Jagdjahr 2017/18

  • Mitgliederversammlung 2018

    Mitgliederversammlung 2018

    Termin: Samstag, 17. März 2018

    Ort: Schützenhalle Wenholthausen

    Beginn: 17 Uhr, Trophäenbesichtigung ab 16 Uhr

    Herunterladen: TOP Mitgliederversammlung 2018

  • Februar 2018: Waidgerechte Schwarzwildbejagung

    Februar 2018: Waidgerechte Schwarzwildbejagung

    Die Kreisjägerschaft Hochsauerland verweist auf ihrer Homepage auf den aktuellen Stand der waidgerechten Schwarzwildbejagung.

    Link: KJS Hochsauerland

     

  • Fuchstage 2018

    Fuchstage 2018

    Der Erfolg der  alljährlichen Fuchstage ist mitunter sehr stark von der Witterung abhängig.  So steht für die Esloher Jäger nicht nur das gemeinsame Jagen und somit der Jagderfolg im Vordergrund, sondern die Fuchstage sollen vielmehr sensibilisieren, dass die Raubwildbejagung ein wichtiges Thema. Sie dient nicht nur dem Niederwildschutz, sondern ist eine Präventionsmaßnahme gegen die Ausbreitung von Wildkrankheiten. Gerade das Thema Biodiversität kann bezogen auf das Niederwild nicht allein auf biotopverbessernde Maßnahmen vertrauen, vielmehr muss gleichzeitig bei den Prädatoren aktiv durch eine intensive Bejagung eingegriffen werden 

    Ansgar Wulf, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit im Hegering Eslohe und der Kreisjägerschaft Hochsauerland, beobachtet allerdings die letzten Jahre einen Rückgang in der Bereitschaft, Zeit und Aufwand für die Raubwildbejagung zu opfern. Gründe lassen sich erstmal viele finden. Der gesellschaftliche Wandel brachte in den zurückliegenden Jahren oder gar Jahrzehnten eine steigende Ablehnung gegen Pelzprodukte. Gründe der Ablehnung sind sicherlich in erster Linie bei Berichten über Pelzfarmen zu finden. Auswirkungen hatte dies aber auch in erheblichem Maße auf die Pelze, die bei der heimischen Jagd anfielen. Ein Rückgang der Nachfrage hatte einen Rückgang der weiterverarbeitenden Industrie zur Folge. So ist über die Jahre diese Nutzung einer natürlichen Ressource auf ein Minimum zurückgegangen. Jagd im Sauerland hat aber nun mal immer etwas mit Nutzen des erlegten Wildes zu tun und so hat dies sicherlich auch zu einem Rückgang der Raubwildbejagung geführt. Interessanterweise scheint die Nachfrage nach Pelz mittlerweile wieder anzusteigen, nur wird die Nachfrage oftmals mit Importen z.B. aus China gedeckt, deren Erzeugung sicherlich zweifelhaft sein dürfte.

    Gleichzeitig kam insbesondere die Forderung aus Politik, Land- und Forstwirtschaft die Schalenwildjagd also die Jagd auf Wildarten wie z.B. Rot-, Reh- und Schwarzwild zu erhöhen. Für diese Wildarten positive Einflüsse wie milderes Klima, erhöhtes Futterangebot aus landwirtschaftlich angebauten Feldfrüchten und Baummasten, sowie gerade für Reh- und Schwarzwild die nach Kyrill vielerorts neu entstandenen attraktiveren Lebensräume führen zu steigenden Bestandsentwicklungen. Die Wildschäden bedeuten nicht nur qualitative und quantitative Auswirkungen der Ernte, sondern haben bei Ersatzpflicht auch monetäre Auswirkungen für den Revierinhaber. So ist es leicht nachvollziehbar, dass einiges an Zeit und Aufwand in die Wildschadensprävention und Bejagung von Schalenwild gesteckt wird. Was auch letztlich dem partnerschaftlichen Verhältnis der Naturnutzer aus Land-, Forst- und Jagdwirtschaft zu Gute kommt. Weiterhin sind sich die Jäger der Verantwortung der Schalenwildbejagung bewusst, wie akut die Thematik ist, zeigt die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest von Osteuropa in Richtung Deutschland. Für die Raubwildbejagung bedeutet dies allerdings vielerorts eine Vernachlässigung eben dieser. So ist sowohl beim Schwarzwild- als auch Raubwildansitz eine geschlossene Schneedecke für die Nachtjagd hilfreich. Aus oben genannten Gründen werden sicherlich die wenigen Schneetage eher für die Schwarzwildbejagung genutzt.  Wobei erhöhte Bestände bei z.B. Füchsen wiederum die Ausbreitung von Krankheiten wie Staupe und Räude erleichtern können. So wurden auch im Kreisgebiet Füchse untersucht, bei denen diese Krankheitsbilder nachgewiesen wurden. 

    Weitere Bejagungsmöglichkeiten sind die Fallen- und Baujagd. Die Durchführung dieser wurde in den vergangen Jahren gerade in NRW erschwert oder gar verboten. Die Fallenjagd ist seit jeher eine vielversprechende Jagdmethode, die allerdings eine große Passion voraussetzt und deren Zeitaufwand nicht zu unterschätzen ist. Der Fallenjäger muss nicht nur den richtigen Standort und die geeignete Falle auswählen, er muss auch Vorkehrungen treffen, dass diese möglichst vertraut von dem zu fangenden Wild angenommen wird. So ist es sicher kein Nachteil, dass Fallenjäger neben dem Besitz des Jagdscheins den Besuch eines gesonderten Fangjagd-Seminars vorweisen müssen. Aus diesem Grund hat der Hegering Eslohe bereits ein solches Seminar organisiert. Hier lernten die Teilnehmer neben den rechtlichen Rahmenbedingungen auch Grundlagen zur praxis- und tierschutzgerechten Fallenjagd. So sind in NRW nur noch Lebendfallen erlaubt, die Fallen müssen zweimal am Tag persönlich kontrolliert werden und zusätzlich muss jede fängisch gestellte Falle mit einem elektronischen Fallenmelder ausgestattet sein. Ferner müssen die Fallen gekennzeichnet und er Unteren Jagdbehörde gemeldet werden. Neben dem persönlichen Aufwand sind hier die Kosten auch nicht zu unterschätzen, so muss man bei dem System Falle/ Fallenmelder mit 350 Euro bis 400 Euro Anschaffungskosten rechnen. Die Baujagd mit Hund ist ebenfalls eine Jagdmethode, die bei den Fuchstagen zum Einsatz gekommen ist. Man unterscheidet Natur- und Kunstbaue. Naturbaue werden von Füchsen, häufiger aber von Dachsen gegraben, die Kunstbaue hingegen von sind von Menschenhand geschaffen und bestehen meist aus Betonelementen. Die Baujagd auf Fuchs und Dachs wurde im Zuge des ökologischen Jagdgesetzes in NRW verboten. Zwischenzeitlich wurde eine Gebietskulisse erstellt, die in Teilen NRWs zumindest die Jagd am Kunstbau erlaubte. Der HSK zählte nicht dazu. Mit dem Regierungswechsel in NRW wurde die Gebietskulisse auf ganz NRW ausgeweitet. Dies ist seitens der Jägerschaft zu begrüßen,  denn mit dem Wegfall der Baujagd wäre auch ein Rückgang in der Haltung und Ausbildung von entsprechend brauchbaren Jagdhunden zu befürchten gewesen. Hier kommen Vertreter der Bau- bzw. Erdhundrassen wie z.B. Teckel, Deutscher Jagdterrier und Foxterrier zum Einsatz. Diese Hunde werden in der Regel wie andere Jagdhunderassen in der jagdlichen Breite ausgebildet, dies sind Aufgaben angefangen von der Schweißarbeit, über Stöbern bis teilweise hin zu leichten Apportieraufgaben. Die Besonderheit ist allerdings die Einarbeitung in dem Bereich Baujagd. Hier unterhalten die verschiedenen Rassevereine sogenannte Schliefenanlagen, wo die Hunde systematisch für die Baujagd vorbereitet und ihre Eignung überprüft wird. Für die Fuchsbejagung ist es von besonderer Bedeutung die Möglichkeit der Baujagd zu erhalten, einhergehend ist die praxisnahe Ausbildung brauchbarer Jagdhunde. Darüber hinaus sind die Bauhunde auch bei der Bejagung des Schalenwildes nicht mehr wegzudenken. Ein Rückgang dieser Hunde im Jagdgeschehen hätte auf Dauer auch hier negative Auswirkungen mit sich gebracht. 

    Durch die Durchführung des Fallenseminars und der jetzt wieder erlaubten Fuchsjagd am Kunstbau hofft Wulf auf eine intensivere Prädatorenbejagung im Hegering, zumal der Deutsche Jagdverband (DJV) mit dem Projekt Fellwechsel versucht eine weitere Lücke zu schließen.  Ziel dieses Projektes ist es, die durch die sinnvolle Raubwildbejagung angefallenen Felle zu nutzen. Ähnlich wie beim Wildbret gilt es die natürlichen Ressourcen sinnvoll zu nutzen. Pelzersatzstoffe bestehen meist aus unverrottbaren Produkten, diesem steht ein langlebiges Naturprodukt gegenüber. Für den Nutzer besteht weiterhin der Vorteil, nicht auf Zuchtpelze aus der Massentierhaltung angewiesen zu sein. Vielmehr kommt das Fellprodukt von freilebenden Wildtieren, die nachhaltig und nicht kommerziell bejagt werden. Damit der Konsument die Möglichkeit zur Unterscheidung bekommt, vergibt der Zentralverband des Kürschnerhandwerks an lizensierte Betriebe das Logo „WEPREFUR“. Unter diesem Logo werden Felle  nachweislich aus heimischer Jagd verwendet. Hier kommt die vom DJV gegründete Fellwechsel GmbH ins Spiel. Dies ist eine sogenannte Abbalgstation, wo entsprechend die Felle gewonnen, gegerbt, getrocknet oder weiterverarbeitet werden. Von hier können die Kürschner die mittels Jagd gewonnen Felle beziehen. Die Fellwechsel GmbH bezieht wiederum die Felle über ein Sammelsystem. Deutschlandweit sind die Kreisjägerschaften und Hegeringe aufgerufen worden, entsprechende Sammelstellen für erlegtes Raubwild einzurichten. Die Fellwechsel GmbH organisiert dann entsprechend die Abholung. Auch der Hegering Eslohe beteiligt sich aktiv an diesem Projekt und hat für seine Mitglieder eine zentrale Sammelstelle errichtet. Um für diese Aktion auch in Jägerkreisen Werbung zu machen wurden Baujäger des Hegerings von einem Mitarbeiter der Deutschen Jagdzeitung  bei ihrer Arbeit mit der Videokamera begleitet. Ein Mitarbeiter der Fellwechsel GmbH nahm ebenfalls an dieser Jagd teil, um im Videobeitrag für das Format DJZ TV weitere Ausführungen zu dem Projekt Fellwechsel zu geben.

    So hofft Wulf, der momentan wieder selber einen Junghund unter anderem für die Baujagd ausbildet, dass durch die Fuchstage wieder mehr Jäger nicht nur im Hegering, sondern auch in der Kreisjägerschaft für die Raubwildjagd gewonnen werden. Die Möglichkeit der Fellverwertung, die zumindest derzeitigen Voraussetzung der Fang- und Baujagd und die nicht zu vernachlässigenden Möglichkeiten der Ansitzjagd reduzieren doch erheblich die Ausreden, warum die Rauwildbejagung nicht durchgeführt wird. Die gute Beteiligung an den Fuchstagen zeigt, dass sich die Esloher Jäger ihrer Verantwortung in Sachen Raubwildbejagung bewusst sind. Wetter bedingt ist allerdings die Strecke in der Vergangenheit größer gewesen, dennoch konnten einige Stücke dem Projekt Fellwechsel zugeführt werden. Hegeringleiter Markus von Weichs freute sich vor allem darüber, dass mit Robert Peitz ein Jungjäger erfolgreichster Fuchsjäger der Woche war.

  • Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

    Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild

    Die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild wurde von der Unteren Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises veröffentlicht. Die verlängerte Jagdzeit bedeutet allerdings nicht nur mehr Freiheit bei der Jagdausübung, sondern auch ein verantwortungsvoller Umgang mit eben dieser.

    Link: Allgemeinverfügung Schwarzwild

  • Schonzeitaufhebung für Schwarzwild

    Schonzeitaufhebung für Schwarzwild

    Der LJV NRW berichtet, dass das Umweltministerium des Landes NRW die Unteren Jagdbehörden bittet die Schonzeiten für Schwarzwild aufzuheben. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Homepage des Landesjagdverbandes. Bei einer positiven Umsetzung der Unteren Jagdbehörde werden wir an dieser Stelle berichten.

    Homepage LJV NRW

  • LJV veröffentlicht Imagefilm

    LJV veröffentlicht Imagefilm

    Der Landesjagdverband NRW hat jetzt einen Imagefilm veröffentlicht. Dem Zeitgeist entsprechend ist ein ansprechender 75 Sekunden Spot entstanden. In diesem Projekt waren auch Mitglieder der KJS Hochsauerland involviert.

    Imagefilm

     

  • Waldtage im KiGa Niedersalwey

    Waldtage im KiGa Niedersalwey

    Die Waldtage im Kindergarten Salwey wurden in diesem Jahr von den Jägern Christian Huß und Ansgar Wulf vom Hegering Eslohe/ Sauerland e.V. unterstützt. Im Rahmen des Lernort Natur Konzepts gingen sie anschaulich auf die heimische Pflanzen und Tierwelt ein. So konnte Christian Huß den Kindern nicht nur die Unterschiede zwischen Laub- und Nadelbäume näher bringen, er zeigt Ihnen auch Borkenkäfer und deren Gänge in den Rinden. Die Salweyer Kinder kannten sich auch schon gut mit dem Wald und den Tieren aus. So wussten sie zu berichten, dass man von dem Holz der Bäume Brennholz machen kann und zählten viele Waldbewohner zuverlässig auf. Wie aber manche Tiere von abgestorbenen Bäumen profitieren können, erklärte Ansgar Wulf den Kindergartenkindern anhand einer Bruthöhle eines Spechtes. Sie erfuhren darüber hinaus, dass der Waschbär Baumhöhlen als Schlafplatz nutzt und konnten anhand eines Präparates die besonderen Merkmale wie die langgliedrigen Pfoten bestaunen. Die es ihm unter anderem ermöglichen besonders gut zu klettern und nach Futter zu tasten. Es war sicher ein abwechslungs- und ereignisreicher Morgen sowohl für die Kinder als auch für die beiden Jäger. Im Namen es Hegering Eslohe konnte auch noch eine Spende von 100 € überreicht werden. Die Spendenaktion wird seit einigen Jahren anlässlich der Fuchstage im Hegering initiiert. Der jährlich wechselnde Fuchskönig darf den guten Zweck für die Spende bestimmen, in diesem Fall hat sich Christian Huß für den Kindergarten Salwey entschieden.

  • Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Frischlingen

    Gebühren für die Trichinenuntersuchung von Frischlingen

    Der Hochsauerlandkreis hat der KJS Hochsauerland über das Kreisveterinäramt folgende Mitteilung zukommen lassen:

     

    "Gebühr für die Untersuchung von Frischlingen wird vorerst nicht erhoben bzw. reduziert

     

    Nach der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa soll das Risiko der Einschleppung dieser Seuche verringert werden. Ein sinnvolles Mittel ist die intensivere Bejagung von Frischlingen. Um den Jägern einen diesbezüglichen Anreiz zu bieten, wird ab dem 01.09.2017 vorbehaltlich einer entsprechenden Erstattung seitens des Landes NRW die Gebühr für die Untersuchung von (Trichinen)Proben von Frischlingen erlassen oder reduziert. Sofern die Probenentnahme durch den Jagdausübungsberechtigten erfolgt ist, wird der Jäger unter dem besagten Vorbehalt vollständig von der Gebühr befreit. Wird die Probe durch das Fleischuntersuchungspersonal entnommen, reduziert sich die Gebühr unter dem o.a. Vorbehalt um 10,00 €.

    Weitere Voraussetzungen:

    1.) Das Gewicht des erlegten Tieres in aufgebrochenem Zustand darf maximal 20 kg betragen. Auf dem Wildursprungsschein ist eine entsprechende Angabe notwendig.

    2.) Das Tier ist in NRW erlegt worden.

     

    Diese Regelung gilt längstens bis zum 15.11.2017."

  • Projekt Kitzrettung - Bericht Wild und Hund

    Projekt Kitzrettung - Bericht Wild und Hund

    Das Jagdmagazin Wild und Hund begleitete einen Test zur Theamtik Kitzrettung mittels Drohne und Wärmebildkamera. Als Versuchsrevier stand der GJB Herhagen im Hegering Eslohe zur Verfügung. Der Artikel ist in der Ausgabe 15/2017 vom 3. August erschienen.

  • Parforcehornbläser begleiten Eucharistiefeier

    Parforcehornbläser begleiten Eucharistiefeier

    Am 6. August 2017 findet zum "Fest der Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor" um 11 Uhr eine Eucharistiefeier auf dem höchsten Punkt der Homert statt. Die Veranstaltung, die ausschließlich im Freien stattfindet, hat als Kernthema die Schöpfung und den Schöpfer und deren Bedeutung  für alles Leben. Vor Ort gibt es allerdings keine Sitzgelegenheiten und keine schattenspendenden Bäume. Die Homerthöhe liegt am Homert Höhenflug, vom Parkplatz Birkenbrauk (zwischen Obersalwey und Meinkenbracht) ist er nach 2 km Fußmarsch zu erreichen. Proviant und Getränke sind von den Besucher in Eigenregie zu organisieren. Die Eucharistiefeier wird musikalisch von den Parforcehornbläsern Homert begleitet.

  • Aufhebung der Schonzeit für Überläufer im HSK

    Aufhebung der Schonzeit für Überläufer im HSK

    Die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit für Überläufer wurde am 25.07.2017 im Amtsblatt des Hochsauerlandkreises veröffentlicht. Sie wird damit ab dem 26.07.2017 im gesamten Hochsauerlandkreis wirksam und gilt bis zum 31.03.2018.

    Herunterladen: Allgemeinverfügung Aufhebung der Schonzeit für Überläufer

  • Aufhebung der Schonzeit für Überläufer in NRW

    Aufhebung der Schonzeit für Überläufer in NRW

    Mit dem Erlass zur "Reduzierung der überhöhten Schwarzwildbestände und Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)" vom 17. Juli bittet das Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Unteren Jagdbehörden die Schonzeit für Überläufer mit sofortiger Wirkung bis zum 31.03.2018 aufzuheben. Damit wäre im Gegensatz zur bisherigen Gebietskulisse eine landesweite Aufhebung gegeben. Formal muss dieses noch von der Unteren Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises durchgeführt werden, dies ist in den nächsten Tagen zu erwarten.

    Auführliche Informationen finden Sie hier.

  • Projekt Kitzrettung - Erster Feldversuch

    Projekt Kitzrettung - Erster Feldversuch

    4:30 Uhr im Sauerland: In der Morgendämmerung schart sich am Wiesenrand eine Gruppe Jäger um einen VW Bulli. Das technische innere des Bullis lässt schon erahnen, dass es sich hier nicht um eine gewöhnliche Jagdbesprechung oder dergleichen handelt. Es steht der erste Feldversuch im vom Jagdmagazin Wild und Hund begleiteten Kitzrettungsprojekt bevor. Es ist Mähzeit, die Landwirte haben den Termin glücklicherweise eingie Tage zuvor bekannt gegeben. Normalerweise würden jetzt die ortsansässigen Herhagener Jäger ihren Wärmesensor auspacken und im Wechsel die Wiesen ablaufen, bis ein akustisches Signal ihnen andeutetet, dass sich dort etwas befindet. Aufgrund der riesigen Flächen können oftmals nur die Hotspots abgesucht werden. Zumsal ein enormer Zeitdruck herrscht, da ein gewisser Temperaturunterschied zwischen zu suchendem Kitz und seiner Umgebung benötigt wird, ist man auf die frühen Morgenstunden begrenzt. Doch heute ist alles anders. Es soll eine Drohne mit Wärmebildtechnik zum Einsatz kommen. Die Idee ist nicht neu, doch will der Interessierte erfahren, wie weit die Technik wirklich einsatzfähig ist, gestaltet sich die Informationsbeschaffung als schwierig. Das aktuelle Projekt soll in dieser Saison Licht ins _Dunkle bringen.

    Doch was wäre so ein Projekt ohne Rückschläge oder Anlaufschwierigkeiten. Das Team blickt auf eine Drohne, allerdings nicht in der Luft, sondern am Boden. Sie hebt nicht ab. Ist es die Feuchtigkeit in der  Luft, ist es ein fehlgeschlagenes Update? Rätselraten! Unterdessen wird ohne Drohne gesucht, da die Mahd nicht verschoben werden kann und die Zeit läuft, eine erstes Kitz wird auch schon gefunden. Dann irgendwann die Lösung. Die niedrigen Morgentemperaturen reduzieren die Akkuleistung, also schnell alle Reserveakkus im Bulli vorwärmen. Nach einem Kaffee dann der erneute Versuch. Die Drohne hebt ab und das Kitz ist deutlich auf dem Kontollbildschirm der Fernsteuerung und einem im Bulli befindlichen Flachbildschirm zu erkennen. Aber jetzt der Clou wie zum Kitz gelangen, Orientierung an der Drohne wäre das eine, diese sucht allerdings bereits weiter. Das verwendete System ist entkoppelt, der Pilot hat das Kitz digital makiert und an eine auf dem Smartphone übertragene App weitergeleitet. Die Helfer sind für diesen Flug freigeschaltet und werden zum Suchobjekt geleitet. Am Ziel angekommen, kann im System gepflegt werden, ob man das Ziel gefunden hat oder nicht. Bei diesem ersten Kitz waren einige Meter Ungenauigkeit, Einflüsse wie Hanglage, ungenaue Bedienung oder Streuung in den Satelittenkoordinaten können eventuell Gründe hierfür sein. Aber hat man ein enges Suchgebiet von wenigen Quadratmetern wie hier, sollte das Kitz zu finden sein. Im Zweifelsfall muss die Drohne zurückkehren und als Orientierung dienen. An der nächsten Wiese angelangt, dann der Ernstfall ohne Vorabsuche. Eine zuvor in der Wiese befindliche Ricke erhöht den Druck, aber auch die Vorfreude auf ein positives Suchergebnis  des Teams. Zumal in der vorherigen Woche ein frisch gesetztes Kitz beobachtet werden konnte. Nach kurzem Flug, aber einige hundert Meter entfernt, die Gewissheit nicht nur ein Kitz, sondern gleich zwei direkt nebeneinander. Das Suchteam eilt in die Wiese. Bei diesen Entfernungen ist die über dem Ziel stehende Drohne eine gute Orientierung, bei der Feinsuche funktioniert die App jetzt auch metergenau. Während die Drohne die Suche fortsetzt, werden rundum geschlossene Käfige um, das Kitz gesetzt und mit Fahnen markiert. Da das Mähen zeitlich vom Suchen getrennt ist, kann so gewährleistet werden, dass die Kitze vom Maschinenbediener direkt aus dem Gefahrenbereich geschafft werden können. So ist ein Zurückkehren ausgeschlossen, bei einem zu frühen Raustragen besteht sicher noch ein Restrisiko. Ein seitlich und oben geschlossener Käfig ist dann allerdings unverzichtbar, um das Kitz vor Prädatoren zu schützen. An dieser Stelle kann aber sicher schon eine Zwischenbilanz gezogen werden, dass Suchen mittels Drohne, Wärmebildkamera und entkoppelten System funktioniert bereits sehr gut. Dies ist erstaunlich, ist es bei digitalen Entwicklungen doch üblich, dass diese nicht 100 Prozent durchentwickelt auf den Markt kommen und die Fehler erst im Nachhinein ausgebügelt werden. Hier funktionierte die Technik bereits im ersten Feldversuch sehr gut.

  • Leistungszeichen Schwarzwildgatter

    Leistungszeichen Schwarzwildgatter

    Die Schwarzwildbestände, die sich seit einigen Jahren auf hohem Niveau befinden, lassen die Forderungen aufkommen, mehr Bewegungsjagden durchzuführen. Neben dem enormen organisatorischem Aufwand, wenn diese auch noch revierbergreifend durchgeführt werden sollen, vergessen viele, dass für den Erfolg nicht nur gut ausgebildete Jäger benötigt werden, sondern auch entsprechend lesitungsfähige Hunde gefragt sind. Nach zweijähriger Ausbildungszeit, die auch schon diverse Prüfungen beinhaltete, stellte sich Karl-Josef Gabriel mit seiner Tiroler Bracke abschließend der Überprüfung der Arbeit am Schwarzwild. Der Brackenrüde konnte vollumfänglich die Anforderungen für den Erhalt des Leistungszeichen Schwarzwildgatter erfüllen. Andere Prüfungsteilnehmer hatten an diesem Tag weniger Erfolg. Im Vergleich zu anderen Arbeitsfeldern, ist die Arbeit am Schwarzwild wohl auch weniger jagdhunderassenspezifisch zu sehen. Es kommt neben der Einarbeitung vor allem auf die Eignung des Hundeindividuums an, ob er neben den jagdlichen Anlagen auch die nötigen charakterlichen Eigenschaften besitzt. Vor dem erfolgreichen Gespann liegen jedenfalls noch einige ereignisreiche Herbst- und Winterjagden in den heimischen Wäldern.

  • Hegeringschießen 2017

    Hegeringschießen 2017

    Am Samstag, den 17. Juni 2017 ab 9 Uhr findet unser Hegeringschießen auf dem Schießstand in MESCHEDE statt.

    Von 12.00 bis 14.30 ist Feuerpause!

     

    Es werden vier Kugel- und zwei Schrotdisziplinen geschossen. Die Hegerings-büchse steht jedem Teilnehmer zur Verfügung. Munition kann am Stand er-worben werden. Für die Schrotdisziplinen darf eigene Munition verwendet wer-den; empfohlene Schrotstärken: Wurftauben und Rollhase zwischen 2,5 mm und 3 m.

     

    Die Schützen werden in drei Gruppen eingeteilt:

    Senioren: Jahrgang 1963 und älter

    Gruppe A: ab 300 Punkte bei HSK- oder Hegeringsschießen

    Gruppe B: alle übrigen Mitglieder

     

    Die besten Kugelschützen schießen auf die die Ehrenscheibe.

     

    Im Anschluss an das Schießen werden unter allen anwesenden Teilnehmern interessante Sachpreise verlost!

     

    Für die Teilnahme ist ein gültiger Jagdschein oder eine entsprechende Haft-pflichtversicherung erforderlich. Es wird ein Betrag von 10,- Euro für Wurftau-ben, Standgebühr und Jahresnadel erhoben.

  • Projekt Kitzrettung - Infoabend

    Projekt Kitzrettung - Infoabend

    Mit dem 1. April startet in NRW offiziell die Brut- und Setzzeit und so konnten bereits auch in diesem Jahr Ende April die ersten Kitze im Revier entdeckt werden. So müssen Landwirte und Jäger auch schon bei frühen Mähterminen mit der Anwesenheit von Kitzen in den Wiesen rechnen. Jedes Jahr sind zahlreiche Jäger in den Wiesen unterwegs und versuchen möglichst viele Kitze vor dem grausamen und unnötigen Mähtod zu bewahren. Des Weitern sorgen sie somit auch dafür, dass die Viehfutterqualität nicht durch tierische Verunreinigung an Qualität verliert. Es wird oft diskutiert, ob Wildscheuchen helfen oder man mit technischem Hilfmittel sucht oder ohne. In der letzten Zeit häufen sich auch die Berichte, ob es möglich ist mittels Drohne und Wärmebildtechnik die Suche zu verbessern. So rief die Wild und Hund dazu auf, sich als Testrevier zur Verfügung zu stellen. Johannes Kremer aus dem Hegering Eslohe folgte wie viel andere diesem Aufruf. Obwohl sein Revier von seiner Struktur nicht die Idealvorraussetzungen aufweist, da durch die Hügeligkeit und die Waldbereiche ein autonomes Fliegen zu unsicher ist, wurde es letztlich ausgewählt. Drohnenpilot Michael Bischoff nennt als absoluten Pluspunkt die Erfahrung von Johannes Kremer und seinen Jagdfreunden, da sie seit vielen Jahren intensiv die Kitzrettung betreiben. Bevor das Projekt starten kann, wurden bereits im Vorfeld die örtlichen Jäger und Landwirte informiert. Das besondere ist die entkoppelte Vorgehensweise. Die Drohne fliegt das zugewiesene Gebiet ab, zwei Beobachter verfolgen auf entsprechenden Monitoren, ob mittels Wärmebildtechnik Objekte identifiziert werden könne, die möglicherweise abgelegte Kitze sein könnten. Jetzt kommt die Besonderheit, diese Punkte werden im System festgehalten und die Koordinaten auf die Smartphones weiterer Helfer gesendet. Diese können dann unabhängig von der Drohne nachsehen, was dort liegt, während die Drohne bereits weiter das Gebiet absucht. Ziel dieses Projektes ist es einen Iststand zu ermitteln wie weit diese Technik ist und ob sich sicher Kitze finden lassen. Das Projekt wird neben der Wild und Hund noch von einem Studenten begleitet, der die Ergebnisse in eine Bachelorarbeit einfließen lässt. Sicherlich ein spannendes Projekt auch für uns Jäger.

  • Schonzeitaufhebung für Überläufer

    Schonzeitaufhebung für Überläufer

    Sowohl die Tagespresse als auch die sozialen Medien melden, dass in den Hegeringen Effenberg, Sundern, Hellefeld, Eslohe, Meschede, Remblinghausen, Bestwig, Bigge und Medebach die Schonzeit für Überläufer vom 1. Mai bis 31. Juli 2017 ausgesetzt wird. Ausgenommen von dieser Regelung sind führende Stücke. An die Aufhebung ist gebunden, dass die Jagdausübungsberechtigten die in diesem Zeitraum erlegten Stücke Schwarzwild gesondert zu melden, hierzu muss das Alter sowie das Geschlecht angegeben werden, das Alter muss weiterhin durch ein Foto der Schneidezähne dokumentiert werden. Die Aufhebung der Schonzeit erfolgt zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen, daher sind geschlossene Waldgebiete von der Schonzeitaufhebung ausgenommen. Genauere Auskunft zur Allgemeinverfügung erteilt die Untere Jagdbehörde des Hochsauerlandkreises.

     

  • Bestandene Anlagenprüfung

    Bestandene Anlagenprüfung

    Andre Sprenger konnte mit seinem Brackenrüden die Anlagenprüfung in Luxemburg bestehen. Auf dem Punktezettel standen am Ende die Ziffern 4-3-4-4!

  • Versammlung der Kreisjägerschaft Hochsauerland

    Versammlung der Kreisjägerschaft Hochsauerland

    Die Kreisjägerschaft Hochsauerland trifft sich zur Jahresversammlung am 7.4.2017 in Assinghausen. Es stehen in diesem Jahr Wahlen an. Der Vorstand des Hegering Eslohe/Sauerland e.V. bittet um zahlreiche Teilnehmer aus den eigenen Reihen.

    Tagesordnung Versammlung Kreisjägerschaft