01.12.2021 RWJ-Meldung aus der Dezember-Ausgabe

GLÜCKWÜNSCHE
Wir gratulieren ganz herzlich den Mitgliedern, die im Dezember Geburtstag haben und wünschen allzeit Waidmannsheil! Besondere Glückwünsche gehen an:
03.12. Waldo Strater (95);
05.12. Klaus J. Scheuer (84);
07.12. Dr. Karl Lambert Haever (92);
09.12. Heinrich Benten (89):
09.12. Jochen Westphal (60);
10.12. Klaus Weinitschke (94);
10.12. Gerhard Sikowski (91);
20.12. Paul Lauterbach (86)


WILDBRETVERMARKTUNG
Wir bitten Jäger, die regelmäßig Wildbret zu verkaufen haben, sich bei der Geschäftsstelle zu melden. Die KJS bekommt immer wieder Anfragen von Interessenten und kann dann den Kontakt herstellen.


RÜCKBLICK:
Die Kreisjägerschaft freut sich sehr, in dem aktuellen Jungjägerkursus neun Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen! Wir wünschen viel Erfolg beim Lernen und der Prüfung!


AUSBLICK
Das Projekt Rehkitzrettung der KJS war bereits im ersten Jahr 2021 ein voller Erfolg. Ab jetzt können die Flächen für das Jahr 2022 über www.rehkitzrettung-mg.de angelegt werden. Weitere Informationen finden Sie an gleicher Stelle.

27.11.2021: Neue Coronaschutzverordnung ab dem 24.11.2021 gültig; 2G für Gesellschaftsjagden

Dortmund, 25. November 2021 (LJV). Ab dem 24.11. gilt eine neue Coronaschutzverordnung. Mit dem deutlichen Anstieg der Inzidenzzahlen in den letzten Wochen ist damit nun auch in NRW bei vielen Veranstaltungen die sog. 2G-Regel einzuhalten. Das heißt, zu diesen Veranstaltungen sind nur geimpfte oder genesene (immunisierte) Personen zugelassen. Dies gilt auch für jagdliche Veranstaltungen wie Gesellschaftsjagden.

 

Die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind von den für die jeweilige Veranstaltung verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren.

 

Wir haben eine Übersicht über die relevanten jagdlichen Aktivitäten mit den jeweils geltenden Regeln zusammengestellt.

 

Generell sollte aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen auf vermeidbare Zusammentreffen verzichtet werden.

 

  • Gesellschaftsjagden (gem. § 4 (2) 7. CoronaSchVO):

 

2G-Regel; nur mit nachgewiesener Immunisierung (geimpft oder genesen)

 

  • Jagdhornbläserproben (gem. § 4 (2) 8. CoronaSchVO):

    2G-Regel; nur mit nachgewiesener Immunisierung (geimpft oder genesen)

 

  • Schießstandnutzung (gem. § 4 (2) 8. CoronaSchVO):

    2G-Regel; nur mit nachgewiesener Immunisierung (geimpft oder genesen)
    Bitte ggf. individuelle Regelungen der Schießstände beachten!

 

  • Gremiensitzungen und Mitgliederversammlungen (gem. § 4 (1) 6. CoronaSchVO):

    3G-Regel; nur mit nachgewiesener Immunisierung (geimpft oder genesen) oder Testnachweis (negatives Ergebnis eines höchstens 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden PCR-Tests)

 

  • Jungjägerausbildung (gem. § 4 (2) 6. CoronaSchVO):

    2G-Regel; nur mit nachgewiesener Immunisierung (geimpft oder genesen)
    Bitte ggf. individuelle Regelungen der Kursanbieter beachten!

 

Für alle vorgenannten jagdlichen Aktivitäten sind gem. § 4 (6) CoronaSchVO die Nachweise einer Immunisierung oder Testung von den für diese Einrichtungen und Angebote verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu kontrollieren, wenn möglich mit der CovPassCheck-App. Zudem ist stichprobenartig ein Abgleich der Nachweise mit einem amtlichen Ausweispapier vorzunehmen. Daher haben die Teilnehmer den jeweiligen Immunisierungs- oder Testnachweis und ein amtliches Ausweispapier mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Personen, die den erforderlichen Nachweis und bei stichprobenhaften Überprüfungen den Identitätsnachweis nicht vorzeigen, sind von der Teilnahme auszuschließen.

 

02.11.2021 Wildbretvermarktung

Wir bitten Jäger, die regelmäßig Wildbret zu verkaufen haben, sich bei der Geschäftsstelle zu melden. Die KJS bekommt immer wieder Anfragen von Interessenten und kann dann den Kontakt herstellen.

Tel: 02166/51917
E-Mail: info@kjs-mg-ry.de

25.10.2021 Interessent für Abschussbezirk gesucht

Die Stadt sucht einen Interessenten für den Abschussbezirk A 4 in Mönchengladbach.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Dokumenten.

Auf dem Plan sind die Reviergrenzen leider nicht zu erkennen.
Der Bezirk verläuft an der Bahnlinie rechtsseitig der Viersener Straße in südliche Richtung bis zur Hermann-Piecq-Allee, dann linksseitig in nördliche Richtung entlang der Kaldenkirchener Straße bis zur Bahnlinie.

Herunterladen: abschussbezirk a 4 mg s. 1

Herunterladen: karte abschussbezirk a 4 v5

12.10.2021 Aktuelle Lehrgänge des Landesjagdverbandes

Lehrgang zur Bedienung von Motorsägen („Motorsägenführerschein“) vom 18. bis 19. November 2021

 

Dortmund, 12. Oktober 2021 (LJV). Der Umgang mit der Motorsäge ist nicht ungefährlich. Unfälle beim Einsatz der „Buschmopeds“ bedrohen die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Wer mit der Motorsäge arbeitet, sollte deshalb alles tun, um Unfälle zu vermeiden.

 

Vom 18. bis 19. November 2021 bietet der LJV seinen Mitgliedern in einer Kooperation mit dem Wirtschaftsbetrieb Hagen Abteilung Forst einen weiteren Lehrgang zur Bedienung der Motorsäge („Motorsägenführerschein“) in Hagen an.

 

Die Schulung erfolgt durch erfahrene Forstwirtschaftsmeister und Sicherheitsbeauftragte. An den praktischen Übungen kann man nur mit der erforderlichen kompletten Schutzausrüstung teilnehmen. Motorsäge kann vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Eine weitere Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren!

 

Teilnahmegebühr: 150,00 € (ohne Unterkunft und Verpflegung)

 

Anmeldung/Auskünfte:  

http://bit.ly/ljv-fortbildung

Frau Martina Junge

Tel.: 02304/2505586

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de
montags bis donnerstags (8:00 Uhr bis 10.00 Uhr und 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr)

Wichtiger Hinweis:

Eine Teilnahme ist nur mit einem 3G - Nachweis (Vorlage des jeweiligen Nachweises bei der Anmeldung vor Ort) möglich!

 

 

Neue Termine: Anerkannter Fangjagdlehrgang in Rheinberg

 

Dortmund, 12. Oktober 2021 (LJV). Raubwild mit der Falle waidgerecht bejagen: Nach § 29 der Durchführungsverordnung zum novellierten Landesjagdgesetz NRW darf die Jagd mit Fanggeräten nur von Revierjägern, Bestätigten Jagdaufsehern oder von Personen ausgeübt werden, die an einem vom zuständigen Ministerium anerkannten Ausbildungslehrgang für die Fangjagd teilgenommen haben.

 

Der Fangjagdlehrgang des LJV ist anerkannt!

 

Die intensive Bejagung der Prädatoren mittels der Fallenjagd und die Verbesserung der Biotope stärken ihren Niederwildbesatz. Der LJV bietet interessierten Jägern mit Fangjagdseminaren die Möglichkeit, sich für die Saison optimal vorzubereiten.

 

Inhalte dieser Ganztagsveranstaltung: Gesetzliche Grundlagen im Zusammenhang mit der Fangjagd, Fanggeräte, Ausübung der Fangjagd.

 

Für die folgend genannten Termine in Rheinberg sind noch Plätze frei:

 

Nr. 3189: 24.11.2021

Nr. 3190: 26.11.2021

Nr. 3191: 01.12.2021

Nr. 3192: 03.12.2021

Nr. 3193: 08.12.2021

Nr. 3194: 10.12 2021

 

 

Teilnahmegebühr: 70,00 € inkl. Verpflegung

 

Anmeldung/Auskünfte:  

http://bit.ly/ljv-fortbildung

Frau Martina Junge

Tel.: 02304/2505586

E-Mail: mjunge@ljv-nrw.de
montags bis donnerstags (8:00 Uhr bis 10.00 Uhr und 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr)

 

Wichtiger Hinweis:

Eine Teilnahme ist nur mit einem 3G - Nachweis (Vorlage des jeweiligen Nachweises bei der Anmeldung vor Ort) möglich!

Zugelassen werden weiterhin nur Inhaber von Jahresjagdscheinen, Jugendjagdscheinen oder Personen, die an einem Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung teilnehmen. Letztere erhalten die Teilnahmebescheinigung erst mit Bestehen der Jägerprüfung nach § 15 Abs. 5 Bundesjagdgesetz (BJG) ausgehändigt. Die Jugendjagdscheininhaber erhalten eine Teilnahmebescheinigung mit dem zusätzlichen Hinweis, dass sie die Fangjagd bis zur Aushändigung eines Jahresjagdscheines nur in der in § 16 Abs. 2 BJG vorgeschriebenen Begleitung ausüben dürfen.

Eine Kopie des Jagdscheins, Jugendjagdschein oder der Nachweis über die Teilnahme an einem Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung sind den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

08.09.2021: (LJV) Jagden, Schüsseltreiben und vieles mehr wieder zulässig; Schießnachweis wieder Pflicht

Die aktuell gültige Coronaschutzverordnung lässt viele Veranstaltungen wieder zu. Dies gilt auch für Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Jagd:
 

Veranstaltungen sind generell wieder zulässig

  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz unter 35 ohne Teilnahmebeschränkungen.
  • bei einer Kreis- bzw. landesweiten Inzidenz über 35 nur für immunisierte oder getestete Teilnehmer (3-G-Regel).

 

Die Maskenpflicht kann ausnahmsweise entfallen:

  • wenn alle Anwesenden immunisiert oder getestet sind oder
  • wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder
  • bei Tätigkeiten, die nur ohne Maske ausgeübt werden können (z. B. Jagdhornblasen)

 

Damit können Jagden inkl. Schüsseltreiben, Mitgliederversammlungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, Jagdhornbläserübungen (auch in geschlossenen Räumen), Jagdhundeprüfungen, jagdliches Übungsschießen und vieles mehr wieder stattfinden.
 

Bei Bewegungsjagden auf Schalenwild ist gemäß aktueller Mitteilung durch die Oberste Jagdbehörde ab sofort wieder ein gültiger Schießübungsnachweis vorzulegen. Ansonsten sind bei Jagden die Vorgaben der Coronaschutzverordnung einzuhalten.
 

Generell gilt: Abstand, Hygiene und Maske sind in allen Lebensbereichen möglichst umfassend einzuhalten. Veranstalter können daher auch über die Coronaschutzverordnung hinausgehende Regelungen zum Infektionsschutz treffen.

27.08.2021: WDR 5 Stadtgespräch aus Neukirchen-Vluyn: Die Jagd

Die Jagd: Naturschutz oder Mord an Tieren?
 

Ist die Jagd Teil des Naturschutzes und trägt zum Erhalt von Kulturlandschaft und Artenvielfalt bei? Oder ermöglicht sie - staatlich beauftragt - das sinnlose Töten von Tieren? Dieser Streit tobt schon seit Jahrzehnten, doch der Ton wird rauer. Was tun?


Darüber diskutieren:

  • Nicole Heitzig, Präsidentin des Landesjagdverbandes NRW e.V.
  • Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere von Peta Deutschland e.V.
  • Dr. Christine Miller, Biologin

Die Sendung finden Sie HIER.

23.08.2021 Die Kreisjägerschaft MG bei Facebook

Die Kreisjägerschaft Mönchengladbach e.V. ist jetzt auch auf Facebook vertreten.

Schauen Sie einfach auf facebook.com/Kreisjaegerschaft vorbei, wenn Sie aktuell über Wald und Wild, Natur und Jagd in der KJS Mönchengladbach informiert sein möchten.

Am besten abonnieren Sie die Seite und klicken auf "Gefällt mir".

05.08.2021: Waffengesetz: Übergangsfristen laufen aus

Bereits im letzten Jahr sind für Jäger wichtige Änderungen im Waffengesetz in Kraft getreten. Zum 1. September laufen nun noch geltende Übergangsfristen aus. Bis Ende August müssen bestimmte größere Magazine oder bestimme wesentliche Waffenteile, die bisher nicht gesondert erfasst wurden, bei der Waffenbehörde gemeldet und in die Waffenbesitzkarte eingetragen worden sein.
 

Sofern wesentliche Waffenteile Teile einer Komplettwaffe sind, ändert sich erst einmal nichts. Hier muss nichts nachträglich gemeldet oder eingetragen werden. Sind aber überzählige Teile, zusätzliche Gehäuse oder Verschlussträger im Besitz, die bisher waffenrechtlich nicht beachtlich waren, müssen diese bis zum 1. September 2021 in die Waffenbesitzkarte eingetragen sein. Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums muss hierfür jeweils ein Bedürfnis geltend gemacht werden. Alternativ können diese Überschussteile natürlich auch beispielsweise bei der Waffenbehörde oder Polizei abgegeben werden.
 

Kurzwaffen-Magazine mit mehr als 20 Schuss und Langwaffen-Magazine mit mehr als zehn Schuss – jeweils für Zentralfeuerpatronen – sind inzwischen per Gesetz verbotene Gegenstände. Ausnahme: Die Magazine waren bereits am 13. Juni 2017 im Besitz. Dann müssen sie bis zum 1. September bei der Waffenbehörde gemeldet werden. Für große Magazine, die nach dem 13. Juni 2017 und vor dem 1. September 2020 erworben wurden, muss beim Bundeskriminalamt ein Antrag auf Ausnahme nach Paragraph 40 des Waffengesetzes gestellt werden.
 

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.jagdverband.de/waffengesetz-uebergangsfristen-laufen-aus

23.07.2021: Jäger helfen – Landesjagdverband NRW richtet Spendenkonto für Flutopfer ein

Das Hauptschadensgebiet der Flutkatastrophe, die am vergangenen Wochenende über Teile Deutschlands hereinbrach, liegt in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
In einer ersten Reaktion hatte Nicole Heitzig, Präsidentin des Landesjagdverbandes NRW, den Opfern der Flutkatastrophe ihr Mitgefühl ausgesprochen und die Mitglieder ihres Verbandes zu Solidarität und Unterstützung der Krisenregionen aufgerufen.
Darüber hinaus hat der Landesjagdverband inzwischen eine Sonderaktion zur Unterstützung der Hauptbetroffenen des Flutdramas in NRW ins Leben gerufen und ein Spendenkonto für die Opfer dieser Jahrhundertkatastrophe eingerichtet.
 
Wer auf diesem Weg helfen möchte, spende auf folgendes Konto:
 
IBAN: DE03 4226 0001 0108 7030 08
BIC: GENODEM1GBU
Volksbank Ruhr Mitte eG
Stichwort: Spende Flutopfer NRW
 
Die Spendensumme wird zu 100 Prozent an die besonders betroffenen Kommunen in NRW zur Unterstützung der in Not geratenen Personen weitergeleitet.
 
Unterstützer, die eine Spendenquittung wünschen, werden gebeten, unbedingt ihre vollständige Adresse anzugeben.
 
Die Firma Frankonia unterstützt die besonders betroffenen Kreisjägerschaften in NRW mit dringend benötigten Produkten, wie Wassereimern, Kühltaschen, Stirn- und Taschenlampen. Der Landesjagdverband koordiniert die Verteilung dieser Sachspenden an die Kreisjägerschaften.
 
Nicole Heitzig: „Allen Helfern und Unterstützern, die in diesen Tagen ihr Bestes tun, damit die Flutkatastrophe bewältigt wird, gebührt unser aller Dank und Anerkennung.“

31.03.2021 Rehkitzrettung per Drohneneinsatz

Die Mitgliederversammlung unserer Kreisjägerschaft hatte in der Jahreshauptversammlung am 30.09.2020 bei nur einer Gegenstimme beschlossen, die Projektkosten zur Beschaffung einer Drohne zur Kitzrettung zu tragen.

Es wurden daraufhin im Laufe des letzten Quartals Angebote eingeholt und verglichen.

Nachdem das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am 28. Januar 2021 für die Kreisjägerschaften des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen (LJV) die Möglichkeit geschaffen hatte, Förderungsanträge zum Kauf von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rehkitzrettung zu stellen, war unsere Kreisjägerschaft die erste, die einen vollständigen und förderungsfähigen Antrag stellte. Wir erhielten infolgedessen am 2. März dieses Jahres einen Bescheid des LANUV über einen Zuschuss von 80% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben von voraussichtlich rund 7.500 €.

Inzwischen laufen die notwendigen Maßnahmen, insbesondere die Drohnenbeschaffung sowie die Schulung von fünf Piloten, so dass wir davon ausgehen dürfen, dass zur ersten Mahd im April das komplette Equipment zur Verfügung stehen und einsatzbereit sein wird.

Dank fleißiger Unterstützer alle wichtigen Informationen zu dem Projekt inzwischen unter www.rehkitzrettung-mg.de abrufbar. Auf der Homepage wurde Ihnen die Möglichkeit eröffnet, unter dem Button „Kitzretterbuchung“ einen Termin für das Überfliegen von Mähflächen in Ihrem Jagdbezirk zu buchen.
Eine erfolgreiche und nachhaltige Rehkitzrettung ist nur zu erwarten, wenn Landwirte und die von ihnen beauftragten Lohnunternehmer eng in das Projekt Rehkitzrettung eingebunden werden. Besonders wichtig ist es, dass sie Vertrauen in das Projekt Rehkitzrettung setzen und die Revierinhaber regelmäßig und so früh wie möglich über Ort und Zeit anstehender Mahden informieren. Ein oder zwei Tage Vorlaufzeit wären wünschenswert.

Ich empfehle Ihnen deshalb, zunächst einmal die Flächen, auf denen in Ihrem Revier Mahden stattfinden, zu erfassen und zu klären, vom wem sie genutzt werden. Sodann sollten Sie mit den verantwortlichen Landwirten ein persönliches Gespräch führen, das Projekt Rehkitzrettung und seine Vorteile vorstellen und eine gemeinsame Absprache vereinbaren. Wichtig ist, den Landwirten zu vermitteln, dass ihnen keine Kosten für den Drohneneinsatz entstehen. Natürlich würden wir uns über die ein oder andere Spende freuen. Auch hierzu ist auf der Homepage etwas gesagt.

Wer sich schon einmal über ein ausgemähtes, noch lebendes Kitz gebeugt hat weiß, dass ein solcher Anblick lange im Gedächtnis bleibt. Bitte machen Sie vom Angebot unserer Kreisjägerschaft Gebrauch, sprechen Sie mit den Landwirten und buchen Sie unsere Drohne – Es ist uns Jägers Ehrenschild!

Ich wünsche Ihnen in der Pandemie Gesundheit, stets guten Anblick und viel Waidmannsheil. Mit freundlichen Grüßen

Udo Robling
Stadtoberverwaltungsrat a. D.
Vorsitzender

16.03.2021 Nicole Heitzig neue Präsidentin des Landesjagdverbandes

Thies und Schorn Vizepräsidenten, Bottermann Schatzmeister – Jagdbeitrag ersetzt entfallene Abgabe
 

Düsseldorf, 13. März 2021(LJV). Die 48-jährige Volljuristin Nicole Heitzig aus Brilon im Hochsauerlandkreis ist neue Präsidentin des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen. Die Nachfolgerin von Ralph Müller-Schallenberg, der den mit 65.000 Mitgliedern größten Landesjagdverband knapp neun Jahre führte und auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, erhielt 95 Prozent der Stimmen in der am Samstag, den 13. März, online abgehaltenen Mitgliederversammlung, zu der sich mehr als 1.400 Teilnehmer angemeldet hatten.
 

In das ehrenamtlich tätige Spitzengremium gewählt wurden außerdem die Vizepräsidenten Hans-Jürgen Thies MdB aus Lippetal (Kreis Soest), der dem Gremium bereits angehörte, und erstmals Lutz Schorn aus Bonn. Zum Schatzmeister wiedergewählt wurde Dr. Peter Bottermann aus Gelsenkirchen. Als Repräsentanten der fünf Regierungsbezirke gehören dem LJV-Präsidium durch die Wahl der Mitgliederversammlung ferner an: Jörg Tigges aus Dortmund (Regierungsbezirk Arnsberg), Berthold Antpöhler aus Bad Lippspringe (Detmold), Dr. Christian Kallenberg aus Essen (Düsseldorf), Dr. Heiner Breickmann aus Gangelt (Köln) und Petra Bauernfeind-Beckmann aus Waltrop (Münster). Hauptgeschäftsführer des Landesjagdverbandes an dessen Sitz in Dortmund ist der Volljurist Christof J. Marpmann.
 

Nicole Heitzig, Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochsauerland und beruflich als Richterin am Amtsgericht Paderborn tätig, hatte sich um das Präsidentenamt beworben, „weil ich mit meinem Team den Landesjagdverband in die Zukunft führen und um mehr Verständnis für Jagd und Jäger in der Öffentlichkeit werben möchte. Dazu gehört eine starke Vertretung gegenüber den politischen Strömungen, die die Jagd immer mehr in den Bereich des Wildtiermanagements drängen oder als andere Extremposition ganz abschaffen wollen.“ Der Jagd, den Jägern und auch dem Wild eine starke Stimme zu geben, werde neben der Selbstverwaltung vordringlichste Aufgabe sein.
 

Die Online-Mitgliederversammlung billigte zudem das Konzept eines LJV-Jagdbeitrages von 45 Euro jährlich, der künftig zur Finanzierung gemeinschaftlicher jagdlicher Aufgaben die entfallene staatliche Jagdabgabe in gleicher Höhe ersetzen wird.
 

Heitzigs Vorgänger Ralph Müller-Schallenberg wurde in Anerkennung seiner großen Verdienste, nicht zuletzt um die nordrhein-westfälische Jagdgesetzgebung, zum Ehrenpräsidenten des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen gewählt. Als Vizepräsident des Deutschen Jagdverbandes gehört er weiter zu den aktiven Spitzenrepräsentanten der Jagd in Deutschland.

05.02.2021: Pressemitteilung zur Tularämie

Nachdem Mitteilungen über verendet aufgefundene Feldhasen im Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit eingingen, wurden einzelne Kadaver zur Abklärung der Todesursache an das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper nach Krefeld geschickt. Bei 2 der untersuchten Feldhasen wurde die Tularämie (Hasenpest) festgestellt. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei Feldhasen vorkommt. Menschen können sich bei intensivem Kontakt mit erkrankten oder verstorbenen Hasen ebenfalls infizieren. Die Krankheit beginnt mit unspezifischen, grippeartigen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Mattigkeit. An der Eintrittsstelle entwickelt sich eine geschwürig zerfallende Papel. Eine erfolgreiche Behandlung ist besonders bei rechtzeitiger Diagnose mit Antibiotika gut möglich. Kranke Wildtiere sind matt, teilnahmslos und verlieren die natürliche Scheu und Schnelligkeit. In der Regel verenden die Tiere nach wenigen Tagen. Auch Hunde können an der Tularämie erkranken.

 

Es wird deshalb in den Stadtteilen Sittard und Schriefers zurzeit folgendes empfohlen.:

 

  • Vermeidung von ungeschütztem Kontakt zu Wildtieren, insbesondere bei offensichtlichen kranken Tieren
  • Vermeidung von ungeschütztem Kontakt zu Kadavern von Wildtieren
  • Hunde sollten zudem nicht unbeaufsichtigt herumstreunen und möglichst an der Leine geführt werden.

 

 

 

 

25.01.2021: Auslage des Jahresabschlusses zum 31.12.2019 und Haushaltsplans 2021 des Landesjagdverbandes in der KJS-Geschäftsstelle

Mit Blick auf die seinerzeit auf den 30.10.2020 terminierte jährliche LJV-Hauptversammlung wurde der Jahresabschluss und der Haushaltsplan in den Wochen davor in der KJS-Geschäftsstelle zur Einsichtnahme ausgelegt.

 

Der Termin 30.10.2020 wurde bekanntlich abgesagt und die Versammlung auf Samstag, den 13.03.2021 verschoben. An diesem Tag wird die LJV-Hauptversammlung für das Jahr 2020 nun als Online-Veranstaltung stattfinden.

 

Vor diesem Hintergrund wird der Bericht über den Jahresabschluss zum 31.12.2019 und den Haushaltsplan 2021 des Landesjagdverbandes ab Freitag, den 29.01.2021 erneut in der KJS-Geschäftsstelle bereitgehalten, falls von Mitgliedern der Kreisjägerschaft Einsichtnahme gewünscht wird.
 

Geschäftsstelle der Kreisjägerschaft Mönchengladbach e.V.
Vorsitzender Udo Robling
Jahnstraße 36, 41189 Mönchengladbach
Sprechzeiten: Nach telefonischer Vereinbarung
Tel: 02166/51917
E-Mail: udo.robling@kjs-mg-ry.de

13.01.2021: Postalische Verlängerung der Jagdscheine

Die untere Jagdbehörde weist darauf hin, dass sie im Rahmen der aktuell erneut verschärften Maßnahmen zur Kontaktreduzierung bis auf weiteres nur noch die postalische Verlängerung der Jagdscheine anbietet.

 

Hierzu findet man alle genaueren Informationen und den benötigten Vordruck auf der Internet-Seite der Stadtverwaltung Mönchengladbach über folgenden Link:

https://www.moenchengladbach.de/index.php?id=4001131

 

Eine persönliche Vorsprache soll nur bei Erstanträgen und in begründeten Ausnahmefällen erfolgen.

Dies dann auch nur nach vorheriger Terminabsprache mit der unteren Jagdbehörde.

 

Sollten noch weitere Fragen zum Ablauf/Vorgehen offen sein, kann man sich gerne telefonisch bei Herrn Max Jendrasch melden.
 

Stadt Mönchengladbach
Ordnungsamt
Hauptstraße 162-168
Zimmer 106
Tel.: 02161-256255
Fax: 02161-256299

10.12.2020 Wolf in Viersen bestätigt

Am 12.11.2020 wurde in Viersen ein Schaf aufgefunden, das nachweislich von einem Wolf getötet wurde.
Weitere Angaben finden sich in dem angefügten Schreiben des Landesamtes.

Herunterladen: wolf in viersen

30.11.2020 Hasenpest in MG-Sittard

Die Kreisjägerschaft weisst darauf hin, dass im Revier Sittard Richtung Nachbarrevier/Erkelenz aktuell die Hasenpest bestätigt wurde.

05.03.2020 Information der Unteren Jagdbehörde: Zahlung eines Zuschusses für den Mehraufwand bei der Bejagung von Wildschweinen bis 25 Kilogramm (Frischlinge)

Die aktuelle Entwicklung des Seuchengeschehens ASP in den Nachbarstaaten Belgien und Polen bedroht verstärkt auch die Tierhaltung in unserem Bereich.
In Belgien hat sich die Lage inzwischen (Stand: Ende Januar 2020) durch zahlreiche Maßnahmen, wie einer intensiven Bejagung und die Einrichtung von Sperrzonen, etwas entspannt.
In Polen hat sich die Seuche dagegen weiter ausgebreitet. Nach einem Sprung von ca. 300 Kilome-tern in Richtung Westen wurde das letzte ASP positive Wildschwein nur noch 12 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt verendet aufgefunden (Stand: Ende Januar 2020).
Die Konsequenzen einer Infektion von Haus- oder Wildschweinen mit dem ASP Virus wären auch in der Bundesrepublik äußerst schwerwiegend, da sie zwangsläufig mit massiven Folgen für die be-troffenen Bereiche der Landwirtschaft und dem Jagdsektor verbunden sind.
 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hat deshalb be-reits frühzeitig darauf hingewiesen, dass zur nachhaltigen Senkung der hohen Populationsdichte eine verstärkte Bejagung von Frischlingen von zentraler Bedeutung sei.
Um bei den Jagdausübungsberechtigten der hiesigen Reviere die Bereitschaft zu fördern, verstärkt Wildschweine bis 25 Kilogramm zu bejagen, wird die untere Jagdbehörde der Stadt Mönchenglad-bach ab dem 1.4.2020 einen Zuschuss für den Mehraufwand bei der Bejagung dieser Jungtiere zah-len.
Die Rahmenbedingungen für dieses Programm ergeben sich aus den nachfolgend aufgeführten Punkten:
 

1.    Als vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung einer Ausbreitung der Afrikanischen Schwei-nepest zahlt die untere Jagdbehörde der Stadt Mönchengladbach einen Betrag von 25,00 Euro pro erlegtem Wildschwein mit einem Gewicht bis 25 Kilogramm (Frischling).

2.    Gezahlt wird ausschließlich für die im Stadtgebiet Mönchengladbach erlegten Wildschweine. Eine Auszahlung des Betrages erfolgt auf  Antrag (schriftlich, formlos) an die Pächter der je-weiligen Jagdreviere.

Anträge sind zu richten an:
Stadt Mönchengladbach – Ordnungsamt / untere Jagdbehörde
Hauptstraße 168, 41236 Mönchengladbach.

Ansprechpartner sind:
Frau Gottschalk (Tel.: 02161 25 6243)
Mail: Katharina_Maria.Gottschalk@moenchengladbach.de  

Herr Jendrasch  (Tel.: 02161 25 6255)
Mail: Max.Jendrasch@moenchengladbach.de
 

3.    Als Nachweis über eine erfolgte Bejagung haben die Antragsteller (Jagdpächter) der unteren Jagdbehörde eine auf ihren Namen ausgestellte Bescheinigung über eine durchgeführte Tri-chinenuntersuchung an einem Frischling vorzulegen.
 

4.    Die Maßnahme beginnt am 1.4.2020 und endet mit Ablauf des Jagdjahres 2020 / 2021 (31.3.2021). Eine Verlängerung aufgrund der dann aktuellen ASP Lage ist möglich, jedoch nicht zwingend.
 

5.    Die für diese Maßnahme zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden für das laufende Jagdjahr auf 3.000,00 Euro begrenzt.


Zur Beantragung des Zuschusses kann der als Anlage beigefügte Vordruck verwendet werden.

Herunterladen: asp vordruck beantragung zuschuss

Neue Satzung der KJS Mönchengladbach e.V. 2019

Die neue Satzung zum Herunterladen finden Sie HIER.

Neue Jagdzeiten ab 01.04.2019

Ab dem 1. April gelten nach der neuen Landesjagdzeitenverordnung die neuen Jagdzeiten.
Hier kann man diese

Herunterladen: jagdzeiten in nrw ab 1.4.2019

Neue Landesjagdzeitenverordnung tritt am 30. März in Kraft

Mit der Verkündung der Verordnung zur Änderung der Landesjagdzeitenverordnung treten ab dem 30. März, die folgenden Änderungen der Jagd- und Schonzeiten in Kraft:

Die Jagdzeit ist bei allem Schalenwild wieder verlängert bis zum 31.01..

Schwarzwild darf abweichend davon bis zum 31.01.2023 ganzjährig bejagt werden, allerdings unter Beachtung des Elterntierschutzes nach § 22 Abs. 4 BJG. Außerdem ist zu beachten, dass in der Zeit vom 16.01. bis zum 31.07. bei der Jagd auf Schwarzwild die Bewegungsjagd sowie der Hundeeinsatz verboten sind, ausgenommen hiervon ist die Nachsuche.

Die Jagdzeit für Dam- und Sikawild beginnt jetzt wie für Rotwild am 01.08..

Dachse können nun vom 01.09. bis zum 31.12. bejagt werden, Jungdachse erstmals ganzjährig.

Die Vollschonung für die Waldschnepfe ist aufgehoben, sie kann wieder vom 16.10. bis zum 15.01. bejagt werden, wobei auch bei der Jagd auf Schnepfen brauchbare Jagdhunde einzusetzen sind.

Rebhühner bleiben ganzjährig geschont, und zwar bis zum 31.12.2023.

Die Jagdzeit der Rabenkrähe beginnt am 01.08. und endet am 10.03..

Juvenile Nilgänse können nun ganzjährig bejagt werden, ausgenommen in den Schutzgebieten des § 2 Nummer 2 der LJZeitVO, in denen sie vom 15.10. bis zum 31.01. ebenfalls mit der Jagd zu verschonen sind.

Die Jagdzeit für den Waschbären beginnt einen Monat früher, er kann also vom 01.08. bis zum 28.02. bejagt werden.

Neues Landesjagdgesetz tritt am 13. März in Kraft

Am 21.02.2019 wurde das neue Landesjagdgesetz im Landtag in Düsseldorf verabschiedet. Das Gesetz wurde heute im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet. Es tritt am morgigen Mittwoch, den 13. März, in Kraft. Ab morgen gelten somit für die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger folgende erfreuliche Neuregelungen, um eine praxisgerechte Jagd und mehr Bundeseinheitlichkeit zu gewährleisten:

 

Der Tierartenkatalog wurde wieder erheblich ausgeweitet:

Zum Haarwild gehören: Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Muffelwild, Schwarzwild, Feldhasen, Wildkaninchen, Wildkatze, Baummarder, Steinmarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Dachs, Fischotter, Fuchs, amerikanischer Mink, Waschbär, Marderhund.

 

Unter Federwild fallen die Arten des Kataloges im Bundesjagdgesetz, sofern sie in NRW nach der Roten Liste der Brutvogelarten NRW regelmäßig brüten; das sind derzeit: Rebhuhn, Fasan, Wachtel, Haselhuhn, Wildtruthahn, Ringel-, Hohl-, Türken-, Turteltaube, Grau-, Schneegans, Kanada-, Weißwangengans, Nil-, Brand-, Rostgans, Stock-, Braut-, Mandarin-, Schnatter-, Krick-, Knäck-, Löffel-, Kolben-, Tafel-, Reiherente, Gänsesäger, Blässhuhn, Höckerschwan, Waldschnepfe, Lach-, Schwarzkopf-, Sturm-, Silber-, Mittelmeer-, Heringsmöwe, Haubentaucher, Graureiher, Wespenbussard, Wiesen-, Rohrweihe, Habicht, Sperber, Rot-, Schwarzmilan, Mäusebussard, Baum-, Wander-, Turmfalke, Rabenkrähe, Elster, Kolkrabe.
 

Neu abzuschließende Jagdpachtverträge müssen nun grundsätzlich wieder auf mindestens 9 Jahre abgeschlossen werden; in begründeten Fällen ist eine Absenkung bis auf 5 Jahre zulässig, wenn zu besorgen ist, dass ansonsten kein Pachtverhältnis zustande kommt oder eine kürzere Laufzeit wegen besonderer Gefahrgeneigtheit des Jagdbezirks gegenüber Wildschäden nötig ist. Möchte ein Jagdgenosse die Ausübung der Jagd von der Jagdgenossenschaft pachten, ist er oder seine Vertretung berechtigt, in der Jagdgenossenschaftsversammlung an den Abstimmungen über die Vergabe der Jagdpacht und über die Verlängerung eines Jagdpachtvertrages teilzunehmen. Sollte dieser Jagdgenosse zugleich aber auch Vorstandsmitglied der Jagdgenossenschaft sein, kann er an Verträgen mit sich selbst nicht mitwirken.
 

Zur Teilnahme an Bewegungsjagden ist statt eines Schießleistungsnachweises nun ein Schießübungsnachweis erforderlich; dazu sind die gleichen drei Disziplinen zu schießen wie bisher (laufender Keiler und stehender Keiler: stehend freihändig; stehender Keiler: sitzend aufgelegt). Der Gesetzgeber hat zudem klargestellt, dass Schießsimulationen nicht die Bedingungen für den Schießübungsnachweis erfüllen.

 

Es bleibt weiterhin zulässig, bleihaltige Büchsenmunition in Kalibergruppen bis 5,6 mm/.22‘ zur Jagd zu verwenden.

 

Bei der Regelung der Ausübung der Jagd in Naturschutz-, FFH- und Vogelschutzgebieten ist wieder das Einvernehmen mit der zuständigen Unteren Jagdbehörde herzustellen. Die Entschädigungsregelung für jagdliche Beschränkungen des Eigentums bleibt erhalten.

 

Die Baujagd ist wieder uneingeschränkt zulässig, verboten bleibt jedoch, die Baujagd auf Dachse im Naturbau auszuüben.

 

Fangjagd: Fallen für den Lebendfang müssen mit einem elektronischen Fangmeldesystem mit der Funktion einer Statusmeldung ausgestattet sein (Ausnahme Funkloch). Die Statusmeldung muss zweimal täglich morgens und abends auf das Empfangsgerät übermittelt werden. In diesem Fall braucht die Falle für den Lebendfang nicht täglich morgens und abends kontrolliert zu werden.

 

Zur Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden dürfen flugfähige Stockenten und kurzzeitig (max. 15 Minuten) flugunfähige Stockenten eingesetzt werden. Desweiteren ist erstmals geregelt, dass die Ausbildung von Jagdhunden im Schwarzwildgatter der Auswahl und der Einarbeitung brauchbarer Jagdhunde für die Stöberarbeit auf Schwarzwild dient und dass das keine Abrichtung an einem anderen lebenden Tier im Sinne von § 3 Nr. 7 Tierschutzgesetz darstellt.

 

Die Jagdabgabeerhebungsmöglichkeit in § 57 Absätze 2 - 4 LJG NRW ist gestrichen und die Jagdabgabeverordnung aufgehoben worden. Der Jagdabgabebetrag von jährlich 45 EUR ist daher für die kommenden Jagdjahre nicht mehr an die Untere Jagdbehörde zu zahlen.

 

Das Aussetzen heimischen Feder- oder Haarwildes (außer Schalenwild) ist wieder erleichtert: Der Unteren Jagdbehörde ist schriftlich bis eine Woche nach dem Aussetzen Art, Geschlecht und Anzahl des ausgesetzten Feder- oder Haarwildes anzuzeigen. Es ist jedoch verboten, Fasanen und Stockenten später als 8 Wochen vor Beginn der Jagdausübung auf diese Wildarten auszusetzen.

 

Kirrstellen müssen nach wie vor vor ihrem Einsatz der Unteren Jagdbehörde angezeigt werden,  dies kann aber nun alternativ durch Lagepläne im Maßstab 1:5.000 oder 1:10.000 oder im WGS 84 Koordinatensystem geschehen. Die Kirrmenge, die zu jedem Zeitpunkt ausgebracht sein darf, beträgt wieder 1 Liter.

 

Die notzeitenunabhängige Fütterung von Schalenwild ist um 15 Tage vorverlegt und um einen Monat verlängert, ist also nun vom 15. Dezember bis zum 30. April zulässig. Zur Erinnerung: Es bleibt verboten, Rehwild außerhalb von Notzeiten zu füttern; hiervon ausgenommen ist die Gewöhnungsfütterung mit kräuterreichem Grasheu. Schalenwild darf im Umkreis von 300 Metern von Fütterungen nicht erlegt werden. Weiter ist verboten, tierisches Protein sowie Mischfuttermittel, die dieses enthalten, an Wild zu verfüttern oder als Kirrmittel einzusetzen; hiervon ausgenommen sind nun für Nicht-Wiederkäufer: Insekten sowie Protein von verarbeiteten Insekten, Hühnereier und –sofern ohne Anzeichen einer übertragbaren Krankheit- im betreffenden Jagdbezirk aufgefundenes Fallwild oder Aufbrüche von im Jagdbezirk erlegtem Wild (mit Ausnahme von Schwarzwild) sowie Körper oder Körperteile von Nutria und Bisam.

 

Weitere Neuregelungen:

Die Lockjagd auf Rabenkrähen ist auch wieder mit mehr als vier Personen, die jagdlich zusammenwirken, zulässig.

 

Zum Anlocken von Wild können auch wieder Tauben- oder Krähenkarussells eingesetzt werden, sofern Attrappen verwendet werden.

 

Auf Verlangen ist der Unteren Jagdbehörde nun auch wieder vom Dam-, Muffel- und Sikawild ein körperlicher Nachweis des erlegten Wildes vorzulegen. Zudem kann die Untere Jagdbehörde eine allgemeine Hegeschau anordnen, bei der die körperlichen Nachweise des erlegten Rot-, Sika-, Dam- und Muffelwildes vorzuzeigen sind.

 

Für Rotwildgebiete oder Teile von Rotwildgebieten bestellt die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung Sachverständige für Rotwildfragen (Rotwildsachverständige), die ehrenamtlich tätig sind.

 

Ein Abschussplan ist von der Unteren Jagdbehörde unter anderem dann zu bestätigen, wenn bei Jagdbezirken in Rotwildgebieten -unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einer Hegegemeinschaft- der Rotwildsachverständige ins Benehmen gesetzt wurde.

 

Als Vereinigung der Jäger kann anerkannt werden, wem nach Erfüllung weiterer Voraussetzungen mindestens 5 % der Jagdscheininhaber in NRW angehören; eine Vereinigung von Revierjägern kann auch ohne diese Mindestquote anerkannt werden.

 

Jägerprüfungsausschussmitglieder sucht die Untere Jagdbehörde künftig nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der notwendigen fachlichen Qualifikation selbst aus; die fachliche Qualifikation wird durch Teilnahme an Fortbildungen nachgewiesen. Bereits bestellte Jägerprüfungsausschussmitglieder, die aufgrund der bisherigen Gesetzeslage entsandt sind, bleiben bis zum Ende ihrer vorgesehenen Bestellung Mitglied des Jägerprüfungsausschusses, auch wenn sie aus jetzt nicht mehr anerkannten Vereinigungen der Jäger entsandt worden sind.

 

Der Katalog der Prüfungsfragen wird nicht mehr auf 500 Prüfungsfragen beschränkt.

 

Abweichend von § 21 II S. 1 des BJG darf Schalenwild in NRW im Freigebiet ohne Abschussplan erlegt werden.

 

Das Sikawild hat im Arnsberger Wald bereits wieder ab dem 31. März 2019 ein anerkanntes Verbreitungsgebiet.

 

Die Vorschriften über die Ordnungswidrigkeiten sind den Gesetzesänderungen angepasst, auf eine Auflistung im Einzelnen wird hier verzichtet.

 

Landesforstgesetz: Es ist wieder das Betreten aller jagdlichen Einrichtungen durch Unbefugte verboten (die Beschränkung des Betretungsverbots auf jagdliche Ansitzeinrichtungen ist gestrichen).

 

Landesnaturschutzgesetz: Zur Sicherung europäischer Vogelschutzgebiete ist es verboten, während der Brutzeit vom 1. März bis zum 31. Juli Hunde unangeleint zu lassen. Hiervon ausgenommen sind nun Gebrauchshunde in Verwendung.

Afrikanische Schweinepest (ASP) - Vorbeugen – jetzt erst recht

Dieser informative Artikel aus dem Rheinisch-Westphälischen vom November 2018 wurde uns freundlicherweise von
Dr. Michael Petrak
(LANUV NRW, Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung)
zur Verfügung gestellt.

Herunterladen: ASP - Vorbeugen – jetzt erst recht (Beitrag aus RWJ 11/2018)

Kreisjägerschaft Mönchengladbach e.V. (KJS-MG)

Die KJS ist die Vereinigung der Jäger der Stadt Mönchengladbach. Insgesamt sind dort rund 400 Jäger (Mitglieder) organisiert.

Die KJS untergliedert sich in 33 Jagdreviere.

Darüber hinaus unterhält die KJS die beiden Jagdhornbläsercorps Mönchengladbach und Rheydt, eine Schießmannschaft und arbeitet eng mit dem Jagdgebrauchshundverein Mönchengladbach - Rheydt und Umgebung e. V. zusammen.

Die Aufgaben und Ziele der KJS entsprechen denen des Landesjagdverband-NRW, jedoch auf kommunaler Ebene.
Darüber hinaus bildet die KJS jagdlich Interessierte im Rahmen eines Jungjäger-Kurses aus und führt sie zur Jägerprüfung.

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