Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft

Mittlerweile ist vor allem vielen Kindern im Kreis Euskirchen die „Rollende Waldschule“ der Kreisjägerschaft Euskirchen e.V. ein Begriff. Dabei ist das Besondere an ihr jedoch nicht etwa, dass sie mit ihrem markanten PKW-Anhänger mobil ist, nein, das Hauptaugenmerk liegt auf ihren zahlreichen „Mitreisenden“ ...

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Anhänger "Rollende Waldschule"

die das Kernstück der Waldschule bilden. Ob im Schulunterricht, bei Umwelttagen oder auf Pfarr- und Dorffesten finden die Präparate und das Informationsmaterial das ungeteilte Interesse von Schülern und Besuchern.
Vom Rehkitz über den Fuchs bis zum Frischling oder Falken sind so gut wie alle Tiere des heimischen Waldes vertreten. Die „Rollende Waldschule“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen den Bezug zur Natur zu ermöglichen, der durch zunehmende Urbanisierung mehr und mehr verloren geht.
Mit der Initiative „Lernort Natur" wird Jung und Alt die Möglichkeit geboten, Kenntnisse und Zusammenhänge der Natur entsprechend der Zielgruppe kennen zu lernen bzw. zu vertiefen.
Im vergangenen Jahr wurden 69 Veranstaltungen mit der „Rollenden Waldschule“ organisiert. 2000 Kinder, 160 Lehrer und über 2200 erwachsenen Besucher wurden auf diese Weise erreicht. Die Präparate werden dabei nicht etwa in Glaskästen ausgestellt, sondern können unmittelbar berührt, gestreichelt und befühlt werden, so dass die Kinder einen intensiven Kontakt mit den Tieren herstellen können und sie ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Unsere Umweltbildungsarbeit kann junge Menschen bei der Entwicklung zu einer eigenver-antwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (mit dem Fokus auf Natur und Umweilt) unterstützen. Durch die Teilnahme an den angebotenen Umweltbildungsveranstaltungen können die Jugendlichen ein ganzheitliches Bewusstsein von ihrer Umwelt und der sie umgebenden Natur erlangen. Weiterhin können Wissen, Wertvorstellungen, Fähigkeiten und Erfahrungen von den Teilnehmern erworben werden, die zu einer nachhaltigen Förderung des Umweltbewusstseins führen.
Die fachlichen Voraussetzungen für die Umweltbildungsarbeit im Rahmen von Lernort-Natur hat das engagierte Fachpersonal  zu einem Teil über ihre praktische Lebenserfahrung, durch das Bestehen der Jägerprüfung, über Lernort-Natur-Seminare des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V. (DJV) sowie seinen Landesverbänden und jenen Fortbildungsmaßnahmen, die der Förderkreis Lernort Natur initiiert.

Für den Unterricht in den Grundschulklassen bestehen seitens der Kreisjägerschaft vorbereitete und bewährte Unterrichtskonzepte, die auf Wunsch durch den Obmann für die „Rollende Waldschule“ im Unterricht umgesetzt  werden. Die Feinabstimmung zu den Unterrichtsinhalten werden zwischen dem Obmann der Kreisjägerschaft und den Lehrern rechtzeitig vor dem Besuch der „Rollenden Waldschule“ vorgenommen, damit die Unterrichtsinhalte  durch eine sinnvolle Vor- und Nachbereitung zum dauerhaften Erlebnis für Schüler werden. Je Schulklasse werden 2 bis 3 Unterrichtsstunden reserviert. Bei entsprechender Witterung wird der Unterricht unbedingt im Freien durchgeführt. Falls die Witterung einen Außenunterricht nicht zulässt, werden die Präparate mit in den Klassenraum genommen.

 

 

Weitere externe Informationen zur "Rollenden Waldschule" / Lernort Natur

www.lernort-Natur.de
www.LJV-NRW.de