Federwild

Streckenliste - Federwild

Die genannten Abschusszahlen sind der amtlichen Streckenliste der Stadt Essen - Untere Jagdbehörde für das vergangene Jagdjahr 2016 / 2017 entnommen.

Das Bild oben im Kopf der Webseite zeigt Kanadagänse in Essen-Kettwig, Revier Oefte.  (Foto: J. Heck)

 

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Fasanenhahn bewacht seine Hennen

Bodenlebende Hühnervögel wie der Fasan oder gar das Rebhuhn haben im Ballungsraum der Grostadt nicht nur wegen des Bevölkerungsdrucks sondern viel mehr wegen der nicht beherrschbaren Raubwilddichte kaum eine Chance in Ruhe ihre Brut aufzuziehen. Sie sehen das am Verlauf der Jagdstatistik. Eine Jagd auf diese Federwildarten ist in Essen nicht mehr möglich. Der Jäger kann lediglich Jagdschutz vor den natürlichen Feinden betreiben. 
Tierarten wie Krähen und Elstern, deren Körper ja nicht essbar ist, werden von den Jägern unter großem zeitlichem Aufwand nur zum Schutz der heimischen Singvogelwelt bejagt. Große Teile der Bevölkerung fordern dies mit Nachdruck.
 
Wildart

Jagd-
strecke

davon
Fallwild
davon
Verkehrs-
verluste
Fasanen 2 (4)    
Ringeltauben 931 (926)    
Graugänse 1 (2)    
Kanadagänse 249 (205) 4  
Nilgänse 30 (29)    
Stockenten 89 (96) 2  
Aaskrähen 332 (343)    
Elstern 215 (259)    


Die in Essen vorkommenden Kanadagänse müssen als nicht heimische Tierart zum Schutz der Gemüsekulturen bejagt werden. Hierfür ist eine zeitlich begrenzte Sondergenehmigung der Oberen Jagdbehörde erforderlich. 

 

Fasan

Der Jagd Fasan war nach dem Kriege in Essen noch so verbreitet, dass eine Bejagung möglich war. Das zeigt die unten folgende Streckenstatistik deutlich. Nach den großen Baumaßnahmen in den Randzonen der Stadt, wie dem Hörster Feld etc. , sind diese Lebensräume weitgehend verschwunden und damit kommt der Fasan nur noch sporadisch vor.  

Mehr über die Wildart  "Fasan" erfahren Sie  hier ...

Rebhuhn

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Ein selten gewordener Hühnervogel das Rebhuhn

Rebhühner werden aufgrund einer Vereinbarung der Jäger mit den Naturschutzverbänden (Düsseldofervereinbarung) und wegen des nur noch sporadischen Vorkommens auf freiwilliger Basis in Essen nicht bejagt.

Mehr über die Wildart "Rebhuhn" erfahren Sie hier ...

Stockente

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Mutterente mit Nachwuchs

In einer Stadt zwischen Ruhr und Emscher gibt es natürlich zahlreich Wasserwild.
Am häufigsten trifft man die Sockente an.


Mehr über die Wildart "Stockente" erfahren Sie hier ... 
 

Ringeltauben

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Ringeltaube ist die häufigste Federwildart in Essen

Ganz anders geht es dagegen den Ringeltauben. Sie können in der grünen Stadt Essen in Wald und Gartenlandschaften sicher brüten.

Für die Gemüse und Erdbeerbauern eine nennenswerte Plage. Die Schäden in den Gemüsekulturen beruhen nicht nur im Auspicken der Herztriebe sondern auch durch Verkotung bei Auftreten von großen Schwärmen.
Die Jagbehörde muss Sondergenehmigungen erteilen, in der Erntezeit die Schonzeiten zu kürzen.

Mehr über die Wildart "Rngeltaube" erfahren Sie  hier ...