„Pfeffer Macis & Co.“ - Kräuterspaziergang in der Gruga

Um „Pfeffer, Macis & Co.“, also um heimische Kräuter und exotische Gewürze ging es beim abendlichen Treffen der Jägerinnen am 10. Juni 2015 in der Gruga.

 

 

Grugakraut1

Gartenbauingenieurin und Journalistin Dorothée Waechter führt die 17-köpfige Gruppe durch die Mustergartenanlage. Erster Stopp war bei einer Kräuterspirale. Eine Beetanlage, die auf die besonderen Standortbedingungen der Pflanzen eingeht: vom feuchten Klima, hin über humusreiche Böden bis hin zum kargen, sandigen Boden oben auf der Spirale, wo sich mediterrane Kräuter wohlfühlen.

 

In einer anderen Gartenanlage waren die Kräuter direkt in die Gesamtgestaltung integriert. Zwischen Rosen und Stauden konnten Bergbohnenkraut, Lavendel und Salbei entdeckt werden. Dabei verriet Dorothée allerlei Kräuter- und Blütengeheimnisse: fast jedes Kraut lässt sich zu Tee verarbeiten, aber man soll die Sorten wechseln. Blüten sich schöne Salatdekoration, können aber auch mitgegessen werden. Rosenblüten oder Lavendel in Zucker konserviert, ergeben einen prima Zucker mit Blütennote. Kräuter haben viele positive Wirkungen: sie wirken verdauungsfördernd, antibakteriell, manche sogar antibiotisch. Es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen.

 

Dann wurde auch das Geheimnis des Macis gelüftet, den die Jägerinnen beim Wurstseminar kennengelernt hatten. Dabei handelt es sich um die getrockneten Samenhüllen der Muskatnuss. Ein Gewürz, das ebenso wie Majoran unbedingt in der Leberwurst gehört.

 

Zum Abschluss präsentierte Dorothée noch einige Kräuter im Topf, so auch das Estragon, das „Kraut der Diana“. Bei Salat, Würstchen und Wein klang der informative Sommerabend am Romanischen Haus in der Gruga aus.


Estragon das Kraut der Diana


Lorbeer für Braten und Lorbeerkranz

für Lorbeer