Das 11. Internationale Treffen

Naturerlebnis, Zechentour und Swingolfen – Volles Progamm für Junge Jäger

 

Am 7. September war es wieder soweit. Das Internationale Treffen der Jungen Jäger fand zum 11. Mal statt. Gastgeberland war dieses Mal Deutschland und hat zusammen mit der Kreisjägerschaft Essen ins Haus des Waldes im Essener Grugapark eingeladen. Dort wurden Junge Jäger aus Belgien, den Niederlanden, Bayern und NRW von Veith Groote, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Essen begrüßt, der die „gute Stube“ der Essener Jäger vorstellte und über die Aktivitäten, die Öffentlichkeitsarbeit der KJS und die Jagd in Essen und dem Ruhrgebiet berichtete. Dr. Hermann Hallermann, stellvertretender Präsident des LJV NRW und des DJV hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich die Arbeit der Jungen Jäger zu würdigen. Auch das Treffen zwischen holländischen, belgischen und deutschen Jungen Jägern, das mittlerweile zur guten Tradition gehört, lobte er in hohen Tönen.

Nachdem sich die Jungen Jäger mit Kaffee, Brötchen, Keksen und einem kleinen Spaziergang durch den schönen Grugapark mit Greifvogelanlage und Damwildgehege  gestärkt hatten, fuhr man zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Der Ausflug in Deutschlands Vergangenheit gestaltete sich sehr interessant. Man konnte sich kaum vorstellen, wie die Arbeit unter Tage noch vor rund 50 Jahren verrichtet wurde. Dimension und das Ausmaß des Steinkohleabbaus erschienen schier unbegreiflich. Wohnraum, Industrie und Umwelt sind nur einige Bereiche, die von der Kohle maßgeblich beeinflusst wurden.

Nach der Führung durch „Kohle und Kumpel“ mussten nun wieder alle in der Gegenwart aktiv werden. Dafür sorgte der Essener Swingolfclub. Alle Jungen Jäger, ob Fan oder Verfechter des Golfens, haben das Swingolfen für sich entdeckt. „Das war toll, wir müssen nochmal wiederkommen“, hörte man aus vielen Mündern. Denn Ausdrücke wie Green Fee, Platzreife, Caddy und Bundfaltenhose kennt man hier nicht. Auch braucht man keine Dicke Berta, kein Holz und keinen Putter und der Pitch wird auch nicht ausgebessert. Hier geht alles viel lockerer zu.

Nach dem Golfen gab es nun endlich den langersehnten Fassanstich. Auch die Grillkohle tat ihr Bestes, um alle Jungen Jäger für die Strapazen des langen Tages zu entschädigen und wieder zu kräftigen. Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass 6 Junge Jäger noch „Frischlinge“ waren und 2013 erst den Jagdschein erworben hatten. Auch in Belgien und in den Niederlanden pflegt man die Tradition eines Jägerschlages und so wurden spontan die Jungjäger – aus allen Nationen – „international“ zum Jäger geschlagen.

Wir danken allen Helfern und Sponsoren, die unser XI. Internationales Treffen abgerundet haben. Vor allem Danken wir dem Landesjagdverband NRW, dem Deutschen Jagdverband, den Firmen Swarovski und Haribo und dem Paul Parey Verlag. Besonders bedanken möchten wir uns aber bei der Familie Schlieper vom Swingolfclub.