Kräuterwanderung

Erstaunlich, was man alles essen kann!

 

Jägerinnen lernen Kräuter in der Kirchheller Heide kennen

 

KrautwanderungGahlen

Kräuterpädagoge Werner Gahlen

August, 2015: Um heimische Wildkräuter ging es beim Kräuterspaziergang der Essener Jägerinnen Ende August. Bei bestem Sommerwetter erläuterte Kräuterpädagoge Werner Gahlen die Vor- und Nachteile von Wildkräutern. Wobei seiner Meinung nach die Vorteile deutlich überwiegen.

 

Während viele im Garten gegen Girsch, Klee, Löwenzahn und Brennnesseln kämpfen, hatte Werner Gahlen ein Rezept parat: Pflücken und essen. Vieles, was im Volksglauben als ungenießbar abgetan wird, ist doch essbar, zum Beispiel der Löwenzahn. Auch Brennnesseln eignen sich für Salat, Spinat und Tee. Sie enthalten viel Vitamin C und blutbildendes Eisen. Sogar der wegen seiner kaukasischen Verwandten in Verruf gekommene Bärenklau ist als Gemüse geeignet. Damit keine Verwechslung passieren kann, gab es folgenden Merkspruch mit auf den Weg: Ist der Stängel kantig rau, ist es Wiesenbärenklau!

 

Bevor das bis dahin ungekannte Gemüse in der Küche verarbeitet wurde, ging es noch Schritt für Schritt vorbei an Waldziest, Knoblauchrauke, Labkraut, Gundermann, Große Klette, Springkraut, Waldengelwurz, Franzosenkraut, Schafgabe und Wegerich. Wer sich intensiver mit Kräutern beschäftigen möchte, dem gab Werner Gahlen folgenden Tipp: Jedes Jahr nur drei Kräuter in den verschiedenen Wachstumsperioden (Frühjahr, Sommer, Herbst) kennenlernen.

 

Nach der Kräutertour ging es ans gemeinsame Kochen. Wildkräutersalat, Omelette mit Wiesenbärenklaut, marinierte Rotwildsteaks und Vielfruchtquark rundeten einen lehrreichen Tag ab.


Jägerinnen nach erfolgreicher Kräutersammlung


Wildkräutersalat