Hasenpest (Tularämie) festgestellt. Die von Bakterien verursachte Erkranung ist auf den Menschen übertragbar und oft lebensbedrohlich.

Die Erkrankung wird durch Bakterien namens Francisella tularensis hervorgerufen. Diese Bakterien sind sehr widerstandsfähig – in Tierkadavern überdauern sie bis zu vier Monaten, in Schildzecken bis zu einem Jahr. Betroffen sind vor allem Nager, Hasen und Wildkaninchen. Die Erkrankung kann allerdings auch bei anderen Tieren wie Fuchs und Vögeln auftreten.

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