12. Internationales Treffen der Jungen Jäger - Belgien 2014

Dreiländer-Treffen in Belgien

Mit guten Traditionen sollte man nicht brechen – Dies gilt vor allem dann, wenn eine Veranstaltung jährlich eine steigende Anzahl begeisterter Teilnehmer über die Ländergrenzen hinaus miteinander verbindet. In diesem Sinne kamen am letzten Augustwochenende 2014 zahlreiche Junge Jägerinnen und Jäger aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zum jährlichen Internationalen Treffen in Mol (Belgien) zusammen.

Nachdem im vergangenen Jahr das Ruhrgebiet der Schauplatz des Geschehens war, wurden in diesem Jahr die rund 90 Teilnehmer von den „Jonge Jagers Antwerpen“ in Belgien begrüßt. Neben den Teilnehmern aus NRW haben auch einige Junge Jäger aus dem Landesjagdverband Sachsen teilgenommen und hatten zugleich die weiteste Anreise. „Die lange Fahrt hat sich in jedem Fall gelohnt; wir kommen gerne wieder“, hieß es einstimmig von den Teilnehmern. 

 

Nachdem die meisten Teilnehmer bereits am Freitag angereist waren und einen gemütlichen Abend mit alten Bekannten und neuen Freunden verbracht haben, bildete am nächsten Tag die Neuauflage der „Young Hunter´s Trophy“ den Kern der Veranstaltung. Auf dem großflächigen Waldareal ging es für die 10 international gemischten Teams darum, unterschiedliche jagdliche Aufgaben und Herausforderungen zu meistern, die dann bewertet wurden. Beim „Entfernungen schätzen“ oder „Wildtiere im Unterholz ansprechen“ mussten sich manch langjährige Jagdscheininhaber schon anstrengen, konnten dafür aber bei unkonventionelleren Disziplinen wie zum Beispiel „Bogenschießen“, „Waldmöbel bauen“, „Tennisbälle apportieren“ oder „Geruchsfährten folgen“ punkten. Das Spektakel wurde dabei über den Tag von einem belgischen Fernsehteam begleitet, das die positiven Eindrücke einem weiten Publikum bekannt machen.

 

Natürlich kamen das abendliche Schüsseltreiben mit gebührender Siegerehrung und Preisverleihung nicht zu kurz. Ein leckeres Buffet und anschließende Party mit Diskjockey warteten auf die Teilnehmer und ließen den Abend erst spät enden. Zum Glück war der Weg in den Einstand nicht weit, denn die Teilnehmer waren direkt vor Ort in einer Jugendherberge untergebracht. Am nächsten Morgen ging es nach einem gemeinsamen Frühstück dann schon wieder auf die Rückreise. Die neuen Kontakte sind allerdings nahtlos fortgeführt worden, wie ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigte. Wir danken allen Unterstützern und Teilnehmern und freuen uns auf das Internationale Treffen 2015 in den Niederlanden!

Christian Kallenberg, Ute Bonnen