25. August 2022 . JHV Hubertus Wiedenbrück auf Gut Schledebrück

Zur Mitgliederversammlung gratulierte der LJV NRW

37 Bläserinnen und Bläser trafen sich zur Jahreshauptversammlung des Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück im großen, von einem Wassergraben umgebenen Garten des historischen Gutes Schledebrück. Die Gutsbesitzer Kristina und Hubertus Pavenstädt, selbst aktive Jagdhornbläser im Korps, hatten eingeladen und es sollte ein angenehmer Abend für alle Korpsmitglieder werden. Standen doch nicht nur die üblichen Regularien einer Versammlung wie Berichte und Mitgliedsehrungen, sondern auch ein kulinarischer Abschluss für das Ende der Versammlung an.

 

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Musikalisch leitete die „Begrüßung“ die Veranstaltung ein, der erste Vorsitzende Matthias Ernsting begrüßte die Anwesenden und übergab nach der Totenehrung das Wort an Korpsleiter Hubertus Lüning. Dieser begann seinen Überblick über die im vergangenen Jahr gelaufenen und den Ausblick auf geplante Aktivitäten mit der geäußerten Zuversicht, „dass das Korps in eine gute Zukunft blicken kann.“


Klangvoller Auftakt zur Mitgliederversammlung des Jagdhornbläserkorps auf Gut Schledebrück.

Seit der letzten Jahreshauptversammlung 2021 hätten sich die Aktiven 43-mal zu gemeinsamen Übungsabenden getroffen und allein in 2022 waren es bislang 24, berichtete der Korpsleiter. Und dass, obwohl durch Corona bedingt, die Durchführung der Übungsabende nicht immer einfach war. Dabei hat das Korps nicht nur intensiv geübt, sondern auch die Kameradschaft gepflegt. „Darauf können wir echt stolz sein“, so Hubertus Lüning, wohlwissend, dass es in vielen anderen Korps nach dem Auslaufen der pandemiebedingten Auflagen nicht so positiv aussieht.

 

Seit Anfang März dieses Jahres findet wieder eine Jungbläserausbildung statt. !9 Bläserinnen und Bläser starteten in die Ausbildung, z. Zt. sind noch 13 Aktive dabei und sie haben das Ziel, im April 2023 das Bläserhutabzeichens zu erlangen. Der Korpsleiter drückt ihnen dabei fest die Daumen, bedeutet das doch auch einen möglichen weiteren personellen Zuwachs des Bläserkorps. „Aber dafür müssen sie schon was tun, von nichts kommt nichts“, so Hubertus Lüning lächelnd. Überaus glücklich äußert er sich über das Engagement seiner Bläserinnen und Bläser im Korps. „Sehr froh bin ich über die Situation, dass inzwischen 6 Mitglieder zusätzlich zum Plesshorn auch das Blasen des Parforcehorns erlernt und immer mehr Bläserinnen und Bläser auch das Interesse am Ventilhornblasen haben. Für das Korps ist das sehr gut, hat es doch Einfluss auf die Ausgeglichenheit der unterschiedlichen Stimmlagen sowie des Stimmvolumens innerhalb des Korps“, so der Korpsleiter.

 

Für das zweite Halbjahr stehen neben den immer donnerstags im Hubertusheim stattfindenden Übungsstunden folgende Termine an: 2. Oktober Erntedankgottesdienst am Kiebitzhof in Gütersloh, 29. Oktober Schleppjagd des Reitervereins Herzebrock-Rheda und am 6. November um 11.00 Uhr die Hubertusmesse in der St. Antonius-Kirche in Langenberg-Benteler.

 

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Gregor Tegelkamp präsentierte positive Zahlen und wurde für seine Kassenführung gelobt.

Kassierer Gregor Tegelkamp präsentierte bei seinem Kassenbericht positive Zahlen, sodass das Korps auch finanziell für die nächste Zeit auf einer gesunden Basis wirtschaften kann. Entsprechend fiel das Votum der Mitglieder aus, die den Kassierer und Gesamtvorstand für ihre Arbeit einstimmig entlasteten.

 

 

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Johannes Müller erhielt das Vertrauen für eine weitere Amtszeit als Stellvertretender Vorsitzender.

Bei der Wahl des Stellvertretenden Vorsitzenden stellte sich Johannes Müller für die nächste Amtszeit zur Wiederwahl und erhielt einstimmig das Votum der Versammlung. Ein Zeichen der Mitglieder für das Vertrauen und die Verlässlichkeit in den stellvertretenden Vorsitzenden.

 

 

Für eine freudige Überraschung sorgte Birte Lütke Bornefeld, die im Auftrag des LJV NRW und als Stellvertretende Obfrau für das jagdliche Brauchtum im Landesjagdverband eine Ehrenurkunde zum 70-jährigen Bestehen des Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück, und damit ältesten Jagdhornbläserkorps in der KJS Gütersloh, an den 1. Vorsitzenden Matthias Ernsting überreichte.


Ehrung durch den LJV NRW. Birte Lütke Bornefeld überreichte an Matthias Ernsting die Ehrenurkunde zum 70-jährigen Bestehen des Jagdhornbläserkorps Hubertus Wiedenbrück e.V.

Den offiziellen Abschluss bildete die Ehrung von Mitgliedsjubilaren für ihre 40-jährige Treue zum Jagdhornbläserkorps. Josef Breische, Martin Kröger, Hubert Lütkemeier und Karsten Upmann nahmen aus den Händen von Matthias Ernsting, Johannes Müller und Hubertus Lüning Ehrenurkunde, Goldene Treuenadel und einen Präsentkorb in Empfang. Die durch Krankheit verhinderten Mitglieder Hubert Benkhoff und Dieter Oesselke (ebenfalls 40 Jahre Mitgliedschaft) werden ihre Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt erfahren. Geehrt wurde auch Angelika Meierzuherde für meistenTeilnahmen an den wöchentlichen Übungsabenden. Sie erhielt ebenfalls einen Präsentkorb.

 


Jubilarehrung: Korpsleiter Hubertus Lüning (v. l.), die Jubilare Hubert Lütkemeier, Josef Breische, Karsten Upmann, Martin Kröger (alle 40 Jahre), sowie Angelika Meierzuherde mit den meisten Probenbesuchen und Matthias Ernsting, 1. Vorsitzender des Jagdhornbläserkorps.

Kulinarisch fand die Versammlung ihren Abschluss mit einem Spanferkelessen, dass Matthias Ernsting und Hubertus Pavenstädt ihren Jagdhornkolleginnen und -kollegen gespendet hatten. Bei kühlen Getränken, frischen Salaten und dem köstlichen Spanferkel klang die Versammlung im wahrsten Sinne des Wortes „stimmungsvoll“ aus. Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber und den Vorstand!

 


Kulinarischer Schlusspunkt einer harmonischen Mitgliederversammlung auf historischen Grund.