Obmann für Naturschutz

 

Herbert Strunk
Auf der Schlingheide 4
32107 Bad Salzuflen

Tel.:      0 52 22 - 96 20 88
Mobil:   01 72 - 5 22 24 46

 

 

 

 

 

 

 

 

E-Mail: naturschutz@kreisjaegerschaft-lippe.de

 

 

Jagd ohne Naturschutz ist für uns lippische Jäger undenkbar

Grundsätze der Jäger für ein zeitgerechtes Verhältnis von Jagd und Naturschutz.

1. Der Schutz der Natur ist heute Grundlage der Jagd. Jäger zu sein ist mit der Verpflichtung zum Schutz der Natur verbunden.

2. Jagen ist nur noch in bewusster Verantwortung gegenüber der Natur und ihren Geschöpfen möglich. Ausdruck dieser Verantwortung ist die Waidgerechtigkeit.

3. Für den Schutz der Natur stellen sich die Jäger in eine Front mit allen darum Bemühten und suchen den ständigen Dialog. Grundsätzliche Gemeinsamkeiten verbinden mehr als Unterschiede im Detail trennen können.

4. Notwendigkeit der Regulation und Unbedenklichkeit der Nutzung bestimmen das Ausmaß einer Bejagung. Deren Art und Weise leitet sich aus umfassender Rücksichtnahme auf die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer Gesamtheit ab.

5. Die nachhaltige jagdliche Nutzung von Wildpopulation und Lebensraum ist zwar wichtiges Motiv für den Schutz. Naturverantwortung bezieht sich jedoch auf die gesamte belebte und unbelebte Umwelt.(Artenschutz und Biotopschutz)

6. Hege ist moralische und gesetzliche Pflicht. Ihre wesentlichste Aufgabe ist die Erhaltung der Naturvielfalt im Jagdrevier. (Artenvielfalt und Biotopvielfalt)

7. Das mit dem Jagen verbundene Töten muss Schmerz und Furcht der Tiere auf ein unumgängliches Maß beschränken.

8. Ökologische und wildbiologische Erkenntnisse und Kenntnisse sind unverzichtbare, bestimmende Grundlagen der Jagd.

9. Das bewusste Erlebnis jagdbarer Wildtiere als herausragende Heimatwerte fördert Naturverständnis und Schutzeinsicht. Es auch anderen zu vermitteln, ist Anliegen der Jäger. Klicken Sie hier: www.lernort-natur.de oder www.schule-natur.de

10. Für die bestandsbedrohten Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen, tragen die Jäger ihre Verantwortung gemeinsam mit den Mitgliedern der Naturschutzverbände. Die Anerkennung beidseitiger Fachkompetenz und behördliches Zusammenwirken sind Voraussetzung für erfolgreichen Schutz. Aber auch für die Arten, welche nicht dem Jagdrecht unterliegen, z.B. Eulen, Eisvögel, Lurche, Singvögel, Solitärinsekten etc. wird Biotoppflege- und Erhaltung betrieben, um eine möglichst hohe Vielfalt zu schützen und zu erhalten. Wir möchten unserer nächsten Generation eine große Artenvielfalt vererben. Doch dafür benötigen wir die Hilfe aller Menschen!