Gestaltung der Ostseite am Haus des Waldes
„"Biotop voller Leben"

Vorgeschichte 

Mit viel Eigenarbeit wurde aus einem nicht mehr ansehnlichen Gebäude nach Abschluss eines Pachtvertrages, im Jahre 2005 mit der Stadt Essen, Grün und Gruga und Grugapark, eine sehenswerte Einrichtung geschaffen und mit Leben und Aktivitäten gefüllt. Die Kreisjägerschaft trägt seitdem mit ihrem Bildungsangebot, zur Tier und Pflanzenwelt, zur Erweiterung der Themen des schulbiologischen Zentrums des Parks bei. 

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Kindergärten das Haus des Waldes, um aus den ausgestellten Exponaten zu lernen. Ca. 300 Präparate, vorwiegend aus unserer heimischen Tierwelt sind in Vitrinen und auf Tischen ausgestellt. Im Eingangsbereich ist eine Tafel  mit Hölzern  der heimischen Baumarten angebracht. Mittels Klappen kann man hier sein Wissen, z.B. welche Holzart zu welchem Baum gehört, testen. Bereits im Jahr 2010 erhielt die KJS-Essen für dieses wertvolle Projekt den Lernort Naturpreis der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW.

Nachdem im Jahre 2006 die Westseite des Haus des Waldes  mit dem Projekt „Wald voll erleben“ in Zusammenarbeit mit  dem Konzeptpartner TrioArt und der Realisierung durch die BMV-Schule in Essen  gestaltet wurde,  ist neben der Identifikation der Schüler mit dem Projekt und dem Lebensraum Wald  durch die Darstellung der Artenvielfalt im regionalen Umfeld eine spannende Informationsquelle für interessierte Bürger und Besucher der Gruga und des Haus des Waldes entstanden.

Nach der energetischen Sanierung des Hauses im letzten Jahr sollte  die vom Wuchs befreite Fassade an der Ostseite des Hauses in diesem Jahr in vergleichsweiser Art gestaltet werden

Da auf der Westseite  die Waldlandschaft abgebildet war,  wurde nun auf der Ostseite die  heimische Wasserlandschaft mit dem Projekt „ Biotop voller Leben"  realisiert.

Auch hier setzten wir  auf  die erprobte Zusammenarbeit mit dem Konzeptpartner  TrioArt und der BMV- Schule in Essen.

Die Fassade  zeigt den Blick auf ein Wasserbiotop.

Die Schmuckbänder im oberen und unteren Teil sind  Tieren  des Wasserbiotops vorbehalten. Im Bild selber sind dann Pflanzen und Tiere dieses Lebensraumes versteckt oder offen dargestellt.

Wir versprechen uns durch diese Projekt

·      Eine hohe Identifikation der Schüler mit dem Projekt  und dem Lebensraum Wasser

·      eine weitere Attraktivitätssteigerung des Haus des Waldes und der Kreisjägerschaft für Besucher und damit auch

·      eine zusätzliche Attraktivitätssteigerung der Gruga sowie eine

·      Möglichkeit der naturverbundenen Werbung

 

Das Haus des Waldes wird durch Besucher bereits gut angenommen, das zeigt die Begrüßung des hunderttausendsten Besuchers im letzten Jahr.

 

Projektablauf

Bereits in der Planungsphase haben sich die Schülerinnen der BMV- Schule mit Ihrer betreuenden Lehrerin Schwester Anna-Clara und weiterer engagierter Lehrerkolleginnen mit der Artenvielfalt dieses Biotops auseinandergesetzt.

Jeder Teilnehmer übernahm Patenschaften für „seine“ Tiere oder Pflanze.

Die Art der Darstellung wurde anhand von Skizzen im Vorfeld geübt, dabei waren ausdrücklich eigene Konzeptentwicklungen gewünscht (Unterstützung zur Auswahl und durch Exponate durch die  Schule Natur und der Gruga).

Die Entwürfe sind in einer kleinen Ausstellung im Haus des Waldes zu sehen.

Im Rahmen einer Projektwoche entstand dann unter  der künstlerischen Anleitung von TrioArt  durch die Arbeitsgruppe  der Schülerinnen  in einem Zeitraum von einer Woche das endgültige Bild.

Diese Darstellung der Artenvielfalt im regionalen Umfeld werden in einer Informationstafel,  mit Namen der Förderer  vor dem Haus des Waldes zeigen.

Die gelungenen Übergabe an die Öffentlichkeit wurde begleitet von den Künstlerinnen und Ihren Lehrern, von TrioArt, Vertretern von Grün und Gruga, Vertreter von Thyssen Krupp, dem Vizepräsidenten des Landesjagdverbandes und Vorstand der Wildtier und Biotopschutz-Stiftung NRW  Vertretern der Presse, dem WDR Fernsehen sowie Mitgliedern des Haus des Waldes und des Vorstandes der Kreisjägerschaft

Die Realisierung wurde möglich durch unsere Föderer, insbesondere durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und deren prominenten Vosizenden und geschäftsführendes Mitglied des Kuratoriums Professor Dr. hc. mult. Berthold Beitz, den Stadtwerken Essen AG, der Wildtier und Biotopschutz-Stiftung NRW und Herrn Dr. Claus Stauder. Ihnen gilt unser besonderer Dank.