Hegering Rüthen zu Gast im Nationalpark Harz | 01. Juli 2017

Die Verantwortlichen des Hegerings Rüthen hatten ihren Mitgliedern einen Ausflug vorgeschlagen. Hierbei wollte man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

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Die Rüthener Gruppe mal bei einer Regenpause im Nationalpark Harz.

Es sollte ein Tag der Entspannung werden, aber gleichzeitig sollte die Tour auch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. So hatte man sich entschlossen, den Nationalpark Harz zu besuchen. Hegeringleiter Heiner Grotenhöfer konnte hierzu eine stattliche Anzahl von Hegeringmitgliedern begrüßen und gab gleich nach dem Start einige Vorabinformationen. Nach einer entspannten und fröhlichen Busfahrt wurde zuerst die Okertalsperre angesteuert. Bei einer anderthalbstündigen Schiffstour wurde vom Kapitän allerhand über Sinn und Zweck sowie Historie der Talsperre erfahren.

 

Nach einem zünftigen Mittagessen wurden die Reisenden am Torfhaus von einem Ranger des Nationalparks empfangen. Hier war eine zweistündige Führung vorgesehen. Der Nationalpark gehört mit einer Fläche von fast 26000 ha zu den größeren Nationalparks in Deutschland. Dass ein Nationalpark nicht nur ein abgeschiedener Urwald sein muss, konnte man hier erfahren. So startete man in einem der führenden deutschen Biathlonstadien. Montainbikefahren, Wandern, Joggen, Reiten, Geocatching usw. sind hier erlaubt. Selbstverständlich gibt es auch gesperrte Zonen. Ebenso wird noch ein Teil forstlich sowie jagdlich genutzt. Ziel ist es, bis 1924 75 Prozent der Fläche sich selbst zu überlassen.

 

Reichlich Raum nahm auch die Vorstellung des Luchsauswilderungsprogramms ein. Hier sind die Parkranger besonders stolz auf ihre Erfolge. Bei den Revierinhabern in der Umgebung des Parks stößt dies allerdings nicht immer auf Gegenliebe. Immerhin ist es gelungen, dass sich mittlerweile erfolgreich Nachwuchs einstellt. Leider musste auf Grund von ergiebig auftretendem Dauerregen die Runde vorzeitig beendet werden musste. Die Reaktionen der Jäger waren allerdings nicht so negativ. Unter anderem fielen solche Sätze wie „Ein bisschen Schwund ist immer“ oder „Bei schlechtem Wetter findet die Jagd auch nicht im Saal statt“. Allerdings wurden die Ausführungen und Diskussionen im Trockenen erfolgreich weitergeführt.

 

Auf der Heimfahrt ließ man den Tag noch einmal Revue passieren und zog das Fazit: Es war zwar ein anstrengender aber gelungener Tag. Der herzliche Dank und Schlussapplaus galt Karoline Röper aus Meiste, die diese Tour organisiert hatte.