Rehkitz- und Jungwildrettung - Das Drohnenteam der KJS Aachen

Kontakt:

Markus Baltuttis

 

Telefon: 0157 7149 2243

Mail:   Drohnenteam

 

 


 
Rehwild gehört zu den häufigsten Wildarten in unserer Landschaft. Die Muttertiere gebären in der Regel ein bis zwei Kitze in den Monaten Mai und Juni.
Diese werden zum Schutz vor Prädatoren im hohen Gras abgelegt.
In den ersten beiden Lebenswochen haben die Rehkitze keinen Fluchtinstinkt und drücken sich bei Gefahr flach auf den Boden.
 
Während der ersten Lebenswochen der Rehkitze beginnt auch die Mähsaison. Dabei passiert es leider immer wieder, dass die Rehkitze von den Messern der Mähmaschinen verstümmelt oder getötet werden.

 

 

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Landwirte und Jäger/-innen, die sich dem Tierschutz verpflichtet fühlen, sind bemüht, dieses Leiden zu vermeiden.
 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wiesen vor dem Mähen nach abgelegten Rehkitzen abzusuchen. Dazu zählt z.B. das Absuchen mit dem Jagdhund oder das Ablaufen in Form einer Personenkette, was allerdings sehr zeit- und personalintensiv ist.
 
In den letzten Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik auch im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Dieses Verfahren bietet Landwirten und Jagdausübungsberechtigten die Möglichkeit, zeitsparend und effektiv ihrer tierschutzrechtlichen Verantwortung gegenüber dem Wild nachzukommen.
 
 
Auch die Kreisjägerschaft Aachen fühlt sich dieser Verantwortung ebenfalls verpflichtet und hat ein Drohnenteam aufgebaut. Dieses für diese Aufgabe geschulte Team ist mit allem notwendigen Equipment ausgestattet, um ein effektives und nachhaltiges Absuchen sowie das Retten der Kitze zu gewährleisten. 
 
 
Gerne unterstützen wir Jagdpächter/Jagdausübungsberechtigter bei dieser anspruchsvollen Arbeit.

Wie funktioniert das?

Der Landwirt teilt dem Jagdausübungsberechtigten den geplanten Mähtermin mit. Der Jagdausübungsberechtigte informiert daraufhin das Drohnenteam entweder per Mail oder telefonisch. Wenn sich der Landwirt direkt beim Drohnenteam meldet, wendet sich das Drohnenteam dann wiederum an den Jagdausübungsberechtigten.

Impressionen 2021