19. Waldjugendspiele vom 17.-20. September 2019 in Günne

Seit 19 Jahren gibt es sie schon, die Waldjugendspiele für die Schüler der 4. Klassen aller Grundschulen im Kreis Soest.

 

Die Kinder erkunden mit ihren Lehrern im Klassenverband auf einem ca. drei Stunden dauernden Rundweg oberhalb des Möhnesees an 14 Stationen den Wald. Durch die Lösung der ihnen gestellten Aufgaben zeigen die Kinder, was sie bereits über den Wald, seine Baumarten, seine Funktionen, seine aktuellen Probleme und seine Bewohner wissen. So sollten die Kinder beispielsweise an einer Trittsiegel und Fährten erkennen. An einer anderen Station sehen die Kinder die Schäden an den Fichten durch Trockenheit und Schädlingsbefall.

 

Auch in diesem Jahr hat sich die KJS Soest e.V. wieder an diesen Waldjugendspielen aktiv beteiligt, die vom LIZ in Günne organisiert werden.  

 

An zwei Stationen bekamen die Kinder Kontakt zum Jäger. Zum einen an dem Stand, an dem sie auf Jäger mit ihren Stöberhunden und Bauhunden trafen. Gespräche über die Notwendigkeit der Jagd und den Einsatz der verschiedenen Hunde gab es genauso, wie das Streicheln der Hunde durch die Kinder oder sogar das „Tuten“ auf dem Jagdhorn.

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An unserer neuen Rollenden Waldschule endete der Rundlauf für die Kinder. Hier hatten sie zur Aufgabe vier verschiedene Wildarten zu erkennen, was ihnen keinerlei Probleme bereitete. Mit großem Interesse wurden auch die anderen Exponate in unserem Anhänger „Natur on Tour“  bestaunt und den sachkundigen Erläuterungen durch die Jäger gelauscht. Hier konnten wir auch noch einmal auf die „Erzeuger“ der Trittsiegel und Fährten von Rehwild, Schwarzwild, Hase, Fasan und Eichhörnchen eingehen, die die Kinder zuvor als Aufgabe zu bestimmen hatten.

 

Schön, dass es beiden Seiten so viel Spaß gemacht hat, den Kindern und den Jägern. Die Ausgestaltung unserer neuen Rollenden Waldschule kam überall sehr positiv an. Kinder, Lehrer und auch Spaziergänger sparten nicht mit Lob.

 

Aus Wildtieren macht man ein leckeres und gesundes Lebensmittel. Das durften die Kinder selbst erfahren. Ihnen wurde eine Wildwurst aus Rehfleisch zum Probieren gereicht. Erfreulich war es, dass  diese Wurst von den Kindern wirklich überschwänglich gelobt wurde. Manch einer kam mehrfach zum Probieren. Die Wildwurst kam in diesem Jahr von der Fleischerei Bollweg aus Lippstadt.

 

Zu danken ist allen beteiligten Helfern aus dem Kreis der KJS Soest. Einige Helfer engagieren sich schon seit vielen Jahren immer wieder für diese Aktion und haben längst ihr „10-jähriges“ überschritten. Welch´ vorbildlicher Einsatz.

 

An der Station mit den Jagdhunden hatten wir drei Aktive, an der Rollenden Waldschule waren es 10 Jäger, die die Kinder während ihrer Waldjugendspiele begleitet haben. Wir wurden belohnt durch wissbegierige Schüler und auch durch das schöne Wetter, wie man auf den Bildern sehen kann.

 

Insgesamt waren 29 Schulen beteiligt. 59 Klassen mit insgesamt 1345 Kindern sind von uns betreut worden. Darüber darf man zurecht auch einmal stolz sein.

 

Wer sich zukünftig ebenfalls aktiv an den Waldjugendspielen beteiligen möchte, kann sich gerne melden.


Ohne freiwillige Helfer geht es nicht.


Wirklich nicht!


Jagd ist aktiver Naturschutz. Und obendrein noch lecker!


Die Frischlingsrotte an der Kirrung


So vieles gibt es zu entdecken. Und das bei bestem Wetter.