Taubentage im Kreis Gütersloh: 16. & 30. Januar und den 13. Februar 2021

Die Untere Jagdbehörde des Kreises Gütersloh bittet die Jägerschaft unter Berücksichtigung der zur Zeit gültigen Corona-Bedingungen und in Abstimmung mit dem Kreisjagdberater Alfons Stammeier zu Beginn des neuen Jahres zur verstärkten Bejagung der Ringeltauben.

99 ringeltauben auf herbstsaat

Innerhalb der in den meisten Bundesländern gültigen Jagdzeiten auf die Ringeltaube vom 1. November bis 20. Februar soll die Jagd auf die in großen Schwärmen auftretenden Ringeltauben möglichst großräumig und flächendeckend am  Samstag, den 16. und 30. Januar und den 13. Februar 2021 ausgeübt werden. Die Untere Jagdbehörde empfiehlt den Jägerinnen und Jägern des Kreises, während der Jagdzeit alle Möglichkeiten der Bestandsregulierung von Ringeltauben zur Vermeidung von Saatgutschäden in der Landwirtschaft zu nutzen, weil während der anschließend beginnenden Schonzeit insbesondere aus Tierschutzgründen (Muttertierschutz) die Bestandsregulierung nur noch deutlich eingeschränkt möglich sein wird.

 

Damit die Jagd effektiv und erfolgreich ist, empfiehlt es sich, die Bejagung an den drei Samstagen in möglichst vielen Jagdrevieren zur gleichen Zeit durchzuführen. Ralf Reckmeyer, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Gütersloh unterstützt die Forderung der Unteren Jagdbehörde und bittet alle Revierinhaber und –pächter im Kreis, der Aufforderung nachzukommen. Gleichzeitig bittet er die Revierinhaber und –pächter, besonders viele „Jungjäger/innen“ und Jagdscheininhaber, die sonst keine oder nur wenige Jagdmöglichkeiten haben, zu den Taubentagen einzuladen.

 

 

Lea Hopmann, Untere Jagdbehörde

Kreis Gütersloh

 

 

 

Nachtrag 10.01.2020:

Zusatzinformation zu den Taubentagen

 

Lt. Rücksprache mit dem Landesjagdverband NRW und der Unteren Jagdbehörde des Kreises Gütersloh ist die Ausübung der Taubenjagd an den Taubentagen möglich, da sie wie eine Einzeljagd anzusehen ist.

 

Wichtig hierbei ist, dass vor und nach dem Ansitz auf Tauben keine gesellschaftlichen Zusammenkünfte stattfinden dürfen und sämtliche Corona-Voraussetzungen, die für Einzeljagden gelten, einzuhalten sind.

 

Ralf Reckmeyer

KJS-Vorsitzender