Demonstration der Essener Jägerschaft gegen den Entwurf des neuen Jagdgesetzes NRW

Im Rahmen der landesweiten Proteste der Jäger gegen die geplante Jagdgesetznovellierung, demonstrierten gestern Vormittag Essener Jägerinnen und Jäger anlässlich des Landesparteitrats der Grünen in Mülheim an der Ruhr.

Vor der Stadthalle begrüßten die Ruhrgebietsjäger die GRÜNEN mit Jagdhornklängen, Schildern und Transparenten, um zu verdeutlichen, dass die Landesregierung eine Jagdpolitik gegen die Jagd und gegen das Land betreibt. Auch der zweite Kabinettsentwurf bedeutet die fortgesetzte Gängelung der Bevölkerung mit unfairen Vorschriften und überflüssigen Verboten. Diese Gängelung und eine emotionale Vorverurteilung bekamen die Demonstrierenden auch heute zu spüren, als sie von einer Delegierten pauschal mit „Katzenmörder“ begrüßt wurden und eine Abgeordnete aus Köln ihnen zurief: „Sie [die Jäger] müssten doch merken, dass sie verloren haben.“ Hans-Bernhard Mann, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Essen kommentierte: „Das ist keine demokratische Einstellung und zeigt uns, mit welchem Grundverständnis einige Politiker die Jagdgesetznovellierung angehen.“ Auch wenn Umweltminister Remmel, Marianne Weiß, politische Geschäftsführerin im Landesvorstand der Grünen und Mona Neubaur, Landesvorsitzende der Grünen NRW das Gespräch mit den Demonstranten suchten und sich Remmel Zeit nahm, einige Positionen mit den Jägern zu diskutieren, steht für die Ruhrgebietsjäger fest: die Proteste werden mit aller Deutlichkeit auch in ihrer Region weiter gehen, um im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren wesentliche Änderungen zu erreichen. Hier ein kleiner Film davon.


Essener Jäger begrüßen die GRÜNEN Teilnehmer des „Kleinen Parteitags“ mit Jagdhornklängen


Hans-Bernhard Mann im Gespräch mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel