Flächendeckende Einschätzung - Erhebung 2021

Die „Flächendeckende Einschätzung“ im Frühjahr in den Jahren 2006, 2009, 2011, 2013, 2015, 2017 u 2019, an der sich erfreulicherweise sehr viele NRW-Reviere beteiligten, hat zu sehr wichtigen Erkenntnissen über das Vorkommen und die regionale Verbreitung von Wildtierarten geführt. Im Einzelnen erinnere ich an die Besatzentwicklung des Wildkaninchens (einschließlich seiner Krankheiten), das Vorkommen von Grau- und Kanadagans, die Verbreitung der Neozoen Nilgans, Marderhund, Waschbär und Mink sowie von Kolkrabe, Wildkatze, Fischotter, Biber und Nutria.

 

 

wild

Die hochinteressanten Ergebnisse haben den Deutschen Jagdverband veranlasst, im Einvernehmen mit den jagdwissenschaftlichen Instituten, die das WILD-Projekt begleiten, im Frühjahr 2021 bundesweit eine erneute „Flächendeckende Einschätzung“ durchzuführen, und zwar als Erhebung zu den Arten, die im vorgestellten Fragebogen genannt sind. Obwohl die einzelnen Sachfragen mit der vorhandenen Revierkenntnis einfach beantwortet werden können, liegt die besondere Bedeutung dieser Umfrage in der „Repräsentativität“, d. h. im Idealfall mit der „flächendeckenden“ Beteiligung aller Reviere.
 
Über die UJB wurde der Fragebogen an die Revierpächter verteilt. Der online ausfüllbare Fragebogen steht auch im Internet der KJS zum Download bereit. Der Fragebogen ist in Bezug auf das Revier allgemein gehalten, so dass die Anonymität absolut gewahrt bleibt.
lm RWJ 01/2021 erfolgte ein Aufruf an alle Inhaber von Jagdrevieren in NRW (mit Abdruck des Fragebogens).
 
Die Revierinhaber des Kreises Euskirchen werden gebeten, den Fragebogen ausgefüllt bis spätestens 11. Juni an die KJS Euskirchen zurückzuleiten.
eMail:  INFO [at] KJS-Euskirchen.de
PC-FAX: 03222 3218570
Post: Köln Str 16, 53909 Zülpich
Als Rücklauftermin beim LJV ist - wie bei allen anderen Landesjagdverbänden - der 30. Juni 2021 vorgesehen, damit die weitere Bearbeitung in Angriff genommen werden kann.
Bei der letzten Erfassung erfolgten von 320 Revieren des Kreises 95 Rückläufer (30%). Im RegBez Köln waren dies 21% und NRW-weit 25%.                                                          

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