Nicole Heitzig ist neue Präsidentin des Landesjagdverbandes

Geschafft! Endlich konnte die Mitgliderversammlung des Landesjagdverbandes als Online-Event durchgeführt werden. In einer Mammutsitzung von ca.10 Stunden wurde unsere Kreisvorsitzende Nicole Heitzig zur Präsidentin des Landesjagdverbandes gewählt. Somit ist sie die erste deutsche Jägerin die einem Landesjagdverband vorsteht. Unter folgendem Link findet sich der Pressebericht des LJVs.

Link: Pressebericht

Wildunfallgefahr im Frühjahr

Die Tage werden länger, das Frühjahr kommt bestimmt. Nicht nur uns Menschen treibt es jetzt vermehrt nach draußen, auch die Wildtiere verändern ihren Aktionsradius. Unser wiederkäuendes Schalenwild wie z.B. das Rot- und Rehwild fährt im Winter den Stoffwechsel aufgrund der kälteren Temperaturen und dem reduziertem Nahrungsangebot runter, es ist sozusagen im Energiesparmodus. Im Frühjahr startet der entgegensetzte Prozess, das Wetter wird milder, die Tage werden länger, das Äsungsangebot steigt, alles Signale diesen Ruhezustand zu verlassen.  Gerade jetzt ist die Zeit, wo z.B. unser Rehwild sehr sichtbar wird. Das Rehwild äst ca. alle drei Stunden. Also nimmt die Nahrungsaufnahme einen wesentlichen Teil des Tagesablaufes ein. Im Sommer wo alles grünt, hat es das Rehwild einfach. Ausreichend Nahrung steht in Einstandsnähe zur Verfügung. Im Wald findet das Rehwild also nicht nur ausreichend schützende Deckung, sondern der Energieaushalt kann mit wenig Aufwand gedeckt werden. Je besser das Habitat, umso kleiner kann der Aktionsradius gewählt werden.  Jetzt im Frühjahr sieht das allerdings noch anders aus, die Natur ist noch nicht soweit, das Rehwild zieht nun zum Äsen vermehrt auf die Wiesenflächen. Hier kann es selbst tagsüber beobachtet werden, aber mit Sicherheit in den Abend- und Morgenstunden. Allerdings müssen die Rehe oftmals Straßen queren, um auf die Äsungsflächen zu gelangen, deshalb ist gerade zu dieser Jahreszeit das Wildunfallrisiko besonders hoch. Das Sauerland mit seinen kurvenreichen Strecken und sich verändernden Gelände- und Bewuchsstrukturen erschweren die Situation. Für die Autofahrer gilt es momentan also besonders achtsam zu sein. Darüber hinaus informiert der Landesjagdverband NRW umfangreich zu dem Thema Wildunfall unter www.ljv-nrw.de.

Untere Jagdbehörde: Schonzeitaufhebung Rehwild

ALLGEMEINVERFÜGUNG AUFHEBUNG DER SCHONZEIT FÜR SCHMALREHE UND BÖCKE INNERHALB DER HAUPTSCHADENSGEBIETE FÜR DAS JAGDJAHR 2021/2022

 

Die Untere Jagdbehörde informiert im aktuellen Amtsblatt über die Aufhebung der Schonzeit für Schmalrehe und Böcke. Anders als im letzten Jahr gelten sämtliche Jagdbezirke im Hochsauerlandkreis (Ausnahme reine Feldjagdbezirke) als Hauptschadensgebiet, daher wird von Einzelverfügungen abgesehen und eine allgemeine Regelung getroffen. Die Details entnehmen Sie den folgenden Links. Bitte beachten das der Beginn der Bejagung abhängig von der Höhenlage des jeweiligen Reviers variiert. Hierzu unbedingt auf der Homepage der Unteren Jagdbehörde die Karte mit Jagdberevieren im Vorfeld aufrufen, dort sind die Jagdreviere eingezeichnet. Unter dem Reviernamen ist der Mittelwert für die Höhenlage angegeben, womit sich die jeweilige Zuordnung ergibt. Diese können innerhalb der Hegeringe variieren. 

 

Link: Untere Jagdbehörde

Link: Amtsblatt

Link: Jagdreviere

Mitgliedsbeiträge

Die Vorlage für das SEPA Mandat der Mitgliedsbeiträge steht unter folgendem Link zum Download bereit.

Link: SEPA Mandat

Information zu Veranstaltungen der Jagdausübung zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation

Die untere Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises hat festgestellt, dass Veranstaltungen der Jagdausübung zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation vom

12.01.2021 bis zum 31.01.2021 dringend erforderlich ist.

 

Veranstaltungen der Jagdausübung unterliegen jedoch weiterhin streng den übrigen Vorgaben der geltenden Coronaschutz-VO. Insbesondere verweise ich auf die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln.

 

Ferner sind mindestens 48 Stunden vor einer solchen Veranstaltung folgende Stellen bezüglich des Zeitraums, des Jagdbezirkes und der Teilnehmeranzahl schriftlich zu informieren:

- untere Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises

- die zuständige örtliche Ordnungsbehörde

- die zuständige Polizeiwache

 

Die Kreisjägerschaft des Hochsauerlandkreises verweist zusätzlich auf die Bemerkungen des Landesjagverbandes NRW zu dieser Thematik (Link: LJV).  Die Kreisjägerschaft Hochsauerland appeliert weiterhin an die Revierinhaber im Hinblick auf die kritische Aussenwirkung zu prüfen inwieweit im jeweiligne Revier die konkrete Jagdveranstaltung tatsächlich noch unbedingt erfolgen muss. Im Falle einer Durchführung istdie Teilnehmerzahl auf ein mögliches Minimum zu reduzieren. Zudem möge sich auf Teilnehmer aus dem Hochsauerlandkreis beschränkt werden um nicht den Eindruck des "Jagdtourismus" in der Pandemie zu befördern. Speziell darf kein Gast aus einem Kreis mit hohem Inzidenzwert (über 200) dazu eingeladen werden. Die Teilnahme an einer Jagd in einem fremden Revier stellt nach Auffassung der Kreisjägerschaft Hochsauerland kein Ausnahmegrund von der dort geltenden 15 km Regelung dar. Bitte sehen Sie hierzu auch die aktuellen Meldungen der Landesregierung NRW.

Coranschutzverordnung ab. 11. Januar 2021

Homepage Land NRW

 

Umstellung Einzug Mitgliederbeiträge

Der Vorstand der KJS Hochsauerland informiert mittels eines Anschreibens ihre Mitglieder über die Umstellung des Verfahrens der Beitragseinzüge. Das Schreiben sollte noch vor Weihnachten die Adressaten erreichen, zusätzlich wird es auf der Homepage zum Download zur Verfügung gestellt. 

Wie im Anschreiben erwähnt, zieht zukünftig die Kreisjägerschaft Hochsauerland ihren Beitrag inklusive der Abgaben für den LJV und DJV direkt ein. Im Normalfall setzt sich der Beitrag wie folgt zusammen: KJS 8,50 €; LJV 46 €; DJV 12 €. Mitglieder mit und ohne Jagdscheinprüfung zahlen den gleichen Beitrag.

 

Folgende Sonderfälle können auftreten:

 

1. Ehrenmitglieder: Diese sind beitragsfrei eingestuft.

2. Doppelmitglied KJS: Diese zahlen nur den Beitrag von 8,50 € für die KJS Hochsauerland. LJV und DJV Beiträge werden über die KJS, in der die Erstmitgliedschaft besteht, eingezogen.

3. Doppelmitglied Hegering: Besteht die Mitgliedschaft in mehreren Hegeringen in der KJS Hochsauerland, werden die Beiträge für KJS, LJV und DJV nur einmalig eingezogen siehe Ausgangssituation "Normalfall".

4. Mitglieder unter 25 Jahre: In diesem Fall werden 50 % des regulären Beitrages eingezogen, somit ergibt sich folgende Zusammensetzung: KJS 4,25 €; LJV 23,00 €; DJV 6,00 €.

5. Mitglieder unter 18 Jahre: Hier beschränkt sich der Beitrag auf einen LJV Anteil von 5,50 €.

 

Die individuellen Beiträge der Hegeringe werden weiterhin von diesen eingezogen. Die bisherigen Beiträge der Hegeringe reduzieren sich entsprechend der Anteile für KJS, LJV, DJV. Unberührt bleibt selbstverständlich die durchgängige Mitgliedschaft in Hegering, KJS, LJV und DJV, somit sind bis auf die genannten Ausnahmen in Summe immer alle vier Beitragselemente zu zahlen. 

 

Der Vorstand der KJS Hochsauerland bedankt sich im Vorfeld für die Unterstützung und strebt eine reibungslose Umstellung an. 

 

Herunterladen: 2020.12.10. Anschreiben Mitgliedsbeiträge

Aktuelles: Veranstaltungen2020

LJV Mitgliederversammlung

Die LJV-Mitgliederversammlung 2020 musste aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens der Corona Pandemie abgesagt werden. Eine planungsichere Online Variante wird für Q1 2021 angestrebt. Ausführliche Informationen finden Sie hier: LJV

 

KJS Mitgliederversammlung

In dem Zusammenhang mit der Absage der LJV Mitgliederversammlung ist es umso wichtiger, dass die KJS Mitgliederversammlung zumindest in abgespeckter Variante durchgeführt werden konnte. Die Vorsitzende Nicole Heitzig berichtete stellvertretend für den gesamten Vorstand und Obleute von den Aktivitäten des vergangen Jagdjahres. Verbandspolitische Themen und die aktuellen Entwicklungen bezüglich der  Afrikanischen Schweinepest waren ebenfalls Thema. Trotz der Corona Pandemie hätte die Beteiligung aber durchaus besser sein können. Zumal die Örtlichkeit in Verbindung mit dem zuständigen Ordnungsamtes großzügig ausgewählt wurde. Das bestimmende Thema im ablaufenden Jahr wird sicher für viele Vereinsvorstände sein, wie auch 2021 eine gewisse Attraktivität für die eigenen Mitglieder aufrechterhalten werden kann? 

 

Brauchbarkeitsprüfung und Fangjagdkurs

In der KJS mussten zwar auf die Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen und das Bläserhutabzeichen verzichtet werden, dennoch konnten auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden. Obwohl die gemeinschaftliche Jagdhundeausbildung coronabedingt zwischenzeitlich ruhen musste, standen einige Obleute des Jagdgebrauchshundewesens der Hegeringe und der KJS den Hundeführern mit Rat und Tat zur Seite. So konnte auch die Kreisjägerschaft ihren Hundeführern und ihren Hunden an zwei Terminen die Gelegenheit geben die Brauchbarkeitsprüfung in den Fächern Nachsuche auf Niederwild, Nachsuche auf Schalenwild und Stöbern abzulegen. Die Resonanz war sehr gut und der Dank gilt nicht nur den ehrenamtlichen Obleuten und Richtern, sondern auch den Jagdhundeführern, die ihre Hunde bei der KJS oder den entsprechenden Rassezuchtvereinen vorgestellt haben. Auch in Zeiten einer Pandemie gilt, solange wir waidgerecht Jagen wollen, müssen wir brauchbare Jagdhunde zur Verfügung haben. Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Die Fallenjagd geriet zuletzt immer mehr aus dem Fokus vieler heimischer Jäger. Sei es aufgrund von immer neuen gesetzlichen Bestimmungen, der immer größeren Herausforderung rund um die Schalenwildbejagung, die keine Zeit für die Raubwildbejagung ließ, Kritik von nicht jagdlicher Seite, der man aus dem Weg gehen möchte, verlorengegangenes Wissen rund um die Niederwildhege und der Raubwildbejagung im Allgemeinen. Zur Zeit scheint es hier allerdings eine gewisse Trendwende zu geben. Die angehenden Fallenjäger werden in vorgeschriebenen Fangjagdkursen theoretisch und praktisch auf die Fallenjagd vorbereitet. Vor allem rechtliche und tierschutzrelevante Themen werden vertieft durchgenommen. Moderne Fallen- und Fallenmeldertechnik haben die Fangjagd in das 21. Jahrhundert geholt. Ein Umdenken in Politik und Bereichen des Naturschutzes vor allem im Zusammenhang mit invasiven Arten wie dem Waschbären, Nutria und Maderhund werden zwangsläufig zu einer vermehrten Fangjagd führen müssen. Im Zusammenhang mit der Medebacher Bucht ist sicher der Hegering Medebach als Vorreiter in der KJS zu nennen, was mit Themen der Fangjagd in Verbindung steht, aber auch die KJS entzieht sich nicht der Verantwortung und konnte hegeringsübergreifend den Mitlgiedern dieses Jahr zwei Fangjagdkurse anbieten. 

LJV Präsident erklärt den Jagdbeitrag

LJV Präsident Ralph Müller-Schallenberg erklärt den Jagdbeitrag in einem Interview. Die Ausstrahlung war für die Versammlungen der Kreisjägerschften geplant, diese konnten coronabedingt vierlerorts nicht stattfinden. Das Interview ist unter folgenden Link auf der Homepage des LJV NRW zu finden: Interview Jagdbeitrag

KJS Vorstand wieder vollständig

Der Vorstand der KJS Hochsauerland wird ab sofort von Hermann-Josef Maurer als stellvertretender Vorsitzender für den Altkreis Brilon und Ansgar Wulf als stellvertretender Vorsitzender für den Altkreis Meschede verstärkt. 

Hermann-Josef Maurer ist auch weiterhin als Hegeringleiter für den Hegering Winterberg-Hallenberg im Amt, Ansgar Wulf wird die Tätigkeit als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der KJS in Personalunion weiterführen.

Absage Bläserhutabzeichen - neuer Termin für Frühjahr 2021 geplant

Aufgrund der mangelnden Möglichkeiten in den vergangen Monaten das Jagdhorn Spielen zu üben, haben wir uns seitens des Prüfungsvorsitzes zur Terminierung der Prüfung abgestimmt.

Die Prüfung des Bläserhutabzeichens 2020 wird nicht wie geplant im September 2020 stattfinden.

Der neue Termin für die Prüfung zum Bläserhutabzeichen wird in das Frühjahr 2021 verschoben.  

 

Spende der Westfalen Weser Energie-Gruppe

Die Kreisjägerschaft Hochsauerland bedankt sich bei der Westfalen Weser Energie-Gruppe für die Spende in Höhe von 600 €. Diese Spende ermöglicht unter anderem das Engagement in der Umweltbildung hier sind insbesondere der Erhalt und Einsatz der Rollenden Waldschule zu nennen.

Neben lokalen Veranstaltungen werden vor allem Kindergärten und Grundschulen von unseren freiwilligen Helfern der Hegeringe besucht. Aufgrund der Corona Pandemie konnten zuletzt keine Termine wahrgenommen werden. Wir hoffen, dass nach den Sommerferien weitestgehend ein Normalbetrieb in den Bildungseinrichtungen stattfinden kann, so dass auch die Rollende Waldschule wieder zum Einsatz kommt.

Jagdhundewesen: Übungsteich

Der Übungsteich steht zur Prüfungsvorbereitung ab dem 16. Juli wieder zur Verfügung. Interessierte melden sich bitte bei Marita Arens oder bei den Obleuten für das Jagdgebrauchshundewesen der jeweiligen Hegeringe. 

Jagdgebrauchshunde: Brauchbarkeitsprüfung 2020

Die Hundeprüfungen nach BP § 6, BP §7 und BP § 8 finden am 5. und 6. September sowie am 26. und 27. September 2020 statt.

Weitere Infos finden Sie unter der Rubrik Jagdgebrauchshunde.

Brut- und Setzzeit

In der aktuellen Situation zieht es die Menschen vermehrt in die Natur. Frische Luft, der beginnende Frühling und ein Ausgleich zur #stayathome-Notwendigkeit sind Grund genug, die Zeit im Wald und in der Flur zu genießen. Doch gerade jetzt ist die heimische Natur besonders sensibel. Viele heimische Wildtiere bringen im Frühjahr ihren Nachwuchs zur Welt.

 

Verhaltensregeln in der Natur:

 

  1. Bleiben Sie auf den Wegen.
  2. Führen Sie Ihren Hund an der Leine.
  3. Fassen Sie keine vermeintlich verwaisten Jungtiere an.

Link Info Flyer

Brut- und Setzzeit

Jagdjahr 2020/21

Wir wünschen allen Jägern einen guten Start in das neue Jagdjahr. 

Bleiben Sie gesund!