Jagdjahr 2016/17

  • Bericht über Kitzrettung im ZDF – Ausstrahlung am 20. Juni 2017

    Bericht über Kitzrettung im ZDF – Ausstrahlung am 20. Juni 2017

    Am Dienstag dem 20. Juni wird im ZDF im Format Drehscheibe ein Bericht zur Kitzrettung gezeigt. Johannes Quinkert, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der Kreisjägerschaft, organisierte hierfür kurzfristig mögliche Drehorte und Protagonisten. So trafen sich in Wenholthausen bei Landwirt Christian Otto und seiner Familie, Johannes Quinkert, Ansgar Wulf, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in Kreisjägerschaft und im Hegering Eslohe, Dr. Christian Siepe, Wenholthauser Jäger und Obmann für Naturschutz im Hegering Eslohe mit dem Fernsehteam. In entspannter Atmosphäre ging es an die zu mähenden Wiesenflächen. Hier stellte das Suchteam bereits fest, dass das Schwarzwild bereits in der Wiese gewesen ist. Letztlich konnten auch nur zwei verendete Kitze gefunden werden. Eins war schon komplett skelettiert. Was die Ursache für den Tod war, kann nur spekuliert werden. An diesem Tag wurden keine weiteren Kitze gefunden. Jedoch konnten einige Aufnahmen gemacht und sehr viele Hintergrundinformationen gesammelt werden. Für die O-Ton Interviews standen dann Dr. Christian Siepe und Christian Otto zur Verfügung. Des Weiteren ist in der Mediathek des WDR ein Bericht zur Kitzrettung in Hüsten zu finden.

    Mediathek WDR

  • Bericht Mitgliederversammlung 2017

    Bericht Mitgliederversammlung 2017

    Markus von Weichs, Leiter des Hegering Eslohe/ Sauerland e.V., konnte 130 aktive Jägerinnen und Jäger zur diesjährigen Mitgliederversammlung mit freiwilliger Trophäenschau begrüßen. An Nachwuchs mangelt es dem Hegering nicht, so konnte von Weichs berichten, dass es aktuell zwölf Jagdscheinanwärter im Hegering Eslohe gibt. Die meisten der angehenden Jäger wohnten auch der Versammlung bei. Von Weichs gab ihnen und den übrigen Mitgliedern den Ratschlag mit auf dem Weg, dass die Jäger „Geschlossenheit zeigen“ und sich „professionell“ geben.

    Als Kassierer wurde Peter Böhmer einstimmig wiedergewählt. Das bemerkenswerte an dieser Wahl ist allerdings, dass Böhmer dieses Amt seit nunmehr 36 Jahren innehat. Ein weiteres Beispiel dafür, dass der Hegering Eslohe den Spagat schafft, nicht nur junge Leute in seine Reihen aufzunehmen und zu integrieren, sondern auch auf Erfahrung langjährig aktiver Mitglieder setzt.

    Die Obleute des Hegering konnten von  vielen Aktivitäten aus ihren Bereichen berichten. Jan Kremer, Obmann für das jagdliche Schießen, erläuterte, dass 110 Jägerinnen und Jäger den Schießnachweis bei denen vom Hegering organisierten vier Terminen abgelegt haben. Auch für die kommende Drückjagdsaison unterstützt der Hegering seine Mitglieder hier. Des Weiteren haben  18 Flintenschützen an der Fahrt in den Schießgarten Buke teilgenommen. Für die Wettkampfschützen war es ebenfalls ein ereignisreiches Jahr. Besonders sind die Platzierungen bei der Kreismeisterschaften zu nennen. Edgar Erves konnte den dritten Platz in der A Wertung erzielen, Mathias Mertens belegte den dritten Platz in der B Wertung. In der Mannschaftswertung mussten sich die Esloher Schützen lediglich dem Team aus Remblinghausen geschlagen geben und belegten mit nur fünf Punkten Rückstand den zweiten Platz. An den Hegeringmeisterschaften nahmen 28 Mitglieder teil. In der Gruppe A belegte Peter Keggenhoff den ersten Platz, gefolgt von Karl-Josef Gabriel und Klaus Rickers. In der B Wertung konnte sich Matthias Mertens durchsetzen gefolgt von Matthias Quinkert und Philipp Bernholz. Karl Blöink belegte vor Ferdinand Becker und Werner Becker den ersten Rang bei den Senioren. Die Ehrenscheibe ergatterte Hubertus Kotthoff.

    Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, Ansgar Wulf, berichtete, dass gerade die Arbeit mit der Rollenden Waldschule auf breitere Beine gestellt wurde. So waren im vergangenen Jahr über 20 Jägerinnen und Jäger im Rahmen des Lernortes Natur mit der Rollenden Waldschule in Kindergärten, bei den Projekttagen der Grundschule Eslohe und bei den Esloher Meilertagen unterwegs. Im Rahmen einer revierübergreifenden Drückjagd begleitete ein Kameratermin des WDR die Esloher Jäger, um einen Bericht für das Format Westpol zu erstellen. Dies war eine große Herausforderung, doch Wulf bilanzierte, dass sich dieser Aufwand gelohnt habe, da ein sehr objektiver Beitrag zum Thema Jagd entstanden sei.

    Dr. Christian Siepe, Obmann für Naturschutz, berichtete von dem 4-W-Projekt, was auf Grundschüler abgestimmt ist und der Umweltbildung zuzuordnen ist und von ihm bereits erfolgreich durchgeführt wurde. Des Weiteren stellte Dr. Siepe mögliche Projekte für den Hegering Eslohe vor, sowie unterschiedliche Hilfsmittel für den Naturschutz.

    „Jagd ohne Hund ist Schund!“ Dieses alte aber immer noch gültige Sprichwort war die Eröffnung von Sabine Molitor, Obfrau für das Jagdhundewesen. Aber auch in diesem Themengebiet hat der Hegering Eslohe seine Hausaufgaben gemacht. So erhielt Peter Keggenhoff mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin das Hundeführerabzeichen in Gold für die bestandene Verbands-Gebrauchsprüfung (VGP) ebenso wie Karl Josef Gabriel mit seiner Tiroler Bracke für die Gebrauchsprüfung (GP). Die beiden Führer der polnischen Bracke Gonski Polski, Franz-Josef Limberg und Klaus Rickers, sowie Johannes Quinkert mit einem Griffon Fauve de Bretagne bekamen jeweils für die Brauchbarkeitsprüfung das Hundeführerabzeichen in Bronze. Dieses erhielt auch Mark Beckmann mit seinem Kleinen Münsterländer für die Verbandsjugendprüfung. Ansgar Wulf konnte mit seinem Chesapeake Bay Retriever den Suchensieg bei den amerikanischen Jagdhundeprüfungen Working Dog Excellence (WDX) und Working Dog Qualified (WDQ) Stake erarbeiten.

    Der Obmann für das Brauchtum, Philipp Bernholz, konnte von den vielen Aktivitäten der Jagdhornbläser berichten. Ein Highlight war sicher der Auftritt der verschiedenen Jagdhornbläsergruppen bei dem Jägerabend anlässlich der Esloher Meilertage.

    Bernholz übernahm dann ebenfalls den Bericht zur Trophäenschau. Von den 43 Revieren gaben 41 Reviere ihre Bockgehörne zur Bewertung ab. Bernholz erklärte, dass die Trophäen den Spiegel des Rehwildbestandes wiedergeben. So konnten sich die Bewerter Philipp Bernholz und Günter Wulf anhand von 249 Gehörnen einen guten Eindruck über das Rehwild im Hegering machen. Besonders hervorzuheben ist mit zehn Jahren der älteste Bock, erlegt von Martin Peitz im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Reiste-Beisinghausen Süd. Bei den stärksten Trophäen konnten Tobias Wulf und Ferdinand Gabriel jeweils Bronze für 273 Gramm schweren Böcke erzielen. Wulf erlegte den fünfjährigen Sechser im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Kückelheim, Gabriel streckte einen vierjährigen Sechser im Eigenjagdbezirk Gabriel. Felicitas Henders bekam für ihren vierjährigen, ungeraden Sechser mit 313g aus dem Eigenjagdbezirk Henders die Goldmedaille überreicht.

    Zusätzlich zur Trophäenbewertung hielt in diesem Jahr Wildmeister Christian Franke einen kurzweiligen Vortrag zum Thema Rehwildhege. Er appellierte an die Versammlung mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und mit Sachkunde zu glänzen, denn die Jagd sei ein Privileg, die Natur zu Nutzen. Da das Lernen für die Jäger des Hegerings nicht mit dem Bestehen des Jagdscheins aufhört, waren die Esloher offen für die Optimierungsvorschläge Frankes. Der Vortrag beinhaltete Themen zum Rehwild wie Biologie, Verhalten und Lebensraum. Aber auch Jagdarten, Zielsetzungen  bei der Abschussauswahl und vieles mehr.

    Des Weiteren wurde eine Vielzahl von Mitgliedern geehrt.

    25 jährige Mitgliedschaft

    Meinolf Habbel, Friedhelm Karbon, Jan Kremer-Geueke, Bernhard Mester, Rudolf Osebold, Burkhard Peetz, Martin Peitz, Paul Wiese, Tobias Wulf

    40 jährige Mitgliedschaft

    Magdalene König, Ferdinand Kotthoff, Dr. Norbert Kuehn, Karl-Anton Meier, Eduard Seemer, Dr. Richard Siepe, Gerhard Stracke

    50 jährige Mitgliedschaft

    Dr. Wolfgang Bernholz, Rudolf Franzen

    60 jährige Mitgliedschaft

    Franz-Albert Poggel, Paul Limberg Poggel

    Die Hegering-Verdienstnadel erhielten Günter Wulf und die LVM Versicherungsagentur Karger und Stappert. Wulf ist nicht nur seit 34 Jahren in der Bewertungskomission tätig, er unterstützt auch tatkräftig den Hegering und seine Mitglieder in verschiedensten Belangen. Peter Karger nahm stellvertretend für das Versicherungsbüro die Verdienstnadel entgegen. Karger und Stappert unterstützen den Hegering seit über zehn Jahren mit einer jährlichen Spende für spezielle Projekte. So konnten mit dieser Hilfe für den Naturrastplatz Kückelheim Schilder aus dem Bereich Umweltbildung angeschafft werden.

     

  • 30 Füchse bei traditionellen Fuchstagen

    30 Füchse bei traditionellen Fuchstagen

    Die Vorraussetzungen für die diesjährigen Fuchstage waren nicht die Besten. Die Baujagd wurde bekanntlich mit dem ökologischen Jagdgesetz in NRW verboten. In der Gebietskulisse für die Erlaubnis der Bejagung am Kunstbau kommt der Hegering Eslohe nicht vor. Die immer höher werdenden Auflagen bei der Fangjagd schrecken den einen oder anderen Jäger schon von sich aus ab, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Wobei sicherlich die verpflichtende Benutzung von elektronischen Fallenmeldern das Leben des Fallenjägers erleichtern und einen wichtigen Beitrag zur tierschutzgerechten Fangjagd leisten. Darüber hinaus ließ das milde Winterwetter ohne flächendeckende Schneedecke nicht auf eine allzu hohe Strecke hoffen. So erstaunlicher war es, dass einige wenige passionierte Raubwildjäger immerhin 30 Füchse und zwei Steinmarder erlegen konnten. Mit drei Füchsen wurde Christian Huß zum diesjährigen Fuchskönig ernannt. Steht die Raubwildjagd medial momentan nicht so im Fokus wie die Schalenwildjagd, dürfen wir deren Sinnhaftigkeit jedoch nicht vergessen. Mit der Fuchsbejagung nützen wir nicht nur dem hiesigen Niederwild, sondern verhindern auch eine zu leichte Ausbreitungen von Wildkrankheiten wie z.B. der Staupe. Es ist ein Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität den wir Jäger leisten können, wollen und müssen. Die Fuchstage können die Wichtigkeit dieser Aufgabe aber nur einmal im Jahr in Erinnerung rufen. Der aktive Raubwildjäger muss die ganze Jagdzeit hierfür ausschöpfen und nicht nur eine Woche im Jahr. Dies ist auch nicht die Aufgabe einzelner weniger, sondern muss hegeringweit angegangen werden, getreu dem Motto: "Jagd ist aktiver Naturschutz"

  • Fuchstage 2017

    Fuchstage 2017

    Fuchsjagdtage:

    Die revierübergreifende Fuchsbejagung findet vom 6. bis zum 11. Februar 2017 statt.

    Im Anschluss an die gemeinsamen Fuchsjagdtage treffen wir uns am Samstag, den 11. Februar 2017 um 17.00 Uhr am Hotel & Gasthof Woiler Hof in Niedersalwey zum Strecke legen und verblasen. Anschließend bietet sich die Gelegenheit, in gemütlicher Runde Erfahrungen bzgl. der Fuchsbejagung und Erlebnisse des Jagdjahres auszutauschen. Der Vorstand hofft auf eine rege Teilnahme.

  • Besuch der Jagd und Hund 2017

    Besuch der Jagd und Hund 2017

    Die alljährlich stattfindende Fachmesse „Jagd & Hund“ findet vom 31. Januar bis zum 05. Februar 2017 erneut in den Westfalenhallen Dortmund statt. Am Sonntag, den 5. Februar spielen die Parforcehornbläser Homert auf dieser Messe. Der Hegering Eslohe organisiert daher einen gemeinsamen Bustransfer zu Europas größter Jagdmesse. Der Bus fährt morgens um 8.30 Uhr in Bremke los, die Rückfahrt von Dortmund wird um 18.30 Uhr sein. Zur Planung benötigt der Vorstand verbindliche Anmeldungen. Interessenten melden sich bitte bei Philipp Bernholz. Kontaktdaten: Email: forstservice-bernholz@t-online.de, Telefon: 0173/ 7009816

  • WDR begleitet revierübergreifende Drückjagd

    WDR begleitet revierübergreifende Drückjagd

    Berichte über Schwarzwild findet man in erster Linie in einschlägigen Magazinen, die von jagdlichen oder landwirtschaftlichen Verlagen herausgegeben werden. Mittlerweile hat diese Thematik aber auch die allgemeine Presse aufgegriffen, dies können die heimischen Tageszeitungen, überregionale Radiosender oder aber auch das Fernsehen sein. Das Format Westpol vom WDR Berichtete ebenfalls in einem kurzen Bericht über die momentan hohen Schwarzwildbestände, deren Ursachen und mögliche Einflussfaktoren. Zu Wort kamen neben NRW Umweltmininster Johannes Remmel, auch ein Vertreter des BUND und der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Hochsauerland Christoph Bernholz. Jagdliche Impressionen sammelte das Journalistenteam bei einer revierübergreifenden Drückjagd im Hegering Eslohe/ Sauerland e.V. Die Zusammenarbeit klappte sehr gut, die Berichterstattung fand sachlich neutral und keinsefalls tendenziös statt. Daher hat sich der Aufwand sicherlich gelohnt, die Ansprüche an die Öffentlichkeitsarbeit haben sich in den letzten Jahren sicherlich grundlegend verändert. Verschließt die Jägerschaft sich dieser Aufgabenstellung, kann eine neutrale bis positive Berichterstattung auch nicht stattfinden. Der Westpol Bericht kann in der WDR Mediathek angesehen werden: Link

  • Rollende Waldschule im KIGA in Niedersalwey

    Rollende Waldschule im KIGA in Niedersalwey

    Normalerweise ist im Herbst der jagdliche Kalender im Sauerland reichlich mit Terminen gestückt. Gilt es doch gerade jetzt mittels Einzel- und Bewegungsjagd, die den Revieren angepassten, Abschüsse zu erfüllen. Nichts desto trotz nahmen sich einige Mitglieder des Hegering Eslohe/Sauerland e.V. Zeit für nichtjagdliche Aktivitäten.

    Die Salweyer Jäger Christian Huß und Philipp Schneider waren abermals mit der Rollenden Waldschule unterwegs und besuchten erstmalig die Kinder des Kindergarten Niedersalwey. Die beiden Jäger warteten  standesgemäß in den heimischen Wäldern auf die Kinder, ausgerüstet mit Präparaten und Fellen, erklärten sie den Kindern altersgerecht die heimische Natur. Jedes Kind bekam am Ende für die gute Mitarbeit Aufkleber und Anstecker mit den verschiedenen Wildtieren, zielsicher wurden natürlich in erster Linie, die im Sauerland heimischen Tiere als Motiv ausgewählt. Da der Lernort Natur in diesem Jahr 25 jähriges Jubiläum feiert, wurde auf der Mitgliederversammlung des Hegering Eslohe/Sauerland e.V. für die aktive Beteiligung jagender Eltern, Großeltern oder einfach nur interessierten Jägern geworben. Das Einbeziehen möglichst vieler Helfer liegt nahe, sind es doch zu viele Schulen und Kindergärten in der Gemeinde Eslohe, um diese Aktionen nur auf ein oder zwei Schultern zu Lasten, zumal die Termine morgens stattfinden und die Aktiven des Hegerings dies beruflich einplanen müssen. Die ersten Erfolge sind beachtlich so waren die Esloher Jäger dieses Jahr zweimal im Kindergarten Unter dem Regenbogen in Eslohe, sowie im Kindergarten Wenholthausen und wie schon erwähnt zuletzt im Kindergarten Nidersalwey. Außerdem wurden an zwei Tagen die Projektkwoche der Grundschule Eslohe begleitet. Hier wurde Kindern der Jahrgangstufe eins und zwei das Thema Wald nähergebracht. Die Kinder der Jahrgangsstufe drei und vier hatten das spannende Thema Survival. Die Dritt- und Viertklässler durchliefen veschiedene Stationen und wurden von den Jägern z.B. im Pirschen und Tarnen unterwiesen. An zwei weiteren Tagen konnten die Besucher des Esloher Meilers die Rollende Waldschule mit ihren Präparaten bestaunen. So waren im Jahr 2016 vom Jungjäger bis zum alteingesessenen Waidmann über 20 Leute im Rahmen des Lernortes Natur unterwegs.

  • Bestandene VGP

    Bestandene VGP

    Die Hundegespanne im Hegering Eslohe sind weiter auf Erfolgskurs Peter Keggenhoff lieferte mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin eine sehr gute Leistung bei der VGP ab. Bei der Meisterprüfung der Vorstehhunde sucht man ehrlicherweise meistens vergeblich nach Vertretern aus dem Esloher Sauerland, umso bemerkenswerter ist dazu das super Ergebnis mit 315 Punkten.

  • Erfolgreiche Hundeprüfungen

    Erfolgreiche Hundeprüfungen

    Mit dem Herbstanfang steht nicht nur die jagdliche Betätigung unser Jagdhunde an, für einige bedeutet dies zunächst noch Prüfungsarbeit. So können bereits drei Hundegespanne aus dem Hegering einen erfolgreichen Prüfungsabschluss vermelden.

    Anfang September fand zum wiederholten Mal das alljährliche Chesapeake Bay Retriever Prüfungswochenende im Sauerland statt. Hier konnte Ansgar Wulf mit seiner Hündin Sea'nLand Berta sowohl den WDX und WDQ bestehen. Dies sind jagdliche Apportierprüfungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden nach Regularien des American Chesapeake Clubs. Die höchste Stufe WDQ konnte Berta als einziger von fünf Hunden bestehen.

    Karl-Josef Gabriel konnte mit seinem Rüden Birko vom Bleichhölzle, genannt Frodo, die Gebrauchsprüfung im Klub Tirolerbracke Deutschland erfolgreich bestehen. Die anspruchsvolle Prüfung ging über zwei Tage und beinhaltete unter anderem die Schweißarbeit.

    Johannes Quinkert nahm mit seinem Griffon Fauve de Bretagne Rüden an der Brauchbarkeitsprüfung im Fach Stöbern teil. Auch dieses Gespann hatte das nötige Suchenglück und wurde für die Hundearbeit mit dem Prüfungserfolg belohnt.

  • Fangjagdlehrgang

    Fangjagdlehrgang

    Nach § 29 DVO LJG NRW darf die Jagd mit Fanggeräten nur von Personen ausgeübt werden, die an einem vom Umweltministerium  anerkannten Ausbildungslehrgang teilgenommen haben. Als einer von wenigen Hegeringen im HSK hat nun der Hegering Eslohe/Sauerland e.V. einen solchen Fangjagdlehrgang organisiert. An einem Sonntagmorgen im September fanden sich in Kückelheim 14 Jäger ein, um von Seminarleiter Revieroberjäger Carsten Franke in die Fallenjagd eingewiesen zu werden. Zur Erfüllung der Vorraussetzungen für die Fangjagd, stand neben einem praktischen Teil zunächst einges an Theorie auf der Tagesordnung. So wurde morgens sehr gezielt auf die rechtlichen Bestimmungen und gerade die Neuerungen des Landesjagdgesetzes eingegangen. Nachmittags konnten sich die Teilnehmer mit den verschiedensten Fallensystemen vertraut machen. So profitierten alle von Frankes langjähriger Erfahrung, welche Bauformen praxisbewährt sind und welche den Ansprüchen heutiger Fallenjäger, wenn auch erlaubt, nicht genügen. Die verschieden elektronischen Fallenmelder, die es auf dem Markt gibt, wurden ebenfalls erläutert. Diese sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern zeigen auch dass es sinvolle Anwendungen gibt, wo die Jagd mit der Zeit geht und gehen muss. Die Teilnehmer des Lehrgangs wude nochmals bewusst, wenn sie sich der Fallenjagd widmen, wird dies ein zeit- und arbeitsintensives unterfangen. Die Jäger die diesen Weg gehen, helfen hiermit aber nicht nur dem heimischen Niederwild, es profitieren auch viele nicht jagdbare Arten, insbesondere die hiesigen Bodenbrüter.Folglich kommt das Handeln der Jäger abermals dem Artenschutz und der Biodiversität zu gute. Wenn Teilnehmer des Kurses auch festgestellt haben, dass das Thema Fangjagd doch komplexer ist und die Zeit für eine verantwortungsvolle Durchführung fehlt, so war dieser Kurs als jagdliche Weiterbildungsmaßnahme sicherlich dennoch nützlich. So waren die Esloher Jäger sich auch einig, dass es in Zukunft durchaus Sinn machen kann zu verschiedenen jagdlichen Themenfeldern auf freiwilliger Basis Seminare zu organisieren.

  • Jagdliches Schießen 2016

    Jagdliches Schießen 2016

    Hegeringschießen

    Am Samstag, den 2. Juli 2016 ab 8.30 Uhr findet unser Hegeringschießen auf dem Schießstand Meschede statt.

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr ist Feuerpause!

    Es werden vier Kugel- und zwei Schrotdiziplinen geschossen. Die Hegeringsbüchse steht jedem Teilnehmer zur Verfügung. Empfohlene Schrotstärken für Wurftauben und Rollhasen liegen zwischen 2,5 und 3 mm.

     

    Buke

    Auch in diesem Jahr fahren wir wieder nach Buke zum Flintenschießen, und zwar am Samstag, den 13. August 2016. Abfahrt ab Eslohe ist um 13 Uhr, Start in Buke ist um 15 Uhr.

     

    Kreismeisterschaft in Sundern

    Am 03. September 2016 findet die Kreismeisterschaft auf dem Schießstand Sundern statt.

     

  • Familienwanderung

    Familienwanderung

    Erstmals führten der SGV Eslohe und der Hegering Eslohe/Sauerland e.V. gemeinsam eine Familienwanderung durch. Die 7 km Strecke vom Alten Bahnhof über Sallinghausen bis auf Gut Wenne bewältigten insgesamt 43 juunge und junggebliebene Wanderer aus 12 Familien. Der SGV bereitete eine wunderschöne Route vor und so wurden vielfältige Aufgaben eingebaut, dass es für die Kinder ein kurzweiliges Wandererlebnis wurde. Jede Familie bekam ein vorbereiteten Laufzettel, so mussten z.B. Fotos auf von markanten Punkten auf der Wanderroute gefunden und in Reihenfolge gebracht werden. An einer der Staionen mussten Blätter von Bäumen und Sträuchern gesucht werden sowie das Gewicht von Steinen und die Länge von Ästen abgeschätzt werden. Für die Verpflegung wurde auch bestens gesorgt, noch während der Wanderung gab es eine Bratwurst vom Grill und auf Gut Wenne blieb bei Kaffee, Waffeln und Kuchen auch noch Zeit zum Klönen.

  • Öffentlichkeitsarbeit vom Kindergarten bis zum Seniorenheim

    Öffentlichkeitsarbeit vom Kindergarten bis zum Seniorenheim

    Trotz Aufgang der Bockjagd und Start der Schützenfestsaison, fanden einige Esloher Jäger noch gegügend Zeit sich ehrenamtlich im Sinne der Jagd zu engagieren. Fleißige Helfer waren wieder mit der Rollenden Waldschule unterwegs. Hier unterstützten unsere Mitglieder sowohl den KiGa Unter dem Regenbogen als auch den KiGa Wenholthausen bei Ihren Waldtagen.

    Zur festen Tradition ist es mittlerweile geworden, dass die Parforcehornbläser Homert zu Pfingsten den Bewohnern des Seniorenheims Störmanns Hof einen Besuch abstatten. Bei diesem kurzweiligen Auftritt achten die Parforcehornbläser besonders darauf Stücke auszuwählen, die der ein oder andere auch mitsingen kann.

     

     

     

  • Bestandene VJP

    Bestandene VJP

    Erstlingsführer Mark Beckmann absolvierte mit seinem KlM Rüden Danton von der Willoh erfolgreich die Verbands-Jugend-Prüfung in Harsewinkel ab. Die von der KLM Landesgruppe Westfalen Lippe organisierte Prüfung war mit 24 Hunden gut besucht. Mark Beckmann konnte mit 66 Punkten eine TOP 10 Platzierung ergattern. Überwiegend stellten sich Kleine Münsterländer der Prüfung, des Weiteren wurden zwei Ungarische Vorstehunde und ein Großer Münsterländer geprüft. Das Gespann aus dem Hegering Eslohe kann sich jetzt auf dei Vorbereitung zur Herbstzucht Prüfung konzentrieren.

  • Projektwoche der Grundschule Eslohe

    Projektwoche der Grundschule Eslohe

    Die Grundschule Eslohe veranstaltet alle vier Jahre ein e Projektwoche. Hier können die Schüler nach persönlicher Interessenlage sich für ein Projekt entscheiden, um sich anschließend die ganze Woche mit einer spezifischen Thematik zu beschäftigen. Der Hegering Eslohe/Sauerland e.V. unterstütze gleich zwei Projekte an jeweils einem Tag. Das Projekt von 38 Erst-und Zweitklässlern beinhaltete das Thema Wald. Die Helfer aus dem Hegering statteten einen Rundweg mit verschiedenen heimischen Tierpräparaten aus. Neben der Bewegung an der frischen Luft konnten die Kinder die Tiere suchen und lernten spielerisch die Tierwelt aus den Sauerländer Wäldern kennen. Die Teilnehmer des zweiten Projektes, ebenfalls 38 Kinder, allerdings aus dem dritten und vierten Schuljahr hatten bereits in der Vergangenheit die Rollende Waldschule kennengelernt, hier unterstützte der Hegering Eslohe die Lehrkräfte bei Thema Survival. Der Bau eines Laubbettes, das Feuermachen und ähnliches konnten die Lehrer den Kindern selbst beibringen, zum Thema Jagd konnten die hiesigen Nimrode ihren Teil beisteuern. Es wurden im Sinne des Stationenlernens vier Themenschwerpunkte dargestellt, die wiederum von vier Helfern des Hegerings betreut wurden. Am Ende des Tages erhielten die Kinder eine Urkunde, wo die Fachgebiete Fallenjagd, Pirschjagd, Lockjagd und Tarnung aufgeführt wuden. Besonderer Dank gilt den engagierten Helfern Mark Beckmann, Karl-Josef Gabriel, Patrick Habbel, Peter Keggenhoff, Julia Wulf, Günter Wulf.

     

    Die Stationen im Einzelnen:

     

    Station 1: Fallenjagd

    Da Survival das Überleben in Notsituation ist, konnte den Kindern sehr anschaulich vermittelt werden, dass für die ersten Menschen jeder Tag ein Überlebenskampf bedeutete. Sie waren Jäger, Sammler und Fischer und so war die Fallenjagd ein bedeutender Faktor für die Nahrungsbeschaffung bzw. konnten die erbeuteten Felle für die Kleidung genutzt werden. So erfuhren die Kinder wie die ersten Fallen aussahen und dass sie deren späteren Weiterentwicklungen auch von Zuhause in Form der Mausefalle kennen.

     

    Station 2: Pirschjagd

    Hier konnten die Kinder selber aktiv werden. Wer in der Wildnis überleben will, muss sich auch unbemerkt fortbewegen können. Egal ob Fuchspräparat oder die eigene Lehrerin die Kinder fanden genügend Objekt an die sie sich anschleichen konnten. Sie erfuhren auch wertvolle Tipps wie z.B. das Ausnutzen des Geländes, Büsche und Bäume geben gute Deckung, Höhenrücken hingegen lassen schon auf weite Entfernung die menschlichen Umrisse erkennen, die Windrichtung wiederum kann man ganz einfach mit Seifenblasen testen.

     

    Station 3: Lockjagd

    Hier lernten die Kinder unterschiedlichste Möglichkeiten kennen, Tiere anzulocken. Es gibt verschiedenste akustische Locker. Diese unterscheiden sich rein optisch, in dem sie sowohl aus Naturmaterialien wie Holz oder Horn als auch aus Kunststoff sein können. Zum einen ahmt man Artgenossen der Tiere nach, die man anlocken will, zum anderen kann aber auch dem Wild vorgegaukelt werden, dass man selbst leichte Beute ist, indem man z.B. einem Fuchs vortäuscht, dass ein kranker Hase Klagelaute von sich gibt. Unterstützen kann man diese Locker noch durch Tiernachbildungen, die als Lockbild wie z.B. bei der Taubenjagd aufgestellt werden.

     

    Station 4: Tarnung

    Sowohl bei der Lockjagd als auch bei der Pirschjagd darf das Wild den Jäger visuell nicht entdecken. Die Tierwelt gibt zahlreiche Beispiele wie  sich das Wild an die Umgebung anpasst, das Hermelin hat im Winter z.B. ein weißes Fell. Diesen Trick macht sich mancher Jäger zunutze, indem er ein Schneehemd zur Winterjagd anzieht. So sind oftmals natürliche Farben bei Jägern die erste Wahl, schon die ersten Jäger trugen Felle der Beute, die zum einen warm hielt und zum anderen an die Umgebung angepasst waren. Darüber hinaus finden wir noch weitere Beispiele in der Natur, die Streifen bei den Wildschweinfrischlingen erfüllen z.B. ihren ganz besonderen Zweck, denn Muster lösen Konturen auf. So gibt es jagdlich die unterschiedlichsten Tarnmuster , die sich dies zu Nutze machen, vom Schottenkaro was ursprünglich schon diesen Zweck erfüllte bis hin zu Baummustern oder gar 3 D Effekte sind möglich. Die Kinder probierten unterschiedliche textile Varianten in natürlicher Umgebung aus. Aber wichtiger als das Muster ist es auch hier ein paar grundlegende Dinge zu beachten, das helle Gesicht und die oftmals nicht verdeckten und sich bewegenden Hände verraten oft den Jäger. Auch mit Tarnung muss der Jäger sich bedächtig bewegen. Mit Tarnnetzen, aber auch natürlichen Materialien wie Ästen und Büsche, lassen sich wunderbar Verstecke bauen, die Sichtschutz geben.

  • Bestandene Anlagenprüfung

    Bestandene Anlagenprüfung

    Mit dem neuen Jagdjahr startet auch die Prüfungssaison. Nicht nur die Jagdscheinanwärter im Kreis stehen vor dem grünen Abitur, auch im Gebrauchshundelager stehen die ersten Anlageprüfungen an. Karl-Josef Gabriel konnte mit seiner Tirolerbracke Birko vom Bleichhölzle die anspruchsvolle AP im Klub Tirolerbracke Deutschland e.V. bestehen.

  • Schießnachweis 2016

    Schießnachweis 2016

    Auch in diesem Jahr sieht sich der Hegering in die Pflicht genommen, es möglichst vielen Mitglieder zu ermöglichen, den Schießnachweis abzulegen. Im letzten Jahr wurden wir zeitlich unter Zugzwang gestellt, in zweiten Jahr ist nun möglich diese verpflichtenden Leistungsnachweis in die jagdfreie Zeit zu legen. So werden vier Samstage im April angeboten, damit ist zum einen gewährleistet, dass jeder einen möglichen freien Samstag findet und weiterhin wird der Andrang entzerrt. Am ersten Samstag im April konnten bereits 20 Hegeringmitglieder den Schießnachweis ablegen. Erfreulicherweise nutzte auch der eine oder andere in der Wartezeit die 100 m Bahn für einen Probeschuss, denn die Bockjagd steht ja ebenfalls kurz bevor. Der Vorstand wünscht somit allen an erfolgreiches Jagdjahr 2016/ 17.

  • Neues Logo für den Hegering

    Neues Logo für den Hegering

    Die Idee ein eigenes Logo für den Hegering zu entwickeln war nicht neu. Aber eine hohe Priorität hatte es auch nicht. Wie im Vorstand die Idee aufkam eigene Kappen für die Hegeringmitglieder zu machen, wurde die Notwendigkeit wieder aktuell. Denn was sollte darauf, wenn nicht ein Symbol, was unmittelbar die Identifikation mit dem Hegering darstellt. Bisher wurde das LJV Wappen genutzt, dieses setzt aber gestalterisch Grenzen für den Hegering. Wenn es darum geht die Zugehörigkeit zum LJV darzustellen erfüllt es zwar seinen Zweck, die eigene Präsentation geht allerdings verloren. Im Vorstand wurde darüber gesprochen wie so ein Logo aussehen könnte. Aufteilung, mit Wappentier oder ohne, welches würde in Frage kommen, sollten gegebenenfalls weitere Elemente hinzugefügt werden. Hier gibt es sicherlich nicht die eine richtige Lösung, wichtig ist nur, dass der Hegering für sich eine gute Lösung findet.

    Als Ergebnis einer äußert kurzen Findungsphase ist ein Logo entstanden, was gleichzeitig Abwandlungsformen zulässt. Als Wappentier haben wir uns für den Fuchs entschieden, der in einer graphisch ansprechenden Form als stilisierter Fuchskopf dargestellt ist. Der Fuchs ist eine häufig vorkommende Wildart in unseren hiesigen Wäldern. Ihn zeichnet es aus, dass er ein instinktsicherer und anpassungsfähiger Jäger ist. Diese Eigenschaften müssen sich heutige Jäger zu Nutze machen, will man unter den politischen Rahmenbedingungen weiter für das Kulturgut Jagd in Deutschland einstehen und das aktive Jagen erhalten. Umfasst ist der Fuchskopf von einem Ring im erdigen grün. Hier lesen wir die Inschrift Hegering Eslohe/Sauerland e.V. – Waidgerechtigikeit seit 1929. Es ist der Name des Hegerings in Verbindung mit der Jahreszahl. Die Aufnahme des Begriffs Waidgerechtigkeit im direkten Bezug zum Gründungsjahr ist vielmehr als eine Romantisierung alter Werte. Die Waidgerichtigkeit ist heute wichtiger denn je. Auch wenn diese nicht den Hegeringen vorbehalten ist,  ist sie unweigerlich mit dem Hegeauftrag verbunden, weshalb sie in Verbindung mit dem Gründungsdatum per se im richtigen Kontext steht. Verfolgt man die jagdpolitischen Entwicklungen, sehen wir zunehmend Einflüsse von Ideologien. Werden wir teilweise Einschränkungen, die wir akzeptieren müssen, werden auch Lockerungen auf den Weg gebracht, wo wir uns selber die Frage stellen müssen, ob wir als handlungsfähige Menschen uns nicht im Sinne der Waidgerichtigkeit freiwillig einschränken. Denn wir pflegen die Jagd als Handwerk und Kulturgut und lassen uns nicht zu schädlingsbekämpfenden Erfüllungsgehilfen der Politik machen. So ist weiterhin ein Anliegen des Hegerings hier Einigkeit zu demonstrieren.

    Mit dem neuen Logo werden wir weitere Gestaltungsspielräume haben, so ist es denkbar den äußeren Schriftrand im Bedarfsfall weg zu lassen und nur das Fuchssymbol oder das Fuchssymbol mit seitlicher bzw. unterstellter Schrift darzustellen. Das Logo wurde erstmalig am 12. März auf der Mitgliederversammlung vorgestellt.