Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe am 07.04.2017

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens des Jägerstammtisches Assinghausen fand in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft in Olsberg-Assinghausen statt. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden, Herrn Christoph Bernholz, gab es Grußworte der stellv. Landrätin Frau Ursula Beckmann, des Bürgermeisters  Wolfgang Fischer sowie von Herrn Matthias Kerkhoff, MdL (CDU).

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des gesamten Vorstandes der Kreisjägerschaft. Der ausscheidende Vorsitzende, Herrn Christoph Bernholz ging daher in seinem Rückblick auf 12 Jahre Vorstandsarbeit auf verschiedene Themen ein, die die Kreisjägerschaft aufgegriffen hat und mit denen sie sich beschäftigte. Das ging vom ökologischen Jagdgesetz über die Änderung des Waffengesetzes bis zur Beteiligung an verschiedenen Diskussionen in Verbindung mit Jagd, Tourismus und Naturschutz und endete beim Wolf. Als scheidender Vorsitzender wagte er einen Ausblick auf die Jagd in den kommenden Jahren. Er sprach die Einstellung der Jäger zur Jagd an, die Zielkonflikte insbesondere bei der Schwarzwildbejagung, bei den Wildschäden in Feld und Wald sowie beim Natur- und Artenschutz. Jeder einzelne Jäger sei aufgefordert, waidgerecht zu jagen, eine Hege mit Augenmaß zu betreiben (keine Fütterungsexzesse), sich fortzubilden und Vorbild zu sein für junge Jäger.

Die anschließenden Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:

1. Vorsitzende Frau Nicole Heitzig, Hegering Brilon

Stellv. Vorsitzender für den Altkreis Brilon Dirk Köhne, Hegering Marsberg

Beisitzer für den Altkreis Brilon Peter Senn, Hegering Bigge

 

Stellv. Vorsitzender für den Altkreis Meschede Josef Wiese, Hegering Bestwig

Beisitzer für den Altkreis Meschede Dirk Stadler, Hegering Eslohe

 

Stellv. Vorsitzender für den Altkreis Arnsberg Alexander Lenze, Hegering Neheim-Hüsten

Beisitzer Bernhard Heuer, Hegering Sundern

 

Kassierer Philipp Vormberg, Hegering Schmallenberg

Schriftführer Heiner Anton, Hegering Winterberg-Hallenberg

 

Abschließend bedankte sich die neue Vorsitzende, Frau  Nicole Heitzig bei Herrn Christoph Bernholz für die erfolgreichen 12 Jahre Vorstandarbeit in der Kreisjägerschaft des HSK.

 

Daraufhin wurden von der neuen Vorsitzenden verdiente Mitglieder geehrt:

Die Bronzenadel des Landesjagdverbandes erhielten Philipp Vormberg, Bernhard Heuer, Nicole Heitzig und Dirk Stadler für 4 Jahre Vorstandsarbeit in der Kreisgruppe, Frau Christel Mewes für 5 Jahre Sprecherin der weiblichen Mitglieder Herr Michael Hinz für 4 Jahre Obmann f. Berufsjäger

Die Bronzenadel des Deutschen Jagdverbandes erhielten Dr. Michael Dietrich für 8 Jahre Vorstandsarbeit in der Kreisgruppe und Johannes Quinkert für 8 Jahre Obmann für Umweltbildung Lernort Natur – Rollende Waldschule

Die Silbernadel des Landesjagdverbandes erhielten Bernd Bertelsmeyer für seine 15 Jahre Hegeringleiter im Hegering Meschede und Hubert Wullenweber für 12 Jahre Schriftführer im Hegering Meschede

Die Silbernadel des Deutschen Jagdverbandes wurde Herr Klaus Meier für 33 Jahre als Schießobmann im Hegering Arnsberg verliehen.

Das Wildhegeabzeichen bekam Herr Heinz Dohle. Er hat seit 1965 die Aufsicht  in Neheim II. Er setzte sich für die Anlage von Suhlen und Äsungsflächen, sowie Feuchtbiotopen ein. Ein weiterer Bereich ist der Jagdschutz und die Niederwildhege, hier hat sich Herr Dohle auch sehr stark eingesetzt und engagiert.

Die Versammlung endete mit Jagdhornklängen des Bläsercorps Remblinghausen.

Der Wolf ist zurück

Die Rückkehr von Meister Isegrim –

„Hiegemann unterwegs“ wartet auf den Wolf

 

Bredelar / Madfeld / Hochsauerlandkreis. Er ist zurück… Meister Isegrim wurde nun auch im Sauerland gesichtet. Bei Brilon-Hoppecke gab es einen ersten, durch die Ämter bestätigten Wolfsnachweis. Für den 19. Januar 1835 ist der letzte Wolf in westfälischen Landen nachweislich vermerkt. Grund genug, dass der Moderator Markus Hiegemann sich in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ im Rahmen der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle am Sonntag, dem 26.03.2017 von 19 bis 21 Uhr auf die Spur des Wolfes im Wald zwischen Bredelar (Stadt Marsberg) und Madfeld (Stadt Brilon) begibt. Aufgestöbert werden dort in der Forsthütte vier Fachexperten, die Rede und Antwort zum Thema „Rückkehr des Wolfes“ stehen. Mit von der Partie sind Oliver Sielhorst (Forstbetriebsbezirk Bredelar, Regionalforstamt Hochstift), Werner Schubert (Leiter der Biologischen Station im HSK und Wolfsberater), Ralf Bauer (Schäfer in Udorf, Fachmann für Herdenschutz und NRW-Landesmeister im Schafehüten) und Christoph Bernholz (Vorsitzender der Kreisjägerschaft im Hochsauerland und Jagdberater). Was ist jetzt zu tun? Wie muss die Politik reagieren? Wie verhält man sich am besten, wenn man auf einen Wolf trifft? Dieses sind nur drei Fragen, die in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ geklärt werden. Der Bogen wird vom Wolf in der Geschichte, über den Wolf in Märchen, der Esoterik und Mythologie bis hin zu anderen Kulturkreisen gespannt. Unter dem Motto „Mit Wölfen leben…“ durchleuchten die „Wolfsexperten“ das hier und jetzt. Welche Konflikte können entstehen? Müssen Bauern, Schäfer und Tierzüchter sich Sorgen machen? Wie reagiert die Jägerschaft auf den Wolf? Oder müssen die Wölfe geschützt werden? Ein breites und spannendes Themenfeld, das die Bevölkerung im Sauerland regelrecht in den Bann zieht. Die Zuhörer erhalten am Sonntag im Bürgerfunk von Radio Sauerland tiefgründiges Fachwissen. Die Radiosendung ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Der Wolf wartet zwischen Bredelar und Madfeld auf Ralf Bauer (Schäfer in Udorf, Fachmann für Herdenschutz und NRW-Landesmeister im Schafehüten), Werner Schubert (Leiter der Biologischen Station im HSK und Wolfsberater), Yara Naß (Praktikantin im Bredelarer Forst), Christoph Bernholz (Vorsitzender der Kreisjägerschaft im Hochsauerland und Jagdberater), Oliver Sielhorst (Forstbetriebsbezirk Bredelar, Regionalforstamt Hochstift) und Moderator Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle).

Marder oder ein Eichhörnchen?

Artikel der Westfalenpost vom 22.04.2016

Die Aktivitäten von Lernort Natur

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Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft unterwegs mit Peter Vogel

Die Rückkehr des Wolfes

Zur Rückkehr des Wolfes nach Deutschland
Positionspapier des Deutschen Jagdverbandes e.V. (DJV)
Der Wolf war früher in ganz Europa verbreitet. Nachdem er vom 18. bis zum 20. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa aufgrund vieler Konflikte mit dem Menschen in vielen Gebieten durch Verfolgung ausgerottet oder auf wenige, isolierte Vorkommen zurück gedrängt wurde, gab es im Jahr 2000 wieder einen Reproduktionsnachweis von Wölfen in Deutschland (Muskauer Heide, Sachsen). Seitdem erschließen sich die Wölfe mit zunehmender Geschwindigkeit neue Lebensräume und haben sich in den Bundesländern Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt fest etabliert.

Nach letztem offiziellen Stand des Bundesamtes für Naturschutz lebten im Herbst 2014 in Deutschland mindestens 31 Wolfsrudel, 4 Paare und 5 territoriale Einzel-tiere sowie eine unbekannte Anzahl nicht territorialer Einzelwölfe. Für das Monitoring-Jahr 2013/2014 konnten über 100 Wolfswelpen in Deutschland bestätigt werden. Die Dynamik von Populationswachstum und -ausbreitung hat dabei in den ersten 15 Jahren auch sehr optimistische Erwartungen deutlich übertroffen. Aus den belegten Ergebnissen des Monitorings in Deutschland lässt sich kontinuierlich ein Zuwachs von über 30 Prozent pro Jahr ablesen. Die Wiederausbreitung ist nicht zuletzt ein Resultat der von den Jägern mitgetragenen Schutzbemühungen auf nationaler und internationaler Ebene. So galt der Wolf in der Bundesrepublik Deutschland seit 1987 als streng geschützte Art, während er im gleichen Jahr auf dem Gebiet der DDR auf jagdgesetzlicher Grundlage zum Abschuss freigegeben wurde. Mit der Wiedervereinigung wurde der Schutzstatus auf ganz Deutschland ausgeweitet und 1992 wurden Wölfe EU-weit unter den Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) gestellt (Deutschland: Anhang II und IV).

Positionspapier des DJV -der ganze Text

neues Jagdgesetz

Die wichtigsten Änderungen des neue Jagdgesetzes lt. RWJ 06/15

Herunterladen: neues jagdgesetz