Sauerland Herbst 2020

Die Konzertreihe Sauerland Herbst ging 2019 neue Wege, indem erstmalig nicht nur internationale Profis auftraten, sondern lokale Freizeitmusiker einbezogen wurden. Diese Musiker kamen dazu noch aus einer besonderen Nische, denn es handelte sich um Jagdhornbläser aus der Kreisjägerschaft Hochsauerland. Auch 2020 werden die Jagdhornbläser in Form eines Workshops ein Teil des Sauerland Herbstes sein.

Informationen finden Sie unter folgendem Link: Sauerland Herbst

Bericht über die Brauchbarkeitsprüfungen 2019

Bericht zur durchgeführten Brauchbarkeitsprüfung am 14.09. und 28.09.2019 in den Revieren Oberkirchen, Elpe und Schmallenberg.

Beim ersten Termin, am 14.09.2019 waren 4 Gespanne für den Prüfungsteil BP Stöbern, 5 Gespanne für den Teil BP Schalenwild und 2 Gespanne für den Teil BP Niederwild gemeldet.

In diesem Jahr konnte die KJS HSK erstmalig wieder eine Prüfung nach § 8 am neugestalteten Teich durchführen. Hierzu waren 2 Gespanne angetreten, die leider die Prüfung nicht bestehen konnten.

Beim Fach Stöbern waren 3 Hunde nicht erfolgreich, beim § 7 BP Schalenwild konnten auch hier 3 Hunde die Prüfung nicht bestehen.

Am zweiten Prüfungstag wurden 16 Gespanne geprüft. In den Fächern Schalenwild traten 10 Gespanne und im Fach Stöbern 6 Hunde an.

Im Fach BP Schalenwild konnten hier 2 Hunde die Prüfung nicht bestehen.

Beim Stöbern kam das Aus für 3 Hunde, die sich leider nicht vom Führer/in lösten und so die Prüfung nicht bestehen konnten.  

Wie in jedem Jahr haben wir für die besten Arbeiten einen Wanderpokal

überreicht. Die Führerinnen waren hier mit ihren Hunden eindeutig vorn.

Einen Pokal für die beste Stöberarbeit konnten wir an:

Lydia Böhm, Meschede, mit der Steierischen Rauhaarbracke

Berta von der Kupferschmiede, überreichen, für die beste Schweissarbeit erhielt,

Petra Engelhard, Bad Berleburg, mit der Kopovhündin Bille vom

Sauerwaldschen Forst, den Wanderpokal.

Hierzu nochmals herzlichen Glückwunsch.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für den gezeigten Einsatz aller Hundeführer/innen, da es viel Arbeit bedeutet einen Hund auf der Prüfung vorzustellen. Nicht jeder Tag ist für Führer und Hund gleich.

Im Namen des Kreisjägerschaft bedanke ich mich bei den Revierinhabern, bei den Richter/innen und bei der Firma MERTE in Schmallenberg, die uns jedes Jahr ein „Richterfrühstück“ spendiert.

Zum Abschluss bedanke ich mich auch für die Hilfe am umgebauten Teich, den wir in diesem Jahr erstmals wieder nutzen konnten. Da die Kreisjägerschaft über diesen Teich verfügt, der vom Landesjagsverband genehmigt ist, waren zu den Übungstagen, auch befreundete Kreisjägerschaften anwesend. Ich hoffe, der Teich wird in 2020 auch gut genutzt und steht Jedermann zur Verfügung.

Abschließend wünsche ich den Hundeführern/innen viel Erfolg und viel

Waidmannsheil.

Für Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschlägen stehen ich gerne zur Verfügung.

 

gez. Marita Arens

 

 

 

 

Sauerland-Herbst meets (Jagd-)Hörner

Der Sauerland Herbst ist ein seit 20 Jahren jährlich stattfindendes Brass Festival. Hier gibt sich die Weltelite des Brass förmlich die Klinke in die Hand. Auch im Jubiläumsjahr 2019 fanden wieder 20 Konzerte teilweise an außergewöhnlichen Orten statt. Für das Abschlusskonzert am 3. November 2019 hat sich der neue künstlerische Leiter Prof. Thomas Clamor ein besonderes Projekt ausgedacht. Am Hubertustag stand das Jagdhorn im Mittelpunkt. Da die Blechblasmusik als Hobby im Sauerland ebenfalls tief verwurzelt ist, war es Thomas Clamor ein wichtiges Anliegen die heimische Jägerschaft mit ihren Bläsercorps zu integrieren. Niclas Gockel, Obmann für das jagdliche Brauchtum in der KJS Hochsauerland, wurde direkt zu Beginn involviert. Da er beim Erstkontakt das Amt gerade ein halbes Jahr innehatte, war dies für ihn direkt ein spannendes Projekt, bei dessen Umfang der Landesobmann Michael Müller ebenfalls als tatkräftiger Mitstreiter gewonnen werden konnte.

Niclas Gockel konnte unter den heimischen Bläsergruppen für die Tonart B die Bläserchöre Menden, Remblinghausen, Grafschaft, Rothaargebirge, Effenberg, Eversberg  sowie für die Tonart Es die Parforcehornbläser Homert motivieren. Zudem konnten die Thüringer Jagdhornbläser als amtierende Europameister mit dem Es-Parforcehorn für die Veranstaltung gewonnen werden. Zudem fanden sich einzelne Jagdhornbläser, die zum Mitmachen willkommen waren. Den nichtjagdlichen Bereich vertrat das Dozentenensemble der Sauerländer Horntage.

Für die Jagdhornbläser fing der ausgelobte Tag bereits früh am Morgen im Kurhaus in Bad Fredeburg mit einem Workshop an. Unter Leitung von Prof. Thomas Clamor und mit Hilfe von Michael Müller wurden nach einem Kurzseminar zur Ansatz- und Atemtechnik bereits die Stücke geprobt, die die B-Horn Gruppen gemeinsam spielen sollten. Zumal dies der erste Moment war, dass alle beteiligten Jagdhorngruppen zusammentrafen. Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss ging es zur Stell- und Tuttiprobe an den Konzertort – die Friedenskirche der Benediktiner Abtei Königsmünster. Weit über die Grenzen des Sauerlandes bekannt, holte die Atmosphäre des Klosterberges die Teilnehmer ab. Je mehr Stücke in der für eine Kirche modernen, aber dennoch zeitlosen Bauart, gespielt wurden, umso mehr fügten sich für die Teilnehmer die Puzzlesteine zusammen, was für ein fesselndes Konzert das Publikum erwarten könnte. Anfängliche Skepsis wich nun der Vorfreude. Diese brachte auch das Publikum mit, denn mit 500 verkauften Karten, war das Konzert in nur wenigen Tagen ausverkauft und so füllte sich die Kirche bis zum späten Nachmittag zügig bis auf den letzten Platz.

Nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser ging Landrat Dr. Karl Schneider kurz auf den erfolgreichen Sauerland Herbst 2019 und die Verbundenheit der Region mit der Jagd ein. Dies war der Moment, an dem Pater Helmut Bochnik die Moderation des Abends übernahm. Er nahm das Publikum zwischen den Stücken auf eine Reise durch die Geschichte des Jagdhorns mit. Seines Zeichens selber Jäger, konnte Bochnik auch die Verbindung zur praktischen Jagd herstellen. Vom Tierhorn über das Parforcehorn bis hin zu unserem heutigen Fürst Plesshorn wurden die Entwicklungen des Jagdhorns dargelegt und der Bogen bis hin zur Verwendung des Waldhorns in den Konzerthallen dieser Welt geschlagen. So eröffneten die Parforcehornbläser Homert mit Le Rendez-vous de chasse das Konzert. Im weiteren Verlauf folgten unter anderem der Bläserchor Menden mit der Hegewaldfanfare und der Bläserchor Remblinghausen mit dem Hirschmarsch. Letzterer stellte zusammen mit dem Bläserchor Effenberg den Jägermarsch Nr. 3 vor. Aber auch verschiedenene Jagdhornsignale und ihre praktische Bedeutung wurden vorgestellt. So stellte Michael Müller als Solist eindrucksvoll Kurzsignale vor. Pater Helmut wusste zu berichten, dass diese noch nicht alle von den modernen Kommunikationsmitteln wie Funkgerät oder Handy verdrängt werden konnten. Den gerade in den Sauerländer Wäldern findet sich das ein oder andere Funkloch, wo das An- und Ablasen eines Treibens zur Organisation der Jagd gehören. Die Bläserchöre Grafschaft und Effenberg folgten entsprechend mit einigen Todsignalen, wovon stellvertretend Sau tot ins ganze Sauerland und Sika tot sehr gut in die Bereiche des Arnsberger Waldes passt. Zum Ende des ersten Konzertblock spielte der Bläserchor Eversberg den Kölner Jägermarsch und alle B Horngruppen „Auf auf zum fröhlichen Jagen“ sowie „Ein Jäger aus Kurpfalz“.

Der anschließende Block widmete sich Teilen der Hubertusmesse von Reinhold Stief. Hier boten die Europameister aus Thüringen ihr ganzen Können dar. Sie gaben „Zum Einzug“, „Gloria“, „Sanktus und Hymne an St. Hubertus“ zum Besten. Unterbrochen wurden dies Stücke von Lesungen, vorgetragen von Anno Schütte, OSB. Zwischen den letzten beiden Lesungen verließen die Thüringer Jagdhornbläser mit den Parforcehornbläser Homert den Altarraum, um sich im Glockenturm aufzustellen, um gemeinsam „Die Glocken“  aus der Hubertusmesse zu spielen. An sich ein sehr eindrucksvolles Stück, wurde neben der Stimmgewalt von 21 Parforcehörnern die Klangwiedergabe aus dem Glockenturm zu einem besonderen Erlebnis, sowohl für die Parforcehornspieler als auch das Publikum. Die Jagdhorngruppen in B beendeten den rein jagdlichen Teil passend mit dem Hubertusmarsch.

Die Dozenten der Sauerländer Horntage führten dem interessierten Publikum eindrucksvoll vor wie Facettenreich das für die Orchester weiter entwickeltes Ventilhorn anzuwenden ist. Neben Stücken wie „Jägerchor aus ‚Der Freischütz‘“, „Hänsel und Gretel“, „Hunters Delight“ und „Pilgerchor aus ‚Tannhäuser‘“, „Robert Bruce“ flammte bei dem Stück „Die glorreichen Sieben“ ein bisschen Hollywood auf.

Gegen Ende des Konzertes fügten sich besagte Puzzlesteine zu einem Gesamtbild zusammen und so erwartete das Publikum zum Schluss ein doppelter Höhepunkt. Das Thema der Geschichte des Jagdhorns spiegelte sich in der Welturaufführung einer Komposition von Josef Kahle für Jagdhörner, Hörner und Orgel wider. Josef Kahle, selber Mitglied des Dozentenensembles, hat mit „Die Jagd, eine musikalische Reise durch den Wald“ das ganze Feld nochmal abgedeckt. Elemente aus dem Bereich der Fürst Plesshörner, gefolgt von Themen, die an Filmmusik erinnerten und letztlich die Folge in der ein Hornsolo zunächst in der Ferne von einem weiteren Solisten beantwortet wurde, um dann von allen Jagdhornbläsern als Thema aufgenommen zu werden.  Zum Abschluss folgte „Großer Gott wir loben dich“ wie es die meisten noch nicht erlebt haben. Eingeleitet von einem beeindruckenden Orgelspiel stimmten nicht nur die nahezu 100 Hornisten der Jagdhornchöre und des Dozentenensembles ein, sondern ebenfalls die sich von ihren Plätzen erhobenen 500 Zuhörern. Somit wurden auch sie im Finale ein aktiver Teil des Sauerland Herbstes. Treffender hätte das Abschlussstück zum Hubertustag in der Friedenskirche der Benediktiner von Prof. Thomas Clamor nicht ausgewählt werden können. Es war ein mutiges, aber vollends geglücktes musikalisches Experiment. Abgerundet wurde der Abend durch den gemütlichen Ausklang bei feinstem Wildgulasch aus heimischen Wäldern in den Räumlichkeiten der Abtei Königsmünster.

 

Mitwirkende:

Moderation: Pater Helmut Bochnick

Lesung: Anno Schütte OSB

 

Horndozentenensemble der Sauerländer Horntage

Leitung: Mathias Pfläging

Besetzung:         Kristina Marscher-Turner            Lisa Stutte

                               Geoffrey Winter                             Sonja Bauer

                               Jan Golebiowski                              Tamara Michel

                               Stefan Klein                       Dirk Schulte

                               Uwe Becker                      Jonas Knülle

                               Chris Bringham                 Josef Kahle       

                               Lukas Krämer

Thüringer Jaghornbläser e.V.

Leitung: Thomas Franke

 

Leitung aller Jagdhorngruppen des HSK:

Michael Müller – Obmann für das jagdliche Brauchtum im Landesjagdverband NRW

Organisatorische Leitung der Jagdhorngruppen des HSK:

Niclas Gockel – Obamann für das jagdliche Brauchtum in der Kreisjägerschaft Hochsauerland

Hegering Bestwig – Bläserchor Eversberg – Leitung: Bernd Schüttler

Hegering Effenberg – Bläserchor Effenberg – Leitung: Wilhelm Hegemann

Hegering Eslohe – Parforcehornbläser Homert – Leitung: Markus Schönfelder

Hegering Remblinghausen – Bläserchor Remblinghausen – Leitung: Stephan Wüllner

Hegering Schmallenberg – Bläserchor Grafschaft – Leitung: Jonas Deppe

Hegering Schmallenberg – Bläserchor Rothaargebirge – Leitung: Meinolf Sternberg

Hegering Menden – Bläserchor Menden – Leitung: Thomas Schmitz

 

Orgel: Vincent Grunwald OSB

Künstlerische Gesamtleitung: Prof. Thomas Clamor

 

Schulung zur Kundigen Person

Der Hegering Sundern bietet wieder eine Schulung zur 'Kundigen Person' nach dem EU Lebensmittelrecht an. Die Schulung findet am 29.01.2020 ab 19 Uhr im Sunderlandhotel statt, der Unkostenbeitrag beträgt 25 € pro Person. Interessenten melden sich bitte bei Werner Humpert (0171/4759104) oder Claus-Jürgen Honigmann (0170/5465439) an.

Bläserhutabzeichen 2019

Am 28. September 2019 fand um 10:30 Uhr für 19 Jungbläser/innen aus den Hegeringen Marsberg, Effenberg, Sundern, Heheim-Hüsten, Fredeburg, Arnsberg im Pfarrhaus der Kirchengemeinde Sundern die Bläserprüfung statt. Die Abnahme des Bläserhutabzeichens wurde von Nicole Heitzig, 1. Vorsitzende der KJS Hochsauerland, Gunnar Quincke Obmann für jagdliches Brauchtum KJS Soest, sowie Niclas Gockel Obmann für jagdliches Brauchtum KJS Hochsauerland und  Organisator der Prüfung durchgeführt. Sie prüften die 19 Anfänger/innen und teils bereits erfahrenen Musiker in ihrem musikalischen Können. Jeder Prüfling musste hierzu in einem Einzelvortrag fünf von 14 Jagdsignalen frei und erkennbar präsentieren, wobei jedem Prüfling erst kurz vor der Prüfung bekannt wurde, welche Stücke er vorzutragen hat.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen bei dem Waldhorncorps Sundern für die Organisation und die Bereitstellung der Räumlichkeiten bedanken. Federführend und voller Tatendrang einstehend, sei an dieser Stelle Stefan Müller, stellvertretend für den Waldhorncorps Sundern erwähnt, welcher uns mit frisch geschmierten Brötchen, Kuchen, Kaffee und einer Vielfalt an Kaltgetränken die gemeinsame Zeit an dieser Stelle versüßt hat.

Geprüft wurden am 28.09.2018 in Sundern folgende Musiker:

Hegering Marsberg:

Christian Bunse, Kirsten Dröge, Thorsten Kloppenburg, Dennis Pape

Hegering Effenberg:

Leopold Schulte, Lukas Bücher, Max Bücher

Hegering Vosswinkel:

Justus Hartmann, Werner Hartmann

Hegering Sundern:

Stefan Müller, Barbara Padberg-Huxol, Marc Blome-Drees, Kevin Henke, Dietrich Rabaszkieniez, Clemens Becker-Jostes, Stefan Heymer, Stephan Gerlach, Hubertus Linhoff, Michael Voigt

 

Am Ende konnte die Prüfungskommission allen vorgenannten Prüflingen das Bläserhutabzeichen verleihen. Im Anschluss an die Urkundenübergabe und dem Anstecken des Bläserhutabzeichens, wurden gemeinsam einige Jagdsignale gespielt und der Vormittag klang musikalisch mit „Jagd vorbei“ und „Halali“ bei kühlen Getränken aus. Wir gratulieren allen Teilnehmern auf das Herzlichste und Bedanken und für ihr Engagement, dass jagdliche Brauchtum in seiner Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu fördern.

 

Bläsercorps Remblinghausen bietet wieder Jagdhornkurs an

Remblinghausen. Das Bläsercorps des Hegering Remblinghausen bietet diesen Herbst allen Interessenten, ob Jung oder Alt, Jäger oder Nichtjäger, die Möglichkeit, das Jagdhornblasen zu erlernen. Die Übungsabende finden einmal wöchentlich im „Alten Spritzenhaus“ in Remblinghausen statt. Jagdhörner können bei Bedarf gestellt werden. Erstes Ziel dieses Kurses ist das Erlangen des Bläserhutabzeichens. Bewerber können sich unter blaesercorps-remblinghausen@gmx.de oder unter 0171-4895456 anmelden.

Wildes Winterberg

"Der Hegering Winterberg-Hallenberg veranstaltet zusammen mit dem Hotel Liebesglück ein zweitägiges Wildfestival statt, bei dem das hochwertige Wildbret im Mittelpunkt steht.

Die hochwertigen regionalen Wildprodukte wie Bratwurst, Burger, Steaks, Tomahawk-Steaks und Pulled Pork vom Wildschwein stehen zur Verköstigung zur Verfügung.

Neben den kulinarischen Erlebnissen steht folgendes reichhaltiges Programm für Sie an:

Samstag, 07. September
- ab 11 Uhr Alphornbläser aus Winterberg & Hallenberg
- Livemusik mit der Swinging Brass Band Samstag ab 15 Uhr - Ab 22 Uhr Ausklang mit DJ
Sonntag, 08. Septeber
- ab 11 Uhr Frühschoppen mit den Alphornbläser aus Winterberg & Hallenberg bis nachmittags
- 14:30 Uhr Tombola mit tollen Preisen rund um das Thema Wildfleisch!"

Informationen finden Sie unter: Wildes Winterberg

Einweihung Hundeteich

„Jagd ohne Hund ist Schund!“ An diese Jägerweisheit erinnerte sich Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalens, bei seinen Grußworten zur Einweihung des Übungsteiches zur Jagdhundesausbildung und –prüfung der Kreisjägerschaft Hochsauerland. Wie wichtig gut ausgebildete Hunde für die Jagd sind, wissen aber nicht nur die Jäger zu berichten, auch der Gesetzgeber schreibt für die Flugwildjagd brauchbare Jagdhunde vor. Diese sind für eine erfolgreiche, aber vor allem auch tierschutzgerechte Flugwildjagd unerlässlich. Neben der Taubenjagd, ist an dieser Stelle im Sauerland insbesondere die Entenjagd zu nennen. Diese findet nicht nur an Teichen, sondern auch an unseren heimischen Fließgewässern wie Ruhr, Lenne und Wenne statt. Hier vertrauen Entenjäger auf firme Jagdhunde, die neben einer guten Nasenleistung viel Arbeitsfreude und die richtige Balance zwischen Selbstständigkeit und Lenkbarkeit mitbringen. Diese Fähigkeiten können die Gespanne nun wieder am Teich der Kreisjägerschaft trainieren und anlässlich einer Brauchbarkeitsprüfung unter Beweis stellen.

Doch von der Planung bis zur Einweihung ist es ein langer Weg, wusste Nicole Heitzig, Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochsauerland, zu berichten. Eine Voranfrage für das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz wurde bereits im Sommer 2016 gestellt. Die neu erstellte wasserrechtliche Genehmigung durch den HSK erhielt die Kreisjägerschaft dann im September 2016. Natürlich musste auch der neue Eigentümer der Fläche, Baron von Lüninck, sein Einverständnis zu dem Vorhaben geben. Von der positiven Gesprächsatmosphäre wusste Marita Arens, Obfrau für das Jagdhundewesen, zu berichten. Das Resultat war ein neuer Pachtvertrag im August 2016. So bestand von dieser Seite Planungssicherheit, doch durch starke Witterungseinflüsse verzögerte sich die Arbeit am existierenden, undichten Teich erheblich, so dass die Hauptarbeit erst im Oktober 2017 beginnen konnten und bis zum Herbst 2018 andauerte. Viele ehrenamtliche Stunden wurden am Gelände geleistet. Hier ist stellvertretend vor allem Ernst Döpp zu nennen, der die Wichtigkeit einer solchen Anlage für Jagdhundesausbildung kennt. Spenden der Fa. Pieper-Holz, der Raiffeisen Schmallenberg und dem verstorbenen Jagdfreund Dieter Brinkmann halfen ebenfalls bei der Realisierung dieses Projektes.

Mit der diesjährigen Einweihung steht der Teich, der auch die Vorrausetzung für Jagdhundeprüfungen erfüllt, der Kreisjägerschaft und ihren Hegeringen zur Verfügung. Die Verantwortlichen der Kreisjägerschaft hoffen, dass der Übungsteich gut angenommen wird. Bieten doch die Übungseinheiten nicht nur den Trainingserfolg für die Hunde, auch der Austausch unter den Hundeführern ist nicht zu unterschätzen. Neben dem einen oder anderen Praxistipp, kann dies auch schon mal das Kochrezept zur Wildentenbrust sein.  

Einladung und Ausschreibung zur Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen 2019

Die diesjährige Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen findet am Samstag dem 07.09.2018 als Einzel ‐und Mannschaftswettbewerb für Mitglieder der Kreisjägerschaft Hochsauerland auf dem Schießstand
des Hegerings Sundern statt . Es handelt sich hierbei um kombiniertes Schießen mit Büchse und Flinte
gemäß der DJV‐ Schießvorschrift.

Abweichend davon jedoch:

1. Büchsenkaliber max 223. Rem
2. Skeet wird durch Kipphase ersetzt


Startzeit ist am Samstag dem 7.9.2018 von 8.00 ‐ 15.00 Uhr !


Trainingsschießen ist am Mittwoch den 4.9 und am Donnerstag den 5.9 jeweils von 17.00 ‐ 20.00 Uhr.
Jeder Teilnehmer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein oder eine ausreichende Haftpflichtversicherung nachweisen können. Beides ist bei der Anmeldung vorzulegen! Die besten Einzelschützen und die drei besten Mannschaften erhalten Ehrenpreise.
Sachpreise, die unter den Teilnehmern verlost werden, stiften wie gewohnt die Hegeringe.
Gastschützen sind, soweit der allgemeine Ablauf es zulässt, gerne willkommen.
Es darf jeweils nur ein Durchgang geschossen werden. Ansonsten gelten die aktuellen Schießstand- und DJV Schießvorschriften,in Zweifelsfällen entscheidet die Schießleitung.
Die Standaufsichten werden wie gewohnt von den Hegeringen gestellt.
Das Startgeld beträgt 10€.
Schießleitung: Heiko Kellermann
Die Meldungen der Schützen und der Standaufsichten sind über die Obleute der Hegeringe an,
Heiko Kellermann, Wassermühle 2, 59846 Sundern, abzugeben.
Meldeschluss: 24.08.2019
Die Siegerehrung findet im Anschluss an den Wettkampf sta (ca. 18.30 Uhr )

Bläserhutabzeichen 2019

Wann: 28.09.19

Wo: (steht noch nicht abschließend fest, es gibt das Angebot eines Bläserchorps deren Räumlichkeiten zu nutzen)

Uhrzeit: 10:30

 

Die Anmeldung bitte via Mail bis zum 17.06.19 an n.gockel@gmx.de.

Bei der Anmeldung bitte folgende Daten der jeweiligen Aspiranten angeben:

 

Name, Vorname, Anschrift, LJV-Nr. Hegering, Bläserchorp

Anschussseminar 2019

Die Jungen Jäger haben ihre Veranstatlungen für 2019 mit einem Ansschusseminar begonnen. Mehr über das Anschusssemiar und weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Junge Jäger.

Mitgliederversammlung 2019

Zahlreiche Jägerinnen und Jäger aus den Altkreisen Arnsberg, Brilon und Meschede folgten dem Aufruf der Kreisjägerschaft Hochsauerland, die Mitgliederversammlung in Oberhenneborn zu besuchen. Schon bei den Grußworten erfuhren die Jäger, dass ihr Wirken positiv in der heimischen Politik aufgenommen wird. Der stellvertretende Landrat Ferdi Lenze ging auf die Schwarzwildrekordstrecke 2017/ 18 ein, wo die heimische Jägerschaft mit enormen Zeitaufwand die Abschüsse um fast 80 % erhöhen konnten. Aber nicht nur das, auch an einer Übung zu einem möglichen Szenario des Ausbrechens der Afrikanischen Schweinepest in den Sauerländer Wäldern haben sich Vertreter der Jägerschaft beteiligt und die verantwortlichen Behörden unterstützt. Lenze konnte zudem von einem weiteren Rekord berichten: 108 Jagdscheinkursteilnehmer sind zur diesjährigen Prüfung angemeldet. Nachwuchsprobleme müssen die Hegeringe im Kreisgebiet somit erstmal nicht befürchten. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Schmallenberg, Horst Broeske, erinnerte nochmal daran, wie im Stadtgebiet der Einsatz der Jägerinnen und Jäger honoriert wird. Hier wurde eine Steuervergünstigung für brauchbare Jagdhunde eingeführt. Diese sind für weite Teile der Jagdausübung nicht nur zwingend erforderlich, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben.

Gespannt waren die Mitglieder auf den Bericht der Kreisjägeschaftsvorsitzenden Nicole Heitzig, hat sich im vergangenen Jahr doch einiges bewegt. Der Kreisjägerschaft und den Hegeringen war es ein besonderes Anliegen sich an dem Projekt Fellwechsel zu beteiligen. Hier werden in ganz Deutschland Sammelstellen für erlegtes Raubwild wie Fuchs und Waschbär in Form von Kühltruhen errichtet. Diese werden dem Projekt Fellwechsel zugeführt. Die gewonnen Felle werden mit einem Nachhaltigkeitslabel zertifiziert und dem Kürschner Handwerk zugeführt. Die Felle des Raubwildes, welches anlässlich der Niederwildhege und der Unterstützung diverser Artenschutzprojekte generell anfallen, können somit sinnvoll genutzt werden und stellen eine Alternative zu Pelzen aus Zuchtfarmen oder unverrottbarem Kunstfell dar. Des Weiteren wurden mehrere Sammelstellen für die Trichinenproben von erlegtem Schwarzwild eingerichtet, um so die Wege zu verkürzen und die Logistik zu verbessern. Auch in anderen Bereichen war die Kreisjägerschaft nicht untätig, so konnten 14 Aspiranten die Prüfung zum Bläserhutabzeichen absolvieren. Außerdem wurde mit viel Arbeitseinsatz die Teichanlage zur Hundeausbildung renoviert. Diese wird auch zur Ausrichtung der Brauchbarkeitsprüfung genutzt und wird unter Beteiligung des Landesjagdverbandes im Mai 2019 feierlich eröffnet. Ein weiteres Highlight für 2020 konnte Heitzig ebenfalls verkünden. Die Kreisjägerschaft Hochsauerland wird dann im Wildwald Voßwinkel den Landesbläserwettbewerb ausrichten. Hier konnte sich die hiesige Kreisjägerschaft bei der Ausschreibung beim Landesjagdverband gegen einen anderen Bewerber durchsetzen. Erwartet werden über 1000 Jagdhornbläser aus ganz NRW. Auch das nichtjagende Publikum ist hier herzlich willkommen. Des Weiteren konnte Heitzig nochmals Details zum neuen Landesjagdgesetz, welches am 13. März 2019 in Kraft getreten ist, berichten. Die Vorsitzende ging insbesondere auch auf die Erweiterung des Tierartenkataloges ein, welcher in der Öffentlichkeit teilweise gleichgesetzt wird mit einer Bejagungsmöglichkeit dieser Wildarten. Dem ist nicht so, denn eine Vielzahl der Tierarten bekommt eine ganzjährige Schonzeit. „Vielmehr geht hiermit die Hegeverpflichtung einher, die erbeigenste Aufgabe der Jägerschaft“, so Heitzig. Ein Punkt der die Jägerschaft bis ins nächste Jahr beschäftigen wird, ist der Wegfall der Jagdabgabe. Diese Pflichtabgabe wird in Zukunft vom Land NRW nicht mehr erhoben, allerdings werden hiervon auch Projekte des Landesjagdverbands wie Fortbildungen, Jagdhundeprüfungen, Schießstandertüchtigungen und ähnliches finanziert. Der Jagdverband ist bestrebt, dies durch eine eigene Jagdabgabe zu kompensieren. Für Unmut sorgt hier bei vielen Mitgliedern, dass hiervon nur die im LJV organisierten Jäger betroffen wären und nicht wie im Vorfeld alle Jagdscheininhaber NRWs. Hier wird Heitzigs Einsatz im Landesjagverband deutlich, sie hat sich dafür eingesetzt, dass kein übereiltes Konzept durchgebracht wird. Sie befürwortet ein transparentes Vorgehen, um alle Mitglieder in der Kreisjägeschaft informieren zu können. Die Entscheidung wird sich somit bis 2020 hinziehen. Es ist geplant im Vorfeld über die Mitgliederversammlungen der Hegeringe und Kreisjägerschaft die Mehrheitsmeinung abzufragen. Eine positive Maßnahme ist schon erkennbar, der Landesjagdverband hat eine Kommission eingerichtet, die sich damit beschäftigt die Mitgliedschaft attraktiver zu gestalten.

Auch an diesem Abend standen Ehrungen für besonders aktive Mitglieder an. So wurde Claudia Jagfeld vom Hegering Fredeburg mit der Verdienstnadel in Bronze des Deutschen Jagdverbandes ausgezeichnet. Sie ist zwölf Jahre als Obfrau für das jagdliche Brauchtum und als Bläsercorpsleiterin tätig. Die bronzene Verdienstnadel des Deutschen Jagdverbandes erhielten ebenfalls Josef Mertens, Markus Freiherr von Weichs und Philipp Bernholz vom Hegering Eslohe. Mertens ist seit 2009 Bläsercorpsleiter der Jagdhornbläser im Hegering Eslohe, von Weichs war zunächst von 2008 bis 2010 stellvertretender Hegeringleiter und ist seit 2010 erster Vorsitzender im Hegering Eslohe. Bernholz folgte von Weichs als Stellvertreter im Jahr 2010, außerdem ist er Berwerter der Esloher Trophäenschau, Landschaftsbeirat und Luchsbeauftragter. Sabine Molitor wurde für ihr Engagement als Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen und der jährlichen Durchführung des Hegeringhundekurses mit der Verdienstnadel Rüdemann in Bronze ausgezeichnet.

Dr. Martin Peters rundete mit einem informativen und kurzweiligen Vortrag zum Thema Wildkrankheiten die Veranstaltung ab.