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Brauchbarkeitsprüfungen in Deutschland

Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Technischen Universität Dresden möchte ein Student die Inhalte der aktuellen Brauchbarkeitsprüfungen in Deutschland vergleichen. Dazu sucht er auch nach Daten aus der jagdlichen Praxis. Er bittet die Hundeführer (alle Jagdhunderassen) in NRW um Unterstützung durch die Beantwortung verschiedener Fragen zu durchgeführten Nachsuchen.

Vergleich der aktuellen Brauchbarkeitsprüfungen

Sehr geehrte Hundeführerinnen und Hundeführer
Wie Sie bereits aus der Überschrift entnehmen konnten, geht es wieder einmal um einen Vergleich der aktuellen Brauchbarkeitsprüfungen und die Anforderungen die in diesem Zusammenhang an die Hunde gestellt werden. Bevor ich zu meinem eigentlichen Anliegen komme, möchte ich mich selbst kurz vorstellen: Mein Name ist Patrick Donat und ich bin Student der Forstwissenschaften an der Technischen Universität Dresden. Derzeit arbeite ich an meiner Diplomarbeit an der Dozentur für Wildökologie und Jagdwirtschaft. Unter Betreuung von Prof. Dr. Dr. Sven Herzog und Dr. Torsten Krüger hab ich mich der Aufgabe gestellt die aktuell vorhandenen Prüfungsordnungen der einzelnen Länder zu vergleichen und eine auf wissenschaftlichen Gesichtspunkten bestehende Überarbeitung durchzuführen. Eine Überarbeitung der derzeitigen Brauchbarkeitsprüfung macht natürlich nur in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Interessengruppen Sinn. Nicht zuletzt müssen jedoch auch die Prüfungsanforderungen auf Datengrundlagen heraus entstehen die der jagdlichen Praxis entsprechen. Ins besondere das Prüfungsfach "Schweißarbeit" benötigt eine solche Datengrundlage. Es ist wichtig hier die Jagdpraxis mit einzubeziehen, da die Hundeführer selbst am besten wissen welche Nachsuchen sie mit ihren Hunden durchgeführt haben. In diesem Zusammenhang möchte ich sie nun um Ihre Hilfe bitten. Es ist für mich wichtig möglichst viele Daten über Ihre Nachsuchen in der letzten Zeit zu bekommen um sinnvolle Anforderungen für einen brauchbaren Jagdhund erarbeiten zu können. Hundeführer die mich bei dieser Aufgabe unterstützen möchten, würde ich bitten die Daten über die Nachsuchen an mich zu schicken. Wichtig ist für mich besonders die Art des Schusses, die ungefähre Entfernung vom Anschuss bis zum Stück, die Zeit die zwischen dem Schuss und dem Ende der Nachsuche vergangen ist, sowie die verwendete Jagdhunderasse und das Datum der Nachsuche. Ein kurzer Kommentar über die Schwierigkeit der Nachsuche oder sonstige Besonderheiten wären ebenfalls hilfreich. Es wäre schön, wenn sich nicht nur reine Schweißhundeführer melden würden, sondern auch Hundeführer die nur gelegentlich Nachsuchen durchführen. Hundeführer die ihre Daten zur Verfügung stellen möchten, werden gebeten diese unter Angabe ihres Namens und einer Telefonnummer entweder per E-Mail oder per Post an mich zu schicken.

Patrick Donat
Waldhäuser 11
01737 Tharandt / OT Kurort Hartha
patrick_donat@gmx.de
0162/6859131
035203/48760

Ich möchte mich schon jetzt ganz herzlich für die hoffentlich zahlreichen Zuschriften bedanken. Wer sonst Interesse an diesem Thema zeigt oder sonstige Anregungen hat, kann sich jederzeit gern bei mir melden.

Mit freundlichem Gruß

Patrick Donat


Brauchbarkeitsprüfung

Alle KJS und JGHV-Vereine, die im Herbst jeden Jahres Brauchbarkeitsprüfungen durchführen wollen, werden gebeten, die Termine rechtzeitig im RWJ auszuschreiben und zusätzlich beim LJV NRW anzumelden (§ 4 (1) der BPO NW). Ausschreibung/Anmeldung sind u.a. Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen aus der Jagdabgabe.

Meldung zur Brauchbarkeitsprüfung


Jagdgebrauchshunde

Bei der Such-, Drück-,und Treibjagd, bei jeder Jagdart auf Schnepfen und Wasserwild sowie bei jeder Nachsuche auf Schalenwild sind brauchbare Jagdhunde zu verwenden. Dies schreibt nicht nur das Landesjagdgesetz Nordrhein-Westfalen vor, sondern insbesondere das Selbstverständnis der Jäger.

Hunde sind uns Menschen insbesondere durch ihre Geruchsleistung weit überlegen. Der Einsatz von Jagdhunden dient damit insbesondere dem Tierschutz, denn durch brauchbare Hunde können kranke Wildtiere schnell gefunden und von ihren Leiden erlöst werden. Sehr viele Wildtiere werden heute übrigens im Straßenverkehr verletzt. Die Jäger übernehmen es, auch diese Tiere aus Tierschutzgründen nachzusuchen und zu bergen, obwohl sie dazu gesetzlich nicht verpflichtet sind. Das entlastet die öffentlichen Haushalte und erspart unzähligen Tieren unnötiges Leid.


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