Gemeinschaftlicher Fuchsansitz

In der letzten Februarwoche nutzten elf engagierte Jungjäger und Junge Jäger die Möglichkeit ihren ersten Fuchs zu erlegen. In sechs Revieren des Hegerings durften die Jäger eine Woche lang auf ihnen zugeteilten Hochsitzen selbstständig ansitzen gehen. Für einige waren es sogar die ersten eigenen Ansitze. Trotz des schlechten Wetters war das Engagement groß und zwei Füchse kamen zur Strecke.
Am Freitagabend, den 26.02. wurde auf dem Schießstand Vluynbusch die Strecke gemeinsam gelegt und verblasen. Anschließend ging es zum geselligen Schüsseltreiben in den Samannshof.
Unser Dank gilt vor allem den Beständern der beteiligten Reviere! Es war eine rundum gelungene erste Jungjäger-Fuchsaktion des Hegerings und wird mit Sicherheit auch nicht die letzte bleiben! 

 

Jahreshauptversammlung 2016

Die Jagd – kein ökologisches Dienstleistungsunternehmen

Mit einem kräftigen Jagdsignal begrüßte das Bläsercorps die über 130 anwesenden Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Hegerings Lintfort-Neukirchen in der Kulturhalle in Neukirchen-Vluyn.
Am Montagabend eröffnete Hegeringleiter Marcell Schüren um 19:00 Uhr die Versammlung. Es stand Interessantes auf der Tagesordnung.
Nach der obligatorischen Berichterstattung der Vorstandsmitglieder und der Obleute über Kassenstand und den vielseitigen Aktivitäten des Hegerings (u.a. Naturschutzmaßnahmen, „Lernort Natur“-Aktionen für Kinder und Jugendliche, Kitzrettung in den Sommermonaten und natürlich auch die Jagd) stand die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Insgesamt 9 Mitglieder wurden durch die Verleihung einer Urkunde und einer Ehrennadel für ihre 25- bzw. 40-jährige Mitgliedschaft im Hegering geehrt. Im Anschluss beglückwünschte Schüren das Bläsercorps des Hegerings und gratulierte zu dessen 50-jährigen Bestehen.
Der Vortrag von Herrn Dr. Florian Asche, Hamburg, - passionierter Jäger, Rechtsanwalt und Autor der Bücher „Jagen, Sex und Tiere essen“ sowie „Tiere essen dürfen“ stand als nächstes auf der Tagesordnung. In seinem interessanten Vortrag referierte Herr Dr. Asche über „Die Jagd – kein ökologisches Dienstleistungsunternehmen, sondern kultureller Rettungsanker gegenüber einer neurotischen Gesellschaft“ und widmete sich dabei philisophischen, politischen und ethischen Fragen. Die Versammlung folgte gespannt seinen - auch bewusst provokativen - Ausführungen, welche sicherlich  nochmal zum Nachdenken angeregt haben.