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Eröffnung Messe Jagd & Hund
Dortmund, 2. Februar 2010, 10.00 Uhr
Goldsaal des Kongresszentrums Westfalenhallen Dortmund

Feierstunde anlässlich der Verlängerung der Vereinbarung mit der Brauerei C. & A. Veltins Jagd & Hund 2010, Dortmund, 2. Februar 2010, 15.30 Uhr, Messe Westfalenhallen Dortmund

Feierstunde anlässlich der Verlängerung der Vereinbarung mit der Brauerei C. & A. Veltins Jagd & Hund 2010, Dortmund, 2. Februar 2010, 15.30 Uhr, Messe Westfalenhallen Dortmund

Jochen Borchert Präsident Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V. Präsident Deutscher Jagdschutz-Verband e.V. Vorsitzender Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen

Es gilt das gesprochene Wort.

Einleitung und Begrüßung

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die meisten von Ihnen darf ich an dieser Stelle zum zweiten Mal begrüßen. Nach der Messeeröffnung jetzt als Vorsitzender der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung Nordrhein-Westfalen.

Ich begrüße Sie aber auch als Präsident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes und des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen und damit im Namen all derer, von denen man mit vollem Recht sagen kann: Niemand anders wendet freiwillig und aus eigenen Mitteln mehr für den Naturschutz auf.

Wer wie wir Jäger die Natur nutzt, ist an ihrem nachhaltigen und dauerhaften Schutz in besonderer Weise interessiert und existentiell darauf angewiesen.

Die Natur zu schützen - das ist für uns Jäger nicht nur eine Sache des Gefühls, sondern auch des Verstands.

Viele Jäger bemühen sich seit Jahren erfolgreich darum, die Natur einer breiten Öffentlichkeit und vor allem auch der Jugend näher zu bringen.

Die Aktion "Lernort Natur" soll vor allem Kinder und Jugendliche dazu einladen, sich mit den heimischen Tieren und deren Lebensräumen zu beschäftigen.

Die Jäger öffnen dazu ihre Reviere und bieten in der Natur die Möglichkeit, Reiz und Zauber der Heimat zu entdecken und das Verantwortungsgefühl für Tiere und Pflanzen zu steigern.

Gerade in NRW kann man die Natur aber nicht überall in ihrer Vielfalt entdecken. Vor allem in den großstädtischen Ballungsräumen mangelt es an Möglichkeiten.

Deshalb haben der Landesjagdverband und seine 52 Kreisjägerschaften die "rollenden Waldschulen" geschaffen, um Schulen im naturkundlichen Unterricht zu unterstützen. Außerdem gibt es Material, das im Unterricht verschiedener Altersstufen eingesetzt werden kann.

Mehr als 40 Fahrzeuge stehen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, um die Natur in die Schule zu bringen.

Eine ganze Sammlung von Präparaten heimischer Wildarten macht das Begreifen der Natur ganz einfach.

Mehr als 1.000 Jägerinnen und Jäger haben sich in Sachen Naturerlebnis pädagogisch schulen lassen, um Kindern und Jugendlichen nachhaltige Erlebnisse in und mit unserer Natur zu vermitteln.

Die Jäger bemühen sich wie keine andere gesellschaftliche Gruppe mit Erfolg darum, Kinder und Jugendliche zurück zur Natur zu bringen.

Seit 1990 sind mehr als eine Million Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen in der rollenden Waldschule gewesen.

In Deutschland führen Jäger rund 70.000 biotopverbessernde Maßnahmen und Projekte jährlich durch und geben dafür fast 40 Millionen Euro aus.

Das private Naturschutz-Engagement ist nicht nur eine enorme finanzielle Entlastung der öffentlichen Hand, sondern zeigt:

Jäger sind Naturschützer.

Unser Engagement dient nicht nur dem jagdbaren Wild, sondern kommt allen wildlebenden Tieren und ihren Lebensräumen zugute.

Unsere Verantwortung und unser öffentlicher Auftrag beim Naturschutz und bei der Umweltbildung sind im vergangenen Jahr beim Gesetz zur Abschaffung der Jagdsteuer in Nordrhein-Westfalen vom Landesgesetzgeber noch einmal eindrucksvoll unterstrichen worden.

Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung, Zusammenarbeit mit der Brauerei C. & A. Veltins

Jagd und Jäger, Wild und Natur brauchen Partner.

Ein seit Jahren wichtiger Partner ist die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW, die unter maßgeblicher Mitwirkung der Veltins-Brauerei die Jägerschaft des Landes bei der Pflege von Biotopen für die heimische Tierwelt und der naturpädagogischen Grundlagenarbeit unterstützt.

Wir sind am Eröffnungstag der Jagd & Hund 2010 zusammengekommen, um die Zusammenarbeit für die nächsten Jahre durch die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Veltins-Brauerei und der Stiftung fortzuschreiben.

Dies ist nur möglich, weil wir in der Vergangenheit gemeinsame vertrauensvolle Arbeit leisten und vielfältige Erfolge erzielen konnten.

Diese Kooperation ist praktizierter Naturschutz. Erstmals haben wir 1990 einen solchen Vertrag abgeschlossen und verlängern ihn heute zum vierten Mal.

Dafür möchte ich der Veltins-Brauerei im Namen der Stiftung und des Landesjagdverbandes mit seinen 65.000 Mitgliedern von ganzem Herzen danken.

Ich freue mich deshalb sehr, dass Sie, Herr Peter Oser-Veltins für die Eigentümerfamilie, und Sie, Herr Dirk Schiemann für die Veltins-Geschäftsführung, heute nach Dortmund gekommen sind und ich Sie hier sehr herzlich willkommen heißen darf.

Die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW dient ausschließlich und ganz direkt zwei Zielen:

Erstens der Pflege und Förderung des Tierschutzes.

Dabei geht es vor allem um den Schutz und die Hege der freilebenden Tierwelt und die Sicherung ihrer Lebensgrundlagen unter Wahrung der Landeskultur.

Gepflegt und gefördert werden aber auch Natur, Landschaft und Umwelt in Nordrhein-Westfalen.

Zweitens fördert die Stiftung Bildung und Erziehung durch Wissensvermittlung insbesondere im Natur- und Landschaftsschutz und durch die Unterstützung des "Lernort-Natur-Gedankens".

Gemäß dieser Stiftungszwecke setzte die Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung alleine im Jahr 2008 (der Jahresabschluss 2009 liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor) Geldmittel in Höhe von rund 35.000 Euro ein.

Dieser Betrag setzt sich zusammen aus rund

  • 26.000 Euro für die sogenannten "Lernort-Natur"-Maßnahmen
  • 5.000 Euro für die sogenannten "Biotophege-Maßnahmen"
  • 4.000 Euro zur Unterstützung der Kreisjägerschaft Borken für ihre Beteiligung an der Landesgartenschau 2003

Bei den Förderungen unterscheidet die Stiftung zwischen Standard- und Sondermaßnahmen.

Für Standardmaßnahmen werden für die 52 Kreisjägerschaften im Landesjagdverband regelmäßig jährlich maximal 550 Euro pro Kreisjägerschaft für "Lernort-Natur" oder Biotophege-Maßnahmen bereit gestellt.

In 2008 wurden auf diese Weise elf "Lernort-Natur" Maßnahmen mit insgesamt rund 6000 Euro

und vier Biotophegemaßnahmen mit insgesamt 3.000 Euro unterstützt.

Bei Sondermaßnahmen handelt es sich um größere, oft hervorragende Projekte der Kreisjägerschaften, die dann auch in der Regel mit höheren Ausgaben verbunden sind und individuell gefördert werden. In dieser Form wurde in 2008 mit insgesamt knapp 20.000 Euro unterstützt:

  • die Instandsetzung des Jagd-Pavillons im "Brückenkopfpark Jülich" der Kreisjägerschaft Düren
  • die Erweiterung einer Rollenden Waldschule der Kreiosjägerschaft Dortmund
  • der Einbau eines Behindertenaufzugs im "Haus des Waldes" der Kreisjägerschaft Essen
  • und der Lernort Natur im "Wildpark Düsseldorf" der Kreisjägerschaft Düsseldorf und Mettmann.

Für Sondermaßnahmen wurden also insgesamt fast 20.000 Euro ausgegeben.

Die Seminare zur Aus- und Fortbildung der Beauftragten für "Lernort-Natur" der Kreisjägerschaften wurden durch die Stiftung mit rund 300 Euro gefördert.

Der jährlich bei der Hauptversammlung des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen verliehene Biotophegepreis wurde mit rund 2.000 Euro finanziert.

All diese Leistungen sind erst möglich geworden, nachdem 1990 die Brauerei C. & A. Veltins erstmals zugesagt hatte, fünf Jahre lang jährlich einen Betrag von 50.000 DM (heute 26.000 Euro) zu spenden.

Dass wir uns heute wieder zu diesem Zweck zusammengefunden haben, zeigt auch, dass engagierte Unternehmer in Deutschland - auch in Krisenzeiten wie diesen - nach wie vor bereit sind, Verantwortung für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt zu übernehmen.

Die Leistungen und Erfolge für den Umweltschutz und die Umweltbildung waren aber nur möglich, weil sich neben dem Partner Veltins viele Mitglieder des Landesjagdverbandes ehrenamtlich und unterstützend den Projekten der Stiftung zur Verfügung gestellt haben - und zwar mit geschicktem und dauerhaftem Einsatz, mit viel Freude und Begeisterungsfähigkeit und nicht zuletzt auch mit weiteren finanziellen Mitteln.

Aber auch für allen anderen Spenden sage ich meinen herzlichen Dank.

Persönlicher Einsatz ist gefragt und finanzielle Hilfe weiter erwünscht. Dazu kann ich Sie und uns alle nur ermuntern.

Denn mit Ihrer Spende sorgen Sie dafür, dass neue und zukunftsorientierte Projekte für Natur, Landschaft und Umwelterziehung realisiert werden können.

Wir alle sind aufgerufen, weiter und - wo immer es möglich ist - noch stärker zugunsten der Wildtier- und Biotopschutz-Stiftung NRW zu wirken.

Unser gemeinsames Engagement ist ein gutes Stück praktizierter Naturschutz in Nordrhein-Westfalen.

So freue ich mich ganz besonders, dass wir nun unsere Kooperation mit der Brauerei C. & A. Veltins für die nächsten Jahre fortschreiben.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


Eröffnung Messe Jagd & Hund
Dortmund, 2. Februar 2010, 10.00 Uhr
Goldsaal des Kongresszentrums Westfalenhallen Dortmund

Jochen Borchert, Präsident Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V., Präsident Deutscher Jagdschutz-Verband e.V.

Es gilt das gesprochene Wort.

Begrüßung

Herr Vize-Ministerpräsident Pankretic,
Herr Minister Uhlenberg,
verehrte Gäste aus der Republik Kroatien,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Freunde der Jagd und der Angelfischerei.
Zur 29. Messe "Jagd & Hund 2010" heiße ich Sie alle herzlich willkommen.

Mein erster Willkommensgruß gilt unserem Partnerland Kroatien.

Ich begrüße sehr herzlich den Vize-Ministerpräsidenten und Minister für regionale Entwicklung, Forst- und Wasserwirtschaft der Republik Kroatien, Seine Exzellenz Herrn Bozidar Pankretic, und mit ihm seine Delegation und alle kroatischen Teilnehmer und Gäste dieser internationalen Ausstellung für Jagd und Angelfischerei.

Es ist für uns eine Ehre und Freude, dass in diesem Jahr Kroatien unser Partnerland ist und, dass wir Sie, Herr Vize-Ministerpräsident, und Ihre Delegation auf dieser Messe zu Gast zu haben.

Ich darf Sie als Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen und des Deutschen Jagdschutz-Verbandes im Namen von 250.000 deutschen Jägern begrüßen.

Ich freue mich sehr, dass Kroatien in diesem Jahr das Partnerland der Messe Jagd & Hund ist.

Es ist ein sichtbares und eindrucksvolles Zeichen der Freundschaft. Wir Jäger wollen auch mit dieser Messe einen Beitrag zum Gelingen unserer gemeinsamen Zukunft im vereinten Europa leisten.

Die Beitrittsverhandlungen der EU mit Kroatien sind auf einem erfolgreichen Weg und wir freuen uns, dass wir Kroatien bald als Mitglied in der EU begrüßen können.

Schon zum fünften Mal und damit als traditionellen Gast freue ich mich, Herrn Minister Eckhard Uhlenberg willkommen zu heißen - den Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Lieber Eckhard, herzlich willkommen.

Mein herzlicher Willkommensgruß gilt Herrn Botschafter Dr. Miro Kovac, dem Vertreter der Republik Kroatien in Deutschland. Wir freuen uns sehr, dass Sie hier sind, Herr Botschafter.

Ich begrüße sehr herzlich den Landtagsabgeordneten und jagdpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag, Herr Rainer Deppe.

Ein besonderer Willkommensgruß gilt Frau Bürgermeisterin Birgit Jörder für die Stadt Dortmund. Wir freuen uns, dass Sie in diesem Jahr mit uns die Ausstellung "Jagd und Hund" eröffnen.

Meinen Kollegen Herrn Duro Decak, den Präsidenten des Verbandes der Jäger in Kroatien, und Herrn Ivica Budor, den Generalsekretär,heiße ich mit besonderer Freude willkommen. Wir werden heute und in den folgenden Tagen intensive Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen unseren Verbänden führen und die kroatisch-deutsche Jagdfreundschaft nach Kräften fördern.

Begrüßen darf ich Herrn Werner Horstkötter, den Präsidenten des Jagdgebrauchshundverbandes. Und Herrn Dr. Ernst Heddergott, den Präsidenten des Fischereiverbandes NRW. Beide Verbände sind dem Landjagdverband seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner, und zwar nicht nur auf dieser Messe.

Mein besonderer Gruß gilt dem Ehrenpräsidenten des Deutschen Jagdschutz-Verbandes, des Landesjagdverbandes NRW und der Bauernverbände, Constantin Freiherr Heereman.

Und dem Ehrenpräsidenten des Fischereiverbandes, Herrn Dr. Fritz Bergmann.

Begrüßen darf ich die Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen Verbände der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften, Antonius Freiherr von Boeselager für das Rheinland und Clemens Freiherr von Oer für Westfalen-Lippe.

Sehr herzlich grüße ich Herrn Dr. Ludwig Jörder, den Hauptgeschäftsführer, und Herrn Stefan Baumann, den Geschäftsführer der Westfalenhallen Dortmund GmbH.

Willkommen heiße ich die Vertreter von Gemeinden, Behörden und Verbänden, von Medien, Partnern und Freunden des Landesjagdverbandes. Sie alle bringen durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit mit der nordrhein-westfälischen Jägerschaft und der Messe Jagd & Hund zum Ausdruck.

Partnerland Kroatien

Meine Damen und Herren,

viele deutsche Jäger sind gern Jagdgäste in Kroatien. Sie sind begeistert von Land und Leuten und kehren mit großartigen Jagderlebnissen heim. Es gibt viele internationale Jägerinnen und Jäger, die fühlen sich in Kroatien fast schon wie zuhause, wenn sie dort zu Gast sind.

Kroatien fasziniert Jäger. Es ist für seine interessanten und vielfältigen Jagdmöglichkeiten bekannt. Kroatien besitzt Tradition und Kompetenz als Jagdland. Wir brauchen also viele Kontakte nicht erst neu zu knüpfen, sondern können gute Verbindungen hier auf der Messe Jagd & Hund pflegen, fördern und ausbauen.

Für die freundliche, engagierte und effiziente Unterstützung bei der Messevorbereitung möchte ich allen Beteiligten sehr herzlich danken. Die Zusammenarbeit zwischen unseren kroatischen Kollegen, der Messe und dem Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen war sehr gut.

Messekennziffern Jagd & Hund

In der ersten Februarwoche wird die Jagd & Hund auch 2010 der führende Branchentreffpunkt in Europa für Jagd und Angelfischerei sein und von heute bis zum kommenden Sonntag zum 29. Mal Magnet für mehr als 70.000 Jäger, Angler, Hunde- und Naturfreunde. Die Ausstellung erlebt immer wieder Zuwächse in fast allen Bereichen

  • mehr Besucher,
  • mehr Aussteller
  • und mehr vermietete Nettofläche als je zuvor.

In diesem Jahr haben die 680 Aussteller vermehrt größere Standflächen geordert. 680 Aussteller - das ist übrigens ein neuer Rekord. Mehr Aussteller als in diesem Jahr gab es auf der Jagd & Hund noch nie. Das internationale Niveau des Vorjahres wird mit 33 Herkunftsländern diesmal erneut übertroffen.

Damit festigt die Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH ihre Position als Ausrichter der bedeutendsten internationalen Jagdmesse.

Es zeigt aber auch, dass die Messe und ihre ideellen Partner, der Fischereiverband Nordrhein-Westfalen, der Jagdgebrauchshundverband und der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen, nicht nachlassen in ihrem Bemühen, die Messe innovativ und engagiert mitzugestalten.

Jagdpolitik

Meine Damen und Herren, die Messe Jagd & Hund ist auch immer ein Forum der Jagdpolitik. Das gilt 2010 im Jahr der Landtagswahl am 9. Mai umso mehr. Wir entwickeln gerade im Landesjagdverband Fragen an die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien. Diese Fragen machen deutlich, wo uns Jäger der Schuh drückt und was wir von der Politik im Lande erwarten. Lassen Sie mich einige Fragen nennen, die für uns besondere Bedeutung haben und auf die wir konkrete Antworten vor der Landtagswahl von allen Parteien erwarten:

  • " Bleibt die Jagd in NRW in ihrer jetzigen Form als eine Form der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen erhalten?
  • " Bleiben die Eckpunkten der Bundesländer für ein einheitliches Jagdrecht in Deutschland auch in Zukunft Maßstab bei der Novellierung von Landesjagdgesetzen.
  • " Bleibt die Liste der dem Jagdrecht unterliegenden Tierarten im bisherigen Umfang erhalten?
  • " Gilt auch künftig das Reviersystem mit der Mindestpachtdauer von neun Jahren für Reviere?
  • " Bleiben der Lebensraum für das Rotwild und die "Lebensgemeinschaft Wald und Wild" zur nachhaltigen Bewirtschaftung erhalten?
  • " Wird das Prinzip "Waidgerechtigkeit" als Garant für tierschutzgerechte Jagd und die Fangjagd bewahrt?
  • " Wird es bei der in NRW in diesem Jahr begonnenen und bis 2012 in drei Stufen vom Landtag beschlossenen Abschaffung der Jagdsteuer bleiben?

Jagdsteuer

Der Landtag hat am 24. Juni die Abschaffung der Jagdsteuer in Nordrhein-Westfalen beschlossen.

Vor einem Jahr haben wir dazu auf der Messe Jagd & Hund mit unserer Unterschriftenkampagne den letzten Anstoß gegeben.

Die Abschaffung der Jagdsteuer ist ein historisches Ereignis für die Jagd im größten Bundesland und für alle rheinischen und westfälischen Jäger.

Damit werden die Leistungen der Jäger für die Gesellschaft und vor allem unser Einsatz zum Schutz und Erhalt

von Wild und Natur anerkannt.

Die Befugnis der Kreise und kreisfreien Städte zur Erhebung der Jagdsteuer wird in drei Stufen abgeschmolzen. Im nächsten Jahr können auf der Basis des Steuersatzes zum Stichtag 1. Januar 2009 noch 80 Prozent erhoben werden. 2011 noch 55 Prozent und 2012 noch 30 Prozent. 2013 gibt gar keine Jagdsteuer mehr. Landesweit haben die Jäger bislang jährlich 8,4 Millionen Euro Jagdsteuer gezahlt.

Von der Entscheidung Nordrhein-Westfalens dürfte Signalwirkung auf andere Bundesländer ausgehen, von denen bereits acht keine Jagdsteuer mehr erheben.

Die Landesjägerschaft hat mit der Landesregierung im Anschluß an die Verabschiedung des Gesetzes zur Abschaffung der Jagdsteuer die Begleitvereinbarungen zur Entsorgung von Verkehrsunfallwild, zu Naturschutzleistungen und zur Umweltbildung abgeschlossen. Die Kreisjägerschaften schließen entsprechende Vereinbarungen mit den Landräten und Oberbürgermeistern in den Kreisen und kreisfreien Städten ab.

Wir sehen diese Vereinbarungen als zusätzliche Chance, die Leistungen der Jägerschaft für die Allgemeinheit, für den Naturschutz und die Umweltbildung quasi von Gesetzes wegen zu dokumentieren und weiter zu etablieren.

Mit dem Gesetz zur Abschaffung der Jagdsteuer erfüllen CDU und FDP eine politische Zusage vor der Landtagswahl 2005. Es war zäh und hat lange gedauert, aber am Ende haben wir es geschafft.

Die Oppositionsfraktionen haben sich zwar nicht in der Lage gesehen, dem Antrag der Regierungsfraktionen zuzustimmen, aber sie haben auch nicht prinzipiell für die Jagdsteuer und gegen die Argumentation votiert, dass die Geschäftsgrundlage für deren Erhalt eigentlich entfallen ist.

Jagdabgabe

Zu den wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre gehört es, unsere 63 jagdlich genutzten Schießstände in Nordrhein-Westfalen in Schuss zu halten. Schon in den vergangenen Jahren haben wir uns um die Modernisierung vieler Übungsstände gekümmert. Wir brauchen sie für das Training der Jäger und die Ausbildung der Jungjäger.

Schon lange aber merken wir, dass die Mittel nicht mehr reichen, um alle Schießstände auf Dauer fit für die Zukunft zu halten.

Mit der Erhöhung der Jagdabgabe auf 45 Euro pro Jahr haben wir jetzt die finanziellen Mittel um unsere Schießstände für die Zukunft fit zu machen.

Abgaben sind im Gegensatz zum allgemeinen Steueraufkommen zweckgebunden. Die Jagdabgabe muss also für die Jagd verwendet werden.

Daraus werden jetzt noch die Obere Jagdbehörde und die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung finanziert und das Jagdwesen gefördert. Der Landesjagdverband hat der Verteilung der Jagdabgabe unter der Voraussetzung zugestimmt, dass ein Großteil der Jagdabgabe in die Modernisierung der Schießstände fließt.

Mit dem Ziel der Erhaltung einer ausreichenden Anzahl von Schießständen für das jagdliche Schießen hatte der LJV in Abstimmung mit den zuständigen Stellen des MUNLV schon 2006 vereinbart,die derzeit in NRW für Übungs- und Prüfungsschießen geeigneten Schießstände durch eine Erhebung des Landesjagdverbandes auf ihre Zukunftsfähigkeit und damit auf ihre Förderungswürdigkeit durch Mittel der Jagdabgabe zu überprüfen.

Diese Voraussetzungen sind gegeben, wenn ein Schießstand alle Genehmigungs-, Sicherheits- und Umweltkriterien erfüllt und über die notwendigen technischen Einrichtungen verfügt.

Die erforderliche technische Ausstattung zukunftsfähiger Schießstände umfasst mindestens zwei bis drei 100-Meter-Kugelbahnen, eine Bahn für das Kurzwaffenschießen sowie einen Skeet- und/oder Trap-Stand. Wenn ein Skeet und/oder Trap-Stand nicht zur Verfügung steht, sollte eine Kipphasen-Anlage Ersatz schaffen.

Auch eine Anlage "Laufender Keiler" gehört zur technischen Mindestausstattung.

Damit sind nicht nur zukunftsfähige Anforderungen aufgrund konkret geplanter und sinnvoller Änderungen der Jägerprüfungsordnung abgedeckt inklusive Laufendem Keiler als Pflichtprogramm des Prüfungsschießens. Es wird gleichzeitig dem Übungsbedarf der Jagdscheininhaber für die zunehmende Zahl der Bewegungsjagden vor allem auf Schwarzwild entsprochen.

Der Landesjagdverband hat der höheren Jagdabgabe nur zugestimmt, wenn im Gegenzug das Land NRW garantiert,

dass im nächsten Jahrzehnt ein erheblicher Teil des jährlichen Aufkommens aus der Jagdabgabe ausschließlich zur Förderung des Neu- und Ausbaus sowie der Instandhaltung von jagdlich genutzten Schießständen verwendet wird.

Jagdrecht

Was in dem ersten Entwurf zur Novellierung zum Landesjagdgesetz Rheinland-Pfalz und im Koalitionsvertrag der "Jamaika-Koalition" von CDU, FDP und Grünen im Saarland zu finden ist, unterhöhlt die Grundfesten der Jagd in ganz Deutschland.

Seit der Föderalismusreform im Jahr 2006 haben die Bundesländer die Möglichkeit, fast alle Bestimmungen abweichend vom Bundesjagdgesetz zu regeln.

Auch wenn der Bund im Nachhinein eingreifen kann.

Es gilt jetzt, ein Zeichen zu setzen - gegen die Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland.

Unterstützen Sie deshalb das 7-Punkte-Papier für ein einheitliches Jagdwesen in Deutschland mit Ihrer Unterschrift! Damit diese Punkte sich künftig in allen Landesjagdgesetzen widerspiegeln.

Es geht dabei um mehr, als um die Novellierung einer Kirrungsverordnung oder der Änderung von Jagdzeiten.

Was heute in Rheinland-Pfalz und im Saarland droht - etwa das Verbot der Fangjagd oder die Abschaffung des Begriffs "Waidgerechtigkeit" - kann morgen schon in anderen Ländern gefordert werden.

Wir lehnen jagdfeindliche Veränderungen der Jagdgesetze in den Bundesländern ab. Wir rufen die zuständigen Minister daher auf, die Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland von Anfang an zu verhindern und weiterhin an gemeinsamen Eckpunkten für das Jagdrecht in Deutschland festzuhalten:

  • " Das Jagdrecht muss mit dem Grundeigentum verbunden bleiben.
  • " Das System der Jagdgenossenschaften und das Reviersystem sind für die Jagdausübung in Deutschland unerlässlich.
  • " Jagd muss außerhalb von befriedeten Bezirken auf allen Grundstücken flächendeckend ausgeübt werden. Die Interessen der Eigentümer werden dadurch nicht beeinträchtigt, sondern geschützt - etwa durch die Vermeidung von Wildschäden und die Verhinderung von Tierseuchen.
  • " Die Jagd dient der Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen und damit dem Allgemeinwohl.

Gänse

Auch in Nordrhein-Westfalen hat es Änderungen im Landesjagdgesetz und bei anderen Vorschriften gegeben, allerdings sind sie längst nicht so problematischer Natur wie in Rheinland-Pfalz und im Saarland vorgesehen.

Zwei Themen will ich ansprechen, und zwar die Gelegeentnahme bei Gänsen und die Fütterungsverordnung.

Das Ausnehmen der Gelege von Federwild ist nach dem Bundesjagdgesetz im Grundsatz verboten. Nur zu wissenschaftlichen Lehr- und Forschungszwecken oder für Zwecke der Aufzucht haben die meisten Bundesländer, so auch bisher NRW, von diesem Verbot Ausnahmen zugelassen.

Kein anderes Bundesland, auch nicht solche Bundesländer mit einer annähernd gleich hohen Gänsepopulation wie in NRW, hat jedoch bisher weitere gesetzliche Lockerungen des Verbots der Gelegeentnahme vorgenommen. Zum Teil laufen in diesen Bundesländern noch Forschungsprojekte zur Ermittlung von Möglichkeiten zur Verhütung von Wildschäden durch Gänse.

Vor dem Hintergrund der nunmehr im Landesjagdgesetz vorgenommen weiteren Lockerung des Gelegeentnahmeverbots muss aus Sicht des LJV NRW zunächst die intensive und vor allem möglichst flächendeckende Bejagung der heimischen Gänsearten absoluten Vorrang haben, vor allen anderen Arten der Bestandsregulierung, insbesondere auch vor einem Ausnehmen oder Unfruchtbarmachen der Gelege.

Deshalb müssen sog. "jagdfreie Zonen" für die heimischen Gänsearten in NRW die absolute Ausnahme bleiben und dürfen nur dort bestehen, wo eine Jagdausübung nach den gesetzlichen Bestimmungen zu unterbleiben hat.

Auch in Naturschutzgebieten sollte deshalb eine effektive Gänsebejagung grundsätzlich ermöglicht werden, sofern nicht ausnahmsweise der Schutzzweck des Gebietes dies während der gesamten Jagdzeit für Gänse ausschließt.

Dennoch verkennt auch der LJV NRW nicht den Umstand, dass es in einigen siedlungsnahen Bereichen in NRW nicht immer möglich ist, durch die üblichen jagdlichen Maßnahmen (Bejagung, Fernhalten, Vergrämen) in ausreichendem Umfang für die notwendige Bestandsminderung bei den heimischen Gänsearten zu sorgen.

Deshalb ist der Landesjagdverband unter Zurückstellung erheblicher Vorbehalte bereit, die vorgesehene Lockerung des Verbots der Gelegeentnahme mitzutragen, wenn tatsächlich keine andere zufriedenstellende Lösung möglich und der Jagdausübungsberechtigte der Gelegeentnahme zustimmt.

Fütterungsverordnung

Die Fütterungsverordnung wurde vornehmlich mit dem Ziel, der weiteren Eindämmung der Schweinepest und der Begrenzung der Schwarzwildbestände, geändert.

Genehmigungen für Ablenkfütterungen dürfen von den unteren Jagdbehörden nur noch im Einvernehmen mit dem zuständigen Veterinäramt und der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung erteilt werden.

Schwarzwild darf künftig nicht mehr außerhalb einer vom zuständigen Veterinäramt festgestellten Notzeit gefüttert werden.

Die Fütterung von Schalenwild mit Rüben wird verboten, um die "Mitfütterung" von Schwarzwild zu verhindert

NRW folgt damit dem Beispiel anderer Bundesländer, die die Fütterung von Schalenwild mit Rüben bereits verboten haben.

In der am 31.12.2009 in Kraft getretenen neuen Fütterungsverordnung war eine Übergangsregelung für die Verwendung bereits eingelagerter Rüben nicht vorgesehen.

Vor diesem Hintergrund hat der Landesjagdverband NRW unverzüglich eine praxisorientierte Lösung beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW eingefordert. Nach intensiven Verhandlungen konnte eine tragfähige Lösung gefunden werden.

Da zur Fütterung von Schalenwild außer Schwarzwild keine anderen Futtermittel als Heu oder Grassilage verwendet werden dürfen, jedoch Rüben aufgrund der alten Rechtslage bereits eingelagert sind und sich eine Ersatzbeschaffung teilweise schwierig sein dürfte, wird die Ausnahmeregelung in diesem Winter flexibel gehandhabt, so dass Rüben bis zum 30. April verwandt werden können.

Schwarzwildbewirtschaftung

Das regelmäßige Fütterungsverbot für Schwarzwild muss vor dem Hintergrund der Schwarzwildproblematik in manchen Teilen Nordrhein-Westfalens gesehen werden.

Wir müssen trotz Rekorderfolgen bei der Schwarzwildbejagung den Wildschweinen weiter kräftig zu Leibe rücken.

Die Jagdbemühungen zeigen bereits Erfolg. Im Jagdjahr 2008/2009 (31. März) wurden in den rheinischen und westfälischen Revieren knapp 43.000 Wildschweine erlegt. Das waren 40 Prozent mehr als Im Vorjahr. 2007/2008 hatten die Jäger bereits ihren Jagderfolg auf Schwarzwild um 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

Eine intensive Wildschweinjagd ist wichtig, um Wildschäden auf landwirtschaftlichen Feldern einzudämmen und um zu verhindern, dass die Schweinepest sich in den Schwarzwildbeständen ausbreitet.

Wir müssen alles tun, damit die Schwarzwildbestände in NRW möglichst schnell wieder frei von Schweinepest sind.

Die effektive Kontrolle der Wildschweinbestände ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Jägern, Staatsforst, Landwirten und Naturschutz.

Bejagungslücken können wir uns nicht leisten. Eine flächendeckende Bejagung ist nach wie vor zwingend erforderlich.

Jüngere Stücke, also Frischlinge und Überläufer ohne Nachwuchs, sollten mindestens 80 Prozent der Gesamtstrecke ausmachen, da diese zu großen Teilen für das Anwachsen der Schwarzwildbestände verantwortlich sind.

Um dieses Ziel in der Praxis flächendeckend zu erreichen, müssen Abschussgebühren für Frischlinge im Staatsforst gänzlich entfallen. Die obligatorischen Trichinenproben sollten bei den Behörden kostenfrei sein.

In Naturschutzgebieten und anderen Gebieten mit restriktiver Bejagung sollte die Jagd intensiviert werden, insbesondere wenn dort das Haupteinstandsgebiet des Schwarzwilds liegt.

Gerade ausgedehnte Schilfflächen bieten ganzjährig Deckung und sind deshalb sehr beliebte Rückzugsgebiete für Sauen.

Wo Mais zur Energiegewinnung angebaut wird, ist Wildschweinjagd eine besondere Herausforderung.

Der Deutsche Jagdschutz-Verband und der Deutsche Bauernverband haben deshalb auf Initiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums das Projekt "Schwarzwildbewirtschaftung in der Agrarlandschaft" auf den Weg gebracht. Bis 2011 sollen praxisnahe Möglichkeiten gefunden werden, um Wildschweine in der Agrarlandschaft künftig besser bejagen zu können.

Mais wird inzwischen auf fünf Prozent der Fläche Deutschlands angebaut. Mais, Weizen und Raps bedecken insgesamt 27 Prozent Deutschlands.

Die Äsungsbedingungen des Schwarzwildes in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden.

Dadurch erreichen Frischlinge bereits mit sechs Monaten ein Gewicht von etwa 30 Kilogramm und sind fortpflanzungsfähig.

Weibliche Frischlingsbachen tragen nach neuen Erkenntnissen rund 50 Prozent zum Anwachsen der Wildschweinbestände bei, weshalb sie intensiv bejagt werden müssen.

Eröffnung

Meine Damen und Herren, Deutschland hat so viele Jäger wie noch nie. 350.000 Bürgerinnen und Bürger besitzen einen deutschen Jagdschein. Das sind zwölf Prozent mehr als 1990.

Es gibt nicht nur immer mehr Jäger, sondern auch immer mehr Jägerinnen. Vor 15 Jahren waren ein Prozent der Jäger Frauen. Heute sind es zehn Prozent.

Die Jagd erfreut sich quer durch alle Bevölkerungsschichten immer größerer Beliebtheit. Das wird auch auf dieser Messe deutlich.

Bei allen politischen Herausforderungen bleibt Mittelpunkt unseres Denkens, Fühlens und Handelns :

Die Jagd ist und bleibt eine großartige Passion. Eine Passion für die wir kämpfen, um sie für uns und unsere Kinder und Enkel zu erhalten.

Ich freue mich darauf, die Jagd & Hund zu eröffnen und sie mit Ihnen und vielen Besuchern wieder sechs Tage lang live zu erleben. Gemeinsam mit den Ministern werden wir gleich den Messerundgang starten.

Ihnen und allen Gästen der Messe wünsche ich in den Westfalenhallen nützliche Informationen, anregende Gespräche und erlebnisreiche Stunden.

Den Ausstellern wünsche ich gute geschäftliche Erfolge.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, und nun heißt es zum 29. Mal:

Die Jagd & Hund ist eröffnet!


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