Die Waldschule – Lernort Natur

25 Jahre  1992 – 2017

 

Die Waldschule - zentraler Dreh- und Angelpunkt unserer Kreisjägerschaft - feierte 25-jähriges Jubiläum.

 

Wie alles begann …

In der Planung für die Landesgartenschau 1992 schlug die Stadt der KJS vor, sich zu beteiligen und den Besuchern Natur und Wild zu präsentieren. Daraus  entstand  die Idee der Waldschule, die 1992 zu einem Zugpferd der MüGa wurde.

 

Zur offiziellen Eröffnungsfeier kam alles was Rang und Namen hatte. Ca. 70.000 Besucher sahen die Waldschule in der Müga und schnell wurde der Ruf nach einer dauerhaften Institution laut. Ideenreich und ausdauernd wurden Geld- und Materialspenden aus den Mitgliederreihen gesammelt. Auch der LJV bezuschusste das Vorhaben.

 

Nachdem die Standortfrage geklärt war, ging es weiter mit Planung, Genehmigung und Finanzierung. Stadt, Oberförsterei und KJS einigten sich bald auf den naturnahen und zweckmäßigen, heutigen Platz an der Großenbaumer Straße.

                                     

Anfang 1994 begannen hier die Bauarbeiten. Rodung, Erschließung, Auskoffern, Gießen der Bodenplatte, Bau des Ständerfachwerks - unzählige Arbeitsstunden, überwiegend in Eigenleistung. Am 16.06.1994 wurde das Richtfest gefeiert.

 

Am 1. Mai 1995 feierten wir die große offizielle Einweihung unserer „Waldschule – Lernort-Natur“. Auch diesmal Mal erschienen die Honoratioren gerne. Der damalige LJV-Vorsitzende und DJV-stellvertretende Vorsitzende Freiherr von Heeremann: „was die KJS Mülheim hier gebaut hat, ist bundesweit maßgebend!“ Ein großes Wort - und eine große Aufgabe.

 

Nachdem der angrenzende Garten der Familie Dietz nicht mehr bewirtschaftet wurde, bestand 2010 die Möglichkeit auch dieses Grundstück zu pachten. Hier entstand der Lehrgarten. Mit seiner  Einweihung am 1. Mai 2011 entstand das Ensemble „Waldschule und Lehrgarten – Lernort Natur“ Eine „runde Sache“ … und immer gut besucht. Unsere Waldführungen erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit.

 

Waldschule heute ...

Zur Zeit fungiert die Waldschule, neben der Jungjägerausbildung und als Proberaum für die Jagdhornbläser, auch als Seminarraum für eine neue Institution: „Die Waldkäuze“ … eine zehnköpfige, gemischte Gruppe aus Naturfreunden und Jägern, die zukünftig als Team die beliebten Waldführungen organisieren, begleiten und das Angebot ausbauen werden.

 

Natürlich finden viele Veranstaltungen, Grillfeste, Seminare und Sitzungen in und an der Waldschule statt. Hier ist auch der Treffpunkt für die Waldführungen, mit denen jährlich Hunderten Kindern die Natur näher gebracht wird.

 

Der Erhalt und die Unterhaltung sind also Pflicht für uns, als heutige Nutzer. Eine nicht immer leicht zu stemmende Aufgabe: Laufende Kosten, Unterhaltung, Instandsetzung, nicht zuletzt die Gartenpflege. Viel ehrenamtliches Engagement ist auch dabei gefragt.

 

Erfreulich, wenn dann begeistere Besucher -  Naturinteressierte  oder  Jäger anderer Jägerschaften - die Waldschule loben. Wir können uns nur bedanken bei all denen, die damals viele Arbeitsstunden geleistet und viel Geld – auch  privates - investiert haben.

 

Was wäre die KJS heute OHNE die Waldschule?