Leckere und gesunde Wildgerichte aus den heimischen Revieren!

Sauerländer Jäger erwarten im Herbst gute Strecken

Hochsauerlandkreis. Die heimischen Jäger erwarten von der neuen Jagdsaison reiche Wildstrecken. „Der zurückliegende Jahrhundertsommer bot hervorragende Aufwuchsbedingungen für die Jungtiere. Die Wildbestände befinden sich daher in einem ausgezeichneten Zustand“, erklärt Vorsitzender Christoph Bernholz von der Kreisjägerschaft Hochsauerland. „Jetzt im Herbst können und müssen wir den Zuwachs an Wild abschöpfen, damit die Lebensverhältnisse von Tieren und Pflanzen im Gleichgewicht bleiben.“ Bernholz rechnet mit guten Strecken bei Rotwild, Sikawild, Schwarzwild und Rehwild.
Nach Angaben der Kreisjägerschaft kommen ausgerechnet aus dem Ballungsland Nordrhein-Westfalen trotz dichter Besiedlung die aktivsten Jäger. Allein im vorigen Jahr sind in den Revieren zwischen Eifel und Weserbergland auf 2,8 Millionen Hektar 2.900 Stück Rotwild, 78.000 Stück Rehwild, 146.000 Hasen, 140.000 Fasane, 474.000 Wildtauben und 104.000 Wildenten zur Strecke gebracht worden. Von den 340.000 aktiven deutschen Jägern stammen knapp 80.000 aus Nordrhein-Westfalen und über 3000 aus dem Hochsauerlandkreis.
Ernährungsberater empfehlen übrigens den Genuss von Wildbret. Das Fleisch sei sehr fettarm und reich an Mineralstoffen. Wer sich rechtzeitig einen Braten sichern möchte, wendet sich am besten an den Jäger vor Ort. Auch die Kreisjägerschaft Hochsauerland gibt Auskünfte über das Internet. Wer Wildbret direkt vom Jäger erwerben möchte wird unter www.nrw-wildbretboerse.de fündig. Interessante Wildrezepte gibt´s nicht nur in Kochbüchern sondern auch im Internet unter www.jagd-netz.de.