Die Hubertusmesse

Heiliger Hubertus
Patron der Jäger und Forstleute
Geschichte und Legende
Der heilige Hubertus, geboren um 655, war zuerst Glaubensbote In Südbrabant und In den Ardennen. Um 705 wurde er Bischof von Maastricht, verlegte aber später den Bischofssitz nach Lüttich. Er starb am 30. Mai 727 in Tervueren bei Brüssel. Seine Reliquien wurden 825 in das Kloster Andagium in den Ardennen übertragen, das nach ihm in St. Hubert umbenannt wurde. Sie sind seit der Reformation verschollen. Seit dem Hochmittelalter rankt sich folgende Legende um die Gestalt des Heiligen Hubertus:
hubertus

Bevor er in den geistlichen Stand trat, war er verheiratet. Seine Frau starb - so die Legende - bei der Geburt des ersten Sohnes. Daraufhin suchte Hubertus Ablenkung in der Jagd, die zu seiner Lieblingsbeschäftigung wurde. Eines Tages hatte Hubertus im Wald einen Hirsch aufgetrieben. Schon hatte Hubertus seinen Bogen gespannt, da erblickte er zwischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz. Zugleich vernahm er eine Stimme, die ihn dazu ermahnte, nicht nur an die schönen Dinge des Lebens zu denken, sondern auch an Jesus und an das ewige Leben.
Für Hubertus bedeutete diese Erscheinung eine grundlegende Bekehrung. Er wandte sich von der Jagd ab und stellte sein Leben in den Dienst der Verkündigung von Gottes Barmherzigkeit. Später wurde er - wie oben erwähnt - zum Priester geweiht.

Zu den theologischen Hintergründen finden sie einen Auszug aus dem Buch
”Ethik der Jagd” (1996) des Bonifatius Verlag, von Adolf Adam,
Prof. für Liturgiewissenschaft und Homiletik, als PDF-Datei

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