Neuigkeiten aus der KJS

  • Jagdliche Maßnahmen nach dem Ausbruch der ASP in Belgien

    Jagdliche Maßnahmen nach dem Ausbruch der ASP in Belgien

    Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW informiert aufgrund Rückfragen besorgter Jäger und Jägerinnen über die momentan angebrachten jagdlichen Maßnahmen im Zuge der ASP-Fälle in Belgien. Das Schreiben des Ministeriums finden Sie hier als Download.

     

    Herunterladen: Jagdliche Maßnahmen ASP

  • Bläserprüfung für Jung- und Altbläser

    Bläserprüfung für Jung- und Altbläser

    Am 22. September 2018 fand um 10 Uhr für 14 Jungbläser/innen aus den Hegeringen Winterberg-Hallenberg, Bigge, Meschede, Bestwig sowie dem Hegering Brilon, im Pfarrhaus der Kirchengemeinde Heringhausen die Bläserprüfung statt. Die Abnahme des Bläserhutabzeichens wurde von Nicole Heitzig, 1. Vorsitzende der KJS Hochsauerland, Gunnar Quincke Obmann für jagdliches Brauchtum KJS Soest, sowie Niclas Gockel Obmann für jagdliches Brauchtum KJS Hochsauerland und  Organisator der Prüfung durchgeführt. Sie prüften die 14 Anfänger/innen und teils bereits erfahrenen Musiker in ihrem musikalischen Können. Jeder Prüfling musste hierzu in einem Einzelvortrag fünf von 14 Jagdsignalen frei und erkennbar präsentieren, wobei jedem Prüfling erst kurz vor der Prüfung bekannt wurde, welche Stücke er vorzutragen hat.

    Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen bei dem Bläserchor Heringhausen für die Organisation und die Bereitstellung der Räumlichkeiten bedanken. Federführend und voller Tatendrang einstehend, sei an dieser Stelle Wolfram Senger, stellvertretend für den Bläserchor Heringhausen erwähnt, welcher uns mit frisch geschmierten Brötchen, Kaffee und einer Vielfalt an Kaltgetränken die gemeinsame Zeit an dieser Stelle versüßt hat.

    Geprüft wurden am 22.09.2018 in Heringhausen folgende Musiker:

    Bläserchor Siedlinghausen:

    Daniele Gabelmann,  Anke Rühl, Valentina Schmidt, Nicole Wolff und Karsten Wolff

    Bläserchor Heringhausen:

    Wolfram Senger, Thomas Clement, Helga Kleemann, Niklas Kloppenburg und Diana Nagel

    Bläserchor Brilon:

    Roswita Baumann, Christiane Müller, Johannes Niggemeier, Peter Kraft

    Am Ende konnte die Prüfungskommission allen vorgenannten Prüflingen das Bläserhutabzeichen verleihen. Im Anschluss an die Urkundenübergabe und dem Anstecken des Bläserhutabzeichens, wurden gemeinsam einige Jagdsignale gespielt und der Vormittag klang musikalisch mit „Jagd vorbei“ und „Halali“ bei kühlen Getränken aus. Wir gratulieren allen Teilnehmern auf das Herzlichste und Bedanken und für ihr Engagement, dass jagdliche Brauchtum in seiner Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu fördern.

     

  • Ergebnisse Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

    Ergebnisse Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

    Gesamtwertung:

    1. Platz: Konrad Stehling (331 Punkte)

    2. Platz: Jan Kremer (328 Punkte)

    3. Platz: Claudius Wilmers (326 Punkte)

     

    Mannschaftswertung:

    1. Platz: Hegering Remblinghausen (1256 Punkte)

    2. Platz: Hegering Eslohe (1212 Punkte)

    3. Platz: Hegering Sundern (1182 Punkte)

  • 1. Sauerländer Drohnen-Kitzrettungsforum

    1. Sauerländer Drohnen-Kitzrettungsforum

    Drohne kaufen, Kamera montieren, Kitze retten – so einfach könnte es gehen, glaubt man einigen Aussagen und Presseberichten. Dass dies recht kurz gedacht ist, erlebten die Teilnehmer des 1. Sauerländer Drohnen-Kitzrettungsforum ausgerichtet von der Kreisjägerschaft Hochsauerland und dem Hegering Eslohe.

     

    Aber warum sollen Kitze überhaupt mit der Drohne gerettet werden. Die Setzzeit der Kitze fällt mit dem Mai und Juni genau in die Zeit der Wiesenmahd. Aus Tierschutzgründen sind die Landwirte verpflichtet geeignete Maßnahmen zu treffen, dass Kitze nicht durch das Mähwerk verletzt oder getötet werden. Hierbei unterstützt sie die Jägerschaft. Im Idealfall kündigt der Landwirt ein oder zwei Tage im Voraus dem Jagdpächter den Mähtermin an. Der Jagdpächter organisiert Helfer, die ggf. am Abend zuvor Vergrämungsaktionen durch z.B. Wildscheuchen oder akustische Hilfsmittel durchführen. Am Tag der Mahd werden dann die Wiesen mit Suchtrupps durchgegangen. 

    Das Forum in der Gemeinde Eslohe zu veranstalten lag quasi auf der Hand. Im letzten Jahr hat das Jagdmagazin Wild und Hund zusammen mit dem hessischen Drohnenpiloten Michael Bischoff einen Versuch zur Kitzrettung mit Drohne und Wärmebildkamera im Zusammenhang mit der Wiesenmahd durchgeführt. Hierfür wurde das Revier von Johannes Kremer in Eslohe-Herhagen ausgewählt. Der Testausgang verlief positiv. Dies motivierte nicht nur Johannes Kremer eine Drohne zur Kitzrettung einzusetzen, auch der Forstwirtschaftsmeister Bernd Stilper, der ein Revier im Kreis Olpe betreut, interessierte sich für diese Technik. 2018 können alle auf eine erfolgreiche Drohnen-Kitzrettungssaison zurückblicken, denn sie haben insgesamt 120 Kitze gefunden und gerettet. Dies war Motivation genug, einen zunächst intern geplanten Erfahrungsaustausch in Form des 1. Sauerländer Drohnen-Kitzrettungsforum abzuhalten. Hierzu wurden in erster Linie fachkundige Vertreter aus den Bereichen Jagd und Landwirtschaft eingeladen, sowie Vertreter der Feuerwehr, da für sie die Anwendung der mit Wärmebildtechnik ausgestatten Drohnen ebenfalls von Interesse ist.

    Drohnenpilot Bischoff erläuterte den Zuhörern rechtliche Grundlagen, hier wurde schon deutlich, dass ein einfaches Drauflosfliegen nicht möglich ist. Denn neben dem Versicherungsschutz muss der Pilot auch wissen, wo er fliegen darf und je nach Drohne braucht er auch einen Sachkundenachweis. So ließen fragen und Diskussionen auch nicht lange auf sich warten. Bischoff konnte den Teilnehmern aber auch viel technische Details erläutern und aus seinem Erfahrungsschatz hielt er auch nicht mit Tipps und Tricks hinterm Berg. Es war ihm aber auch ein Anliegen deutlich zu machen, wie viele Fehlinformationen zum Thema Kitzrettung mittels Drohne im Umlauf sind. Eine Besonderheit ist sich die von Bischoff entwickelte App, die Kitzsuche- und Rettung entkoppelt. Findet der Pilot ein Kitz, setzt er eine digitale Markierung. Die Sucher erhalten in der Kartenansicht die Lage des Kitzes sowie eine Bild der Luftaufnahme. Der Helfer klickt den Punkt an und wird zum Kitz navigiert. In der App kann er für die anderen Suchteammitglieder dokumentieren, ob er es gefunden hat oder nicht. Der Vorteil liegt auf der Hand: während der zeitaufwendigen Kitzrettung, kann der Pilot weitere Flächen absuchen und andere Helfer können zusätzliche Kitze retten. Die App funktioniert, müsste aber um mit neueren Drohne kompatibel zu sein, weiterentwickelt werden, was einen hohen Investitionsaufwand bedeutet.

    Kremer wiederum verdeutlichte anschaulich den Prozess der Entscheidungsfindung der Systemauswahl. Denn es galt sich sowohl mit der Drohnentechnik auseinanderzusetzen, als auch mit der Wärmebildtechnik. Gerade bei letzterer Technik wurde den Zuhörern klar, im Katalog nachgucken und bestellen, ist zu kurz gedacht. Es müssen sich Gedanken zur Auflösung gemacht werden, ob man eine Kamera mit oder ohne Radiometrie wählt, ob sie mit oder ohne Gimble montiert ist. Mit der individuellen Konfiguration wurden im April erste Testflüge gemacht und im Mai die ersten Kitze gerettet. Die Suche schildert Kremer wie folgt: Suchzeitraum ist zwischen 4:30 und 7:30 Uhr morgens. Er sucht aus einer Höhe von 100 Meter. Kremer nutzt Wechselakkus, wobei ein Helfer die verbrauchten in der Zwischenzeit auflädt. Mindestens ein weiterer Helfer steht zur Kitzrettung zur Verfügung. In dem Zeitfenster können 30 bis 50 Hektar abgesucht werden. Er hat circa 30 Kitze finden können. Beeindruckende Zahlen lieferte auch Drohnenpilot Stilper. Auf 220 Hektar Grünlandfläche konnte er 53 Kitze und 86 Hasen finden, selbst ein Vogelnest wurde aus 80 Meter Höhe entdeckt. Er gibt eine Zeitreduzierung von 65 Prozent  an.

    Alle Piloten bestätigen, dass in der Vergangenheit das Suchen ohne Drohne kräftezehrend war und die neue Methode nicht nur Zeit spart, sondern auch an Zuverlässigkeit den herkömmlichen Methoden überlegen ist. Die Anzahl der gefundenen Kitze ist schwierig von Jahr zu Jahr zu vergleichen. Ist der erste Mähtermin früh, haben viele Ricken noch nicht gesetzt, somit werden entsprechend weniger Kitze gefunden. Es spricht aber für sich, wenn Stilper das bisherige beste Ergebnis von 26 Kitzen mit jetzt 53 Kitzen verdoppelt hat. Einen Nachteil hat die Technik allerdings, das sind die hohen Kosten. Bei den eingesetzten Systemen, kommen schnell Anschaffungskosten von 15.000 bis 20.000 Euro zusammen. Am Ende stellte Michael Schwalbach aus Hessen und Dr. Christian Siepe, Obmann für Naturschutz im Hegering Eslohe, zwei weitere kostengünstigere Systeme vor. Diese sind bis jetzt aber noch in der Erprobung und von ihnen noch nicht zum Kitze suchen eingesetzt worden. Der Anspruch des Forums ist es aber über die Jahre noch mehr fundiertes Wissen zusammenzutragen.

    Einige Forumsteilnehmer trafen sich noch früh morgens am Folgetag  zu Vorführflügen. Dort kamen unterschiedliche Kamerasysteme zum Einsatz, so dass die Theorie vom Vorabend in ein deutlicheres Bild umgewandelt werden konnte. Die Zuschauer waren beeindruckt wie aus 100 m Höhe ein Reh entdeckt werden konnte.  

  • Empfehlung zur Reduktion von Rotwildbeständen

    Empfehlung zur Reduktion von Rotwildbeständen

    Anlässlich des 9. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung wurde die Bad Driburger Erklärung erfasst. Sie beinhaltet Empfehlungen zur Reduktion von Rotwildbeständen unter Einhaltung des Tierschutzes. 

     

    Herunterladen: Bad Driburger Erklärung

  • Unfallgefahr durch liebestolles Rehwild

    Unfallgefahr durch liebestolles Rehwild

    Die KJS Hochsauerland macht an dieser Stelle die Autofahrer darauf aufmerksam, dass im Juli/ August aufgrund der Paarungszeit des Rehwildes die Unfallgefahr gerade auch am Tag steigt.

    Generelle Informationen zur Wildunfallgefahr finden Sie hier.

  • Streckenrekord beim Schwarzwild

    Streckenrekord beim Schwarzwild

    Der Landesjagdverband stellt in einer aktuellen Pressemitteilung der Erfolg der NRW Jäger dar. Sie konnten im abgelaufenen Jagdjahr 2017/18 einen Streckenrekord beim Schwarzwild von ca. 60.000 Stück vermelden. Die ist zu der beachtlichen Strecken von 40.000 Stück eine Steigerung von 50 %.

    Link: LJV NRW

    ​Die Jäger aus dem Hochsauerlandkreis waren maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Konnten sie die Strecke von 4000 auf über 7000 Stück Schwarzwild steigern. Mit 75 % liegt man hier weit über Steigerung des Landesdurchschnitts. Hat der Streckenanteil des Hochsauerlandkreises beim Schwarzwild im Jagdjahr 2016/17 noch bei 10 % gelegen, liegt er im abgelaufenen Jagdjahr bereits bei ca. 12 %.

     

     

     

     

  • Ausschreibung Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

    Ausschreibung Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

    Einladung und Ausschreibung zur Kreißmeisterschaft des HSK im jagdlichen Schießen 2018

     

    Die diesjährige Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen findet am Samstag dem 01.09.2018 als Einzel -

    und Mannschaftswettbewerb für Mitglieder der Kreisjägerschaft HSK auf dem Schießstand des  

    Hegerings Sundern statt. Es handelt sich hierbei um kombiniertes Schießen mit Büchse und  Flinte gemäß

    der DJV- Schießvorschrift.

    Abweichend davon jedoch:   1.   Büchsenkaliber max 223. Rem

                                                  2.  Skeet wird durch Kipphase ersetzt

    Startzeit am Samstag dem 1.9.2018 von 8.00 - 15.00 Uhr !

    Trainingsschießen ist am Mittwoch den 29.8 und am Donnerstag den 30.8  jeweils von 17.00 -  20.00 Uhr.

    Jeder Teilnehmer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein oder eine ausreichende Haftpflicht-

    versicherung nachweisen können. Beides ist bei der Anmeldung vorzulegen!

    Die besten Einzelschützen und die drei besten Mannschaften erhalten Ehrenpreise.

    Sachpreise, die unter den Teilnehmern verlost werden, stiften wie gewohnt die Hegeringe.

    Gastschützen sind, soweit der allgemeine Ablauf es zulässt, gerne willkommen.

    Es darf jeweils nur ein Durchgang geschossen werden. Ansonsten gelten die aktuellen Schießstand-

    und DJV Schießvorschrift. in Zweifelsfällen entscheidet die Schießleitung.

    Die Standaufsichten werden wie gewohnt von den Hegeringen gestellt.

    Das Startgeld betägt 10€.

    Schießleitung: Heiko Kellermann

    Die Meldungen der Schützen und der Standaufsichten sind über die Obleute der Hegeringe an,

    Heiko Kellermann, Wassermühle 2, 59846 Sundern,  abzugeben.

    Meldeschluß: 18.08.2018

    Die Siegerehrung findet im Anschluß an den Wettkampf statt (ca. 18.30 Uhr  )

    Heiko Kellermann, Kreisschießobmann

  • Termine Brauchbarkeitsprüfung 2018

    Termine Brauchbarkeitsprüfung 2018

    Für 2018 sind folgende Hundeprüfungen geplant:
    BP §7, §8 am 01.09. + 02.09.2018
                           29.09. + 30.09.2018
                          

    BP §7 € 75/150
    BP §8 € 75/150
    Nichtmitglieder im LJV/NRW zahlen das doppelte Nenngeld.
    Nennschluss ist der 20.08.2018
    Alle Meldungen an
    Marita Arens, Dahlestr. 6, 57392 Schmallenberg
    Tel. 0171/7975993
    Email an Marita.Arens@t-online.de

  • Auffangstation von verwaisten Rehkitzen

    Auffangstation von verwaisten Rehkitzen

    Die Gefahr von Wildunfällen steigt permanent; ein Grund ist u.a. das erhöhte Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen. Die leider nicht immer verhinderbaren Wildunfälle sind für alle Beteiligten schon schlimm genug. Umso tragischer werden sie jedoch, wenn Ricken tot gefahren werden und die dazugehörigen Kitze alleine im Straßengraben auf sie warten.

    Sobald man eine solche Situation vorfindet, ist umgehend professionelle Hilfe für das oder sogar die Kitze gefragt. Erster Ansprechpartner ist in diesen Fällen der zuständige Jäger, denn nur er darf das Kitz aufnehmen und sich aneignen. Obwohl hinter einer eigenständigen Kitzrettung nur gute Absichten stecken, stellt die Aufnahme des Kitzes ohne Erlaubnis von dem zuständigen Jäger eine Straftat (Wilderei) dar.

    Nachdem das Kitz gerettet wurde, steht der Jäger vor der Entscheidung das verwaiste Kitz selber groß zu ziehen oder es in die erfahrenen Hände einer Auffangstation zu geben. Eine solche Station wird bspw. in der Nähe von Burscheid (Rheinisch-Bergischer Kreis) von der Familie Ludewig betrieben. Sie besitzen eine Ziegenzucht und ein großes Gehege, welches ideale Bedingungen für das Großziehen der Kitze darstellt. Denn diese benötigen in den ersten Wochen ihres Lebens Milchersatz von Ziegen und einen großen Freiraum, um sich den Menschen schon frühzeitig wieder zu entwöhnen.

    Wenn aus den Kitzen adulte Stücke geworden sind, werden sie nach einer Markierung durch eine Ohrmarke wieder rund um den Bauernhof in Burscheid in die Freiheit entlassen. Die Familie Ludewig konnte mit dem Hegering Burscheid und den angeschlossenen Jagdrevieren eine Vereinbarung erzielen, dass markierte Rehe geschont werden. So wird auf diese keine Jagd ausgeübt.

    Für alle Jäger, die eine solche Auffangstation suchen oder einen fachlichen Rat benötigen, ist nachfolgend die Adresse der Familie Ludewig aufgeführt:

     

    Fam. Manuela und Christian Ludewig

    Steinweg 3

    51399 Burscheid-Dürscheid

    0176/38583439

    02174/785563

     

    Für erste Informationen rund um dieses Thema steht auch der Schatzmeister der KJS Hochsauerland e.V., Herr Philipp Vormberg unter der Telefonnummer 0151/11680814 jederzeit gerne zur Verfügung.

  • Brut- und Setzzeit

    Brut- und Setzzeit

    Freizeitaktivitäten in der Natur erfreuen sich gerade im Sauerland einer wachsenden Beliebtheit, sei es das Fahrradfahren, Joggen oder Wandern. Gerade nach dem lange anhaltenden Winter laden die ersten sonnigen Tage im Mai geradezu ein rauszugehen. Auch die heimische Jägerschaft verbringt jetzt viel Zeit draußen. Das Wild wird aktiver und sichtbarer. So ist es jedes Jahr von besonderem Interesse, was in der Kinderstube der Wildtiere los ist. Wer hat schon die ersten Frischlinge im Revier, kommen die Junghasen durch,  konnte schon jemand ein frisch gesetztes Kitz sehen. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, wenn die Wiesen gemäht werden. Aufgrund des guten Wetters besteht die Chance, dass dieses Jahr früh gemäht wird, so dass noch nicht alle Kitze gesetzt sind. Es besteht also eine geringere Gefahr, dass diese dem Mähwerk zum Opfer fallen. Andererseits muss den Stellen, wo bereits Kitze gesichtet wurden, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Kreisjägerschaft appelliert zusätzlich an die Landwirte vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Hierzu zählt das Gebot die Wiesen von innen nach außen zu mähen. sich Aber auch für den nichtjagdlichen Naturnutzer ist das Thema Jungtiere von Bedeutung.

    Jedes Jahr sensibilisiert die heimische Jägerschaft Freizeitsuchende in Bezug auf die Beachtung der Brut- und Setzzeit. Diese Zeit erstreckt sich formell vom 1. April bis zum 15. Juli. In diesem Zeitraum werden aber nicht nur die Jungen unserer Wildtiere gesetzt bzw. ausgebrütet, es sind auch die sehr entscheidenden ersten Wochen der Aufzuchtzeit. Die Jungen sind in der Versorgung abhängig von ihren Muttertieren, welche wiederum einen hohen Energiebedarf für sich und ihre Jungen zu decken haben. Gleichzeitig müssen die Jungtiere lernen mit allen Gefahren ihrer Umgebung umzugehen. Die Kreisjägerschaft Hochsauerland bittet gerade jetzt die Erholungssuchenden in der Natur um Verständnis und sich angemessen zu verhalten, um die Aufzucht der Nachkömmlinge nicht zu stören. Eine besondere Aufsichtspflicht gilt sicherlich gerade für die Hundebesitzer, wenn sie sich mit ihren vierbeinigen Gefährten in der Nähe von Wald-, Feld- und Wiesenflächen sowie Gewässerrändern bewegen. Wirkliche Tierfreunde nehmen gerade jetzt ihre Hunde an die Leine. Denn leider kommt es doch immer wieder vor, dass vor allem Rehwild von wildernden Hunden gerissen wird. Hier darf man sich nichts vormachen, ein von Hunden gerissenes Reh erleidet einen qualvollen Tod, dies ist sowohl für den Hundebesitzer als auch den Jäger eine extreme Situation. Der Hund folgt an dieser Stelle seinem Jagdinstinkt, der auch bei nicht Jagdhunderassen entsprechend vorhanden ist, der Hundehalter hingegen kann vorrausschauend die Gefahr des Wilderns verhindern.

    Ein weiteres Anliegen der Jägerschaft ist es, auf das Thema Rehkitze aufmerksam zu machen. Werden Kitze gefunden, so sind diese auf keinen Fall aufzunehmen. Denn meist wurden diese von den Muttertieren, den Ricken, in sicherer Deckung zurückgelassen, um später zu ihnen zurückzukehren. Das Berühren der Kitze von Menschenhand verhindert oftmals, dass die Ricke ihr Kitz wieder aufnimmt.

    Verhalten sich alle entsprechend rücksichtsvoll, steht dem erholsamen Naturbesuch nichts im Wege.

  • Präparate für die RWS

    Präparate für die RWS

    Für die Umweltbildung der Kreisjägerschaft werden insbesondere Präparate der heimischen Tierwelt verwendet. Kürzlich erhielt die KJS elf Präparate als Spende. Besonderer Dank gilt hier dem Hegering Ruhrtal und der Familie Sangmeister aus Rumbeck.

  • Termine Schießstand Meschede

    Termine Schießstand Meschede

    Der Hegering Meschede bietet folgende Schießtermine an:

    27.04.2018  14.30 - 17.30 Uhr  Ein- und Kontrollschießen

    28.04.2018  09.00 - 12.00 Uhr  Ein- und Kontrollschießen

    12.05.2018  09.00 - 12.00 Uhr

    26.05.2018  14.00 - 18.00 Uhr Hegeringsmeisterschaft

    02.06.2018  09.00 - 12.00 Uhr

    16.06.2018  14.30 - 17.30 Uhr  nur Schießnachweiss

    30.06.2018  09.00 - 12.00 Uhr 

    06.07.2018  14.30 - 17.30 Uhr  Jagdhornbläser Berge

    07.07.2018  14.30 - 17.30 Uhr  nur Schießnachweiss

    28.07.2018  09.00 - 12.00 Uhr 

    18.08.2018  14.30 - 17.30 Uhr  nur Schießnachweiss

    29.08.2018  16.00 - 18.00 Uhr Üben für HSK Meisterschaft

    01.09.2018  08.00 - 15.00 Uhr  Kreismeisterschaft in Sundern

    15.09.2018  09.00 - 12.00 Uhr

    29.09.2018  14.30 - 17.30 Uhr  nur Schießnachweiss

  • Jäger werden

    Jäger werden

    Unter der Rubrik "Jäger werben" wirbt der LJV für den jagdlichen Nachwuchs. Neu ist hier eine Abwandlung des LJV Imagefilms. Um gezielt auf die jagdliche Ausbildung aufmerksam zu machen, wurde dieser neugeschnitten und mit einem abweichenden Text veröffentlicht.

    Jäger werden

  • Bericht zur Jahreshauptversammlung

    Bericht zur Jahreshauptversammlung

    Der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Hochsauerland folgten nicht nur zahlreiche Jäger und Jägerinnen aus dem gesamten Kreisgebiet, sondern auch die heimischen Politiker  Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises und Ralf Paul Bittner, Bürgermeister der Stadt Arnsberg. Der aufmerksame Zuhörer konnte bei den Grußworten erfahren, dass die Jagd, die Land- und Forstwirschat und die Natur im Allgemeinen wichtige Themen der Politik im Sauerland sind.  Hier steht die Kreisjägerschaft  als kompetenter Ansprechpartner  stets zur Verfügung.  Doch auch andersherum beschäftigen sich die Jäger und Jägerinnen  im Kreis immer mehr mit jagdpolitischen Entscheidungen.  Die erste Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Nicole Heitzig, erinnert so auch an die vor drei Jahren stattgefundene Demo vor dem Düsseldorfer Landtag. 15.000 Jäger und Jägerinnen hatten hier gegen das anstehende „Ökologische Jagdgesetz“ demonstriert.  Den Vertretern der neuen Landesregierung dürfte dies wohl noch positiv in  Erinnerung geblieben sein, nicht nur weil der Vorplatz des Landtages durch die Jäger sauberer hinterlassen wurde, als sie ihn vorgefunden haben. Im NRW Umweltministerium sind umfassende Änderungen des „Ökologischen Jagdgesetzes“  geplant bzw. wurden schon auf den Weg gebracht, so Heitzig.

    Nicole Heitzig ging weiter auf den aktuellen Stand der Afrikanischen Schweinepest ein. Sie ermahnte die Versammlung mit der Aufhebung der Schonzeit für Schwarzild verantwortungsvoll umzugehen. Trotz intensiver Bejagung hat der Muttertierschutz hier mit der neuen Jagdzeit nicht an Bedeutung verloren. Diese Wildart hat weiterhin den Respekt der Jäger verdient. „Wir sind keine Schädlingsbekämpfer, aber wir stehen bereit, im Rahmen der jagdlichen Möglichkeiten unseren Beitrag zur Schadensminderung zu leisten“, so Heitzig. Es wurde aber auch klargestellt, dass die Jagd einen möglichen Ausbruch nicht verhindern kann, da es sich gezeigt hat, dass die Seuche durch den Menschen verbreitet und eingeschleppt wird. Sollte sie sich lokal beim Schwarzwild ausbreiten, so besteht allerdings die Hoffnung sie bei geringeren Beständen schneller einzudämmen. Die Jäger in NRW haben sich gegen eine Kopfgeldprämie für den Schwarzwildabschuss ausgesprochen. Vielmehr wünschen sich die Jäger eine pragmatischere Form der Unterstützung. Dies kann eine Erleichterung der Bejagung durch z.B. Jagdschneisen in landwirtschaftlichen Flächen sein, dies ist mittlerweile für die Landwirte ohne Prämienverlust möglich. Bei der Organisation und Durchführung revierübergreifender Drückjagden, können die Behörden sinnvoll unterstützen, wenn es z.B. um die Absicherung von Straßen geht. Weiterhin ist eine Hilfestellung bei der Vermarktung von Wildfleisch sinnvoll, die Erleichterung der Abgabe von Trichinenproben bis hin zur Kostenbefreiung werden ebenfalls als zweckdienliche Maßnahmen gesehen. Heitzig konnte berichten, dass einige Punkte wie die Kostenbefreiung für Trichinenproben bereits verabschiedet wurden, weiterhin wurden bereits neue Annahmestellen für die Trichinenproben im Kreisgebiet eingerichtet.  Die Ausführungen von Nicole Heitzig wurden von dem Berufsjäger Peter Markett in einem Vortrag zur „Zeitgemäßen Schwarzwildbejagung“ unterstützt. Er ging in Zeiten der drohenden ASP und Wildschadengefahr in erster Linie auf jagdhandwerkliche Gesichtspunkte ein. Nach der Erläuterung, was einen Einfluss auf die Schwarzwildbestände hat, beschränkte er sich im weiteren Verlauf auf die Faktoren, die der Mensch beeinflussen kann. Denn das für das Schwarzwild günstige Klima ist nur schwer zu verändern. Jagdlich bestehen hingegen schon Möglichkeiten etwas richtig oder falsch zu machen. Die Kernaussagen waren, dass am Muttertierschutz nicht gerüttelt werden darf und  dass der Motor der Vermehrung in der Frischlingsklasse  zu finden ist. Dies hat zur Folge, dass die volle jagdliche Aufmerksamkeit bei der Schwarzwildbejagung den Frischlingen zu gelten hat. Als bevorzugte Jagdart führt er hier die revierübergreifende Drückjagd an. Mit der entsprechenden organisatorischen Sorgfalt und professionellen Durchführung kann ein Großteil der zu erzielenden Strecke dort erfüllt werden. Ansonsten ist sich jede bietende Gelegenheit auf Frischlinge zu nutzen. In landwirtschaftlichen, deckungsreichen Feldflächen sind Bejagungsschneisen für den jagdlichen Erfolg enorm wichtig. Aber auch die Planung, was wo angebaut wird, ist nicht zu vernachlässigen. Der kurzweilige Vortrag förderte die anschließenden Gespräche der anwesenden Jäger und Jägerinnen, ist das Miteinander reden, doch ein entscheidender Faktor für die gemeinsame jagdliche Ausrichtung.

    Neben Politik und Schwarzwild gab es aber noch einiges mehr für Nicole Heitzig zu berichten, so wurde der Imagefilm des Landesjagdverbandes in 66 Kinos und 377 Vorführsälen gezeigt. In dem Imagefilm wirkten auch Mitglieder der Kreisjägerschaft Hochsauerland mit. Neben dem Engagement der Jäger und Jägerinnen in der immer wichtiger werdenden Öffentlichkeitsarbeit, appellierte sie allerdings auch an die Versammlung mit den neuen Medien sorgsam umzugehen. Rücksichtnahme, Toleranz  und die kritische Prüfung, was online gestellt wird, gilt nicht nur für jagdliche Themen, aber insbesondere für diese. Als neuer Obmann  für Öffentlichkeitsarbeit in der KJS wurde Ansgar Wulf vorgestellt, der diesen Posten im vergangenen Jahr unterjährig übernommen hat. Niclas Gockel wurde der Versammlung als neuer Obmann für das jagdliche Brauchtum präsentiert. Matthias Kraas scheidet altersbedingt als Obmann für die Jungen Jäger aus. Als sein Nachfolger wurde Alexander Vogt bekannt gegeben, sein Stellvertreter wird Kevin Schütte.

    Matthias Kraas war nicht nur Gründungsmitglied der Jungen Jäger, sondern auch 14 Jahre als deren Obmann verantwortlich. Für dieses Engagement erhielt er die Verdienstnadel des Landesjagdverbandes in Silber. Werner Bornemann wurde ebenfalls mit der silbernen Nadel des Landesjagdverbandes ausgezeichnet. Er ist vielen Jägern und Jägerinnen im Hochsauerland als sehr aktiver Hegeringleiter bekannt. Dem Hegering Ruhrtal steht er bereits 17 Jahre vor.

  • Jahreshauptversammlung KJS Hochsauerland

    Jahreshauptversammlung KJS Hochsauerland

    Die diesjährige Jahreshauptversammlung der KJS Hochsauerland findet am Freitag, den 6. April um 19 Uhr in der Festhalle der Arnsberger Bürgerschützen statt.

    Tagesordnung:

    1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Protokoll der Mitgliederversammlung 2017
    3. Gedenken an die verstorbenen Waidgenossen in der KJS Hochsauerland
    4. Grußworte
    5. Jahresbericht der Vorsitzenden
    6. Bericht des Schatzmeisters
    7. Bericht der Rechnungsprüfer u. Entlastung des Vorstandes
    8. Wahl der Rechnungsprüfer
    9. Ehrung verdienter Jägerinnen und Jäger
    10. Verschiedenes
    11. Vortrag Peter Markett: Zeitgemäße Schwarzwildbejagung

    Parken: Derzeit wird die Altstadtgarage saniert, aus diesem Grund stehen die dortigen Parkplätze nicht zur Verfügung. Alternative Parkmöglichkeiten findend Sie unter folgendem Link: Sanierung Altstadtgarage

  • Februar 2018: Waidgerechte Schwarzwildbejagung

    Februar 2018: Waidgerechte Schwarzwildbejagung

    Aus gegebenem Anlass weist die KJS Hochsauerland auf das verlinkte Dokument hin. Es beinhaltet das „Bejagungskonzept zur Einhaltung einer weidgerechten Jagdausübung bei der Umsetzung des Erlasses vom 4. Januar 2018: Reduzierung der überhöhten Schwarzwildbestande und Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest ASP“. Der Inhalt wurde bereits im RWJ 2/2018 veröffentlicht. In Absprache mit dem LJV NRW hebt der Vorstand der KJS Hochsauerland insbesondere den Punkt 6 unter „Umsetzung des Erlasses – Aufgaben für die Jagd“ hervor: „Die Bejagung muss unter Berücksichtigung aller im Revier vorkommenden Wildarten erfolgen – ein Jagdkalender, der alle Wildarten berücksichtigt ist Pflicht. Drückjagden außerhalb der bisherigen regulären Jagdzeiten sind mit der Waidgerechtigkeit nicht vereinbar. Intervall- und Schwerpunktbejagung sind zu kombinieren. Im Sommer liegt der Schwerpunkt im Feld – bei gleichzeitiger Zurückhaltung im Wald, um die Wildschadensituation zu entschärfen.“ Auch wenn in einigen Revieren im Sauerland momentan die Schneeverhältnisse ein „Sauenkreisen“ erlauben, ist die Bewegungsjagd zu unterlassen, da sie derzeit nicht waidgerecht durchführbar ist. Die temporäre Aussetzung der Schonzeit setzt ein enormes Maß an Selbstverantwortung voraus. Zurzeit ist die selektive Jagd vom Ansitz die erste Wahl, weitere Handlungsempfehlungen entnehmen Sie dem vorliegenden Bejagungskonzept.

    Herunterladen: Bejagungskonzept Schwarzwild

  • Fuchstage im Hegering Eslohe

    Fuchstage im Hegering Eslohe

    Die Fuchstage im Hegering Eslohe wurden in diesem Jahr von Ralf Bonnekessen von DJZ TV filmisch begleitet. Ebenfalls anwesend war ein Mitarbeiter der Fellwechsel GmbH, der Bonnekessen Auskunft über dieses Projekt geben konnte. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Seite des Hegering Eslohe.

    Link: Fuchstage Hegering Eslohe

  • Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

    Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

    Die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild wurde von der Unteren Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises veröffentlicht. Die verlängerte Jagdzeit bedeutet allerdings nicht nur mehr Freiheit bei der Jagdausübung, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit eben dieser.

    Link: Allgemeinverfügung Schwarzwild

  • Schonzeitaufhebung für Schwarzwild

    Schonzeitaufhebung für Schwarzwild

    Der LJV NRW berichtet, dass das Umweltministerium des Landes NRW die Unteren Jagdbehörden bittet die Schonzeiten für Schwarzwild aufzuheben. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Homepage des Landesjagdverbandes. Bei einer positiven Umsetzung der Unteren Jagdbehörde werden wir an dieser Stelle berichten.

    Homepage LJV NRW

  • Fuchsjagd am Kunstbau wieder erlaubt

    Fuchsjagd am Kunstbau wieder erlaubt

    Die Untere Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises ist der Weisung des Umweltministeriums NRW gefolgt und hat das Verbot der Baujagd zumindest am Kunstbau aufgehoben. Die Details können der Allgemeinverfügung entnommen werden.

    Herunterladen: Allgemeinverfügung Baujagd

  • LJV veröffentlicht Imagefilm

    LJV veröffentlicht Imagefilm

    Der Landesjagdverband NRW hat jetzt einen Imagefilm veröffentlicht. Dem Zeitgeist entsprechend ist ein ansprechender 75 Sekunden Spot entstanden. In diesem Projekt waren auch Mitglieder der KJS Hochsauerland involviert.

    Imagefilm

  • Neue Sitution beim Thema Schalldämpfer

    Neue Sitution beim Thema Schalldämpfer

    NRW Jägern ist es nun auch möglich einen Schalldämpfer zum Zwecke der Jagd zu erwerben. Dies geht aus einem Erlass des NRW Innenministeriums hervor. Den Erlass hat das Inneministerium online gestellt.

    Erlass Innenministerium

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des LJVs.

    LJV

  • Achtung Jagd

    Achtung Jagd

    Die Blätter verfärben sich, die Temperaturen fallen, der Herbst hält Einzug im Sauerland. Zu dieser Zeit sieht man das Schild „Achtung Jagd“ vielerorts an Straßenrändern. Mitunter kann man auch den einen oder anderen Jäger mit roter Signalkleidung in Feld und Flur erspähen. Der  Nichtjäger wird sich fragen, was es damit auf sich hat. Der Herbst und der Winter sind zunächst die Jahreszeiten, in denen die heimischen Jäger vermehrt Gesellschaftsjagden in Form von Bewegungsjagden durchführen. Kommt dem jagdlichen Laien zwangsläufig bei dem Begriff Gesellschaftsjagd klischeehaft schnell das Bild einer geselligen Jägerrunde vor Augen, sieht die Praxis doch ganz anders aus. Denn gesetzliche Rahmenbedingungen, eine sich wandelnde Kulturlandschaft, ein verändertes Freizeitverhalten sind nur einige Einflussfaktoren, die das Unternehmen Bewegungsjagd zur Managementaufgabe machen, weiß Ansgar Wulf,  Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der KJS Hochsauerland zu berichten.

    Bei der Auseinandersetzung mit der Thematik wird man feststellen, dass der Gesetzgeber schon bei den Begrifflichkeiten klare Definitionen erstellt hat. So sind nach dem Landesjagdgesetz NRW Gesellschaftsjagden solche Jagden, in denen mehr als vier Personen jagdlich zusammenwirken. Unabhängig von der Jagdart ist hier neben dem Jagdschein auch das Mindestalter von 18 Jahren für teilnehmende Jäger vorgeschrieben. Mit dem Begriff Bewegungsjagd wird hingegen eine bestimmte Jagdart beschrieben. Bei Bewegungsjagden wird das Wild gezielt beunruhigt und den Schützen zugetrieben. Je nach Bewegungsjagd kann dies mit Treibern und/ oder Jagdhunden gewährleistet werden. Es gilt allerdings hier zu beachten, welche Wildarten bejagt werden sollen. Sind Schalenwildarten wie z.B. Schwarz-, Reh- oder Rotwild darunter, reicht der Jagdschein für sich nicht zur Teilnahme. Es muss zusätzlich ein jährlicher Nachweis über besondere Schießfertigkeiten von den teilnehmenden Jägern erbracht werden. Bei einem Großteil der im Sauerland stattfindenden herbstlichen und winterlichen Jagden sind diese Kriterien erfüllt - es jagen mehr als vier Personen zusammen, das Wild wird den Schützen zugetrieben und es kommen eine oder mehrere Schalenwildarten vor. Daher fallen im Vorfeld einige planerische Tätigkeiten für die hiesigen Revierinhaber an. Dies fängt mit der Auswahl der Revierteile an und welche Wildarten in erster Linie bejagt werden sollen. Durch Kyrill haben sich nicht nur die Revierstrukturen teils drastisch verändert, so dass an diese die Bejagungsstrategie angepasst werden müssen. Der Schwerpunkt der Bewegungsjagden liegt seit dem vielerorts auf den heimischen Schalenwildarten. Aufgrund der hier verwendeten Jagdwaffen und der Größe der Tiere und somit entsprechend flacheren Schusswinkeln im Vergleich zu kleineren Wildarten wie dem Feldhasen sind hier entsprechend die größeren Gefährdungsbereiche schon bei der Planung zu beachten. Maßnahmen sind in der Regel  das Aufstellen sogenannter Drückjagdböcke. Dies sind leichte, offene Ansitze aus Holz, auf denen wahlweise gesessen und gestanden werden kann. Die Vorteile sind in der Regel eine bessere Übersicht und ein steilerer Schusswinkel, so dass der sogenannte Kugelfang durch den gewachsenen Boden schneller gegeben ist, als wenn der Jäger einen Bodenstand beziehen würde. Des Weiteren werden umliegende Äste und Gestrüpp weitestgehend zurück geschnitten, um den Jagdteilnehmern eine bessere Übersicht zu gewährleisten. Besondere Gefahrenbereiche, die augenscheinlich nicht als solche erkannt werden können, werden visuell hervorgehoben. Dies kann beispielsweise durch mit Sprühfarbe auf Bäumen aufgebrachte Ausrufezeichen geschehen, die signalisieren, dass in diese Richtung nicht geschossen werden darf. Darüber hinaus gibt es Verhaltensregeln, die jeder Jagdteilnehmer befolgen muss. Dazu gehört, dass die anstehenden Jäger auf ihren Ständen eingewiesen werden im Hinblick auf z.B. Gefahrenbereiche und Jagdablauf. Weiterhin nehmen die Jäger, die sich von ihren Ständen aus sehen können, Kontakt durch Zuwinken auf. Signalkleidung in rot, gelb oder orange ist hier ein absolutes Muss. Die Stände dürfen während eines Treibens nicht verlassen werden. Doch auch die mögliche Gefährdung von Nichtjagdteilnehmern wird durch entsprechende Planung und Maßnahmen berücksichtigt. So werden gefährdete Straßenbereiche im HSK genehmigungs- und gebührenpflichtig mit den Schildern „Vorsicht Jagd“ versehen. Feld- und Waldwege werden ebenfalls, idealerweise mit Angabe des Datums und der Uhrzeit der Jagd, mit Hinweisschildern versehen. „Hier ist an die Gegenseitige  Rücksichtnahme von Nichtjägern und Jägern zu appellieren“ empfiehlt Wulf. Jäger sollten die Schilder zeitnah auf- und abbauen, denn machen Nichtjäger die Erfahrung, dass nicht unmittelbar gejagt wird, verfehlen die Warnschilder auf Dauer ihren Zweck. Die Nichtjäger bittet Wulf, beim Wandern eventuell kurzfristig Alternativrouten zu gehen oder situationsbedingt eine kurze Pause einzulegen, wenn ersichtlich ist, dass die Jagd kurz vor dem Ende ist. Hierbei ergibt sich oftmals auch die Möglichkeit zwischen Jägern und Nichtjägern ins Gespräch zu kommen. Ansgar Wulf weiß ebenfalls zu berichten, dass gerade bei den gut angenommenen Fernwanderwegen, Jagden teilweise nicht mehr an den hochfrequentierten Samstagen durchgeführt werden, sondern innerhalb der Woche. Bei Autofahrern gibt es bei dem Schild „Achtung Jagd“ nur eine Alternative so Wulf, die heißt runter vom Gas. Denn im Gefahrenbereich ist während der Jagd immer mit Wild und Hunden zu rechnen. Besonders wenn Wild die Fahrbahn quert ist die Gefahr nicht vorbei, es können weiteres Wild oder aber auch Jagdhunde zeitlich versetzt folgen.

    Die Jagdhunde sind wiederum ein Kapitel für sich. „Jagd ohne Hund ist Schund“, weiß ein altes Jägersprichwort zu berichten und gerade unter den schwierigen Bedingungen des Sauerlandes entscheidet sich mit der Qualität der Jagdhunde oftmals der Ausgang der Jagd. So ist es nicht verwunderlich, dass bis zum fertigen Jagdhund ein komplexer Prozess vollzogen wird. Hat sich der Jäger für eine Jagdhunderasse und Verpaarung entschieden, kommt mit acht Wochen der Welpe ins Haus. Schon jetzt kann neben der Führerbindung der Welpe spielerisch und ohne Druck auf sein späteres Aufgabengebiet vorbereitet werden. Im Folgejahr stehen dann die verschiedensten Jagdhundeprüfungen an. Diese werden über die verschiedenen Rassehundevereine, aber auch durch die Kreisjägerschaft Hochsauerland angeboten. Allen gemein sind die Überprüfung jagdlicher Anlagen und die weiterführende jagdliche Eignung. Um auf dieses Niveau zu gelangen, besuchen die Jagdhundegespanne oftmals Lehrgänge und Seminare. Neben den Prüfungen ist es aber ebenso erforderlich, dass diese Jagdhunde auch die Möglichkeit haben in der jagdlichen Praxis im ständigen Einsatz zu sein, um das Erlernte anzuwenden und zu verfeinern. Nicht umsonst heißt ein Jägersprichwort: „Ein Jagdhund ist drei Jahre jung, drei Jahre gut, drei Jahre alt – jedes weitere ist ein Geschenk.“ Dies spiegelt wider, dass es nach der Lernphase gilt, die volle Leistungsfähigkeit zu nutzen und ebenso mit dem Alter den Hund behutsam einzusetzen, ihm die nötigen Pausen zum Regenerieren zu gönnen. So ist ein plötzlicher Verlust z.B. durch einen Autounfall oder einer Wildschweinattacke in zweierlei Hinsicht weitreichend. Zum einen entsteht dem  Jagdhundeführer eine Lücke. Bei einem alternden Hund kann er langsam mit der Ausbildung eines Junghundes anfangen, in diesem Fall muss er den langen Weg der Ausbildung gehen ohne einen einsatzfähigen Hund zu haben. Zum anderen sind die Jagdhunde, auch wenn sie Arbeitshunde sind, immer Teil der Familie. So verwundert es auch nicht, dass im Vorfeld einiges für die Sicherheit der Hunde getan wird. Auch sie tragen Signalfarben in Form von Halsband oder Weste. Die Westen sind teils als Sauenschutzwesten ausgestattet, so dass sie die vitalen Zonen vor Verletzungen durch Angriffe von Schwarzwild schützen. Des Weiteren hat auch bei den Jagdhunden die moderne Technik Einzug gehalten und so tragen immer mehr von Ihnen Ortungsgeräte, um sie im Notfall wiederfinden zu können. In der Regel ist dies aber nicht nötig, da die Hunde zum einen über guten Orientierungssinn verfügen, zum anderen schon im Welpenalter begonnen wird, den Hund zu trainieren, auf seiner eigenen Spur zum Herrchen zurückzufinden.

    Aber auch die Jagdteilnehmer müssen im Training sein. Die Treiber, egal ob Jäger oder Jagdhelfer, müssen eine gute Kondition mitbringen und dem wechselhaftem Sauerländer Wetter trotzen. Die Anstehschützen müssen den Umgang mit der Waffe trainieren und dies auch jährlich unter Beweis stellen. So sind oftmals die mahnenden Worte eines Jagdleiters, dass es zu bedenken gilt, dass unser heimisches Wild vor dem Schuss eine lebende Kreatur ist und nach dem Schuss ein wertvolles Lebensmittel. Auch dies ist in der Jagdplanung zu berücksichtigen, wie wird das erlegte Wild geborgen, versorgt und anschließend gekühlt. Werden hier nicht die nötigen Vorkehrungen getroffen, kann man mitunter bei großen Jagdstrecken vor logistischen Herausforderungen stehen.

    Bedenkt man diesen hohen Aufwand, wird klar, dass die Verantwortlichen und ihre Helfer eine nötige Portion Passion mitbringen müssen. So kommt am Ende des Jagdtages auch bei der Gessellschaftsjagd das Gesellige nicht zu kurz, denn nach einem Tag im Wald haben alle Teilnehmer viel zu berichten, was auch in die Planung für das nächste Jahr mit einfließt. Auch die Nichtjäger haben etwas von den herbstlichen Jagdtagen, können sie doch beim Jäger von neben an ein hochwertiges, regionales Lebensmittel erwerben. Die meisten heimischen Restaurants bieten ebenfalls Wild aus der Region an. Längst hat auch die moderne Wildküche im Sauerland Einzug gehalten und so gibt es neben den klassischen Braten- und Gulaschgerichten, eine Vielzahl von Gerichten wie Wildburger, kurzgebratene Steaks, Wildpasta und vieles mehr.

  • Hegering Eslohe zu Gast im Kindergarten

    Hegering Eslohe zu Gast im Kindergarten

    Der Besuch eines Kindergartens im Rahmen des Konzeptes "Lernort Natur" ist eines von vielen Beispielen wie gelungene Öffentlichkeitsarbeit in der Kreisjägerschaft durchgeführt wird. Ende Oktober war der Hegering Eslohe zu Gast im KiGa Flohkiste Niedersalwey. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Heiko Kellermann ist neuer Kreismeister im jagdlichen Schießen

    Heiko Kellermann ist neuer Kreismeister im jagdlichen Schießen

    Alexander Lenze, stellvertretender Vorsitzender der KJS und Heiko Kellermann, Obmann für das jagdliche Schießen in der KJS begrüßten 66 Teilnehmer bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im jagdlichen Schießen. Bei herrlichem, spätsommerlichen Wetter war es auch Kellermann, der sich in der Gesamtwertung durchsetzte. Die Erstplatzierten lauten in der jeweiligen Klasse wie folgt:

     

    Gesamtwertung:

    Platz 1: Heiko Kellermann, HR Sundern, 343 Punkten

    Platz 2: Frederic Wüllner, HR Remblinghausen, 332 Punkte

    Platz 3: Sascha Müller, HR Voßwinkel, 326 Punkte

     

    Büchse:

    Platz 1: Wilhelm Stehling, HR Brilon, 194 Punkte

    Platz 2: Heiko Kellermann, HR Sundern, 193 Punkte

    Platz 3: Armin Burmann, HR Meschede, 190 Punkte

     

    Flinte:

    Platz 1: Sascha Müller, HR Voßwinkel, 150 Punkte (15/ 15/)

    Platz 2: Heiko Kellermann, HR Sundern, 150 Punkte (15/ 15/1)

    Platz 3: Andreas Stratmann, HR Remblinghausen, 150 Punkte (15/1 15/1)

     

    Beste in der Damenklasse wurde Leonie Stratmann mit 279 Punkten!

     

    Mannschaftswertung

    Platz 1: Hegering Remblinghausen (F. Wüllner, A. Stratmann, F.-J. Wüllner, E. Wilmers), 1293 Punkten

    Platz 2:Hegeringen Brilon (E. Varnhagen, K. Stehling, W. Stehling, U. Hammerschmidt), 1227 Punkte

    Platz 3: Hegering Eslohe (J. Kremer, K.-J. Gabriel, E. Erves, F. Becker), 1222 Punkte

  • Hygieneschulung / Schulung zur "Kundigen Person" und Trichinenprobenentnahme

    Hygieneschulung / Schulung zur "Kundigen Person" und Trichinenprobenentnahme

    Die Jagdschule Olsberg e.V. führt die Schulung zur "Kundigen Person" und Hygieneschulung am Mittwoch, dem 07. Februar 2018, im Informationszentrum Holzenergie / I.D.E.E.  in Olsberg-Steinhelle, Carls-Aue-Straße 91, durch.

    Informationen vorab, Termin und Anmeldungen über Jagdschule Olsberg e.V., Telefon 02962-4879 oder Mail: info@jagdschule-olsberg.de

  • Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Frischlingen

    Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Frischlingen

    Der Hochsauerlandkreis hat der KJS Hochsauerland über das Kreisveterinäramt folgende Mitteilung zukommen lassen:

     

    "Gebühr für die Untersuchung von Frischlingen wird vorerst nicht erhoben bzw. reduziert

     

    Nach der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa soll das Risiko der Einschleppung dieser Seuche verringert werden. Ein sinnvolles Mittel ist die intensivere Bejagung von Frischlingen. Um den Jägern einen diesbezüglichen Anreiz zu bieten, wird ab dem 01.09.2017 vorbehaltlich einer entsprechenden Erstattung seitens des Landes NRW die Gebühr für die Untersuchung von (Trichinen)Proben von Frischlingen erlassen oder reduziert. Sofern die Probenentnahme durch den Jagdausübungsberechtigten erfolgt ist, wird der Jäger unter dem besagten Vorbehalt vollständig von der Gebühr befreit. Wird die Probe durch das Fleischuntersuchungspersonal entnommen, reduziert sich die Gebühr unter dem o.a. Vorbehalt um 10,00 €.

    Weitere Voraussetzungen:

    1.) Das Gewicht des erlegten Tieres in aufgebrochenem Zustand darf maximal 20 kg betragen. Auf dem Wildursprungsschein ist eine entsprechende Angabe notwendig.

    2.) Das Tier ist in NRW erlegt worden.

     

    Diese Regelung gilt längstens bis zum 15.11.2017."

  • Wildkatzenpräparat für die Rollende Waldschule

    Wildkatzenpräparat für die Rollende Waldschule

    Herzlichen Dank sagt die Kreisjägerschaft Hochsauerland e.V. an Wolfgang Milcke für die Stiftung des Präparats einer Wildkatze für die "Rollende Waldschule" in Brilon. 

    Die Wildkatze war im Oktober 2016 leider überfahren und bereits verendet, aber äußerlich kaum versehrt, von Jagdpächter Wolfgang Milcke im Revier Düdinghausen an der Landstraße gefunden worden. Mit Genehmigung der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde hat Wolfgang Milcke die Wildkatze fachgerecht präparieren lassen und nun der "Rollenden Waldschule" Brilon der Kreisjägerschaft Hochsauerland für Lehrzwecke gespendet. Die Übergabe des Präparats fand an der Jagdhütte in Düdinghausen statt. Die Kreisjägerschaft wird das seltene Präparat in Ehren halten und in der Rollenden Waldschule installieren, damit es viele Kinder anschauen und alles über dieses seltene und scheue heimische Wildtier lernen können. Waidmannsdank! 

    Echte europäische Wildkatzen (Felis silvestris) stehen unter besonderen Natur- und Artenschutz. Sie sind streng geschützt und werden nicht bejagd. Man darf sich - auch als Jäger - tot aufgefundene Tiere nicht einfach aneignen und benötigt dafür die Genehmigung der zuständigen Behörde, die zB für Lehrzwecke erstellt werden kann.

  • Anreiz zur Frischlingsbejagung

    Anreiz zur Frischlingsbejagung

    Das Umweltministerium in NRW übernimmt einen Teil der Kosten der Trichinuntersuchung bei Frischlingen. Dies soll Anreize schaffen, vermehrt in der Jugendklasse beim Schwarzwild einzugreifen. Dies ist ein weitere Maßnahme, um der Ausbreitung der ASP entgegen zu wirken.

    Nähere Informationen finden Sie hier.

  • Position der Kreisjägerschaft zum Wolf

    Position der Kreisjägerschaft zum Wolf

    Wie in den Medien zu lesen und hören ist, kommt eine intensivere Auseinandersetzung mit der Thematik Wolf in NRW auf. Die Kreisjägeschaft folgt der Haltung des Landesjagdverbandes NRW und des Deutschen Jagdverbandes zum Thema Wolf. Nähere Informationen und entsprechendes Positionspapier finden Sie hier.

  • Projekt Kitzrettung - Bericht Wild und Hund

    Projekt Kitzrettung - Bericht Wild und Hund

    Das Jagdmagazin Wild und Hund begleitete einen Test zur Theamtik Kitzrettung mittels Drohne und Wärmebildkamera. Als Versuchsrevier stand der GJB Herhagen im Hegering Eslohe zur Verfügung. Der Artikel ist in der Ausgabe 15/2017 vom 3. August erschienen.

  • Lernort Natur im Hegering Arnsberg

    Lernort Natur im Hegering Arnsberg

    Die Mtiglieder im Hegering Arnsberg waren von Mai bis Juli mit der Rollenden Waldschule in den lokalen Kindergärten aktiv. Insgesamt 120 Kindern wurde die hiesige Fauna und Flora näher gebracht. Ein nachahmenswertes Beispiel für gelungene Öffentlichkeitsarbeit der hiesigen Jägeschaft. Näheres zu dieser und anderer Aktionen der Arnsberger Jäger finden Sie auf  der Hompage des Hegerings.

    Hompage Hegering Arnsberg

  • Parforcehornbläser begleiten Eucharistiefeier

    Parforcehornbläser begleiten Eucharistiefeier

    Die Parforcehornbläser Homert begleiten am 6. August 2017 eine Eucharistifeier im Freien. Veranstaltungsort wird die auf 656 m gelegene Homerthöhe sein. Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage des Hegering Eslohe.

  • Aufhebung der Schonzeit für Überläufer im HSK

    Aufhebung der Schonzeit für Überläufer im HSK

    Die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Überläufer wurde am 25.07.2017 im Amtsblatt des Hochsauerlandkreises veröffentlicht. Sie wird damit ab dem 26.07.2017 im gesamten Hochsauerlandkreis wirksam und gilt bis zum 31.03.2018.

     

    Herunterladen: Allgemeinverfügung Aufhebung der Schonzeit für Überläufer

  • Pressemitteilung ASP

    Pressemitteilung ASP

    Auf der Internetseite des Umweltministeriums NRW findet sich eine aktuelle Pressemitteilung zur afrikanischen Schweinepest. Weitergehende Informationen finden Sie auch auf der Seite des Bundeslandwirtschaftministeriums.

    Link: Umweltministerium NRW

    Link: Bundeslandwirtschaftminitsterium

  • Aufhebung der Schonzeit für Überläufer in NRW

    Aufhebung der Schonzeit für Überläufer in NRW

    Mit dem Erlass zur "Reduzierung der überhöhten Schwarzwildbestände und Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)" vom 17. Juli bittet das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Unteren Jagdbehörden die Schonzeit für Überläufer mit sofortiger Wirkung bis zum 31.03.2018 aufzuheben. Damit wäre im Gegensatz zur bisherigen Gebietskulisse eine landesweite Aufhebung gegeben. Formal muss dieses noch von der Unteren Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises durchgeführt werden, dies ist in den nächsten Tagen zu erwarten.

    Auführliche Informationen finden Sie hier.

  • Gesteigerte Unfallgefahr während der Rehbrunft

    Gesteigerte Unfallgefahr während der Rehbrunft


    Ab Mitte Juli schwebt das heimische Rehwild wieder im siebten Himmel, dabei vergessen die Tiere oft  jede Vorsicht und es kommt häufiger zu Wildunfällen. Jährlich ereignen sich mehrere tausend Unfälle mit Reh, Wildschwein und Co. , dabei kommen etwa 30 Menschen ums Leben. Die Zahl der Verletzten liegt im Schnitt bei 3400 und der entstandene Sachschaden bei 330 Millionen Euro.

    „Gerade ab Mitte Juli zu Beginn der Blattzeit, so nennt man in der Jägersprache die Paarungszeit der Rehe, ist die Gefahr besonders groß, “ berichtet Nicole Heitzig__ Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochauerland, „besorgniserregend ist, dass viele Autofahrer die Gefahr unterschätzen. Ein Reh von nur 20 kg, hat bei einer Kollision mit 100km/h ein Auftreffgewicht von über einer halben Tonne. Das ist lebensgefährlich.“

    In den Jahren 2015/2016 sind laut DJV-Wildunfallstatistik allein in NRW 26.240 Rehe im Straßenverkehr getötet worden. Jäger ergreifen Maßnahmen, wie das Anbringen von Wildwarnreflektoren und die Sensibilisierung der Autofahrer, um die Unfallgefahr zu minimieren. „Anders als in Frühjahr und Herbst, wo die Unfallgefahr durch Dämmerung und Zeitumstellung steigt, bewegen sich die Rehe während der Paarungszeit häufig tagsüber und queren nicht selten stark befahrene Straßen,“ warnt Heitzig.
     

    Auch wenn das angefahrene Tier weiterläuft und keine Verletzungsspuren zu sehen sind, kann es an inneren Verletzungen qualvoll zu Tode kommen. „Hierfür haben Jäger speziell ausgebildete Hunde, mit diesen wird dann nach dem verletzten Tier gesucht,“ erklärt die Vorsitzende der Kreisjägerschaft. Es gilt also, dass jeder Wildunfall zu melden ist. Dies ist auch eine gesetzliche Pflicht. Auch ein totes Tier darf nicht einfach eingepackt und selbst entsorgt werden oder gar auf dem eigenen Teller landen. „Das Wild darf sich nur der jeweilige Jagdausübungsberechtigte aneignen, alles andere erfüllt den Tatbestand der Jagdwilderei und ist eine Straftat,“ ergänzt Heizig.

    Für weitere Informationen gibt es entsprechende Broschüren des Landesjagdverbandes NRW – diese enthalten wertvolle Tipps wie man einen Unfall vermeiden kann und sich im Fall der Fälle richtig verhält. Die Flyer finden Sie auf der Webseite des Landesjagdverbandes. Aber auch die örtlichen Kreisjägerschaften und Hegeringe beraten bei Fragen und Problemen gerne.

    Die Kreisjägerschaft Hochsauerland rät zu folgenden Punkten, um Wildunfälle zu verhindern.

    ·       Fahrbahnränder genau beobachten

    ·       Wildwechselschilder beachten

    ·       Sicherheitsabstand einhalten

    ·       bei Anblick eines Rehes, mit weiterem Wild rechnen

     

    Wenn Wild auf die Straße wechselt, ist zu folgendem Vorgehen zu raten:

    ·       Geschwindigkeit reduzieren, hupen, abblenden

    ·       nachfolgenden Verkehr beachten

    ·       An den eigenen Schutz denken.
    Ist eine Kollision nicht zu verhindern, ist ein frontaler Zusammenstoß ungefährlicher als ein Seitenaufprall gegen einen Baum o.ä.

    Wenn es zu einem Unfall kommt und Sie ein Tier angefahren oder überfahren haben:

    ·       umgehend anhalten

    ·       Unfallstelle absichern

    ·       bei Verletzten, diese versorgen

    ·       überfahrenes Wild von der Fahrbahn entfernen, wenn dies nicht möglich ist kennzeichnen (Warndreieck, Blinklicht)

    ·       Unfallort markieren

    ·       unverzüglich die Polizei informieren

    ·       Jagdausübungsberechtigten informieren ggf. über die Polizei

    ·       Wildunfall durch Unfallmeldung bestätigen lassen, damit eine Regulierung des Schadens durch die Versicherung möglich ist.

  • Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen

    Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen

    Die Jagdhornbläser des Hegering Voßwinkel konnten beim Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser in Kranichstein den 11. Platz in der Gruppe A erzielen. Die sehr aktive Jagdhorngruppe trat zum wiederholten Male in diesem Wettbwerb an. In diesem Jahr waren auch einige Neulinge mit dabei, so werden auch für zukünftige Wettbewerbe die Weichen in die richtige Richtung gestellt.

  • ZDF Drehscheibe - Bericht Kitzrettung in Wenholthausen

    ZDF Drehscheibe - Bericht Kitzrettung in Wenholthausen

    Ein für die Jägerschaft im HSK sehr positiver Beitrag war im ZDF Format Drehscheibe zu sehen. Der Bericht über die Kitzrettung kann in der Mediathek des ZDF angeschaut werden. Dieser startet ca. ab Minute 18.

    Mediathek ZDF

    ​Des Weiteren finden sich ab jetzt diverse Filmbeiträge aus der KJS unter der Rubrik Links.

  • Beachtung der Brut- und Setzzeit

    Beachtung der Brut- und Setzzeit

    Jedes Jahr sensibilisiert die heimische Jägerschaft andere Naturnutzer in Bezug auf die Beachtung der Brut- und Setzzeit. Diese Zeit erstreckt sich formell vom 1. April bis zum 15. Juli. In diesem Zeitraum werden aber nicht nur die Jungen unserer Wildtiere gesetzt bzw. ausgebrütet, es sind auch die sehr entscheidenden ersten Wochen der Aufzuchtzeit. Die Jungen sind in der Versorgung abhängig von ihren Muttertieren, welche wiederum einen hohen Energiebedarf für sich und ihre Jungen zu decken haben. Gleichzeitig müssen die Jungtiere lernen mit allen Gefahren umzugehen. Die Kreisjägerschaft Hochsauerland bittet gerade jetzt die Erholungssuchenden in der Natur um Verständnis und sich angemessen zu verhalten, um die Aufzucht der Nachkömmlinge nicht zu stören. Eine besondere Aufsichtspflicht gilt sicherlich gerade für die Hundebesitzer, wenn sie sich mit ihren vierbeinigen Gefährten in der Nähe von Wald-, Feld- und Wiesenflächen sowie Gewässerrändern bewegen. Ein weiteres Anliegen der Jägerschaft ist es, auf das Thema Rehkitze aufmerksam zu machen. Werden Kitze gefunden, so sind diese auf keinen Fall aufzunehmen. Denn meist wurden diese von den Muttertieren, den Ricken, in sicherer Deckung zurückgelassen, um später zu ihnen zurückzukehren. Das Berühren der Kitze von Menschenhand verhindert oftmals, dass die Ricke ihr Kitz wieder aufnimmt. Das abgebildete Bild zeigt eine aktuelle Zufallsbegegnung, die die Problematik verdeutlicht. Zu sehen ist ein Teil eines Kinderwagens und ein Rehkitz, dieses ist nur 15 m vor dem Spaziergänger samt Kinderwagen und zwei angeleinten Hunden aus dem Uferbereich aufgetaucht. Dies zeigt, dass unter Umständen kein Einwirken des Hundeführers mehr möglich ist, es sei denn der Hund befindet sich an der Leine. In der Flucht ist das Kitz Vertretern nahezu aller Hunderassen unterlegen. Darüber hinaus löst so ein Kitz zwangsläufig bei dem einen oder anderen gewisse Beschützerinstinkte aus, dies ist jedoch völlig unangebracht, am besten ist es das Kitz nicht weiter zu beachten und in Ruhe zu lassen. Es wird automatisch die Deckung wieder aufsuchen und von der Ricke bei Gelegenheit wieder aufgenommen.

  • Brauchbarkeitsprüfung 2017

    Brauchbarkeitsprüfung 2017

    Jagdgebrauchshundeprüfungen
    Für 2017 sind folgende Hundeprüfungen geplant:
    BP §7, §8 am 02.09. + 03.09.2017
                           16.09. + 17.09.2017
                           30.09. + 01.10.2017

    BP §7 € 75/150
    BP §8 € 75/150
    Nichtmitglieder im LJV/NRW zahlen das doppelte Nenngeld.
    Nennschluss ist der 05.08.2017
    Alle Meldungen an
    Marita Arens, Dahlestr. 6, 57392 Schmallenberg
    Tel. 0171/7975993
    Email an Marita.Arens@t-online.de

    ​Weitere Informationen zum Thema Jagdgebrauchshunde in der KJS Hochsauerland finden Sie hier.

  • Einladung und Ausschreibung zur Kreismeisterschaft des HSK im jagdlichen Schießen

    Einladung und Ausschreibung zur Kreismeisterschaft des HSK im jagdlichen Schießen

    Die diesjährige Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen findet am 2.9.2017 als Einzel - und Mannschaftswettbewerb für Mitglieder der Kreisjägerschaft HSK auf dem Schießstand des Hegering Sundern statt.

    Es handelt sich hierbei um ein kombiniertes Schießen mit Büchse und Flinte gemäß der DJV- Schießvorschrift.

    Abweichend davon jedoch : 1. Büchsenkaliber min. 22. Hornet bis max 223 Rem

                                                 2. Skeet wird durch Kipphase ersetzt

    Startzeit am Samstag den 2.9.2017 von 8.00 - 15.00 Uhr !

    Trainingsschießen ist am Mittwoch den 30.8 und am Donnerstag den 31.8 jeweils von 17.00 - 20.00 Uhr. Jeder Teilnehmer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein oder eine ausreichende Haftpflichtversicherung nachweisen können. Beides ist bei der Anmeldung vorzulegen.

    Die besten Einzelschützen und die drei besten Mannschaften erhalten Ehrenpreise.

    Sachpreise werden wie gewohnt von den Hegeringen gestiftet. Gastschützen sind, soweit der allgemeine Ablauf es zulässt, herzlich willkommen. Es darf jeweils nur ein Durchgang geschossen werden. Ansonsten gelten die aktuellen Schießstandrichtlinien und die DJV Schießvorschrift. In Zweifelsfällen entscheidet die Schießleitung. Die Standaufsichten werden wie gewohnt von den Hegeringen gestellt. Das Startgeld beträgt 10€.

    Schießleitung: Heiko Kellermann

    Die Meldungen der Schützen sowie der Standaufsichten sind über die Obleute der Hegeringe an

    Heiko Kellermann, Wassermühle 2, 59846 Sundern, abzugeben

    Meldeschluss: 19.8.2017

    Die Siegerehrung findet im Anschluss an den Wettkampf statt (ca. 18.30 Uhr).

     

  • Bericht über Kitzrettung im ZDF – Ausstrahlung am 20. Juni 2017

    Bericht über Kitzrettung im ZDF – Ausstrahlung am 20. Juni 2017

    Am Dienstag dem 20. Juni wird im ZDF im Format Drehscheibe ein Bericht zur Kitzrettung gezeigt. Johannes Quinkert, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der Kreisjägerschaft, organisierte hierfür kurzfristig mögliche Drehorte und Protagonisten. So trafen sich in Wenholthausen bei Landwirt Christian Otto und seiner Familie, Johannes Quinkert, Ansgar Wulf, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in Kreisjägerschaft und im Hegering Eslohe, Dr. Christian Siepe, Wenholthauser Jäger und Obmann für Naturschutz im Hegering Eslohe mit dem Fernsehteam. In entspannter Atmosphäre ging es an die zu mähenden Wiesenflächen. Hier stellte das Suchteam bereits fest, dass das Schwarzwild bereits in der Wiese gewesen ist. Letztlich konnten auch nur zwei verendete Kitze gefunden werden. Eins war schon komplett skelettiert. Was die Ursache für den Tod war, kann nur spekuliert werden. An diesem Tag wurden keine weiteren Kitze gefunden. Jedoch konnten einige Aufnahmen gemacht und sehr viele Hintergrundinformationen gesammelt werden. Für die O-Ton Interviews standen dann Dr. Christian Siepe und Christian Otto zur Verfügung. Weitere interessante Berichte zu diesem Thema sind auf der Seite des Hegering Eslohe zu finden, hier geht es um den Versuch Kitze mittels Drohne und Wärmebildkamera aufzuspüren. Des Weiteren ist in der Mediathek des WDR ein Bericht zur Kitzrettung in Hüsten zu finden.

    Hegering Eslohe

    Mediathek WDR

  • Marder oder ein Eichhörnchen?

    Marder oder ein Eichhörnchen?

    Artikel der Westfalenpost vom 22.04.2016

    Die Aktivitäten von Lernort Natur

    Klicken Sie auf den Buttton


    Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft unterwegs mit Peter Vogel

  • Die Rückkehr des Wolfes

    Die Rückkehr des Wolfes

    Zur Rückkehr des Wolfes nach Deutschland
    Positionspapier des Deutschen Jagdverbandes e.V. (DJV)
    Der Wolf war früher in ganz Europa verbreitet. Nachdem er vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa aufgrund vieler Konflikte mit dem Menschen in vielen Gebieten durch Verfolgung ausgerottet oder auf wenige, isolierte Vorkommen zurück gedrängt wurde, gab es im Jahr 2000 wieder einen Reproduktionsnachweis von Wölfen in Deutschland (Muskauer Heide, Sachsen). Seitdem erschließen sich die Wölfe mit zunehmender Geschwindigkeit neue Lebensräume und haben sich in den Bundesländern Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt fest etabliert.

    Nach letztem offiziellen Stand des Bundesamtes für Naturschutz lebten im Herbst 2014 in Deutschland mindestens 31 Wolfsrudel, 4 Paare und 5 territoriale Einzel-tiere sowie eine unbekannte Anzahl nicht territorialer Einzelwölfe. Für das Monitoring-Jahr 2013/2014 konnten über 100 Wolfswelpen in Deutschland bestätigt werden. Die Dynamik von Populationswachstum und -ausbreitung hat dabei in den ersten 15 Jahren auch sehr optimistische Erwartungen deutlich übertroffen. Aus den belegten Ergebnissen des Monitorings in Deutschland lässt sich kontinuierlich ein Zuwachs von über 30 Prozent pro Jahr ablesen. Die Wiederausbreitung ist nicht zuletzt ein Resultat der von den Jägern mitgetragenen Schutzbemühungen auf nationaler und internationaler Ebene. So galt der Wolf in der Bundesrepublik Deutschland seit 1987 als streng geschützte Art, während er im gleichen Jahr auf dem Gebiet der DDR auf jagdgesetzlicher Grundlage zum Abschuss freigegeben wurde. Mit der Wiedervereinigung wurde der Schutzstatus auf ganz Deutschland ausgeweitet und 1992 wurden Wölfe EU-weit unter den Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) gestellt (Deutschland: Anhang II und IV).

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  • neues Jagdgesetz

    neues Jagdgesetz

    Die wichtigsten Änderungen des neue Jagdgesetzes lt. RWJ 06/15

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