Die Bläsergruppe

Die Bläsergruppe ( „Bläserkorps“)  wurde am 22. 8. 1959 von Albert Drepper, Heinz Peus, Willi Geitel und Heiner Löhr gegründet. Bald wuchs die Mitgliederzahl, wobei rund 10 Jäger stets den „harten Kern“ bildeten und ein beträchtlicher Teil der Gruppe seit Jahrzehnten die Treue hielt. Auch die Tradition des wöchentlichen Übungsabends wurde unverändert beibehalten; seit vielen Jahren ist der Gasthof „Grünes Haus“ das Vereinslokal, wo man sich donnerstags ab 20.00 Uhr  zum Übungsabend trifft.(Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen)

Die heute 13 Mitglieder starke  Gruppe, zu der auch eine jagdfreudige Bläserin gehört,  wird vom Hornmeister Hermann Josef („Jüppel“) Rath geleitet. Das musikalische Repertoire umfasst die bekannten Jagdsignale und einige Märsche, wobei das Signal „Sika tot“ fast ein Alleinstellungsmerkmal der Arnsberger bildet. Es wurde  nämlich vom legendären Albert Drepper, als „Zampa“ weithin bekannt, komponiert und wird wegen des Sikawildvorkommens im Arnsberger Wald auch fast nur hier gespielt. Eine weitere lokale Spezialität ist der Marsch „Alter Arnsberger“.  Geblasen werden Fürst-Pless-Hörner und 2 doppelwindige Parforcehörner in Tonart B.

Seit nunmehr über 50 Jahren stehen die Bläser für die verschiedensten Anlässe zur Verfügung: Veranstaltungen des Hegerings und der Kreisjägerschaft, Jubiläen und Feiern von Hegeringmitgliedern, aber auch Beerdigungen. Darüber hinaus sind sie regelmäßige Gäste auf dem Arnsberger und Uentroper Schützenfest sowie Schnadegang, bei Stadtfesten und Veranstaltungen der Forstverwaltung.  Der Hut so manchen Bläsers mit vielen Abzeichen kündet von der Teilnahme an  Freundschaftsblasen und  Auszeichnungen des Landesjagdverbandes. Höhepunkte waren Mitwirkung bei einer Schallplattenaufnahme der Arnsberger Bürgerschützen (1982), der Öffentlichkeitsveranstaltung „Wild Jagd Umwelt“ 1983 und der Ausstellung „Jagd und Wild im kurkölnischen Sauerland“ (1988), sogar bei einer Musikveranstaltung des ZDF und Berichten des WDR.

Am liebsten aber, und da sind sich alle Bläser einig, ist ihnen die Teilnahme an zünftigen Jagden, wo sie dafür sorgen, dass neben dem Jagdhornblasen das sonstige Brauchtum nicht zu kurz kommt.