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Afrikanische Schweinepest: Frühwarnsystem muss funktionieren

 

Nach Ausbruch in Litauen bittet Veterinärdienst um verstärkte Aufmerksamkeit

Kreis Soest (kso.2014.02.05.054.-rn). Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) hat mitgeteilt, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals die EU erreicht hat. Der Veterinärdienst des Kreises Soest nimmt diese Information zum Anlass, Tierhalter, Jäger und Tierärzte um verstärkte Aufmerksamkeit zu bitten. Die gefährliche Tierseuche, die neben Hausschweinen auch Wildschweine befällt, ist in zwei Regionen Litauens festgestellt worden.


"Wenn akute Symptome auftreten, die nicht klar einer anderen Erkrankung zugeordnet werden können, und Antibiotika nicht ansprechen, sollten geeignete Proben an die zuständigen Untersuchungseinrichtungen weitergeleitet werden, um eine mögliche Schweinepestinfektion abzuklären", schließt sich Professor Dr. Wilfried Hopp, Chef des Veterinärdienstes, den Empfehlungen an, die das FLI ausgesprochen hat. Die Mitarbeit aller sei entscheidend für ein funktionierendes Frühwarnsystem, betont der Leitende Kreisveterinärdirektor.

In diesem Zusammenhang fordert er insbesondere die Jägerschaft auf, vermehrte Funde von toten Wildschweinen (Fallwild) zu melden und Proben amtlich untersuchen zu lassen. Hoftierärzte und Landwirte bittet er nachdrücklich, verstärkt Proben (insbesondere Blutproben, aber auch darüber hinaus gehendes Material) einzusenden, um fieberhafte Allgemeininfektionen, Aborte oder vermehrte Verendungen in schweinehaltenden Betrieben diagnostisch abzuklären. Zutritt zu Ställen dürfe nur unbedingt notwendigen Besuchern wie Tierärzten gewährt werden. Auch Fahrten zwischen den Betrieben sollten auf das Nötigste beschränkt werden, appelliert Professor Dr. Hopp.

Tularämie im Kreis Soest ("Hasenpest")

Im Kreis Soest wurde erstmals bei einem Feldhasen die sogenannte Hasenpest (Tularämie) festgestellt. Die von Bakterien verursachte Erkranung ist auf den Menschen übertragbar und oft lebensbedrohlich.

Die Erkrankung wird durch Bakterien namens Francisella tularensis hervorgerufen. Diese Bakterien sind sehr widerstandsfähig – in Tierkadavern überdauern sie bis zu vier Monaten, in Schildzecken bis zu einem Jahr. Betroffen sind vor allem Nager, Hasen und Wildkaninchen. Die Erkrankung kann allerdings auch bei anderen Tieren wie Fuchs und Vögeln auftreten.

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