Revierübergreifender Fuchsansitz im Januar 2018

Besonders im Mittelalter galt der Fuchs als durchtriebenes Tier. Dort nahmen auch die Erzählungen um Reynke de Vos ihren Ursprung. Der Hauptfigur gelingt es durch listige Bosheiten und geniale Lügengeschichten, sich aus jeder misslichen Lage zu befreien.

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Beim ersten revierübergreifenden Fuchsansitz in diesem Jahr gelang es auch dem ein oder anderen Reineke, den ansitzenden Jäger auszutricksen oder zu umgehen. 

Dennoch lagen am Sonntag 14 Rotröcke auf der Strecke (beim Fototermin fehlte ein Fuchs).

 

 

Angesessen und gejagt wurde vom Nord-Osten Dortmunds bis zum Süd-Westen. Insgesamt sechs Reviere beteiligten sich. Der zunehmende Mond versteckte sich oft hinter dichten Wolken, am Sonntag erschwerten Regen und Wind den jagdlichen Erfolg.

Einen schönen Abschluss fand das Fuchsjagd-Wochenende mit der Streckenlegung. Die Signale „Sammeln der Jäger“, „Begrüßung“, „Fuchs tot“, „Jagd vorbei“ und „Halali“ wurden geblasen und anschließend riefen die Hörner noch „Zum Essen“. Bei dem gewohnt üppigen Frühstück im Vereinsheim der Kleingartenanlage „Auf Der Lauke“ tauschten sich die fünfundzwanzig teilnehmenden Jäger über ihre Erlebnisse an diesem spannenden Wochenende aus.

Besonderen Dank an die Revierinhaber und an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Frank Montag (Foto) / Markus Vester (Text)