Schießübungsnachweis für Bewegungsjagden auf Schalenwild

Voraussetzung für eine Teilnahme an einer Bewegungsjagd in NRW, auf der Schalenwild frei gegeben wird, ist ein Schießübungsnachweis, dessen Vorlage von der jeweiligen Jagdleitung einzufordern ist (§5 17a Absatz3 LJG NRW).

 

Dieser Schießübungsnachweis kann auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft Aachen in Stolberg-Hammerwald erbracht werden!

 

Folgende Übungen müssen auf dem Laufenden-Keiler-Stand geschossen werden:

 

Je drei Schüsse 

  1. auf den laufenden Keiler, stehend, freihändig
  2. auf den laufenden Keiler in der Schneise angehalten, stehend, freihändig und
  3. auf den laufenden Keiler in der Schneise angehalten, sitzend.

 

Der Schießübungsnachweis gilt als erbracht, wenn die Übungen absolviert wurden. Er wird von der Standleitung in ein Nachweisformular eingetragen, bestätigt und ist für ein Jahr gültig.

 

Es dürfen für diese Übung nur Gewehre mit für Schwarzwild zugelassenen Kalibern verwendet werden (Mindestkaliber 6,5 mm / E100 mindestens 2.000 Joule). Munition in einigen gängigen Kalibern ist auch auf dem Stand erhältlich.

 

Wer in NRW ohne gültigen Schießübungsnachweis an einer Bewegungsjagd auf Schalenwild teilnimmt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die im Wiederholungsfall zum Jagdscheinverlust führen kann!  

 

Uwe Laurien