Ausbildung im Revier

Getreu dem Motto:“Gelernt wird draußen, nicht auf dem Sofa!“ sind wir im Laufe des Vorbereitungskurses zur Jägerprüfung mit unseren Ausbildern Helmut Beyer und Kati Kolecki mehrmals durch Helmuts Niederwildrevier gegangen, um Pflanzen, Tiere und jagdliche Praxis kennenzulernen. Wir haben Wildäcker, Luderplätze, Ansitzeinrichtungen, Kunstbaue und vieles mehr gesehen.

Ausbildung im Revier 5

Den Höhepunkt dieser Reviergänge hatten wir am Sonntag, zwei Wochen vor der Prüfung.

Bei bestem Frühlingswetter mit 25°C wurden wir vom Bläserchor der KJS mit Jagdhornsignalen begrüßt. Viele hatten ihre Jagdhunde dabei, so dass auch hier noch die eine oder andere Wissenslücke gestopft werden konnte.

Deutsch Kurzhaarzüchter Franz Wethmar demonstrierte mit seiner erfahrenen Hündin die Totsuche auf ein Stück Rehwild.

Auch die traditionellen Aspekte der Jagd fanden bei der Übergabe des Schützenbruchs aus bruchgerechter Fichte und anschließendem Blasen des Signals „Reh tot“ die gebührende Beachtung.

Das richtige Legen einer Niederwildstrecke mit den zugehörigen Hornsignalen bildete den  Abschluss des offiziellen Teils und wir konnten uns beim anschließenden Schüsseltreiben an der hervorragenden Gulaschsuppe gütlich tun.

Vielen Dank an Helmut und alle anderen Beteiligten für diesen schönen Tag, und ich werde ganz sicher nie mehr ein Buschwindröschen mit einem Schneeglöckchen verwechseln.

 

Martin Bettermann