Jagdschutz mit der Kamera

Aufruf an alle Jäger:

 

Dokumentieren Sie die Schäden in der heimischen Fauna durch wildernde Hunde und Katzen!

 

17. März 2014, LJV. Regelmäßig erreichen den LJV Fotos von wildernden Hunden und Katzen, beziehungsweise von den Resten ihrer Opfer. Gerissene Rehe, ausgeräuberte Gelege und verlorene Trachten sind in unseren Revieren offenbar traurige Alltagsbilder geworden. Auch diese Faktoren sind Teil der augenblicklichen Niederwildmisere.

Jagdschutz mit der Kamera 1

Ein Fotoapparat (es muss ja kein teurer sein) gehört immer in den Rucksack. Auch die Kameras von Smartphones liefern heute ausgezeichnete Bilder.

Trotzdem blenden ideologisierte Tierschützer das Problem wildernder und verwilderter Haustiere immer wieder aus und verschließen sich sachlichen Argumenten. Jüngste Beispiele dafür sind die Verweigerungshaltung des Deutschen Tierschutzbundes gegenüber den Gesprächsangeboten des DJV über Lösungsansätze angesichts der rund 2 Millionen verwilderten Katzen in Deutschland sowie die Katzensuchaktion eines Tierschutzvereins im Münsterland, die mehr an eine Hexenjagd erinnert. Oft genug werden dabei uralte Archivbilder geschossener Hunde oder Katzen gezeigt, um die Diskussion zu emotionalisieren.

 

Angesichts dieser Verblendung ruft der Landesjagdverband seine Mitglieder auf, jagdschutzrelevante Beobachtungen in den 7500 Revieren Nordrhein-Westfalens per Foto zu dokumentieren. Gerissene Rehe, ausgeräumte Gelege, Risse und Rupfungen gehören fotografiert und kommuniziert. Doch ebenso belegt der tote Singvogel, den Nachbars Katze vor der Haustüre abgelegt hat, den Schaden durch Stubentiger in der heimischen Fauna. Auch das von Rabenkrähen ausgeräumte Gelege ist immer ein Foto wert!

 

 

Jagdschutz mit der Kamera 2

Regelmäßig erreichen den LJV Bilder, die dokumentieren, was Hunde und Katzen in der Natur anrichten können.

So wird´s gemacht:

 

  1. Halten Sie alle jagdschutzrelevanten Revierbeobachtungen per Foto fest! Der Fotoapparat als Standardinhalt des Rucksacks (es muss ja kein teurer sein) ist dafür bestens geeignet. Auch die Kameras von Smartphones verrichten für diesen Zweck gute Dienste.
  2. Speichern Sie die Bilder für sich selbst gut abrufbar ab.
  3. Melden Sie dem Landesjagdverband Ihr Bild und geben Sie dies, falls Sie wollen, für dessen Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung frei! (presse@ljv-nrw.de)
  4. Falls selbsternannte Tierschützer im Internet oder den sozialen Netzwerken den Jagdschutz skandalisieren wollen oder gar eine Änderung der gesetzlichen Regelungen zum Jagdschutz fordern, sagt Ihr Bild mehr als tausend Worte.
  5. Melden Sie dem LJV NRW entsprechende Diskussionen im Internet und den sozialen Netzwerken, damit auch andere Jäger ihre Bild- und Wortbeiträge in die Diskussionen einwerfen können. An dieser Stelle hilft viel auch wirklich viel! Bei 7 500 Jagdrevieren und 65 000 LJV-Mitgliedern sollte so eine ausreichende Beteiligung der Jägerschaft am öffentlichen Meinungsbildungsprozess sichergestellt sein.

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