Schweißhundstationen

im Umfeld des Rhein-Sieg-Kreises, die von der Oberen Jagdbehörde NRW für die Nachsuche auf Schalenwild anerkannt sind:
 

Georg Schneider 
53797 Lohmar
Tel. 02206 - 8643161
0172 – 2 36 62 59 Mob.

 

Franz Bongartz / Matthias Bongartz
53347 Alfter-Vollmerhofen
Tel. 02226 – 91 16 30 pr.
02226 – 90 69 40 dienstl.
0171 – 5 87 11 61 + 0173 – 7 47 88 67 Mob.

 

Michael Knitter
51491 Overath
Tel. 02263 – 80 90
0175 – 2 99 39 61 Mob.

 

Ulf Muuß
51766 Engelskirchen-Loope
0151 – 21 610 450 und 0152 – 54 76 66 37
02263 – 90 272 86 (privat)
02203 40 4710 (dienst)
http://www.schweisshundstation-engelskirchen.de

 


Nach erfolgreicher Suche


Seit vielen Jahren fördert der Landesjagdverband das Nachsuchenwesen in NRW. Bereits 1994 wurde im Landesjagdgesetz geregelt, dass die Obere Jagdbehörde Schweißhundstationen unter bestimmten Voraussetzungen anerkennt. Nur diese Führer sind berechtigt, unter Mitführung eines entsprechenden Dienstausweises auch dann die Nachsuche in ein benachbartes Revier fortzusetzen, wenn der dort zuständige Revierinhaber nicht erreicht werden kann.


Im Rhein-Sieg-Kreis und darüber hinaus sind die o.a. Schweißhundstationen seit mehr als 20 Jahren erfolgreich tätig. Die nötige Erfahrung von Führern und Hunden ist durch ein Minimum von ca. 50 Nachsuchen im Jahr gewährleistet. Geführt werden Hannoversche Schweißhunde und Bayerische Gebirgsschweißhunde, die durch eine bestandene Vorprüfung bzw. Hauptprüfung ihre Qualifikation nachgewiesen haben. Im Rahmen des Anerkennungs- und Förderungsverfahrens muss die Leistungsfähigkeit jährlich durch den Schweißhundführer nachgewiesen werden, der auch an entsprechenden Fortbildungsseminaren teilnehmen muss.


Die Führer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, über Beteiligte und Ort der Nachsuche wird nicht gesprochen. Der Einsatz ist kostenlos, allenfalls die angefallenen Fahrkosten sind zu erstatten.


Die Schweißhundführer stehen für Nachsuchen von angeschossenem und angefahrenem Schalenwild, aber auch für Kontrollsuchen bei ungeklärter Trefferlage zur Verfügung. Bei Verhinderung ist für ein Ersatzgespann gesorgt. Bei einer zu erwartenden größeren Anzahl von Nachsuchen nach größeren oder revierübergreifenden Jagden organisieren sie auch bereits im Vorfeld den Einsatz einer genügenden Anzahl von Gespannen.


Im Verlauf einer Nachsuche

Darüber hinaus sind sie nach Terminabsprache auch bereit auf Anforderung von interessierten Hegeringen oder Jagdgebrauchshundevereinen ein Anschuß-Seminar durchzuführen oder Fachvorträge zu halten.


mit erfolgreichem Ausgang nach Verkehrsunfall

Hierbei werden den teilnehmenden Jägern wertvolle Tipps für den praktischen Jagdbetrieb gegeben. Fehler im Vorfeld einer Nachsuche können so vermieden werden.


Früh übt sich, ...


... was ein guter Schweißhund werden will

(Fotos  G. Schneider)