Bericht des Obmanns für das Haus des Waldes

Das Haus des Waldes ist und bleibt das „Aushängeschild“ der Kreisjägerschaft Essen und somit Teil der Öffentlichkeitsarbeit.

 

Durch unsere aktualisierte und gepflegte Ausstellung hat sich die Anzahl der Besucher in 2019 auf mittlerweile 17.000 erhöht. Die Präparate der heimischen Tierwelt aus der Nähe zu betrachten, ist eine mittlerweile seltene Gelegenheit und für die Besucher unverändert attraktiv. Nachdem im Vorjahr eine Bache mit Frischlingen dazugekommen ist, konnte die Ausstellung nun durch Weißstörche ergänzt werden. Durch unseren hohen Bekanntheitsgrad und unseren guten und soliden Ruf werden wir von Verwandten von verstorbenen Jägern sehr oft angesprochen, deren Präparate und Trophäen zu übernehmen, da man sich sicher ist, diese in gute Hände zu geben. Hierdurch haben wir einen Mäusebussard, Sperber sowie Baummarder dazu bekommen.

 

Auch die unverändert enge Zusammenarbeit mit der „Schule Natur“ hat dazu beigetragen, dass viele Schulklassen unter Anleitung unser HdW regelmäßig besuchen und viele positive Eindrücke mitnehmen. Viele Beschreibungen von Tieren bekommen so einen realen Bezug.

 

Durch weitere Aktionen, wie z.B. „Ferienspatz“, waren wir in die Öffentlichkeitsarbeit eingebunden. Das HdW ist dann Mittelpunkt für bis zu 100 Kinder, die an verschiedenen Stationen über naturnahe Themen informiert werden. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Ursula Holtschulte, die sich um die hervorragende Koordination gekümmert hat.

 

Regelmäßiger Kontakt besteht zum Grugapark, der uns weiterhin bei Instandhaltungsarbeiten und der Pflege des Außenbereiches tatkräftig unterstützt.

 

In Anbetracht der guten Zusammenarbeit mit benachbarten Stellen der Gruga bzw. Grün und Gruga waren wir wieder dazu bereit, Tagesseminare der Jugendrichter, der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW, der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie des Imkerverbandes bei uns auszurichten. Für einige Veranstaltungen der KJS Essen sowie den Jungjäger-Lehrgang werden die Räumlichkeiten regelmäßig genutzt und jeweils entsprechend vorbereitet.

 

Die personelle Ausstattung konnte trotz veränderter Rahmenbedingungen gehalten werden. Hierzu wird auf den separaten Bericht “Mitarbeiter im Haus des Waldes“ verwiesen.

 

Einige Ex-Mitarbeiter setzen ihre Tätigkeiten in Form eines Ehrenamtes fort und sind gern gesehene Hilfen. Hierfür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.

 

Friedhelm Schulz 

-Obmann für das Haus des Waldes-

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Haus des Waldes

Ansprechpartner -  Friedhelm Schulz
Tel.: 0201 - 35 16 78
Email: schulz.friedhelm@arcor.de

 

war der Name des vor rund vierzig Jahren in der Nordostecke des Grugaparks errichteten Gebäudes. Er war Programm; denn zunächst fand die „Schutzgemeinschaft deutscher Wald“ in dem Haus ihre Wirkungsstätte.

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Kunstwerke als unser Markenzeichen


Zur Gestaltung des “Haus des Waldes” von außen haben wir in Zusammenarbeit mit der BMV Schule und mit Unterstützung durch ein Künstlerteam 2006 die West-Seite und in diesem Jahr 2012 auch die Ost-Seite des Hauses als Visitenkarte nach außen gestaltet.
Hier haben wir die Ansichten und den Werdegang dargestellt, die das Künstlerteam der Fa. Trio-Art im Auftrag der Kreisjägerschaft erstellt hat.

Gestaltung der Ostseite am Haus des Waldes
„"Biotop voller Leben"

Vorgeschichte 

Mit viel Eigenarbeit wurde aus einem nicht mehr ansehnlichen Gebäude nach Abschluss eines Pachtvertrages, im Jahre 2005 mit der Stadt Essen, Grün und Gruga und Grugapark, eine sehenswerte Einrichtung geschaffen und mit Leben und Aktivitäten gefüllt. Die Kreisjägerschaft trägt seitdem mit ihrem Bildungsangebot, zur Tier und Pflanzenwelt, zur Erweiterung der Themen des schulbiologischen Zentrums des Parks bei. 

Regelmäßig besuchen Schulklassen und Kindergärten das Haus des Waldes, um aus den ausgestellten Exponaten zu lernen. Ca. 300 Präparate, vorwiegend aus unserer heimischen Tierwelt sind in Vitrinen und auf Tischen ausgestellt. Im Eingangsbereich ist eine Tafel  mit Hölzern  der heimischen Baumarten angebracht. Mittels Klappen kann man hier sein Wissen, z.B. welche Holzart zu welchem Baum gehört, testen. Bereits im Jahr 2010 erhielt die KJS-Essen für dieses wertvolle Projekt den Lernort Naturpreis der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW.

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