Jagdjahr 2015/16

  • Mitgliederversammlung 2016

    Mitgliederversammlung 2016

    Hegeringleiter Markus von Weichs eröffnete in diesem Jahr die erste Mitgliederversammlung des Hegering Eslohe/Sauerland e.V. nach Inkrafttreten des Neuen Landesjagdgesetzes. Auch wenn das neue Jagdgesetz keine Pflichttrophäenschau mehr vorsieht, war die Veranstaltung gut besucht wie eh und je.

    So kann sich von Weichs einer funktionierenden Esloher Jägerschaft sicher sein, denen er für das Engagement im vergangenen Jahr dankte. Hier nannte er in erster Linie auch die Großdemo in Düsseldorf an denen sich der Hegering mit 50 Teilnehmern beteiligte und wo Jäger und Nichtjäger gegen die Ideologie im neuen Jagdrecht ihre Stimme erhoben. Von Weichs appellierte an die hiesigen Jäger den Hegering auch in Zukunft in den Orten der Gemeinde als offener, verlässlicher  und professioneller Teil der Gemeinschaft aufzutreten.

    Das neue Landesjagdgesetz war während der Mitgliederversammlung immer wieder präsent, was zeigt, welche einschneidenden Auswirkungen dies auf die Vereins- und Verbandsarbeit hat, aber auch wie dies die Jagdpraxis beeinflusst. Dr. Michael Dietrich führte z.B. aus, dass das neue Jagdgesetz darauf abziele die Jägerschaft auszuhöhlen. Ferner  erläuterte er, dass der Landesjagdverband rechtliche Schritte gegen das Gesetz einleiten würde. Darüber hinaus läge eine Novelle des Bundesjagdgesetzes vor, die wiederum einige Punkte aus dem Landesjagdgesetz übersteuern könnte. Jan Kremer-Geuecke, Obmann für das jagdliche Schießen, führte aus, dass der Hegering seinen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben hat, den für Bewegungsjagden vorgeschriebenen, Schießnachweis zu machen. 118 Jägerinnen und Jäger nahmen dieses Angebot an und erfüllten die erforderlichen Schießfertigkeiten. Im jagdlichen Schießen konnte die Mannschaft des Hegering Eslohe den zweiten Platz belegen. Bei den Hegeringmeisterschaften setzte sich Ferdinand Becker bei den Senioren durch, sowie Timo Sapp bei den B-Schützen und Jan Kremer-Geuecke in der A-Wertung. Karl-Josef Gabriel sicherte sich die Ehrenscheibe. Ansgar Wulf, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, stellte verschiedene Aktionen aus seinem Bereich vor. Hierzu gehört auch die Umweltbildung, die zumeist mit der Rollenden Waldschule durchgeführt wird. Um dies auf breitere Beine zu stellen, lud er die jungen Eltern unter den Jägerinnen und Jägern ein, sich hier aktiv zu beteiligen. Diese haben den direkten Kontakt zu Schulen und Kindergärten und können durch ihr Engagement zu Multiplikatoren werden und helfen den Kindern die heimische Fauna und Flora näher zu bringen. Des Weiteren konnte Wulf der Versammlung erstmals ein Hegeringlogo vorstellen, dass in Zukunft aktiv in der Außendarstellung genutzt werden kann. Auch die Hundeleute des Hegerings waren nicht untätig. So verlieh Sabine Molitor, Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen, das Hundeführerabzeichen in Silber an Peter Keggenhoff, der mit seiner Deutsch-Kurzhaar Hündin die Herbstzuchtprüfung Solms bestehen konnte. Franz-Josef Limberg konnte sich das Hundeführerabzeichen in Bronze gleich zweimal sichern. Er absolvierte mit seinem Brackenrüden der Rasse Gonski Polski die Brauchbarkeit sowohl im Arbeitsgebiet Stöbern als auch im Arbeitsgebiet Nachsuche auf Schalenwild. Bei letzterer Prüfung zeigte das Gespann des Hegering Eslohe die beste Arbeit und sicherte sich somit den Suchensieg. Neuer Obmann für jagdliches Brauchtum ist der zweite Vorsitzende Philipp Bernholz. Er appellierte an die Versammlung, dass jagdliche Brauchtum zu pflegen, sowohl im jagdlichen Alltag als auch zu bestimmten Anlässen bis hin zur eigenen Darstellung in den neuen Medien.

    Informativ vervollständigte die Veranstaltung ein Vortrag der Tierärztin Stefanie Herrmann zum Thema „Erste Hilfe bei Jagdverletzungen“. Sie verdeutlichte eindrucksvoll, welche Verletzungen bei Jagdhunden vorkommen können, welche Sofortmaßnahmen ergriffen werden können und welche Fehler zu vermeiden sind. Der Vortrag diente als erste Sensibilisierung für das Thema. Gerade die steigenden Schwarzwildbestände und teilweise schwierig bejagbaren Kyrillflächen, verlangen besonnene Hundeführer, die in einer Notfallsituation wissen wie sie zu reagieren haben. So ist es nicht verwunderlich, dass über eine Nachfolgeveranstaltung nachgedacht wird, um in kleineren Gruppen den Hundeführern praxisnah zu vermitteln, wie sie zur ersten Bestandsaufnahme den Puls bei ihrem vierläufigen Jagdgefährten nehmen können oder wie ein Druckverband am Hund anzulegen ist.

    Die Gehörnbewertung der erstmalig freiwillig stattfindenden Trophäenschau übernahmen Philipp Bernholz und Günter Wulf. Bernholz erläuterte zunächst allgemeine Punkte zur Rehwild Bejagung bevor er der Versammlung stellvertretend vorführte. Den mit 9 Jahren ältesten Bock erlegte Michael Krumbholz im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Reiste, Beisinghausen Nord. Wurden in der Vergangenheit die drei stärksten Bocktrophäen mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet, wurden in diesem Jahr erstmalig für die Medaillenränge feste Gewichtsklassen definiert. So kann es in Zukunft durchaus dazu kommen, dass mehr als drei Böcke prämiert werden. In diesem Jahr schafften es aber nur zwei Böcke in die Medaillenränge. Mit Silber und einem Gehörngewicht von 285 Gramm wurde ein vierjähriger Sechser ausgezeichnet, erlegt von Thomas Reuter im Eigenjagdbezirk Henders. Karl-Josef Gabriel konnte den stärksten Bock vorweisen. Dies war ein fünfjähriger Sechser aus dem Eigenjagdbezirk Gabriel mit einem Gehörngewicht von 309 Gramm.

    Zum Abschluss der Veranstaltung konnten Bernholz und von Weichs zahlreiche Mitglieder auszeichnen. Zum ersten Mal verlieh Hegering eine eigene Verdienstnadel, die unabhängig von Dauer, Vereinszugehörigkeit oder Vorstandsposten an Mitglieder und Nichtmitglieder verliehen werden kann, die sich besonders für die Belange der Jagd und den Hegering einsetzen. Ausgezeichnet wurden Karl-Josef Gabriel und Udo Stadler für ihre langjährige Tätigkeit als Prüfer bei den Jagdscheinprüfungen, Joachim Nowak für die besonderen Verdienste des jagdlichen Brauchtums. Nowak weiß seine Leidenschaften Musik und Jagd derart zu verbinden, dass dank ihm den meisten Eslohern Jägern auch das Wissen um das jagdliche Liedgut nicht verloren geht. Musikalisch engagiert sich auch Ewald Gierse. Nichtjäger Gierse ist seit vielen Jahren aktiv im Hegering Bläsercorps und führt dort die musikalische Leitung. Franz-Josef Limberg ist nicht nur Rüdemann durch und durch, er hat auch immer ein offenes Ohr für die Belange anderer Hundeführer und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

    Darüber hinaus erhielt Udo Stadler die LJV Nadel in Silber und Karl-Josef Gabriel die DJV Nadel in Bronze für ihr Engagement in der Kreisjägerschaft in der Jagdscheinkommission.

    Des Weiteren wurden Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

    25-jährige Mitgliedschaft: Franz Drees, Dr. Ludger Enssen, Karl Erves, Michael Erves, Franz-Josef Göddecke, Patrick Habbel, Hubertus Hengesbach, Wilhelm Hüster, Hubertus Matthweis, Martin Roß

    40-jährige Mitgliedschaft: Wolfgang Böse, Alfred Gödde, Hubert Schulte

    50-jährige Mitgliedschaft: Werner Becker, Erhard Eickelmann, Gerhard Speckenheuer

    60-jährige Mitgliedschaft: Kaspar Fredebeil, Johannes Hoffmann-Woile

    Bilder zur Mitgliederversammlung finden Sie hier.

    Herunterladen: Darstellungsweisen des Hegering Logos

  • Rollende Waldschule zu Besuch im Kindergarten Unter dem Regenbogen

    Rollende Waldschule zu Besuch im Kindergarten Unter dem Regenbogen

    Seit 25 Jahren vermitteln Jäger und Jägerinnen unter dem Begriff „Lernort Natur“ wissenswertes über die heimische Fauna und Flora. Der Ursprung der Initiative liegt in NRW. Das Konzept findet nunmehr bundesweit Anwendung und wurde mehrfach von der UNESCO im Rahmen der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) ausgezeichnet. Als Synonym für den Lernort Natur wird oftmals die Rollende Waldschule genannt.

    Die Rollenden Waldschulen sind zumeist mit Anschauungsmaterial ausgestatte Autoanhänger, die es den Jägern ermöglichen an Schulen, Kindergärten oder zu Volksfesten im Rahmen der Umweltbildung tätig zu werden.

    Drei Jäger aus dem Hegering Eslohe/Sauerland e.V. statteten mit der Rollenden Waldschule dem Kindergarten Unter dem Regenbogen in Eslohe einen Besuch ab. Die Jäger nahmen sich den ganzen Vormittag Zeit, um den Kindern in Kleingruppen mit viel Spaß und Spannung die heimischen Tiere näher zu bringen. Ein Kind wusste bereits, dass es eine Ratte gibt, die im Winter ein weißes Fell bekommt. Die drei Jäger wussten sofort, dass es sich nur um ein Großes Wiesel bzw. das Hermelin handeln konnte, welches das braun-weiße Fell im Winter bis auf die Schwanzspitze zu einem komplett weißen verfärbt. Zum Glück hatten die Jäger zwei Präparate mit, an denen die Kinder den Unterschied sehen konnten. Anhand des gleichen Schwanzes stellten sie aber fest, dass es doch ein und dasselbe Tier sein musste, was sich natürlich auch nicht als Ratte rausstellte. Sie verstanden auch ganz schnell, dass das weiße Fell im Winter als Tarnung funktioniert. Generell merkten die Kinder schnell wie gut unser heimisches Wild an das Leben draußen angepasst ist. So konnten sie das weiche Winterfell des Fuchses bestaunen, welches ihn warm hält oder die langen Krallen des Dachses betasten, die mit der Pfote die Funktion einer Baggerschaufel übernehmen und ihm ermöglichen einen Bau zu graben. Dies konnten sich die Kinder sehr gut vorstellen, da sie ja selber mit ihren Spielzeugbaggern im Sandkasten graben. Am Ende konnte auch noch geklärt werden warum die Jäger immer in Babyhäusern sitzen. Denn viele unserer heimischen Tiere können zwar nicht so viele Farben sehen wie wir Menschen, dafür nehmen sie Bewegungen sehr gut wahr und da hilft ein Hochsitz dem Menschen nicht so schnell entdeckt zu werden, ähnlich wie das Hermelin sein Fell zur Täuschung nutzt.

  • Abschluss Fuchstage

    Abschluss Fuchstage

    Der abnehmende Mond und die nicht optimalen Wetterbedingungen stellten die Teilnehmer der diesjährigen Fuchstage vor besondere Herausforderungen. Daher konnte sich die Strecke von 28 Füchsen und 2 Steinmadern sehen lassen, zumal durch das neue Landesjagdgesetz die Baujagd auf den Fuchs verboten und eine wichtige Jagdart für die hiesigen Fuchsjäger verschwunden ist. Umso erfreulicher ist es, dass die Fuchstage weiterhin gut angenommen werden. Die Fuchsjagd hat ihre Berechtigung nicht nur aufgrund der Niederwildhege und Unterstüzung heimischer Bodebrüter, sie hilft auch die Bestände auf ein erträgliches Maß zu halten und somit die Ausbreitung von Fuchsbandwurm, Staupe und Räude zu reduzieren. Ist die Tollwut doch glücklicherweise durch Impfungen hierzulande verschwunden. Die Fuchsjagd ist aber auch ein Zeichen, dass wir im Hegering Eslohe noch die ganze Breite jagdlichen Handwerks leben. Besonders hervor getan hat sich Josef Mertens, er ist mit 5 erlegten Füchsen, der erfolgreichste Teilnehmer. Die Füchse werden auch in diesem Jahr vermarktet und der Erlös gespendet. Somit ist es an Mertens einen Bestimmungszweck auf der Hegeringversammlung zu benennen.

  • Jagd und Hund 2016

    Jagd und Hund 2016

    Die alljährliche Fachmesse "Jagd und Hund" findet vom 09.-14.02.2016 erneut in den Westfalenhallen Dortmund statt. Auch diesmal werden die Parforcehornbläser Homert einen Auftrtitt auf der Jagdmesse haben und zwar am Samstag, 13. Februar. Dies wird vorraussichtlich wie im letzten Jahr um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr in Halle 3.B stattfinden, bitte beachten Sie auch das Programm vor Ort. Es wird vom Hegering ein Bustransfer organisiert, Interessenten melden sich vorab bei Markus von Weichs.

  • Fuchstage 2016

    Fuchstage 2016

    Die alljährlichen Fuchstage im Hegering Eslohe haben sich erfolgreich etabliert. Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr traditionsgemäß den Januarmond nutzen, um den Fuchs hegeringweit zu bejagen. Gerade die Bejagung des standorttreuen Winterfuches kommt der hiesigen Niederwildpopulation zugute. Der Hegering Eslohe führt die gemeinsame, revierübergreifende Fuchsbejagung in der Zeit vom 25. bis 30. Januar durch. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, Jungjäger oder revierlose Jäger mit wenig Jagdgelegenheit einzuladen.

    Im Anschluss an die gemeinsamen Fuchsjagdtage treffen wir uns am Samstag, den 30.1.2016 um 17.00 Uhr am Landgasthof Seemer in Wenholthausen zum Strecke legen und verblasen. Anschließend bietet sich die Gelegenheit, in gemütlicher Runde Erfahrungen bzgl. der Fuchsbejagung und Erlebnisse des Jagdjahres auszutauschen.

    In Absprache mit dem Hegering Schmallenberg, der seine Fuchstage in der gleichen Zeit durchführen wird, haben wir die freiwillige Möglichkeit, gut geschossene und entsprechend gelagerte Füchse zu einem kleinen Erlös abzugeben. Der "Fuchskönig" wird dann in Absprache mit dem Vorstand bestimmen, welchem sozialen Zweck in der Gemeinde Eslohe der Gesamterlös zu Gute kommen wird.

    Wir würden uns freuen, wenn die Planung der Fuchsjagdtage Ihre Zustimmung findet und auch in diesem Jahr wieder von großem Erfolg gekrönt sein wird.
     

  • Hubertusmesse in Cobbenrode

    Hubertusmesse in Cobbenrode

    Am 7. November 2015 werden die Parforcehornbläser Homert um 17.30 Uhr die Hubertusmesse in der St. Nikolaus Kirche in Cobbenrode begleiten. Jagd-, natur- und musikinteressierte Zuhörer sind herzlich willkommen den Klängen der Hörner zu lauschen.

  • Gute Beteiligung beim Schießnachweis

    Gute Beteiligung beim Schießnachweis

    Der erste Schießnachweistermin im Hegering Eslohe ist gut angenommen worden, wenn auch das Thermometer bereits in den Morgenstunden die 30ºC überschritten hatte. Pünktlich um 8 Uhr waren ca. 20 Teilnehmer erschienen, über den ganzen Tag konnten Schießobmann Jan Kremer-Geucke und Hegeringleiter Markus von Weichs fast 40 Schützen den Schießnachweis bestätigen. Damit der Ablauf nicht gestört wurde, verzichtete man darauf auch noch die Diziplinen Bock und Fuchs für ein abgewandeltes Hegeringschießen durchzuführen. Oberste Priorität war es auf die Gesetzesänderung zu reagieren und den Schießnachweis nach Durchführungsverordnung abzuhalten. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass der zweite Termin am 18. Juli ähnlich gut angenommen wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die Schießnachweistermine des Hegerings guten Zuspruch finden und einige Hegeringmitglieder bereits im Schießkino ihrer Pflicht nachgeganen sind, sollte es in der Gemeinde Eslohe kein Problem sein, für die anstehenden Bewegungsjagden ausreichend Teilnehmer mit Schießnachweis zur Verfügung zu haben. Für das nächste Jagdjahr besteht dann ohnenhin eine längere Vorlaufzeit, so dass mehr Zeit zur Planung zur Verfügung steht.

  • Schießnachweis

    Schießnachweis

    Was: Schießnachweis/ abgewandeltes Hegeringschießen

    Wann: 04. und 18.07.2015; von 8 Uhr bis 12 Uhr

    Wo: Schießstand in Meschede

     

     

    Wer in diesem Jahr in NRW an einer Bewegungsjagd teilnehmen will, muss erstmalig per Landesjagdgesetz verpflichtend einen Nachweis über besondere Schießfertigkeit kurz Schießnachweis erbringen. Der Schießnachweis war in den letzten Jahren immer in Diskussion. Es war daher gelebte Praxis, dass viele Jäger ihren üblichen Schießstand oder Schießkinobesuch bestätigen ließen, was auch oftmals für die Teilnahme an staatlichen Drückjagden im gesamten Bundesgebiet genügte. Dies genügt den Anforderungen des neuen Landesjagdgesetzes nicht mehr. Hier wird in einer Durchführungsverordnung geregelt, was bei dem Schießkino- und Schießstandbesuch als Mindestleistung erbracht werden muss. Der Hegering Eslohe/Sauerland e.V. bietet seinen Mitgliedern an zwei Terminen im Juli auf dem Schießstand Meschede die Möglichkeit an, diesen Nachweis zu erbringen. Der Aufbau für den Schießstand sieht wie folgt aus:

    Je drei Schüsse aus einer Entfernung zwischen 48 und 62 Metern

    1. auf den laufenden Keiler, stehend, freihändig
    2. auf den laufenden Keiler, angehallten, stehend freihändig und 
    3. auf den laufenden Keiler, angehalten, sitzend

    Der Schißnachweis gilt als erbracht, wnn mindestens 50 von 90 Ringen erreicht wurden; es zählen nur die Ringe "8", "9" und "10" mit der Erweiterung, dass die Ringe "5" und "3" nach vorne, in Laufrichtung, als "8" gezählt werden

    Die Übung ist mit einem für Schwarzwild zugelassenen Kaliber durchzuführen. Sie kann als Ganzes wiederholt werden.

    Aufgrund des organisatorischen Aufwandes findet in diesem Jahr das Hegeringschießen in abgewandelter Form statt. Während des Schießens zur Erlangung des Schießnachweises besteht die Möglichkeit den Bock "stehend angestrichen" und "Fuchs liegend" zu schießen. In Kombination mit den Ergebnissen des Schießnachweises ergibt dies die Wertung für das Hegeringschießen.

  • Neues Jagdgesetz jetzt online

    Neues Jagdgesetz jetzt online

    Auf der Homepage des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes  Nordrhein-Westfalen ist das neue Jagdgesetz veröffentlicht.

    Link: Jagdgesetz

  • Neues Jagdgesetz tritt in Kraft

    Neues Jagdgesetz tritt in Kraft

    Das neue ökologische Landesjagdgesetz tritt am 28.5.2015 in Kraft!

    Nähere Informationen erhalten Sie auf der Hompages des LJV.

  • Treffen der Jagdhornbläser

    Treffen der Jagdhornbläser

    Der Obmann für das jagdliche Brachtum, Eckhar Wegler, begrüßte jüngst die Jagdhornbläser des Hegerring Eslohe/ Sauerland e.V. zu einem gemeinsamen musikalischen Abend an der Rochuskapelle. Der Termin kurz vor dem 30. Mai wurde nicht zufällig gewählt, ist dies doch der Todestag des Heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger. Somit wurde auch ihm mit den verschiedenen Musikstücken gedacht.

    In lockerer Runde spielten der Bläsercorps des Hegering Eslohe/ Sauerland e.V. gemeinsam mit den Sangebläsern und den Bläsern der Wenholthauser Jäger. Hier dominierte die Jagdsignale, diese vertrauten Klänge bringen auch heute in den digitalen Zeiten ihren Nutzen im jagdlichen Alltag. Sie sind somit nicht reine Folklore, sondern quasi gelebtes Brauchtum. Die Parforcehornbläser Homert ergänzten den musikalischen Rahmen mit Musikstücken wie jagdlichen Volskliedern und Märschen.

    Einen weitern Auftritt hatten die Parforcehornbläser am Pfingstmontag im Störmanns Hof. Sie erfreuten die Bewohner des Seniorenheims mit Musikstücken aus der Hubertusmesse und weiteren jagdlichen Stücken.

    Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

  • Jagen und Wandern

    Jagen und Wandern

    Bald ist es wieder soweit und der 1. Mai leutet mit dem Aufgang der Böcke die aktive Jagdzeit ein. Gleichzeitig ist es im Mai möglich, das ein oder andere schwache Schmalreh zu erlegen, so nimmt man sich etwas Druck beim weiblichen Abschuss im Herbst und Winter.  Voller Erwartung fiebern also viele Jäger diesem Datum entgegen, ist doch das Rehwild flächendeckend in Deutschland anzutreffen. Es steht aber nicht das Beute machen an diesem Tag im Vordergrund, sondern vielmehr, dass es endlich wieder losgeht. Die Büchse wurde im Vorfeld zur Kontrolle geschossen, Böcke bestätigt und wenn nicht schon geschehen, stellt man fest, dass das ein oder andere an Equipment noch fehlt. Es spielen sich bewusst oder unterbwusst ritualisierte Mechanismen ab. So ist es vielerorts Tradition geworden, dass sich Jagdfreunde nach dem Morgenansitz am 1. Mai zum Jägerfrühstück treffen und den Tag später mit einer Maiwanderung gemeinsam begehen. Hierfür bietet sich in diesem Jahr eine besondere Anlaufstelle an. In Kückelheim bei Eslohe wird einer neuer Naturrastplatz in der Kulmecke eröffnet. Direkt am Sauerlandradring und am Wald gelegen ist er sowohl mit dem Fahrrad als auch zu Fuß gut zu erreichen. Die Eröffnung fängt am 1. Mai um 10 Uhr mit einer Messe an, diese wird von den Parforcehornbläsern Homert musikalisch unterstützt. Anschließend lädt der Heimat und Förderverein zum Frühschoppen mit gemütlichen Beisammensein ein. Junge sowie ältere Besucher können dann auch die drei Lehrtafeln, die vom Hegering Eslohe gesponsert wurden, begutachten.

  • Brut- und Setzzeit

    Brut- und Setzzeit

    Alle Jahre wieder steht sie uns ins Haus – die Brut- und Setzzeit in der Natur. Dies ist die Zeit, welche die Tiere zum Brüten bzw. Geburt ihrer Jungen benötigen. Diese Zeit erstreckt sich vom 1. April bis zum 15. Juli. Der Hegering Eslohe/ Sauerland e.V. bittet gerade jetzt die Erholungssuchenden im Wald um Verständnis und sich angemessen zu verhalten, um die Aufzucht der Nachkömmlinge nicht zu stören. Eine besondere Aufsichtspflicht gilt sicherlich gerade für die Hundebesitzer, wenn sie sich mit ihren vierbeinigen Gefährten in der Nähe von Wald-, Feld- und Wiesenflächen sowie Gewässerrändern bewegen. Ein weiteres Anliegen des Hegerings ist es, auf das Thema Rehkitze aufmerksam zu machen. Werden Rehkitze gefunden, so sind diese auf keinen Fall aufzunehmen. Denn meist wurden diese von den Muttertieren, den Ricken in sicherer Deckung zurückgelassen, um später zu ihnen zurückzukehren. Das Berühren der kleinen Rehe durch Menschenhand verhindert oftmals, dass die Ricke ihr Kitz wieder annimmt. Eine positive Entdeckung konnte am Osterwochenende gemacht werden. Die ersten Schwarzstörche in der Gemeinde Eslohe haben ihr Nest wieder bezogen. Ein Zeichen dafür, dass sie hier ideale Lebensraumbedingungen mit entsprechend störungsarmen Rückzugsmöglichkeiten gefunden haben.

  • Start in ein neues Jagdjahr

    Start in ein neues Jagdjahr

    Das zurückliegende Jagdjahr war geprägt von den Diskussionen um das geplante ökologische Jagdgesetz in NRW. Es ging turbulent hin und her und es wurde oftmals von stürmischen Zeiten geredet. So ist es nur bezeichnend, dass dieses Jagdjahr mit dem Orkantief Niklas ebenso stürmisch  zu Ende ging. Die nächsten Tage werden davon geprägt sein, dass die Auswirkungen des Sturms im Revier untersucht werden müssen. Neben umgefallenen Bäume, gilt hier sicher das Augenmerk den Reviereinrichtungen. So muss sorgfältig geprüft werden, ob auch jede Ansitzeinrichtung neben dem vergangen Jagdjahr auch gerade den Sturmtag schadlos überstanden hat. Die letzten Ausbesserungen können dann bis zum 1. Mai erledigt sein, so dass wir uns hoffentlich wieder mehr dem Handwerk Jagd widmen können, als in politische Diskussionen für unsere Interessen eintreten zu müssen. Für das Jagdjahr 2015/16 wollen wir das Beste hoffen und wünschen viel Anblick und Waidmannsheil!