Bericht des Obmanns für das Haus des Waldes

Das Haus des Waldes ist das „Aushängeschild“ der KJS und somit Teil der Öffentlichkeitsarbeit. 

Durch unsere aktualisierte und gepflegte Ausstellung konnten wir allein in 2016 15.000 Besucher begrüßen. Die Präparate der heimischen Tierwelt aus der Nähe zu betrachten, ist eine mittlerweile seltene Gelegenheit und für die Besucher unverändert attraktiv. 

Auch die enge Zusammenarbeit mit der „Schule Natur“ hat dazu beigetragen, dass viele Schulklassen unter Anleitung unser Haus des Waldes regelmäßig besuchen und viele positive Eindrücke mitnehmen. 

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Durch weitere Aktionen, wie z.B. „Ferienspatz“ und „Waldjugendspiele“, waren wir in die Öffentlichkeitsarbeit eingebunden. 

Neben der Aufarbeitung der Ausstellung konnten wir durch Erneuerung des Parkettbodens für nun sehr ansprechende Räumlichkeiten sorgen. 

Durch die Förderung von Gemeinwohlarbeit gemäß Sozialgesetzbuch (SGB II) und den engen und konstruktiven Kontakt zum Jobcenter (ABEG) konnte für die Ausstellung und für den Gala-Bau jeweils ein weiterer Mitarbeiter gewonnen werden. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass durch diese Tätigkeit einige den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zurückgefunden haben. 

Wir gehen davon aus, dass uns auch zukünftig eine hauptamtliche Kraft zur Verfügung steht und somit unverändert ein erster Ansprechpartner ständig vor Ort ist. 

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Friedhelm Schulz, Obmann für das Haus des Waldes

 

Zu unserer Planungssicherheit und als Service für Angehörige haben wir zwei Stellen nach dem Bundesfreiwilligengesetz vorgehalten und aktuell besetzt. Hierdurch können nun weitere Aufgaben wahrgenommen werden. Ein „BuFDi“ konnte sogar für die Jagdausbildung gewonnen werden. Christian Kallenberg und die Jungen Jäger unterstützen uns bei der Besetzung tatkräftig. 

Einige Ex-Mitarbeiter setzen ihre Tätigkeiten in Form eines Ehrenamtes fort und sind gern gesehene Hilfen. Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken. 

Friedhelm Schulz

-Obmann für das Haus des Waldes-

Kooperation mit ABEG und Neue Arbeit

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Roland Haering, Koordinator „Haus des Waldes“


Im „Haus des Waldes“ gibt es viele helfende Hände. Etliche Männer und Frauen arbeiten dort satzungskonform und betreuend, informierend, pflegend oder instand setzend im Rahmen von Kooperationen mit der ABEG (Arbeit und Bildung in Essen gestalten) und der Neue Arbeit (Diakonie Essen).

Im Rahmen der so genannten Hartz- Gesetzgebung und der damit verbundenen Anpassung der Sozialgesetzbücher schaffen die Sozialämter zusammen mit den Arbeitsagenturen Arbeitsgelegenheiten, in Essen Gemeinwohlarbeit genannt. Fälschlicherweise nennt die Bevölkerung diese befristeten, nicht als tarifliche Arbeit einzustufenden Beschäftigungen und Qualifizierungen „1 Euro-Jobs“.

In Essen bildet die Agentur für Arbeit mit der Sozialverwaltung eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE), deren Anlaufstelle als Jobcenter bezeichnet wird. Die Gemeinwohlarbeit selber wird von Fachstellen organisiert, die gewährleisten, dass Gemeinwohlarbeit gemeinnützig, zusätzlich mit Qualifizierung und nur befristet stattfindet, immer mit dem Ziel, die eingesetzte Kraft für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
Fachstellen sind die ABEG und die Neue Arbeit. Mit diesen Partnern schließen wir je Gemeinwohlarbeitskraft über ein vereinbartes Stellenprofil einen Trägervertrag ab, der den Umfang (inhaltlich und zeitlich) der Gemeinwohlarbeit definiert. Die Regeldauer umfasst 6 Monate, je nach zusätzlichen Modulen und persönlicher Eignung ist eine Verlängerung (3 Monate) möglich (Eingliederungsvereinbarung).

Kosten entstehen der KJS Essen grundsätzlich keine, die Qualifizierungen für gewünschte Inhalte der 2. Verlängerungen trägt die KJS Essen, z. B. eine Fortbildung „Lernort Natur“.
Zusätzlich unterstützen wir inzwischen die Greifvogelstation im Grugapark und das Damwildgehege mit insgesamt drei Kräften. Darüber hinaus realisieren wir mit Zuschuss- und Fördermitteln besonders geeigneten Kräften eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt:
Mit dem Beschäftigungszuschuss nach § 16e SGB II wird Menschen, die auf absehbare Zeit keine Chance haben einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden, eine dauerhafte Möglichkeit zur Teilhabe am Erwerbsleben eröffnet. Die Männer und Frauen freuen sich stets, als Partner unserer Zielsetzungen angesprochen zu werden.
Dienstvorgesetzter für o. g. Kräfte ist unser Obmann Friedhelm Schulz.
Roland Haering,
Koordinator „Haus des Waldes“