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Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung
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LJV-VERSUCHSFLÄCHE

Das Biotop- und Artenschutzzentrum Rheinberg ist eine Einrichtung des Landesjagdverbandes NRW und dient seit mehr als 10 Jahren Mitgliedern und anderen jagd- und naturschutzinteressierten Personen als Aus- und Weiterbildungsstätte. Angeschlossen ist ein 150 ha großes Lehr- und Forschungsrevier, das zum Ziel hat, Biotopoptimierung für jagdbare als auch nicht jagdbare Tierarten zu realisieren. Wissenschaftlich begleitet werden diese Maßnahmen durch die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung Bonn, der Landesanstalt für Ökologie, Boden und Forsten, Recklinghausen und der Biologischen Station Wesel.

Aufgrund der Verfügbarkeit geeigneter Grundstücke und der positiven Wirkung für ein breites Spektrum von Wildtierarten hat sich als Maßnahmenschwerpunkt zur Biotopverbesserung der Anbau von Wildschutzflächen herauskristallisiert. Seit Jahren werden hier verschiedene Ansaatmischungen getestet und weiterentwickelt. Dabei steht auch immer im Vordergrund, inwieweit ein problemloser Einsatz auf landwirtschaftlichen Stilllegungsflächen möglich ist, ohne dass es zu Nachbauschwierigkeiten in der Fruchtfolge kommt. Denn die Akzeptanz der Landwirtschaft ist letztendlich entscheidend für den möglichen Anbau von Wildschutzflächen.

Im Mai 2000 wurde eine Versuchsanordnung mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher Mischungen für Wildäcker angelegt. Dieser Vergleichstest dient dazu, die Vor- und Nachteile einzelner Ansaaten zu analysieren und weitere Entwicklungsmöglichkeiten voranzubringen, um auf diese Weise zu einer Optimierung des Lebensraumes für heimische Wildtierarten beizutragen.

Als einmaligen Service können Sie jetzt die aktuellen Ergebnisse der Versuche auf den nachfolgenden Seiten betrachten.

Anfragen und Anregungen richten Sie an

artenschutzzentrum@ljv-nrw.org

Information zur Fläche

Die 5ha große Versuchsfläche ist 1994 nach 3-jähriger Ackerbrache erstmals wieder bewirtschaftet.
Seitdem dient die Fläche der Anlage verschiedener LJV Versuchsanalysen.
In den letzten sechs Jahren wurden die Parzellen längs gepflügt (im Bild noch zu erkennen) und weder gedüngt noch mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt.
Zwei Bodenproben wurden zuletzt am 10. Februar 2000 entnommen und von der LUFA in Bonn untersucht.
Die Ergebnisse ergaben eine Nährstoffversorgung der Gesamtfläche von:
pH-Wert 7,4
Phosphor (B)
Kalium (B)
Magnesium (C)
Am 03. April 2000 wurden die Parzellen 1- 4 und 6,- 10 quer gepflügt und zeitgleich am 27. April 2000 nach Hersteller Angaben eingesät.
Die letzten 3x150 Meter jeder Parzelle wurde am 25. Mai 2000 mit Stickstoff (N) gedüngt um eventuelle Unterschiede herauszustellen.
Die Parzellen 5 und 11 wurden hingegen am 27. Juli 2000 gepflügt und eingesät.
Es wurden keine weiteren Pflege-, Düngungs- oder Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt.

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