Herzlich willkommen auf der Homepage des Hegering Wenden

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Hier werden Sie über unsere Aktivitäten sowie über aktuelle Neuigkeiten rund um die Themen Jagd, Wild- und Naturschutz auf dem Laufenden gehalten.

Bitte beachten Sie die Rubrik    "Termine  2020"

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Jagdbeitrag ab 2021

LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg erklärt den Jagdbeitrag online

 

Dortmund, 24. August 2020, (LJV NRW). Unmittelbar nach der Abschaffung der Jagdabgabe durch das Land NRW hatte der Landesjagdverband entschieden, die Einführung eines Jagdbeitrages in gleicher Höhe vorzubereiten, damit Projekte zur Förderung des nordrhein-westfälischen Jagdwesens im Interesse unserer Mitglieder auch weiterhin unterstützt und sichergestellt werden können.

 

Damit alle LJV-Mitglieder diese Entscheidung nachvollziehen können und aus Überzeugung mittragen, erhielten die Kreisjägerschaften für ihre Jahreshauptversammlungen und die ihrer Hegeringe ein entsprechendes Interviewvideo, in dem LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg persönlich die Hintergründe und Notwendigkeit des Jagdbeitrags detailliert erläutert.

 

Coronabedingt konnten bisher nicht alle Jahreshauptversammlungen der Hegeringe und Kreisjägerschaften durchgeführt und somit auch dieses Interview nicht allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden.

 

Daher finden alle LJV-Mitglieder das Interview mit LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg ab sofort vollständig auf der LJV-Homepage sowie unter http://bit.ly/Jagdbeitrag

 

Nachfolgend finden Sie ebenfalls Argumente für den Jagdbeitrag, der letztendlich für den Erhalt unserer jagdlichen Infrastruktur in NRW alternativlos ist:

 

 

1.     Notwendige jagdliche Projekte sichern
Mit dem Jagdbeitrag sollen wesentliche, bisher aus den Mitteln der Jagdabgabe bezuschusste Projekte zur Förderung des nordrhein-westfälischen Jagdwesens im Interesse unserer Mitglieder auch weiterhin unterstützt werden. Dies sind wichtige und notwendige Projekte, beispielsweise der Rheinisch-Westfälische Jäger, die Weiterbildungsangebote des LJV, die Durchführung von Jagdgebrauchshundprüfungen, die Einrichtungen zur Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden, die nordrhein-westfälischen Schweißhundstationen, der Neubau, der Ausbau und die Instandsetzung jagdlich genutzter Schießanlagen. Dazu gehört auch die hierfür unbedingt notwendige Beratung der Schießstandbetreiber sowie die durch nordrhein-westfälische Jäger betriebene Wildtiererfassung im Rahmen des Wildtierinformationssystems der Länder Deutschlands (WILD).

 

2.     Finanzierungslücke schließen
Der Jagdbeitrag ersetzt weitestgehend die wegfallende Jagdabgabe in NRW. Diese wurde bisher von der Unteren Jagdbehörde beim Lösen des Jagdscheines erhoben. Weil mit Mitteln aus der Jagdabgabe wichtige und notwendige jagdliche Projekte gefördert wurden, ist diese Finanzlücke mit dem Jagdbeitrag zu schließen.

3.     Jägergeld in Jägerhand
Mit der Einführung des Jagdbeitrages wird die langjährige Forderung des Landesjagdverbandes „Jägergeld in Jägerhand!“ erfüllt. Aus den Mitteln der Jagdabgabe wurde das Jagdwesen in NRW gefördert. Es hat aber auch Fälle gegeben, in denen nichtjagdliche Projekte mit diesem Geld der Jägerschaft gefördert werden sollten. Dies wird mit dem zukünftigen Jagdbeitrag nicht mehr möglich sein.

4.     Unabhängigkeit sichern
In der Vergangenheit hatten die im LJV organisierten Jägerinnen und Jäger in NRW schmerzhaft erfahren, wie die durch das Land NRW erhobene Jagdabgabe als politisches Druckmittel gegen sie verwendet wurde. Systematisch wurden seinerzeit beantragte Förderungen aus den Mitteln der Jagdabgabe nicht bewilligt mit dem offensichtlichen Ziel, die im LJV organisierten Jägerinnen und Jäger einem politisch–ideologischen Willen zu unterwerfen.

Der Jagdbeitrag bietet nun der Jägerschaft die einmalige Chance, sich in allen Punkten von politischen und ideologischen Gängeleien unabhängig zu machen. Außerdem besteht nicht mehr die Gefahr, dass aus politisch motivierter Erwägung heraus auch Projekte jagdkritischer oder sogar jagdfeindlicher Organisationen gefördert werden können.

5.     Rechtskonforme Finanzierung jagdlicher Projekte
Die bisherige Jagdabgabe wurde von den unteren Jagdbehörden beim Lösen des Jagdscheins erhoben und durch das Land NRW zur Förderung des Jagdwesens verwendet. Bereits seit über zehn Jahren gab es gegen diese Erhebung mehrfach Klagen einzelner Jäger. Im Wesentlichen warfen die Kläger dem Land NRW eine nicht rechtskonforme Erhebung und Verwendung der Jagdabgabe vor und forderten deshalb deren Abschaffung.

Auch der LJV hat diese rechtlichen Bedenken geteilt und die Landesregierung mehrfach darauf hingewiesen. Jedoch nicht mit dem Ziel, die grundsätzlich notwendige Jagdabgabe abzuschaffen, sondern um sie langfristig, vor allem für die Schießstände in NRW, zu sichern. Deshalb auch hat der LJV den Fortgang der Klageverfahren von Einzelpersonen mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.


Mit dem Jagdbeitrag besteht zukünftig nicht mehr die Gefahr, dass dringend benötigte Fördermittel von heute auf morgen aus politischen oder juristischen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen.

6.     Schießstände sichern
Insbesondere die Finanzierung von Maßnahmen zur Herstellung und Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer jagdlichen Schießstände wäre ohne den Jagdbeitrag nicht mehr möglich. Die meisten Schießanlagen in NRW müssten im schlimmsten Fall geschlossen werden. Die Betreibervereine, zumeist Hegeringe und Kreisjägerschaften, müssten Insolvenz anmelden, da sie den dann folgenden behördlichen Auflagen, zum Beispiel Rückbauverpflichtungen, nicht nachkommen können.

7.     Keine finanzielle Mehrbelastung für LJV-Mitglieder
Der Jagdbeitrag wird durch die Kreisjägerschaften als ein gesonderter, weiterer LJV-Mitgliedsbeitrag erhoben werden. Da er in der Höhe der bisherigen Jagdabgabe erhoben werden soll, wird es so in der Regel zu keinen Mehrkosten für das einzelne Mitglied kommen. Mitglieder mit Jägerprüfung, aber ohne gelösten Jagdschein werden gefordert sein, mit Ihrem Jagdbeitrag aus Solidarität zur Förderung der jagdlichen Gemeinschaftsaufgaben beizutragen. Für LJV-Mitglieder, die keine Jägerprüfung absolviert haben, soll der Jagdbeitrag entfallen.

8.     Deutliche Vorteile für LJV-Mitglieder
Den Jagdbeitrag werden Mitglieder des LJV NRW zahlen. Im Gegenzug soll es für die LJV-Mitglieder deutliche Vergünstigungen bei der Nutzung der aus den Mitteln des Jagdbeitrags geförderten Angebote und Einrichtungen (z. B. Schießstände, Jagdgebrauchshundprüfungen, Weiterbildungsangebote, etc.) geben.

9.     Transparente und unabhängige Verwaltung
Mit der Verwaltung des Jagdbeitrags wird der LJV eine unabhängige und qualifizierte Stelle beauftragen, die alle Anträge auf eine Förderung aus den Mitteln des Jagdbeitrags neutral bearbeiten wird.

Diese sogenannte Fördermittelstelle wird auch die Projektdurchführung dauerhaft begleiten und den zweckkonformen und wirtschaftlichen Mitteleinsatz überwachen.

10.  Getrennte Kasse
Die Mittel des Jagdbeitrags werden vollkommen losgelöst vom normalen LJV-Haushalt und damit dem normalen LJV-Mitgliedsbeitrag verwaltet werden. Sie sind als Fortbestand der bisherigen Fördermöglichkeiten zu begreifen.

 

Der Schießstand Bockenbach ist ab 03. Juni 2020 wieder geöffnet

Ab 03. Juni ist der Schießstand zu den bekannten Öffnungszeiten wieder geöffnet. Die zur Zeit vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen sind zwingend einzuhalt. Den Anweisungen der Standaufsicht ist zu folgen. Nähere Informationen sind auf dem Schießstand per Aushang veröffentlicht.

Folgende Bahnen sind geöffnet:

100m: Bahn 1 und 3

Kipphase

Laufender Keiler

Auf den Ständen dürfen sich nur die jeweiligen Schützen und die Aufsicht aufhalten.

 

Zusätzliche Termine Drückjagdnadelschießen von 10:00 bis 14:00 Uhr jeweils Samstags an fogenden Terminen:

29.08.2020

05.09.2020

12.09.2020

19.09.2020

26.09.2020

 

 

 

Aktion Fellwechsel auch im Hegering Wenden angelaufen

Liebe Jägerinnen und Jäger,

 

wie auf der letzten Hegeringversammlung angekündigt, ist es ab November 2018 möglich, erlegtes Raubwild für die Weiterverwertung an einer extra dafür angelegten Sammelstelle abzugeben.

Die Sammelstelle ist nun eingerichtet.

Angenommen wird (nach dem jeweiligen Landesjagdrecht) alles Raubwild, Nutria (ab ca. 4-5 Kilo) und Bisam erlegt von Mitte November 2018 bis zum 3. Februar 2019 mit verwertbaren Bälgen. Tiere aus der Fangjagd oder mit Schrot erlegte sind in der Regel gut zu verwerten. Bei der „kleinen Kugel“ sollte der Ausschuss nicht größer als ein 2 Euro Stück sein! Fall- und Unfallwild wird grundsätzlich nicht angenommen.

 

Anfragen und weitere Infos zur Annahmestelle bitte per Mail an folgende Adresse:

 

fellwechsel.hegering-wenden@web.de

 

Angenommen wird das Wild nur nach telefonischer Vereinbarung.

Tüten zum Verpacken, der Herkunftsnachweis, sowie die Formulare für eine Auftragsarbeit liegen bei der Sammelstelle bereit.

Die Preislisten für die Lohnarbeit und die aktuellen Ankaufspreise können ebenfalls an der Sammelstelle eingesehen oder auf www.fellwechsel.org heruntergeladen werden.

 

 

Edelmetall für das Bläsercorps Wenden

Die 19 Musiker nahmen in Siegen am Oberen Schloß am 30. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen des Landesjagdverbandes NRW teil. 120 Gruppen mit insgesamt 1800 Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen traten dort an. War das Bläsercorps Wenden unter der musikalischen Leitung von Harald Häuser vor zehn Jahren auf Schloss Moyland noch in Gruppe B gestartet, stellte sich das Ensemble nun als einzige Gruppe aus dem Kreis Olpe in der Gruppe G (gemischte Gruppe mit Fürst Pless Horn und Parforcehorn) der Jury und sicherte sich mit einer hohen Punktzahl die " Goldene Hornfesselspange " des Deutschen Jagdverbandes. Zur Aufführung kamen neben der „Begrüßung“ und dem „Hubertusmarsch“ die Jagdsignale „Wisent tot“, „Hirsch tot“ und „Wagenruf“. Traditioneller Höhepunkt des alle zwei Jahre stattfindenden Wettstreits war das gemeinsame Abschlussblasen aller Teilnehmer am Ende des Wettbewerbstages in stimmungsvoller Atmosphäre.

 

Jäger retten Kitze vor dem sicheren Tod

Jäger aus dem Hegering Wenden retten in Kooperation mit Landwirten und Tierschützer, Rehkitze vor dem sicheren und oft auch qualvollen Mähtot.

Bitte lesen Sie dazu die Berichterstattung der Siegener Zeitung die wir unter beigefügten Link zum Download bereitstellen.

Herunterladen: Bericht Siegener Zeitung

Wir sind Jagd

Anlaufstelle für verletzte Greifvögel

Einen erfreulichen Besuch erstattete Herr Karl-Josef Fischer, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Kurköln, dem Hegeringsmitglied Alexander Fischer in Hünsborn. Der junge Mann ist bereits seit Jahren für die Versorgung und Pflege hilfsbedürftiger Tiere als Greifvogelbeauftragter der Hegeringe Wenden, Drolshagen und Olpe zuständig. Von März 2012 bis März 2013 wurde Alexander Fischer zu 8 Einsätzen gerufen, darunter waren u. a. Mäusebussarde, Wespenbussard und Waldohr-Eule. In seinem Garten hat Alexander Fischer eine als Greifvogelauffangstation gedachte großzügige Voliere errichtet, die als Behandlungsort für verletzte Tiere dienen soll. Auf Grund der Beschaffenheit und Größe der Einrichtung können nunmehr Greifvögel artgerecht für längere Zeit untergebracht werden. Verletzte Vögel brauchen nicht mehr nach Much (Rhein-Sieg-Kreis) oder Marsberg (Hochsauerland) gebracht werden.
 
Die Kreisjägerschaft Kurköln sowie der Hegering Wenden sind dankbar für das Engagement von Herrn Alexander Fischer und sprachen ihm Lob und Annerkennung für seine Arbeit aus. Unterstützung aus finanzieller Sicht sagten zudem die Sparkasse Wenden und die Volksbank Wenden Herrn Fischer zu, sodass die Investitionssumme für die Voliere tragbar wurde. Ergänzt wurde das positive Vorhaben zudem durch Mittel der Kreisjägerschaft Olpe und des Hegering Wenden.
 
Der Hegering Wenden und die Kreisjägerschaft Olpe wünschen Herrn Alexander Fischer für seine Tätigkeit viel Freude und Erfolg bei dieser sinnvollen Aufgabe.

 

Siehe auch den Bericht links unter der Rubrik Greifvogelbeauftragter

Hund reißt trächtige Ricke in der Nähe von Hünsborn

Wie in jedem Jahr möchte die Kreisjägerschaft Olpe an die Besitzer von Hunden appelieren:


Bitte laßt eure Tiere besonders im Frühjahr nicht von der Leine. Das Wild ist durch den langen und harten Winter sehr geschwächt
und muß zusätzlich die letzten Reserven für die Entwicklung der ungeborenen Jungtiere mobilisieren.
Jeder Hund, ob er noch so klein ist und noch so gut auf Herrchen hört, ist seinem Ursprung entsprechend ein Beutegreifer. Wenn er Wild in die Nase bekommt, wird er zum Raubtier.
Die abgebildete Ricke mit drei Embryonen wurde am 18.03.2013 nachmittags in Hünsborn unterm Steimel von einem Rhodesian Ritchback gerissen.
Die Besitzer waren dabei, aber sie konnten ihren Hund nicht davon abhalten. Der Anblick von vier zerstörten Leben ist wohl selbst für den hartgesottetsten Menschen unerträglich.
Lasst es nicht so weit kommen, denn euer Hund wird euch entfremdet sein. Er ist eben nicht nur der liebe Freund der Familie, sondern auch ein Raubtier.

 

Siehe gesonderten Bericht der WP unter der Rubrik "Presseartikel"

Das Veterinäramt Olpe rät: Wildbrethygiene beachten

In jüngster Zeit mehren sich Berichte, dass sich Jäger im Rahmen der Jagdausübung mit Keimen infiziert haben, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind.
So erkrankten beispielsweise zwei Jäger aus dem Kreis Soest an der Hasenpest (Tularämie) und ein hessischer Jäger infizierte sich mit Streptokokken.
 
Da der Gesundheitsstatus bei Wildtieren häufig nicht oder nur lückenhaft bekannt ist, rät der Fachdienst Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises allen Jägern auch zum eigenen Schutz, mit erlegtem Wild sehr sorgfältig umzugehen und die Regeln der Wildbrethygiene genauestens zu beachten.
 
Konkret bedeutet dies unter anderem, dass beim Aufbrechen des Tieres, das möglichst im Hängen durchgeführt werden sollte, Einmalhandschuhe benutzt werden. Darüber hinaus sollten die inneren Organe sehr gewissenhaft untersucht werden, was nur bei ausreichendem Licht möglich ist.
 
Des Weiteren lohnt auch ein regelmäßiger Blick in den Fallwildbericht der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW (http://www.wald-und-holz.nrw.de). Hier wird auf aktuelle Krankheitsgeschehen bei Wildtieren und auf regionale Schwerpunkte hingewiesen

Aktuelles

Was gibt es Neues? Verfolgen Sie die aktuellsten Meldungen über alle relevanten Ereignisse und politischen Entwicklungen, die unsere Jagd betreffen. 

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Unser Wild

In Nordrhein-Westfalen gibt es weitläufige Kulturlandschaften, die sich durch großen Artenreichtum der Wildtiere auszeichnen. Lernen Sie unser heimisches Haar- und Federwild näher kennen.

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Wild- und Naturschutz

Als nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen trägt die Jagd aktiv zum Natur- und Artenschutz bei. Das private Naturschutz-Engagement der Jäger gewährleistet, dass die natürlichen Lebensräume in ihrer Vielfalt erhalten bleiben und gefördert werden.

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Die Jagd

Die Jagd ist fast so vielseitig und facettenreich wie das Leben selbst. Vor allem aber ist sie eine sehr reizvolle Aufgabe und eine verantwortungsvolle noch dazu. Erfahren Sie Wissenswertes über die Jagd allgemein sowie über einzelne Spezialgebiete.

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